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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    Bedarfsmedikation ?

    Wie es das eigentlich mit der Häufigkeit eurer medikamenteneinnahmen gegen adhs?
    Müssen diese immer schön regelmäßig genommen werden, oder kann man z.b Ritalin nur dann nehmen, wenn man es "braucht"?
    D.h. an entspannten Tagen, wie z.b. am Wochenenden mal ein wenig chaotischer sein und vor Geschäftstreffen o.Ä auf jeden Fall eine Pille nehmen?
    Hat man da ein wenig HAndlungsfreiheit, oder gibts da strenge Medikamentpläne?


    Nächtlicher Gruß,
    markolin

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Bedarfsmedikation ?

    Ich bin da eher locker bei der Handhabung.... es kommt vor das ich die Medis mal gar nicht nehme, mal kontinuierlich durch. Kommt auf meinen Allgemeinzustand an. Mir ist aber aufgefallen das, wenn ich länger ausgesetzt habe (1-2 Wochen), ich dann wieder mit kleineren Dosierungen anfangen muss weil sonst verstärkt wieder Nebenwirkungen kommen.

    Am Anfang sollte man sie auf alle Fälle regelmäßig nehmen um die richtige Dosierung zu finden.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Bedarfsmedikation ?

    Ich nehme seit Dezember 2009 zweimal 20mg Methylphenidat und bin mir wegen der Dosierung nicht mehr ganz sicher...Ich hatte mich Anfangs sehr viel mehr unter Kontrolle und habe Sachen geschafft, die ich mir sonst nicht zugetraut habe, aber ich habe immer wieder Phasen, in denen ich total hysterisch, aggressiv und depressiv werde, wenn die Wirkung nachgelassen hat. Das spielt sich eher innerlich ab, aber ich hab mich auch ziemlich zurückgezogen. So, als seien alle Barrieren weg und als könne ich mich stimmungsmäßig nicht mehr so regulieren. Mein Arzt sagt, man könne es eben nicht genau dosieren. Was meint ihr?

  4. #4
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: Bedarfsmedikation ?

    ich hab da auch eine sehr gute ärztin mit ahnung und verständnis,

    die mich von anfang an darauf hingewiesen hat, das ich am besten einschätzen kann, was ich wann brauch u wie es wirkt..

    zu beginn der diagnostik schon..

    dann wechselte ich aber (durch den weiten weg) zu einem "normalen neurologen"

    und bekam so immer nur die einmal festgesetzten medikamente..

    nun bin ich wieder in der ADS -ambulanz und find es sehr gut, auf wunsch auch unretardierte medis "dazu zu bekommen"

    so das ich individuell dosieren kann..

    für mich macht es also schon sinn..in besonderen situationen gezielter zu dosieren..

    oder sagen wir auch mal so..

    ich muss mich nicht gleichhoch dosieren..

    sondern kann an nachmittagen, nach der arbeit..oder so..mit wenig zurechtkommen.

    Ich find diese eigenverantwortung u das Vertrauen der ärztin sehr gut und sinnvoll.

    lg An

  5. #5
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: Bedarfsmedikation ?



    ich nehm übrigens auch 2 mal 20 mg retard..

    ne zeitlang hatte ich die unretardierten, kam da bald besser zurecht..ist aber schwieriger..wegen der genauen zeiten..

    auch mit retard schau bitte genau, wie klang sie wirken u wann du die nächste nehmen musst..

    mir fällt es immer noch schwer..das ernst zu nehmen und oft hängt meine gereitztheit dann mit dem auf und ab zusammen.

  6. #6


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: Bedarfsmedikation ?

    Hallo

    Ob Methylphenidat ununterbrochen täglich, mit Unterbrechungen z.B. am Wochenende oder sogar nur als Bedarfsmedikation genommen wird, ist von Patient zu Patient unterschiedlich und orientiert sich an etlichen, individuellen Gesichtspunkten.

    Die Entscheidung liegt bei dieser Frage - wie auch bei allen anderen Fragen die Medikation betreffend - beim behandelnden Facharzt.

    Es ist auch nicht außergewöhnlich, dass sich im Einzelfall im Laufe der Behandlung Änderungen ergeben.

    Selbst und ohne Abstimmung mit dem behandelnden Arzt an der Häufigkeit (wie auch der Dosierung und anderen Aspekten) der verordneten Medikation herum zu experimentieren ist eindeutig nicht empfehlenswert, da das den ganzen Behandlungserfolg und u.U. sogar die eigene Gesundheit gefährdet.




    Liebe Grüße,
    Alex

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Bedarfsmedikation ?

    ist von Patient zu Patient unterschiedlich und orientiert sich an etlichen, individuellen Gesichtspunkten.
    Hallo Alex,
    wenn ich je einen Arzt getroffen hätte, der meine extremen Reaktionen auf Psychopharmaka ernstgenommen hätte, würde ich Dir zustimmen. Da Ärzte aber selten persönliche Erfahrungen mit Psychopharmaka haben, richten sie sich eher nach den Vorgaben der Hersteller oder ihrer "Erfahrung" mit mir fremden Menschen. Seit ich mich traue, meine Reaktionen ernstzunehmen, geht es mir endlich besser mit Pharmaprodukten. (Besserung für unheilbare Störungen, ohne neue Krankheiten zu produzieren).

    Viele Grüße von Fallerie

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