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Diskutiere im Thema Amphetaminsaft bei ADHS - Erfahrungen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #71
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Amphetaminsaft bei ADHS - Erfahrungen

    @Apple

    Ui, da haben wir uns etwas überschnitten mit den Beiträgen.

    Ja, ich vermute auch 3 oder 4 ml sind vielleicht zu viel für mich. Wobei ich eigentlich
    2 x 5 ml nehmen soll! Undenkbar.

    Angststörung hab ich seit 2 Jahren, aber komme, wie gesagt, seit etlichen Monaten
    super klar, kein Panikattacken mehr. Vor 3 Wochen 2 Tage MPH und die Panikattacken
    fingen wieder an.

    Mit dem A-Saft ist es besser, aber ich hab leider das Gefühl, für die Angststörung ist
    es sehr schlecht. So lange der Saft wirkt, hab ich enorm die körperlichen Symptome
    der Angststörung, ständig.

    Ob MPH oder A-Saft, ich hab während der Wirkung ständig das Gefühl, ich sollte mal
    besser eine Halbe Tavor nehmen (mache ich ab nie). Also völlig daneben.

    Selbst bei 1 ml A-Saft, es geht nichts, weil mir so der Kopf dröhnt, kann sich kein
    Mensch vorstellen. Und völlig abgenervt bin ich auch.

  2. #72
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Amphetaminsaft bei ADHS - Erfahrungen

    Hallo Matt_e,
    wenn mir es so ginge wie dir, würde ich den Saft nicht mehr einnehmen...
    Ist ja eindeutig alles andere als positiv und klingt unangenehm!
    Natürlich weiss ich nicht ob es besser wird(werden könnte), da es bei mir fast von Anfang an klappte.

    Drücke Dir fest die Daumen, evtl. findest du noch einen anderen Weg...raus aus dem Leiden.
    Möglicherweise sogar ohne Medis, sollten diese keinen gewünschten Erfolg bringen.
    Geändert von pinkpanther (27.12.2010 um 00:21 Uhr)

  3. #73


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.805
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    AW: Amphetaminsaft bei ADHS - Erfahrungen

    Hallo

    Generell frage ich mich sowieso, wieso man bei einer scheinbar bekannten und nicht therapierten bzw. nicht remittierten, komorbiden Angststörung überhaupt Stimulanzien und dann auch noch direkt Amphetaminsaft verordnet.

    Dein momentaner Zustand (@ matt_e) wundert mich persönliche jedenfalls nicht sehr.

    Ich denke - wie du auch - dass es das Sinnvollste sein wird, wenn man dich erst mal auf ein Antidepressivum einstellt, das anxiolytisch ("angstlösend") wirkt und zudem auch noch partiell die Symptome deiner ADHS mit therapiert.

    Wirkstoffe gibt es hierfür einige (v.a. SNRI) und ich wünsche dir und deinem Arzt ein gutes Händchen bei der Auswahl.

    Dass Stimulanzien für dich für alle Zukunft nicht mehr in Frage kommen, glaube ich nicht mal, aber zuerst muss eben die entsprechende Grundlage geschaffen werden, die in dem Fall eine völlige und stabile Symptomfreiheit bzw. Remission bezüglich der Angstproblematik bedeutet.

    Das sollte sich bei qualifizierter Therapie in absehbarer Zeit (6 Monate, vielleicht ein oder anderthalb Jahre) erreichen lassen.

    Es ist also dein Arzt gefragt, der mit dir zusammen eine entsprechende Behandlungsstrategie erarbeiten muss.




    Liebe Grüße,
    Alex

  4. #74
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Amphetaminsaft bei ADHS - Erfahrungen

    Hallo Alex. Du hast völlig recht! Allerdings ist es auch eher meine Schuld. Das mein Hauptproblem die Angsstörung und psychosomatische Beschwerden sind, na ja, so richtig hab ich das dem Doc nicht vermittelt. Alte Befunde hab ich ihm nicht gezeigt und das schon ca. 6 Medikamente versucht wurden weiß er auch nicht.

    SSRI, Sachen wie Trevilor, Elontril oder selbst Amitriptylin, Insidon etc. vertrage ich nicht. Bei mir ist das auch alles nicht so einfach.

    Ich hab am 4.1.11 ja wieder einen Termin und muss das da auch mal deutlich ansprechen.

    Meine Mutter meint die ganzen Tage schon, ich sollte vielleicht mal das machen, was der Arzt mir sagte, denn das mache ich generell nie. Nämlich 2 x 5 ml nehmen, wie verordnet und nicht nur 2 ml oder so. Aber wenn ich schon bei 1 oder 2 ml so drauf bin, ob das mit 5 ml besser wird? Gute Frage...

    Vom Bauchgefühl her denke ich, ich sollte es lassen mit dem Amfetaminsaft und ihn nicht mehr nehmen.

  5. #75
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2

    AW: Amphetaminsaft bei ADHS - Erfahrungen

    Hallo matt_e,

    bin natürlich kein Arzt, aber ich schließe mich der Meinung von pinkpanther an, dass ich an deiner Stelle mir gut überlegen würde, ob du den Saft wirklich weiternimmst. Er bringt dir doch keinen Nutzen und, wie deine Mutter es sagt, auf 5 ml hoch zu gehen, halte ich für ziemlich mutig, bei den Nebenwirkungen, die du jetzt schon hast.

    Man ist halt immer enttäuscht, weil man hofft, dass ein Medikament Ruhe ins Leben bringt, aber dran festzuhalten, wenn es dir nichts nutzt, dazu finde ich diese Medikamente zu "eingreifend" in den Körper.

    Auch ich vertrage all die von dir aufgeführten Antidepressiva leider nicht und so ändert sich mein Leben eben auch nicht dolle, außer auf der Arbeit (was ja auch schon mal ganz gut ist). Aber wenn ich weiterhin die dollen Nebenwirkungen hätte, wie ich sie z. B. beim MPH hatte, wäre mir das die Sache ncht wert. Dann lieber vielleicht doch nochmal eine Therapie oder Klinik.....

    Mal sehen, was dein Arzt am 4.1. sagt...

    Viele Grüße, Apple

  6. #76


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    Blog-Einträge: 40

    AW: Amphetaminsaft bei ADHS - Erfahrungen

    Hallo

    matt_e schreibt:
    Hallo Alex. Du hast völlig recht! Allerdings ist es auch eher meine Schuld. Das mein Hauptproblem die Angsstörung und psychosomatische Beschwerden sind, na ja, so richtig hab ich das dem Doc nicht vermittelt. Alte Befunde hab ich ihm nicht gezeigt und das schon ca. 6 Medikamente versucht wurden weiß er auch nicht.
    Naja, das erklärt dann natürlich einiges.

    Z.B. eben, wieso dir trotz der nicht remittierten Angststörung Amphetaminsulfat verordnet wurde.

    Amphetaminsulfat (oder andere Stimulanzien) therapieren mit Sicherheit keine komorbide Angststörung gleich mit, sondern sind ganz ausgezeichnet dazu in der Lage, die soweit zu verstärken, dass es wirklich erheblich unangenehm wird.

    Ich denke, dass es ein guter Ansatz bzw. das einzig Vernünftige wäre, bei deinem Arzt mal Budder bei die Fische zu geben und ihn über deine gesamten Diagnosen zu informieren, denn nur dann kann er dir auch entsprechend helfen.

    matt_e schreibt:
    Aber wenn ich schon bei 1 oder 2 ml so drauf bin, ob das mit 5 ml besser wird? Gute Frage...
    Ist für mich eigentlich keine Frage.

    Ich könnte mir eher vorstellen, dass sich dann noch weitere, dann wirklich unschöne Dinge wie z.B. paranoide Symptome dazu gesellen.




    Liebe Grüße,
    Alex

  7. #77
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    AW: Amphetaminsaft bei ADHS - Erfahrungen

    Hallo...

    Hab heute nichts genommen und mir geht es bedeutend besser. Gut geht es mir ja eh schon lange nicht, aber besser, als mit Amfetaminsaft.

    Ja, stimmt... und ich werde da auch in 1 Woche Klartext mit dem Arzt reden. Er hat schon etwas Einblick, aber eben, wie gesagt, nicht so konkret. Ich halte ihn für sehr fähig, aber er braucht natürlich auch Material, um mit mir arbeiten zu können.

    Einige Dinge hab ich ihm schon gesagt, aber eben nicht, wie schwerwiegend diese sind. Allerdings muss ich dann doch sagen, er ist der Meinung gewesen, Dauerkopfschmerzen seit 1,5 Jahren, Unruhe/Erregungszustände und Panikattacken können durch MPH oder Amfetamin auch besser werden, zumindest ist es einen Versuch wert und er sagte dann ja auch am Telefon: "Das wird dann alles besser..."

    Ja, ich hab von Fällen gelesen, wo Leute eine Panikstörung hatten, hohen Blutdruck und sogar Auffälligkeiten im EKG, wo man dann ja eigentlich im Normalfall nie MPH oder Amfetamin geben würde. Und es wurde dann aber alles bedeutend besser, den Leuten ging es plötzlich super.

    Letztlich ist es aber so, man kann es nur ausprobieren und das trifft eben auf Antidepressiva und Stimulanzien besonders zu. Ein Teil der Patienten verträgt Medikament X super, der andere Teil absolut nicht. Und umgekehrt.

    Ok, also ich werde sehen, was beim Termin in 1 Woche rauskommt.

  8. #78
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    AW: Amphetaminsaft bei ADHS - Erfahrungen

    Muss noch mal fragen, aber hab ja übermorgen eh Termin beim Arzt.

    Ob ich morgen doch noch mal versuche, aber nur 0,5 ml oder ist das eine Dosis, die
    witzlos ist?

  9. #79


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
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    AW: Amphetaminsaft bei ADHS - Erfahrungen

    Hallo

    matt_e schreibt:
    Muss noch mal fragen, aber hab ja übermorgen eh Termin beim Arzt.

    Ob ich morgen doch noch mal versuche, aber nur 0,5 ml oder ist das eine Dosis, die
    witzlos ist?
    Die Angabe in ml ist erst mal solange gar nicht beurteilbar, solange du nicht die Dosierung in mg/ml dazu schreibst.

    Die ist eben nicht standardisiert, erheblichen Schwankungen unterworfen und daher ist die Angabe eines Volumens mehr oder weniger: nutzlos.





    Liebe Grüße,
    Alex

  10. #80
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    AW: Amphetaminsaft bei ADHS - Erfahrungen

    Woher soll ich denn mg/ml wissen? Was auf der Flasche steht? Da steht:

    -Amfetaminsulfat-Saft 0,2% (m/V)
    -200 ml Saft = Amfetaminsulfat 400 mg

    Kann man das irgendwie umrechnen? Müssten ja dann 2 mg Amfetaminsulfat in
    1 ml Saft sein. Richtig?

    Nehmen sollte ich in ml 5-0-5-0, also 10 ml am Tag, was ja dann laut Etikett 20 mg
    Amfetaminsulfat in dieser Flasche entspricht.
    Geändert von matt_e ( 3.01.2011 um 10:51 Uhr)

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