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Diskutiere im Thema Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    der beweis liegt ja vor das ich sehr geringe halbwert zeit habe und die genetigerin der meinung ist das bei mir die dosierung angepasst werden sollte .

    ich komme mit der dosierung ganz gut klar aber wenn ich bis in die nacht rein arbeiten muss und ich nich 30 kilometer fahren muss dann muss ich halt mal 5mg mehr nehmen sonst lande ich am baum weil eben die konzi nimmer da ist und der kopf schwamrig ist.
    oder wenn meine tochter abhaut und ich total durch den wind bin und um drei uhr früh sie von der polizei hollen muss dann muss ich eben auch noch ein 10er einwerfen um die 30 kilometer zur polizei fahren muss
    sonst würde ich wieder am baum landen
    ledeglich wollte ich auch wissen ob man etwas bentragen kann das mein ärztin nicht in schwierigkeiten kommt
    wird doch sonder fälle geben und man dies beantragen kann
    ich nehme die dinger nicht aus puren jux und nen höhenflug hab ich auch noch nie gehabt
    ander werden ruhiger wenn sie benzos einwerfen bei mir ist mph und ne mini dosierung das beste schlafmittel

    und wenn man sich andere medis sparen kann und mit einem auskommt ist doch immer besser alls fünf verschiede noch zu brauchen

    lg Andrea

  2. #22
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    Hallo,

    Ihr haltet Euch immer noch an einer grundfalschen Überlegung fest. Geschluckt und wirkt gibt es nicht. Meist muß der Wirkstoff ins Blut und dort in einer bestimmten Konzentration vorhanden sein, damit an der Stelle X im Körper das passiert, was wir möchten.

    Das MPH soll im Gehirn wirken. Und damit das passiert, brauchen wir eine bestimmte Wirkstoffkonzentration im Plasma.

    Arbeitet die Leber dank der körpereigenen Enzyme schneller als Magen und Darm den geschluckten Wirkstoff ins Blut befördern können, dann wird das Medikament nicht wirken, weil wir nie eine brauchbare Konzentration erreichen.

    Anschauliches Vergleichsmodell: Badewanne mit offenem Ablauf und einem nur ganz wenig aufgedrehten Wasserhahn: Die Wanne wird nie voll.

    Der andere Extremfall: Die Leber ist ganz laaaaaaannnnnnggggggsaaaaaaaam mm...

    Bei unserem Vergleichsmodell hiesse das: Der Ablauf ist zu, da verschwinden höchstens mal ein paar Tropfen. Wenn man da nicht aufpasst und den Hahn zu weit öffnet, ist die Wanne nicht nur ganz schnell voll, sie läuft auch ganz leicht über! Wir hätten überdosiert.

    Was machen wir also? Wir stecken den Stöpsel rein und drehen den Hahn nur so lange und so weit auf, daß unsere Wanne gerade eben voll wird.

    Das macht man auch beim ADHS mit dem MPH: Gerade so viel und so lange wie nötig, nicht mehr.

    Andrea und ich haben aber einen stets offenen Abfluss, wir haben Enzyme, die ein bißchen arg fleissig sind...

    Sagen wir mal, das ist der Fall des verlorenen Stopfens für den Abfluss. Wir wollen aber dringend baden! Also den Hahn richtig aufgedreht und man bekommt die Wanne trotzdem voll, weil wir mehr einlaufen lassen als gleichzeitig ausläuft. Aber wir brauchen viiiiiiieeeeel mehr Wasser. Oder halt mehr Wirkstoff, also in diesem Falle MPH.

    Im Blut ist da aber nicht eine Sekunde lang mehr Wirkstoff als bei den anderen Patienten, die mit weniger MPH auskommen.

    Und deshalb ist der Satz von matt_e schlicht falsch: Viel muss nicht viel helfen und wenn,
    dann hat man oft sehr kritische Nebenwirkungen auf Dauer.


    Hier gehst Du von der Annahme aus, daß mehr geschluckt auch mehr Wirkstoff im Blut bedeutet - und das stimmt eben nicht. Bei Dir wäre die Wanne übervoll, aber das passiert nicht. Wanne A konnte mit 180 Litern gefüllt werden, bei Wanne B waren 600 Liter nötig - trotzdem waren beide Wannen während des Badens nur mit 180 Litern gefüllt.

    Die Leute mit den zu fleissigen Enzymen sind selten und da wurden einfach Grenzen zum Schutz der Mehrheit eingeführt. Die Menge xyz ist für 97 % aller Menschen gefährlich, also verbieten wir einfach mehr als xyz.

    Als ich eine schwere Handverletzung hatte, die nicht betäubt werden konnte (mit den üblichen Mitteln und Mengen nicht; es war mehrfach erfolglos versucht worden), wurde von den Ärzten, Oberärzten, Chefärzten und Verwaltungschefs in meinem Beisein diskutiert. Man kam zu dem Schluß, daß es so gehen müsse (*). Ich wurde von 5 oder 6 kräftigen Männern fixiert und die durchtrennte Sehne und einige Nerven und was da sonst so durchschnitten war, wurde OHNE wirksame Betäubung genäht.

    Ich habe lange überlegt, den ganzen Saftladen und die Schlachter wegen schwerer Körperverletzung vor den Kadi zu schleppen! Ich hatte es schon erwähnt, ich habe - leider! - schon mehrfache Erfahrung mit OPs ohne Betäubung.

    Ich weiß nicht, ob bei Andrea die Enzyme untersucht wurden, aber bei mir hat der Arzt dies schon vorgeschlagen. Der Vorteil ist wohl, daß man weniger Versuche machen muß, um die wirksamen Medikamentationen zu finden. Die Versuch-macht-klug-Methode ist aber billiger und deshalb wohl für Kassenpatienten noch fast immer erste Wahl.

    Andrea gegenüber ist es jedenfalls vollkommen daneben, Ihre Körperfunktionen oder Ihre Angaben dazu einfach nicht zu glauben. Was sie sagt ist plausibel, das gibt es so. Hier ist eine Seite, die zwar eher für Ärzte gedacht ist, die aber im unteren Teil die Problematik ganz gut schildert: Roche in Deutschland - Gendiagnostik - Arzneimittelsicherheit

    Und wie schon gesagt: Das hat nichts mit MPH oder den Besonderheiten bei psychischen Erkrankungen oder was weiß ich zu tun, es dreht sich schlicht um den Stoffwechsel. Den hat man mit oder ohne ADHS.

    Gruß Michael


    (*) Aus Kostengründen! Eine Lokalanästhesie war offensichtlich unmöglich, die medizinisch notwendige Vollnarkose nebst nachfolgender Behandlung wäre jedoch nicht bezahlt worden und hätte vom Krankenhaus bzw. dessen Träger übernommen werden müssen.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    freierfunden

    ich bin dir so dankbar du hast den nagel voll getroffen .
    puh war das anstrengend zu vergligern.
    mir viel es auch nicht mehr ein das es plasma spiegel heist
    ich danke dir echt.

    lg Andrea

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    Andrea71 schreibt:
    hallo
    wer weis was zwegs verschreibung mph im monat .
    da ich eine sehr kurze halbwertzeit habe und mph sehr schnell abbaue wollte ich mal wissen wieviel ärzte in einem monat verschreiben durfen.
    meine ärztin macht da immer voll den wind darum das sie keine schwierigkeiten bekommt.
    nehme momentan 120 mg am tag.
    in schweren zeiten bräuchte ich oft mal mehr und sie sagt auf der einen seite ich sollte so dosiern wie ich es brauche und auf der anderen seite aber sagt sie es geht nicht mehr.
    ich weis das so um die 2000mg erlaubt sein...



    Liebe Andrea,

    Ich hab dir`s vor einem Vierteljahr schonmal verzählt, da hast mich noch belächelt, du bist da auf einem generellem Holzweg.

    Wenigstens bist jetzt schon mal so weit gekommen, dass es an Deiner "schnellen Metabolisierung" liegen könnte.

    Was ich immerhin nach wie vor für besser halte gegenüber Deiner Östrogen-Hypothese. Obwohl die au nicht schlecht war.

    Jedenfalls willst Du Mph und zwar mehr und mehr.

    Da muss ich also ausnahmsweise Matt_e zustimmen, wenn er ein paar unbequeme Zwischenfragen stellt.

    Deiner Ärztin kann ich da auch nicht ganz unrecht geben, bei ihrer Verschreibungspraxis.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    @ Michael

    Natürlich gibt es Menschen, die brauchen einfach eine höhere Dosis. Aber verstehe
    mich doch mal richtig, da ist doch irgendwie die Grenze des Machbaren. Und wir reden
    hier nicht über Smartis, sondern über ein Medikament, welches unter das BtMG fällt.

    Die Grenze liegt bei 2000 mg/Monat, in Ausnahmefällen 4000 mg MPH. Das wären
    ca. 130 mg/Tag. Das muss reichen.

    Plasmaspiegel hin oder her, mehr MPH geht nicht, weil es gesetzlich nicht machbar ist.

    Natürlich ist das Auftreten von Risiken und Nebenwirkungen in dem Fall abhängig von
    der Dosis.

    Ich kann 5 Aspirin nehmen, die Kopfschmerzen gehen trotzdem nicht weg. Einer
    anderen Person reicht 1 Aspirin. Nun nehmen wir mal an, die andere Person und
    ich, wir nehmen diese Mengen an 4 Tagen pro Woche.

    Und da ist nun nicht mein Risiko höher, was es ja auch bei Aspirin gibt (Magenbluten
    etc.)? Nur weil ich mehr Aspirin brache als die andere Person und es auch vertrage,
    bedeutet das doch nicht, dass auch die Risiken auf einem Level sind. Das ist doch
    wirklich nicht so.

    Ich kenne eine Person, der hat über Jahre Ibuprofen genommen und zwar sehr oft
    und auch weit über der empfohlenen Höchstdosis pro Tag. Ergebnis = Friedhof!
    Herzversagen.

    Zum Schluss, laut Wikipedia sind max. 120 mg/Tag MPH eine therapeutisch anerkannte
    Dosis, wenn die Person über 70 kg wirkt. Andrea ist 20 kg leichter und nimmt schon
    bis zu 120 mg und möchte mehr.

    Von Plasmaspiegel, Stoffwechsel oder was auch immer ist selbst auf Fachseiten keine
    Rede. Unabhängig von den körperlichen Punkten, irgendwer wird sich bei der Höchstdosis
    schon was gedacht haben.

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    [ .................... ]
    Geändert von Alex (19.12.2010 um 10:42 Uhr) Grund: Angriffige Äusserung/Beleidigung gelöscht

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    So hab ich das noch nicht betrachtet.

  8. #28
    Prof.Gumo

    Gast

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    [ ................. ]
    Geändert von Alex (19.12.2010 um 10:41 Uhr) Grund: Angriffige Äusserung/Beleidigung gelöscht

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    oh man hab echt nicht gedacht das meine beiträge
    so unruhen machen echt nicht.

    wollte keine lawiene los schieben.
    wolte regelrecht sehen ob es etweig sonder regelungen gibt .
    wenn man ein abbauenzym in sich hat 500 url und die höchstgrenze der ritalinsäure bei 200 oder 300 url liegen soll.bei otto normalo sogar bei dreisig oder so.

    tja ist halt mal so
    mit heruntergefahren bildschirmschoner ist auch nicht grad lustig zu fahren .
    ansonst hab ich ja geschrieben das ich gut klar komme.
    ich komm mir vor als wurdet ihr mich für einen janky halten der immer mehr braucht.
    ist aber nicht so.
    lustig ist ja auch wenn man an schmerzmittel fressen kann was man will und wirkt nicht.
    ohne hin kann man sagen was man will .
    ich kanns ja eh nicht so schreiben wie ich es meine
    was da an speed logig sein sollte verstehe ich jetzt echt nicht.

    ich hatte nie mit drogen zu tun oder irgendwelchen anderen suchtmittel.

  10. #30
    Prof.Gumo

    Gast

    AW: Gesetzliche vorschriften bei Methylphenidat wer weis was!?

    Ich wollte mich bei dir entschuldigen, falls ich mich evtl. etwas hart ausgedrückt habe. Meine Aussage war auch eher allgemein zu verstehen. Ich kann mir über deine Person auch keine Urteil erlauben. Wollte keine Unruhe stiften ....

    lg

    gumo

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