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Diskutiere im Thema Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #31
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    matt_e schreibt:
    @ Michael

    Natürlich gibt es Menschen, die brauchen einfach eine höhere Dosis. Aber verstehe
    mich doch mal richtig, da ist doch irgendwie die Grenze des Machbaren. Und wir reden
    hier nicht über Smartis, sondern über ein Medikament, welches unter das BtMG fällt.

    Die Grenze liegt bei 2000 mg/Monat, in Ausnahmefällen 4000 mg MPH. Das wären
    ca. 130 mg/Tag. Das muss reichen.

    Plasmaspiegel hin oder her, mehr MPH geht nicht, weil es gesetzlich nicht machbar ist.
    Angesichts der Wirkungsweise und des fehlenden Anreizes für illegalen Gebrauch (abgesehen von einem starken Placeboeffekt: Viele glauben, MPH habe eine ach wie tolle Wirkung und verspüren sie dann auch), sollte man MPH auch dringend aus dem BtMG streichen. Beim viel gefährlicheren THC schreien alle danach, warum nicht bei MPH?

    Du sagst nun so ganz salopp "Das muß reichen." Warum? Selbst unter Medizinern gibt es auch heute noch sehr viele, die in Sachen ADHS und MPH erschreckend wenig Kenntnisse haben. Und die mehr oder weniger willkürlich von Politikern festgelegte Grenze soll unüberwindbar sein? Ich frage nochmals: Warum?

    Ich bin kein Jurist, aber ich sehe die gesetzliche Lage ohnehin anders: Die Grenzen im BtMG wurden für die Verordnung gemäß Zulassung festgesetzt. Diese Grenzen gelten im Off-Label-Use also nicht zwingend. Da wäre evtl. mal ein Rechtsstreit geboten.

    Und was die Smarties angeht: 2000 mg pro Monat kann ich wie Smarties futtern... Völlig ohne Wirkung, denn MPH gilt nicht als magenschädlich.

    matt_e schreibt:
    Natürlich ist das Auftreten von Risiken und Nebenwirkungen in dem Fall abhängig von
    der Dosis.

    Ich kann 5 Aspirin nehmen, die Kopfschmerzen gehen trotzdem nicht weg. Einer
    anderen Person reicht 1 Aspirin. Nun nehmen wir mal an, die andere Person und
    ich, wir nehmen diese Mengen an 4 Tagen pro Woche.

    Und da ist nun nicht mein Risiko höher, was es ja auch bei Aspirin gibt (Magenbluten
    etc.)? Nur weil ich mehr Aspirin brache als die andere Person und es auch vertrage,
    bedeutet das doch nicht, dass auch die Risiken auf einem Level sind. Das ist doch
    wirklich nicht so.
    Dieser Einwand ist zum Teil berechtigt. Es gibt Wirkstoffe, die nicht erst im Blut oder am entsprechenden Organ eine Wirkung haben, sondern die auch im Magen schon wirken. Die Acetylsalicylsäure ist ein sehr bekannter Vertreter dieser Stoffe. Aspirin oder andere ASS-Medikamente sollte man deshalb auch nicht auf leeren Magen einnehmen. Bei MPH ist das aber nicht der Fall. Das schadet selbst in größten Dosen dem Magen in keiner Weise. Und wenn die Konzentration im Blut nie über einen bestimmten Spiegel ansteigt, weil der Körper das MPH sehr schnell verstoffwechselt, dann ist und bleibt es für den jeweiligen Menschen ungefährlich. Es tritt keine Wirkung ein, das Zeugs wird vorher ausgeschieden. Das ist Biologie! Was unqualifizierte Politiker dann für bescheuerte Gesetze und Vorschriften dazu stricken steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Einem Menschen ein Medikament zu verbieten, das ihm helfen würde, weil es anderen Menschen schaden würde, ist pervers! Ich verlange gleiches Recht für alle und fordere nun das sofortige Verbot von Insulingaben. Die meisten Menschen würden durch zusätzliches Insulin gefährdet oder sogar getötet, also darf es keiner bekommen! Basta! Egal wie krank die Leute sind. Ist Dir klar, daß Du exakt so bei MPH argumentierst?

    matt_e schreibt:
    Ich kenne eine Person, der hat über Jahre Ibuprofen genommen und zwar sehr oft
    und auch weit über der empfohlenen Höchstdosis pro Tag. Ergebnis = Friedhof!
    Herzversagen.
    Es soll auch Leute geben, die sich tot gesoffen oder gekifft haben. Das ist doch kein Argument.

    matt_e schreibt:
    Zum Schluss, laut Wikipedia sind max. 120 mg/Tag MPH eine therapeutisch anerkannte
    Dosis, wenn die Person über 70 kg wirkt. Andrea ist 20 kg leichter und nimmt schon
    bis zu 120 mg und möchte mehr.
    Nur weil Du eine falsche Aussage immer wieder wiederholst, wird sie davon nicht richtiger. Ich kämpfe schon seit Jahren gegen diese anerkannten Höchstdosen. Sie sind in keiner Weise medizinisch gerechtfertigt, sie entstammen gesetzgeberischer Willkür!!! 99% der Ärzte wollen zugunsten der Lebensqualität und der Lebenserwartung eines Patienten nicht die eigene Existenz riskieren, das ist alles. Also werden diese schwachsinnigen Grenzen immer unüberwindlicher... Die sehr geringe Wirkung der nach den anerkannten therapeutischen Höchstgrenzen dosierten Blutdrucksenker bei mir liegt mit großer Wahrscheinlichkeit daran, daß ich massiv unterdosiert bin!

    Gäbe es ein Gesetz, das Schuhe über Größe 44 bei schwerster Strafe verbieten würde (das wäre ein ähnlich sinnvolles Gesetz, wie die BtMG-Grenzen für MPH), dann würde ein großer Teil der Männer barfuß oder in viel zu kleinen Schuhen herumlaufen. Und so ist es jetzt in der Medizin: Dank völlig willkürlicher Grenzen wird ein gar nicht mal so kleiner Teil der Bevölkerung nicht oder nicht annähernd ausreichend behandelt.

    matt_e schreibt:
    Von Plasmaspiegel, Stoffwechsel oder was auch immer ist selbst auf Fachseiten keine
    Rede. Unabhängig von den körperlichen Punkten, irgendwer wird sich bei der Höchstdosis
    schon was gedacht haben.
    Ja. Gesetzgeberfuzzis, die der Meinung waren, wenn jedem in gleichem Maße geholfen werden würde, käme das viel zu teuer. Also dachte man sich "Ist mir doch egal, wenn da ein paar arme Kreaturen verrecken oder ein Scheißleben haben, betrifft ja nicht mich...!"

    Und daß diese Geschichte mit der Metabolisierung nicht auf Fachseiten stünde ist falsch. Es taucht sicher nur selten auf den Seiten zu MPH auf, aber das hat einen simplen Grund: Es hat weder mit MPH, noch mit ADHS zu tun. Dieses Stoffwechselphänomen findet man daher auf anderen Seiten.

    Eure Argumentationen sind auffallend ähnlich zu denen der ADHS-Gegner. Es gibt ja nicht wenige Gruppen (die auffallend oft aus der ***********-Sektenecke kommen), die ähnlich unsachlich und falsch argumentieren. ADHS gibt es nicht, es hat keine organischen Ursachen, das sind alles Erziehungsfehler, MPH macht süchtig, auf Dauer dumm und führt zu Alzheimer... Dummes Zeug. Jedenfalls für den, der sich ein wenig mit der Matiere beschäftigt.

    Wer wie ich von dem Stoffwechselphänomen betroffen ist und die Grundlagen ein wenig kennt, der erkennt sofort, daß Eure Argumentationen schlicht falsch sind. Aber sie sind verbreitet und werden von Euch - vermutlich sogar ohne bösen Willen - weiter verbreitet und multipliziert.

    Ich stelle mal eine Hypothese in den Raum: Eiselein meint, daß Andreas chaotische Postings Zeichen einer Speed-Logik trügen... Eine dreiste Unterstellung, finde ich! Könnte das Chaos nicht evtl. an ihrem ADHS liegen? Evtl. ist Andrea ja einfach nur unterdosiert!

    Keiner von uns kann auf Distanz den Wahrheitsgehalt der Angaben der Leute hier im Forum überprüfen. Und daß nicht alle Ärzte gleich gut sind ist auch nicht neu. Ich hoffe, daß Andrea ausreichend gründlich untersucht und behandelt wird. Im Zweifel sollte sie es mal in einem Zentrum (Klinik o. ä.) probieren, da sie ja schwer betroffen zu sein scheint.

    Ich werde Ihr aber ganz sicher nicht unterstellen, ein Junkie zu sein, zumal sie ein plausibles Krankheitsbild schildert. Nur weil Ihr nicht wie Andrea betroffen seid, könnt Ihr ihr nicht unterstellen, daß sie sich hier selbst oder uns belügt.

    Mit Chaos im Kopf oder Speed-Logik erfundene Geschichten haben meist erkennbare Fehler. Andreas Schilderungen sind aber auffallend schlüssig! Gerade weil sie ihre Ärzte bzw. die Diagnosen teilweise nur halb richtig wiedergibt, ist sie in meinen Augen glaubwürdig. Sie hat halt nicht jeden Fachbegriff richtig behalten, aber sie hat sich hier bestimmt keine Junkie-Schutzbehaupten ausgedacht, sondern einfach nur das berichtet, was sie von ihren Ärzten über sich erfahren hat: Sie gehört zu den ultraschnellen Metabolisierern mit einer seltenen Cytochrom-P450-Enzym-Konstellation.

    Meine Meinung.

    Gruß Michael

  2. #32
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    Eiselein schreibt:
    Trotzdem sind wir ned ganz blöde. Und was Du in Deinem Post schreibst, ohne Punkt und Komma, ist reine Speed-"Logik."
    Doch blöde(*)... Lies Dir mal mein langes Posting über diesem durch. Ich hoffe, Dir wird die Sache dann klarer.

    Gruß Michael


    Tante Edith wollte noch etwas betonen:

    (*) Blöde im Sinne von auf dem falschen Dampfer.

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    @ Michael

    Ich will mich da nicht rumstreiten. Es gibt immer mehrere Lager und Du hast Deinen
    Standpunkt, ich hab meinen.

    Hab am 4.1.11 einen Termin bei meinem Doc und werde den einfach mal fragen.

    Ich bin kein Jurist, aber ich sehe die gesetzliche Lage ohnehin anders:
    Die Grenzen im BtMG wurden für die Verordnung gemäß Zulassung festgesetzt. Diese
    Grenzen gelten im Off-Label-Use also nicht zwingend. Da wäre evtl. mal ein Rechtsstreit geboten.
    Es geht doch generell um das Rezept und auch im Off-Label Bereich geht nichts ohne
    Rezept. Es gibt da keine Trennung im BtMG.

    Ich frage mich aber, warum ihr (Du) euch so konkret darauf einschießt. Ich kenne
    Andrea nicht, weder die Person, noch die Symptome. Vielleicht wäre es ja auch
    denkbar, mit einem völlig anderen Medikament besseren Erfolg zu haben. Es gibt
    nicht nur MPH.

    Und das MPH oder gar Amfetaminsaft aus dem BtMG genommen wird, neee, also
    das wird sicher nicht geschehen. Und ich behaupte einfach mal, es ist auch gut so.

    Ich hab das Gefühl, Du denkst nur in Deinem Bereich und irgendwie kommt mir der
    merkwürdig vor.

  4. #34


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.804
    Blog-Einträge: 40

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    So

    Jetzt ist aber mal langsam gut hier.

    Wir legen hier sehr viel Wert auf Diskussionen in angemessenem Tonfall und frei von Angriffen und Beleidigungen anderer User.

    Siehe hierzu auch unsere Nutzungsbedingungen, die jeder hier bei seiner Registrierung akzeptiert hat.


    @ freierfunden:


    Hierfür

    Eure Argumentationen sind auffallend ähnlich zu denen der ADHS-Gegner. Es gibt ja nicht wenige Gruppen (die auffallend oft aus der ***********-Sektenecke kommen), die ähnlich unsachlich und falsch argumentieren
    verlange ich eine ausdrückliche Entschuldigung.

    Ansonsten hat diese Äußerung Konsequenzen.

    Hier im Forum herrscht eine Meinungsfreiheit und was die Äußerung seiner Meinung - die vielleicht nicht ganz so pro-Medikamenten-lastig ist, wie scheinbar deine - mit der Mitgliedschaft in irgendwelchen "Kirchen" zu tun hat, das erschließt sich mir absolut nicht.

    Also mal alle tief durchatmen und ab jetzt wieder auf dem freundlichen und sachlichen Niveau diskutieren, wie wir das hier pflegen.





    Liebe Grüße,
    Alex

  5. #35
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    [ ................ ]
    Geändert von Alex (18.12.2010 um 18:45 Uhr) Grund: Angriffige Äusserungen gelöscht

  6. #36


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.804
    Blog-Einträge: 40

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    Hallo

    Da das Durchatmen scheinbar etwas länger dauern wird, ist das Thema erst mal für 24 Stunden geschlossen.





    Edit: Und wieder offen.

    Sollte es hier weitere angriffige Texte geben, so werden die gem. Nutzungsbedingungen gelöscht und die Ersteller verwarnt.

    Bitte haltet auch in diesem Thema die freundliche Atmosphäre und den entsprechenden Umgangston ein, wie wir das hier in diesem Forum gewöhnt sind.






    Liebe Grüße,
    Alex
    Geändert von Alex (19.12.2010 um 18:58 Uhr) Grund: s. Edit

  7. #37
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    matt_e schreibt:
    @ Michael

    Ich will mich da nicht rumstreiten. Es gibt immer mehrere Lager und Du hast Deinen
    Standpunkt, ich hab meinen.

    ...

    Ich frage mich aber, warum ihr (Du) euch so konkret darauf einschießt.
    Hallo,

    ich hatte gestern bereits eine ausführliche Antwort fertig, als die Sperre dazwischen kam. Da Du es trotz meiner mehrfachen ausführlichen Erläuterungen immer noch nicht verstanden hast, will ich es mal kürzer versuchen:

    Nimm endlich zur Kenntnis, daß es die Enzymvarianten gibt und was sie bewirken! Das ist keine Meinung oder ein Standpunkt, das sind schlicht Tatsachen. Deine Argumentation ist damit hinfällig. Sie ist falsch. Ganz einfach falsch.

    Indem Du immer wieder sagst, daß ein Medikament dem einen oder anderen zwar nicht hilft, aber jedem Menschen in gleicher Weise ab einer bestimmten Dosierung schadet, leugnest Du nicht nur längst bekannte Fakten, sondern Du beleidigst, verunglimpfst, kränkst und verletzt die Betroffenen.

    Mein Vergleich dazu (zu dem ich nach wie vor stehe), sollte es Dir klarmachen: Wenn die ADHS-Kritiker und -Leugner behaupten, daß ADHS nicht existiert und lediglich eine in Mode gekommene blöde Ausrede von Faulpelzen ist, dann wird Dich das treffen, weil es Dich persönlich als von ADHS Betroffenen verhöhnt. Und Du machst EXAKT dasselbe! Du bestreitest die Existenz der für die Betroffenen ohnehin bereits sehr belastenden, rein genetisch bedingten körperlichen Besonderheit, die bei vielen Medikamenten entweder eine ungleich höhere Dosis für eine identische Wirkung erforderlich macht oder eben eine ungleich geringere oder oft sogar ganz fehlende Wirkung der gängigen Dosen bedeutet.

    Ob es nun direkt oder nur indirekt gesagt wird: Andrea oder Andrea und mir oder wem auch immer Sucht oder sonstwas zu unterstellen ist einfach total daneben. Vor allem, da die Argumentation nur auf Unwahrheiten beruht, da sie also wie ich schon schrieb unsachlich und falsch ist.

    Gruß Michael

  8. #38
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    Alex schreibt:
    So

    Jetzt ist aber mal langsam gut hier.

    Wir legen hier sehr viel Wert auf Diskussionen in angemessenem Tonfall und frei von Angriffen und Beleidigungen anderer User.

    Siehe hierzu auch unsere Nutzungsbedingungen, die jeder hier bei seiner Registrierung akzeptiert hat.


    @ freierfunden:

    Hierfür

    Eure Argumentationen sind auffallend ähnlich zu denen der ADHS-Gegner. Es gibt ja nicht wenige Gruppen (die auffallend oft aus der ***********-Sektenecke kommen), die ähnlich unsachlich und falsch argumentieren
    verlange ich eine ausdrückliche Entschuldigung.

    Ansonsten hat diese Äußerung Konsequenzen.

    Hier im Forum herrscht eine Meinungsfreiheit und was die Äußerung seiner Meinung - die vielleicht nicht ganz so pro-Medikamenten-lastig ist, wie scheinbar deine - mit der Mitgliedschaft in irgendwelchen "Kirchen" zu tun hat, das erschließt sich mir absolut nicht.

    Also mal alle tief durchatmen und ab jetzt wieder auf dem freundlichen und sachlichen Niveau diskutieren, wie wir das hier pflegen.





    Liebe Grüße,
    Alex

    Hallo,

    ich bin traurig und betroffen und irgendwie kann ich es noch immer nicht ganz glauben, aber ich fürchte, ich muß hier sozusagen Selbstmord begehen.

    Seit fast zwei Tagen beschäftigt mich dieser Thread. Die Antworten auf Andreas Fragen entlarvten die teilweise erschreckende Unkenntnis einiger hier in Sachen Stoffwechsel und Enzyme. Da ich mich mit diesen Dingen schon recht intensiv beschäftigt hatte und eindeutig besser auskenne, habe ich aufgeklärt.

    Die Aufklärung wurde ignoriert und Andrea wurde angegriffen und beleidigt. Wie es schien, hatten die Verfasser keine Ahnung von der Sache. Also ein zweiter Versuch. Der auch nichts nützte. Außer daß es einen gewissen Schneeballeffekt gab und die Angriffe und die Themen, die nur am Rande mit der Frage des Stoffwechsels und der Enzyme zu tun hatten stark zunahmen passierte nicht viel. Aufklärung Nr. 3 folgte. Wieder nichts. Das nächste Posting von matt_e bewies erneut, daß es ihn überhaupt nicht interessierte, ob er mit seiner bekannt falschen Argumentation andere verletzt oder beleidigt.

    Ich schrieb das vierte Posting, das die Fakten erläuterte... Ich war noch immer so naiv zu glauben, mit Sachlichkeit statt Beleidigungen weiter zu kommen. Nur weil andere Andrea oder später Andrea und mich oder sogar alle ultraschnellen Metabolisierer beleidigen, muß ich es ja nicht auch so machen. Ich hoffte, die Vernunft würde am Ende siegen.

    Als das Posting fertig war, konnte ich es nicht mehr posten, der Thread war gesperrt. Es war mit den Beleidigungen weiter gegangen und Alex hatte eingegriffen.

    Was ich da lesen mußte, traf mich aber sehr: Alex verlangte von mir eine Entschuldigung! Seine Erläuterungen dazu belegen in meinen Augen sehr deutlich, daß er den Thread und besonders auch meine langen Postings nur überflogen haben konnte: Er wirft mir etwas vor, das ich nie behauptet habe, er hat da beim Überfliegen wohl wie man so sagt etwas zwischen den Zeilen gelesen.

    Schon vorher hat mich dieser besch....eidene Thread von allem abgehalten! Der Grund: Ich hasse Ungerechtigkeiten und die Unwahrheit. Ungerecht waren schon die Beleidigungen zuvor, unwahr war der mehrfach wiederholte Blödsinn auch. Mich treibt so etwas in einen Hyperfokus. Und nun griff mich Alex auch noch ganz direkt an! Ungerechter ging es doch nicht mehr! Da versuche ich mit viel Geduld und noch mehr Mühe unverschämte direkte und fiese subtile Beleidigungen mit viel Sachlichkeit zu entkräften und bin plötzlich der Böse?!? Da standen die meisten Beleidigungen noch da. Jemanden als Junkie mit Speed-Logik zu bezeichnen war demnach eine freie Meinungsäußerung, während es verwerflich war, an einem für einen ADHSler anschaulichen Vergleich zu erläutern, warum es beleidigend ist, wenn man die körperlichen Besonderheiten eines Menschen als faule Ausrede abtut?

    Nein, das konnte Alex nicht wirklich meinen, davon war ich überzeugt. Also schrieb ich Alex an und bat ihn, seinen ungerechtfertigten Vorwurf gegen mich fallen zu lassen.

    Alles Bitten und Betteln in drei ausführlichen Nachrichten an ihn half nichts: Ich soll mich noch immer dafür entschuldigen, daß Alex einen aus dem Zusammenhang gerissenen Satz im Geiste falsch weitergesponnen hat. Er hat da etwas gesehen, was da nun einmal nicht steht! Es tut mir leid, daß mein langer und komplizierter Stil schwer zu lesen ist. Ja, dafür entschuldige ich mich. Aber ich kann und werde mich nicht dafür entschuldigen, daß sich Alex nicht der Zusammenhang zwischen Meinungsäußerungen und der ***********-Sekte erschließt! Und warum? Weil es keinen Zusammenhang gibt! Ich wüßte jedenfalls keinen. Ich habe auch nie einen gesehen oder behauptet, daß es einen gäbe.

    Immerhin hat Alex ein bißchen reagiert und die direkten Beleidigungen gelöscht.

    Ich stehe zu meiner Meinung, daß matt_e & Co. mit ihrem Leugnen der genetisch bedingten Enzymvariationen bzw. der Auswirkungen bestimmter Enzymkombinationen die davon Betroffenen exakt genauso beleidigt haben wie die ADHS-Kritiker und -Leugner aus der ***********necke die von ADHS Betroffenen beleidigen, wenn sie die Existenz von ADHS bestreiten.

    Und jetzt? Alex schreibt ja, man dürfe seine Meinung vertreten und Beleidigungen seien unerwünscht. Schön, dann habe ich ja alles richtig gemacht! Aber was ist mit der Aufforderung zur Entschuldigung?

    Wann muß man sich entschuldigen? Wenn man etwas falsch gemacht hat. Habe ich aber nicht. Also ist der Vorwurf falsch. Mit diesem öffentlichen Vorwurf greift Alex mich an! Er schreibt selber, daß dies hier unerwünscht sei. Warum gilt das nicht auch für ihn?

    Der Kreis dieses Postings schließt sich: Ich bin einfach nur traurig und betroffen. Diese furchtbare Ungerechtigkeit hat mich nun zwei Tage und die letzte Nacht gekostet. Ich bin ein Nervenbündel, habe Streit mit meiner Frau, weil ich mich nur noch mit dieser Geschichte beschäftigen kann.

    Gerade angesichts der richtig fiesen Beleidigungen und Angriffe, die in diesem Thread anfänglich standen, hätte mich Alex für meine Streitvermeidungsstrategie loben können (ok, das ist albern, das gebe ich zu), aber er kann mich hier doch nicht als Bösewicht anklagen!

    Ich bitte nach meinen leider erfolglosen Schreiben nochmals um Fairnes: Alex, bitte verlange von mir keine Entschuldigung für Dinge, die ich nicht getan habe. Bitte zieh die ungerechtfertigte Anklage gegen mich zurück! Du bist Ankläger, Richter und Vollstrecker in einer Person, deshalb kann ich nur bitten. Bitte sei fair zu mir und halte Dich an Deine eigenen Regeln.

    Gruß Michael

  9. #39
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    Michael

    Nimm endlich zur Kenntnis, daß es die Enzymvarianten gibt und was sie bewirken!
    Und Du solltest zur Kenntnis nehmen, es ging mir nicht um Enzymvarianten! Off-Label
    oder Enzymvarianten, völlig egal, laut Gesetz sind max. 2000 mg/Monat pro Patient
    möglich, in Ausnahmefällen, über die der Arzt Buch führen muss, auch 4000 mg. Punkt.

    Du möchtest uns hier verklickern, weil eine Person dann eine entsprechende Enzymvariante
    hat und eigentlich 6000 mg MP bräuchte, sollte man ihr das auch geben (?). Und
    eigentlich sind Gesetze eh Mist. So verstehe ich Dich.

    Wenn Du darüber diskutieren möchtest, dann wäre vielleicht ein Jura Forum angebrachter!

    Das war die Frage:

    Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?
    Und die wurde beantwortet.

  10. #40
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    matt_e schreibt:
    Du möchtest uns hier verklickern, weil eine Person dann eine entsprechende Enzymvariante
    hat und eigentlich 6000 mg MP bräuchte, sollte man ihr das auch geben (?). Und
    eigentlich sind Gesetze eh Mist.
    Bei aller Liebe: Was ich möchte, solltest Du doch bitte mir überlassen.

    Natürlich bin ich der Meinung, daß es ein Unding ist, daß per Gesetz etwa 3 % der in Deutschland lebenen Menschen in normalem Umfang wirksame Medikamente vorenthalten werden.
    Völlig egal, welche Krankheit einer hat, mehr als das, was als Grenzwert für die Mehrheit der Bevölkerung als angemessen angesehen wird, bekommen auch ultraschnelle Metabolisierer nicht. Wenn's nicht genug wirkt, weil es nicht wirken kann... - persönliches Pech. Dann krepiert man schön...

    Aber das war nie das eigentliche Thema.

    Es dreht sich nur um einen einzigen Punkt: Es gibt diese Enzymkombinationen bei einigen Menschen und das hat für sie entsprechend bescheidene Folgen. Diese Folgen in einer Tour permanent abzustreiten und zu leugnen ist für diese Menschen beleidigend.

    Und es ist auch beleidigend, den nächsten Schritt zu gehen. Weil es die Wirkungslosigkeit von für diese Menschen zu geringen Dosen ja Deiner (Eurer) Meinung nach nicht gibt, muß der berechtigte Wunsch nach wirksamen Dosierungen folglich die vorgeschobene Schutzbehauptung eines Süchtigen sein... Und was für ein Blödsinn da noch kam.

    Wer wegen schlechter Gesetze von angemessener medizinischer Behandlung ausgeschlossen wird, sollte sich für sein Pech nicht noch verhöhnen lassen müssen finde ich.

    Michael

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