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Diskutiere im Thema Hat jemand Erfahrungen mit Venlafaxin? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

    Hallo,
    vielen Dank für eure Beiträge.
    Seit dem 15.12. nehm ich nun tägl. 1x75mg. Die ersten Tage bin ich wie bekifft durch die Gegend gelaufen und meine Pupillen waren auch extrem erweitert. Bin da lieber nicht Auto gefahren
    Jetzt gehts mittlerweile, bis auf gelegnetliche Übelkeit.

    Was nehmt ihr denn für Magenschutztabletten?
    Ich hatte noch Pantozol 40mg da, die schmeiss ich bei Bedarf mit ein ein, wegen den Magenschmerzen.

    Werde diese Woche auch wieder zu Neurolgin hin, denn Velafaxin ist fast alle.
    Mache mir nun noch ein wenig Sorgen darüber, ob sie kompetent genug ist um zu wissen, daß es erst ab einer bestimmten Dosishöhe bei ADS wirkt. Denn depressiv bin ich halt nicht..
    Nicht daß ich sie erst drauf hinweisen muss, solch klugscheisserei können Ärzte ja gar nicht leiden

    Bin sehr gespannt auf die Erhöhung und wies mir dann geht.

    Werde auf jeden Fall berichten :-)

    Liebe Grüße...

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 266

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

    Hallo,

    ich nehme auch schon seit fast 2 Jahren Venlafaxin und kann nur Gutes berichen.

    Ich habe es bekommen wegen Depressiven Verstimmungen, Grübelei und Ängsten.

    Die ersten 2 Wochen habe ich ziemlich zu kämpfen gehabt mit den anfänglichen Nebenwirkungen (Benommenheit, Müdigkeit, Seh-Probleme). Da wollte ich es auch schon wieder absetzen. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt und es geht mir sehr gut damit.
    Werde es dieses Frühjahr auch absetzen.

    Andererseits habe ich auch schon viele negative Berichte darüber gelesen.
    Aber ich denke, dass das Medikament bei jedem Einzelnen anders wirkt und man kann nicht pauschal sagen, ob es gut ist, oder nicht.

    Liebe Grüße

    Nasenbär

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

    Ich nehme seit circa einem halben Jahr jeden Tag 150 mg Venlafaxin. Am Anfang ist die Wirkung eher negativ gewesen, aber nach einer gewissen Zeit (2 Wochen) merkt man den positiven Effekt. Einen geringen positiven Effekt auf meine ADS-Symptome habe ich auch festgestellt. Aus diesem Grund hatte mir mein Psychologe dies auch verschrieben an Stelle von Fluoxetin, was ich davor lange Zeit genommen habe. Es ist eine gute Ergänzung zum Methylphenidat.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

    @Psychodad

    Also das mit dem Schriftverkehr lässt sich leicht verbessern. Ich habe zu E-Post gewechselt, weil ich den Brief direkt tippen und versenden kann. Ausdrucken und zum Briefkasten laufen ist nicht mehr notwendig. Meinen gesamten Briefverkehr wickle ich nur noch auf die Art ab.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

    Das hab ich auch verstanden. :-) Aber Depressionen bringen ja auch Antriebslosigkeit mit sich, daher sollte das Venlafaxin helfen bei dem Sachverhalt. Nimmst du denn zusätzlich auch Methylphenidat?

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

    So, ich war ja das komplette letzte Jahr u.a. wegen recht manifester Depressionen abgetaucht, aber inzwischen geht es mir wieder besser, und ich habe inzwischen auch eigene Erfahrungen mit Venlafaxin.

    Nach diversen Medikamentenwechseln nehme ich inzwischen 375mg Trevilor täglich, und es hilft bei mir sowohl gegen die depressiven Verstimmungen, als auch gegen die Unordnung im Kopf. Angefangen mit retardiertem Venlafaxin hatte ich letzten April, zunächst auch mit 75mg, dann stufenweise mehr bis zur heutigen Tagesdosis in drei Einzelaufnahmen.

    Zunächst hatten auch die eher unangenehmen Nebenwirkungen (Verdauung, Kopfweh, Hitzestörungen) überwogen, aber so ab etwa 150mg gab es auch merkbare positive Effekte, die allerdings dauerhaft erst mit der recht hohen Dosis auch antriebssteigernd und sinnvoll gegen die ADS-Unordnung sind. Mir persönlich geht es mit dem Trevilor allein deutlich besser als zuvor mit MPH und Sertralin. Noch macht auch die Leber mit, aber ich trinke auch so gut wie keinen Alkohol mehr. ;-)

    Insgesamt denke ich auch, dass die Neigung negative Erfahrungen (mit Medikamenten) zu veröffentlichen größer ist als bei positiven solchen, und bei meinen eigenen Erfahrungen mit Trevilor überwiegen die positiven deutlich.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

    hallo auch ich bin neu hier und nehme venaflaxin schon seit 2 jahren.^150 mg/tag. ich fühle mich wohl auch ich bin sozial sehr verträglich, doch mein chaos krieg ich nicht in den griff, im gegenteil ich hab das gefühl es wird immer schlimmer. studium und arbeit krieg ich gut hin, haushalt, alltagsaufgaben, rechnungen einzahlen etc. sind im moment fast nicht mehr möglich. kann man da was tun?

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

    chrischaos schreibt:
    hallo auch ich bin neu hier und nehme venaflaxin schon seit 2 jahren.^150 mg/tag. ich fühle mich wohl auch ich bin sozial sehr verträglich, doch mein chaos krieg ich nicht in den griff, im gegenteil ich hab das gefühl es wird immer schlimmer. studium und arbeit krieg ich gut hin, haushalt, alltagsaufgaben, rechnungen einzahlen etc. sind im moment fast nicht mehr möglich. kann man da was tun?
    Tja. Im Grunde kann ich Dir an der Stelle eigentlich nur eine begleitende Psychotherapie, ggf. eine Verhaltenstherapie oder sonst jedenfalls eine mit verhaltensordnenden Inhalten anraten.

    Medikamente allein haben mir nur sehr eingeschränkt geholfen, eine Therapie allein einige Jahre früher - noch lange vor der Diagnose - gleichfalls nicht hinreichend. Mit Medikamenten und begleitender Therapie bzw. Coaching bekomme ich jetzt doch mehr in den Griff, aber natürlich ist es tägliche Arbeit, und könnte noch um einiges besser werden.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 197

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

    Hallo zusammen,

    Ich nehme auch das Venlafaxin und nachdem ich bereits nach einer halben Stunden diese Übelkeit und Mundtrockenheit verspürte, hatte ich vor allem die ersten Tage mit geweiteteten Pupillen, schlechtem Sehen, Schwindel, Verstopfung und Schlaflosigkeit zu kämpfen.

    Inzwischen sind die Nebenwirkungen bis auf Eine verschwunden, mein psychisches Befinden ist besser als vorher, aber die bestehende Nebenwirkung der Schlaflosigkeit ist schon heftig.

    Hat da jemand Erfahrung mit?

    Kann das mit einer Dosisveränderung verbessert werdem,
    kann man mit einem anderen Medi kombinieren?

    Freue mich auf eure Infos, habe am Freitag einen Termin beim Doc. Nehme zur Zeit morgens 150mg retardiert.

    LG

    Silke

  10. #20


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.807
    Blog-Einträge: 40

    AW: Hat jemand Erfahrungen mit Venlafaxin?

    Hallo

    Silke schreibt:
    Hallo zusammen,

    Ich nehme auch das Venlafaxin und nachdem ich bereits nach einer halben Stunden diese Übelkeit und Mundtrockenheit verspürte, hatte ich vor allem die ersten Tage mit geweiteteten Pupillen, schlechtem Sehen, Schwindel, Verstopfung und Schlaflosigkeit zu kämpfen.

    Inzwischen sind die Nebenwirkungen bis auf Eine verschwunden, mein psychisches Befinden ist besser als vorher, aber die bestehende Nebenwirkung der Schlaflosigkeit ist schon heftig.
    Verstärkt auftretende Nebenwirkungen sind bei Antidepressiva vom SSRI- oder SNRI-Typ (wie eben auch Venlafaxin) in den ersten zwei bis drei Wochen eine vollkommen normale Sache.

    Also keine Sorge.

    Der Wirkstoff Venlafaxin (wie auch andere, antidepressive Wirkstoffe) braucht diese Zeit, bis sich entsprechende Stoffwechselvorgänge im Gehirn adaptiert haben und eine Beurteilung von Wirkung oder eben auch den Nebenwirkungen ist vor Ablauf von mindestens drei Wochen nicht möglich.

    Wie du ja selbst bemerkt hast, sind die Nebenwirkungen bei dir bereits rückläufig und man kann davon ausgehen, dass sich diese Entwicklung noch weiter fortsetzen wird.

    Es ist ein häufig gemachter Fehler seitens Patienten und teilweise sogar seitens Ärzten, dass die Nebenwirkungen zu früh (z.B. schon nach einigen Tagen) beurteilt werden und daraus im Gesamtbild ein falscher Schluss gezogen wird.

    psychodad schreibt:
    man darf nicht ausser acht lassen das venlafaxin eben "antriebssteigernd" wirkt.
    Im Regelfall: Ja.

    Allerdings darf man auch nicht außer Acht lassen, dass bei Vorliegen einer ADS bzw. ADHS serotonerge und/oder noradrenerge Wirkstoffe im individuellen Fall teilweise paradoxe Wirkungen entfalten können und die Einnahme beispielsweise von Venlafaxin sich dann eher sedierend auswirkt.





    Liebe Grüße,
    Alex

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