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Diskutiere im Thema Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    hallo
    wer weis was zwegs verschreibung mph im monat .
    da ich eine sehr kurze halbwertzeit habe und mph sehr schnell abbaue wollte ich mal wissen wieviel ärzte in einem monat verschreiben durfen.
    meine ärztin macht da immer voll den wind darum das sie keine schwierigkeiten bekommt.
    nehme momentan 120 mg am tag.
    in schweren zeiten bräuchte ich oft mal mehr und sie sagt auf der einen seite ich sollte so dosiern wie ich es brauche und auf der anderen seite aber sagt sie es geht nicht mehr.
    ich weis das so um die 2000mg erlaubt sein und dann muss der vermerk a darauf aber trotzdem scheint sie immer schiess vom amt zu haben oder ich weis nicht was .
    wer kann mir weiter helfen den ich wüsste gerne was gesundheitsämter vorschreiben oder so.
    ab wann ärzte in schwierigkeiten kommen.
    meine freundin ist bei einem anderen arzt und der schreibt ihr auf was sie braucht und macht da kein ddrum herum .
    auch großpackungen sind ja auch billiger.
    ich dank euch

    lg Andrea

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    Konkret kann ich dazu nichts sagen, aber ich schätze, irgendwo ist doch schon von
    der Dosierung her eine Obergrenze und wenn da nicht der gewünschte Erfolg da ist,
    dann spricht das nicht für das Medikament bei der jeweiligen Person.

    Was 120 mg MPH nicht bringen, sollen dann 140 oder vielleicht 160 mg bringen?
    Glaube ich nicht.

    Irgendwann kommt MPH sicher in einen Bereich, wo es nichts mehr mit Therapie zu tun
    hat. Der Arzt hat seinen Patienten gegenüber auch eine Verantwortung. Und auch sonst...

    MPH ist nun mal kein Aspirin und wenn da ein Patient 4000 oder 5000 mg im Monat
    will (Du liegst ja schon bei 3600 mg), sorry, aber da könnten auch andere Gedanken
    aufkommen.

    MPH oder Amfetaminsaft kommt irgendwann in den Missbrauchsbereich, der sicher
    noch weit entfernt ist von 120 mg, aber eben doch näher dran, als 60-80 mg.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    lieber matt_e

    erst mal danke für deinen beitrag.

    meine stellung dazu .
    hier geht es nicht um sucht oder andere gründe.
    ich habe geschrieben das ich metabolisierer bin und deswegen auf so einer hohen dosierung bin.
    jeglich wollte ich wissen ob jemand grenzwerte weis wieviel ärzte verschreiben dürfen in einem monat.
    meine ärztin ist hier sehr bedacht das ich auch schätze.
    einige ärzte scheinen ja einfach drauf los zu verschreiben und meine macht sich gedanken das sie keine schwierigkeiten bekommt.

    meine mph einahme kann ich von einem tag auf den anderen absetzen nur zur info und hat nichts mit sucht zu tun.

    ich bin sehr belastet und hab drei kinder mit sehr schwerer ausgeprägter adhs wie ich auch.

    zudem finde ich es besser lieber an einem tag 10 oder 20mg mehr zunehmen wenn ich autofahren noch muss oder total durch den wind bin alls mir ein benzo rein zu werfen dies ja wirklich abhängig machen.

    es geht hier nicht um sucht und jeglich um die frage wieviel ein arzt in einem montat verschreiben darf und was der gesetzgeber vorschreibt und nicht um mehr oder weniger.

    lg Andrea

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    Andrea, ich wollte Dir nichts unterstellen.

    Es waren nur generell Überlegungen oder Gedanken, die Aussenstehende dann
    vielleicht bekommen könnten.

    Trotzdem setzt irgendwann ab einer bestimmten Dosis die Gesundheitsgefährdung
    ein, wissen wir doch alle. Und gerade bei Stimulanzien kommt dem eine besondere
    Bedeutung bei, denke ich mal.

    Es gibt auch bei MPH für Ärzte Empfehlungen und wenn eine hohe Dosis nicht reicht,
    dann, wenn die aktuelle Dosis schon über der empfohlenen liegt, wird nicht noch
    weiter erhöht, sondern abgesetzt und nach Alternativen gesucht.

    Auch die Bundesärztekammer schreibt doch zu MPH: "... wenn der Patient nicht anspricht...",
    dann eben nach Alternativen schauen.

  5. #5
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    Es gibt Höchstmengen vorgeschrieben von dem Gesetzgeber und der Bundesärztekammer.

    Auch wenn du es schnell metabolisierst aber ab einer gewissen Menge, machst du dir sicher auch als Arzt sorgen(könnte ich mir vorstellen).
    Geändert von pinkpanther (17.12.2010 um 16:22 Uhr)

  6. #6
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    Naja, 120mg sind schon eine ordentliche Dosis.
    Jetzt unabhängig von dem Problem des schnellen ab bauens.

    Übrigens ab 1000mg(vielleicht sogar schon bei 800mg?) beim Amphetaminsaft muss schon ein A darauf sein.
    Das kann ich bestätigen, da ich eines habe mit 1000mg(eine Monatsration).
    Geändert von pinkpanther (17.12.2010 um 16:23 Uhr)

  7. #7
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    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    meine freundin ist bei einem anderen arzt und der schreibt ihr auf was sie braucht und macht da kein ddrum herum .

    Redest du vom gleichen Medikament?
    Bestimmt nimmt deine Freundin etwas anderes, oder doch nicht?

  8. #8
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    matt_e schreibt:
    Trotzdem setzt irgendwann ab einer bestimmten Dosis die Gesundheitsgefährdung
    ein, wissen wir doch alle. Und gerade bei Stimulanzien kommt dem eine besondere
    Bedeutung bei, denke ich mal.
    Einspruch, Euer Ehren!

    Das ist leider ganz und gar verkehrt, von A bis Z.

    Die Metabolisierung ist durchaus von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es gibt Menschen, bei denen bestimmte (oft fast alle) Medikamente sehr langsam im Körper verarbeitet werden. Diese Leute dürfen nicht einmal normale Dosen bekommen, weil diese bereits massiv toxisch wirken können.

    Umgekehrt gibt es aber auch Menschen, bei denen die Medikamente wesentlich schneller verstoffwechselt werden. Da sind für die übliche therapeutische Wirkung weitaus höhere Dosen nötig.

    Ein Beispiel: Bei mir ist das auch so, zusätzlich reagiere ich auf Anästhesiemittel, Schlafmittel und ähnliche Stoffe paradox. Also habe ich anlässlich einer OP mit lokaler Betäubung gewarnt. Vor dem eigentlichen Schnitt wurde wenige Minuten nach der Gabe der örtlichen Narkose die Wirkung geprüft: Alles ok. Übliche Wirkdauer: 2 bis 3 Stunden. Wenige Minuten später (also nicht einmal 10 Minuten nach der Betäubungsspritze), begann der Operateur. Skalpell und ein Schnitt... Holla, die Waldfee!!! Die Betäubung war bereits komplett weg, ich klebte unter der Decke, wegen des starken Schmerzes gingen Blutdruck, Puls usw. noch durch die Decke des darüber liegenden Stockwerks... Das war übrigens nicht meine einzige betäubungsfreie Operationserfahrung.

    Ich werde noch auf MPH eingestellt. Es sah dann so aus, als sei die Einzeldosis von 80 mg ret. MHP zu viel, denn die ADHS-Symptome waren eher stärker als unterdrückt. Das wäre ein Zeichen einer Überdosierung. Irrtum! Es zeigte sich inzwischen, daß ich lediglich bereits nach 2 Stunden einen Rebound hatte...

    Grundsätzlich kann man sagen, daß bei Schnellmetabolisierern oft der Wirkstoff schon abgebaut oder zerstört ist, bevor er überhaupt eine Wirkung verursachen konnte. Beim MPH also z. B. bevor der Wirkstoff im Hirn angelangt ist.

    Was nicht wirkt, schadet aber auch nicht! Kann es gar nicht!

    Es ist einfach so, daß Schnellmetabolisierer für eine identische Bioverfügbarkeit oft ein Vielfaches des Wirkstoffs zu sich nehmen müssen, um eine Wirkung zu erzielen. Das kann die 5- oder 10-fache Menge sein. Es ist individuell.

    Die 120 mg können für Andrea lächerlich wenig sein. Bei den von Dir in einem anderen Thread beschriebenen Wirkungen von MPH würde ich bei Dir eine sehr langsame Verstoffwechselung vermuten.

    Gruß Michael

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    @ Michael

    Das mag ja sein. Trotzdem wird es irgendwo Grenzen geben für den Arzt und wenn
    jemand sagt, ich brauche am Tag 240 mg MPH, dann wird er/sie das nicht verschieben
    bekommen. Vermute ich mal.

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    @matt e

    Ich sehe vieles so,wie du es analysierst ,nur mit anderen Schußfolgerungen.

    Ich sprach mal mit einer Spezialistin,die meinte,diese Megadosen wie sie vor allem auch in Amerika gegeben werden,sind Unsinn und gefährlich.
    Sie gebe max bis 30-40 mg MPH,wenn dann der gewünschte Erfolg nicht eintritt,
    dann gibts sie NA und meist auch einen SSRI dazu.
    Sie setzt also einen Grenzwert für MPH,und dosiert dann mit anderen Medikamenten,meist NA oder SNRI , weiter-auf.

    Ich würde Andrea auch eher eine Gesprächstherapie empfehlen,da für mich vieler ihrer Artikel nach einem "stummen Hilfeschrei" für vermehrte Zuwendung und Aufmerksamkeit klingen.
    Was übrigens nicht schlimm ist.
    Gestern wollte jmd wissen,ob ein bestimmter SSRI dick macht.Andrea antwortet,solche Mittel machen nicht dick,.......womit sie Recht hat.
    Verblüffend ist aber,dass sie später auch einen Thread aufmacht,und fragt ob ein best. SSRI dick macht.etc.....nur ein Bsp dafür.

    MPH ist in meinen Augen,Antriebs-Motivations-ARBEITSMEDIZIN.
    NA aber vor allem SSRI oder SNRI kümmern sich um die sensible Psyche.

    Wer stellt denn fest,und kann es medizinisch belegen,wie schnell ein Stoff abgebaut wird.
    Wenn es bei ihr so ist,kann sicher nicht die Schlußfolgerung heissen,sie kriegt das doppelte eines 60mg Grenzwertes.
    Selbst wenn es schnelle oder langsamere "Stoffwechseltypen" gibt,
    Dosis von 120mg und mehr ist in meinen Augen Wahnsinn.Ich würde
    als max Grenzwert 60 mg angeben,und wenn dann noch etwas fehlt,bringt aufdosieren auch nicht mehr.
    Hätten wir die besten Fachleute vor uns sitzen,würde mir jeder zustimmen.

    Das sind meine Gedanken dazu......aber jeder
    soll natürlich mit Absprache seines Arztes dass machen,was er für richtig hält.

    Wenn ich 120mg Mph,oder in einem anderen Thread 450 mg Elontril lese,kann ich nur den Kopf schütteln,.............

    Ein Denkfehler fällt mir noch auf:
    Wenn ein User einen bestimmten Wert von MPH zu sich nimmt(tgl.eine bestimmte Menge),
    und dann großen Stress in seinem Leben hat......
    glauben sie ,jetzt müsste MPH weiter gesteigert werden.....
    Jetzt würde aber das Mittel,unabsichtlich als Aufputschmittel eingesetzt werden.
    Stress setzt schon Unmengen von Adrenalin frei,......................... ............................
    jetzt sollte man eher paar Tage geringer dosieren,und den Körper die Chance geben sich zu erholen.
    Auf jede Überdosierung,auch nur geringe und viel Stress im Leben folgt automatisch eine Erschöpfungsdepression.Bei der man dann sogar,paar Tage MPH ganz weg lässt.

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