Seite 3 von 3 Erste 123
Zeige Ergebnis 21 bis 25 von 25

Diskutiere im Thema Venlafaxin nicht vertragen - soll nun Mirtazapin nehmen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Venlafaxin nicht vertragen - soll nun Mirtazapin nehmen

    hallo ich habe gelesen das venlafxin antriebst steigernd sein soll ab welcher dosies ist das der fall ?? Ich nehme am tag 2x 75 mg und finde das es vieleicht soagr noch weniger antrieb geworden ist als vorher !


    Lg

    Marcel

  2. #22


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: Venlafaxin nicht vertragen - soll nun Mirtazapin nehmen

    Hallo

    Amneris schreibt:
    Habe ich hier etwas falsch gelesen, Alex? Es wurde nach Erfahrungen mit Mirtazapin gefragt, oder? Venlafaxin hatte meine Mitpatientin nicht bekommen.Und wenn Mirtazapin sedierend wirkt, wieso sollte es dann nicht abends genommen werden können?
    Wir haben übrigens über sieben Wochen lang ein Zimmer geteilt; so habe ich es natürlich hautnah mitbekommen.
    Mein Einwurf war auch nicht auf die Erfahrungen deiner Mitpatientin bezogen, sondern auf die allgemeine Sachlage in diesem Thema, dass bei Silke Venlafaxin durch Mirtazapin ersetzt wurde.

    Sorry, falls das missverständlich rüber gekommen sein sollte.

    @ Mhh: Mirtazapin gehört in Zusammenhang mit einer ADS bzw. ADHS und begleitenden Depressionen erfahrungsgemäß zu den sinnvollsten Antidepressiva.

    Die renommiertesten psychiatrischen Kliniken, die auch AD(H)S bei Erwachsenen therapieren, verwenden gerne Mirtazapin, insbesondere, wenn andere, sedierende Antidepressiva unverträglich sind oder aus anderen Gründen ausscheiden.

    Also kein Grund, sich hier zu ärgern.

    Wie ich geschrieben hatte, hängt das Ausmaß des sedierenden Effektes oder eben sogar antriebssteigerndes Effektes bei Mirtazapin stark von der Dosierung und individuellen Faktoren ab.




    Liebe Grüße,
    Alex

  3. #23
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124

    AW: Venlafaxin nicht vertragen - soll nun Mirtazapin nehmen

    Grundproblematik,Gretchenfrage liegt doch woanders:

    Patient bekommt ein Medikament.
    Vor oder während der Einnahme (ersten Tage-Woche)fragt er hier andere User nach ihren Erfahrungen um Rat.

    Konkretes Bsp:
    Patientin verträgt das Medikament schlecht.Ob das harmlose Nebenwirkungen sind,die dann verschwinden,oder ob sie Medikament wirklich nicht verträgt ,sei dahingestellt.

    3 User antworten,sie hätten das Medikament auch nicht vertragen?
    Und jetzt?

    3 User sagen,sie hätten das Medikament sehr gut vertragen?
    Und jetzt

    Hauptproblematik( die ich bei allen Medikamentenfragen sehe):Wäre einen eigenen,ganz wichtigen Thread wert:

    Wie ist das Verhältnis von Arzt zu Patient.Inwiefern kann/darf/will ein Patient über das Medikament reden,lässt der Arzt überhaupt mit sich reden.
    Inwiefern kann der Patient Alternativvorschläge bringen,inwieweit lässt sich der Arzt drauf ein.


    Ich glaube ,dass sich Patienten zu 95% nichts zu den Ärzten sagen trauen,vor allem weil ihnen der fachliche Hintergrund fehlt,welchen man braucht um mit einigen Ärzten reden zu können.
    Es gibt aber auch viele Ärzte die sehr aufgeschlossen wären,dann musst Du aber als Patient konkrete Vorschläge machen.

    Ganz konkretes Bsp

    Man kommt mit der "vermeintlich" antreibenden Wirkung eines SSRI nicht zurecht.

    Dazu was grundsätzliches:
    Bei einem Medikament richtig dosiert,interpretiert mann antreibend falsch:
    Das Medikament macht aus einen lethargischen,müden,antriebsl osen Menschen wieder
    den "normalen Menschen" wie er ohne Kranktheit wäre.Sonst wäre es eine Droge.

    Sedierend,bedeutet ,dass es aus einen extrem nervösen,ängstlichen,agitier ten,Menschen
    auch wieder nur einen normalen Menschen macht.

    Welche Möglichkeiten hat nun der Arzt?
    Er kann zum SSRI ein Benzodiazepin in der Anfangsphase geben.
    Das machen die nicht mal in Kliniken oft.

    Unter den SSRI gibt auch wieder welche,die mehr "antriebssteigernd"sind,da ss sind vor allem die "Neueren": Cipramil,Fluoxetin....
    die "Älteren"aroxetrin,Setralin....sollen weniger "antreibend"sein
    Wie viele Ärzte kümmert das?Keinen von Ihnen.....

    Grundregel
    :Einschleichen-Normaldosis-Ausschleichen...
    Nicht mal an diese banale Regel halten die sich.
    Hier könnte man als Patient einschreiten und sagen oc,ich habe extreme NW ,wir starteten gleich mit der Normaldosis...können wir nicht mit geringerer Dosis anfangen.
    Problem ist nur,dass wissen die Patienten nicht,und viele trauen sich ihren Arzt,selbst wenn sie es wüssten nicht anzusprechen.

    Ich habe übrigens in einer Ärztezeitung gelesen:
    Das es 25-30 sehr gute Mittel/Medikamente in der Psychiatrie gibt,mit welchen man viele Störungen behandeln könnte.Der durchschnittl.Psychiater nimmt aber meist nur 5 davon.......
    und kennt va nur diese gut.


    Dann gibt es viele Ärzte ,die hören gar nicht auf ihren Patienten,die kümmert auch die Meinung ihrer Kollegen nicht.

    Um auf Silke zurück zu kommen.

    Sie sagt sie verträgt Venlafaxin nicht......kann davon va auch nicht schlafen.
    Hat Silke ihre Ärztin gefragt(wie viele hier vorgeschlagen) ob sie nicht mit der Hälfte beginnen kann,wie es auch richtig wäre?Nein,ich glaube nicht.
    und wenn sie die Ärztin gefragt hätte,wie hätte sie es begründet?
    Viele Forumuser sagen,sie schleichen das Medikament nicht ein,und/oder das Medikament ist zu "stimulierend".
    Wie die Ärztin dann reagiert,weiss ich auch.. :-)))

    Warum sie jetzt Mirtazapin verschreibt verstehe ich,ist aber unlogisch!

    Okay,die ist jetzt aufgekratzt ,unruhig,kann nicht schlafen.Kommt aber vom Venlafaxin.
    Also eher etwas sedierendes ,"beruhigendes",denkt sich die Ärztin,dann habe ich meine Ruhe.
    Die Ärzte sind kurz angebunden,haben keine Zeit,also lösen sie Probleme,mit den einfachsten Mitteln.

    Übrigens soll das Medikament,fast immer nachts genommen werden,meist die Gesamtdosis von 30mg.
    Das man von dem Medikament zunimmt,wird oft erwähnt,...................
    Die sedierende Wirkung soll nach Wochen aufhören.....
    Ob man nach der Nachtseinnahme am nächsten Tag ein "Hang-over" hat,weiss ich nicht.Ob das nur nachts eher sediert/beruhigt,und tagsüber dann nicht mehr,weiss ich nicht.
    Ich weiss auch schon was die Ärztin sagt,wenn Silke erwähnt,sie sei tagsüber davon auch zu müde.
    Sie wirft ihr ungerechterweise vor,dass sie beim letzten Medikament gesagt hat,
    sie wäre zu unruhig,kann nicht schlafen.Da müsste Silke jetzt antworten,stimmt,aber durch das Venlafaxin....usw...

    Ich schickte ihr diesen Link:Eigener Link mit Erfahrungberichten nur für Mirtazapin:

    Remergil - Erfahrungsberichte - Medikament

    Jetzt liest sie ,dass (auch nach dem Hersteller) ziemlich viele zunehmen,.....
    Und jetzt?

    Sagt sie ihrer Ärztin,ich nehme dass nicht,weil man da zunimmt??

    Ihr versteht was ich meine!?Grundproblematik,Grecht chenfrage.......
    Geändert von Chilischote (23.11.2010 um 22:56 Uhr)

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Venlafaxin nicht vertragen - soll nun Mirtazapin nehmen

    halllo chillischote finde deinen thread gut vorallem das problem mit den ärzten das sie keine zeit haben und alles schnell abwickeln und nicht besonders auf einen eingehen alles laäuft mehr oder weniger wie auf einem fliesband ab finde ich sehr schade weill man sich oft auch nicht verstanden fühlt und das vertrauen zu den ärzten weniger wird.

    Ich habe bestimmt 3 oder 4 jahre citalopram genommen das habe ich verschrieben bekommen als ich noch in niedersachsen glebt habe als ich dann 2009 wieder nach bademwürttemberg gezogen bin musste ich dan zu einen neuen neurologe/in ich hatte glücklicher weisse schnell einen termin bei einer neurologin bekommen normaler weisse sind einige monate wartzeit die regel als ich dann von meinen problemen erzählt habe meinte sie ich olle sofort citalopram absetzen und sie verschrieb mir edronax .
    Habe dann auf anweissung der neurologin sofort citalopram abgesezt was ein fehler war ich hatte 1 oder 2 tage nach dem absetzen heftige absetzsintome so wie heftige stromschläge im kopf schwindel, übelkeit, und sehr reitzbar, ich dachte natürlich das nebenwirkungen von den neuen tabletten also edronax habe dann mit der neurologin gesprochen und sie meinze ich solle doch die dosies von edronax verringern habe ich gemacht .

    bis ich mich dann selber im internet über citalopram und absetzen selber informiert habe und sie da mann solle es langsam ausschleichen owas ollte eine neurologin wissen und daher ist mein vertrauen zu erzten zimlich gering geworden sie hatte sich auch nie wirklich zeit für mich genommen ich musste mir immer alles selber hinterfragen


    Lg

    Marcel

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 197

    AW: Venlafaxin nicht vertragen - soll nun Mirtazapin nehmen

    Hallo zusammen,

    Meine Kleine hat einen Magen-Darm-Virus und deswegen war ich gestern nur ganz kurz hier im Forum.

    Ich habe erst gerade die Diskussion gelesen.

    Um genauer zu sein habe ich sie mehrfach gelesen und war zwischendurch schon etwas irritiert.

    Ist das Mirtazapin vor Venlafaxin Mittel der Wahl bei ADHS ?

    Nochmal zum Thema:

    Ich habe die Psychiaterin von meiner Psychologin empfohlen bekommen und finde sie eigentlich ( soweit man das nach einem 15 Minuten Gespräch beurteilen kann ) recht gut.

    Sie fragte mich während des Gesprächs wie ich schlafe und ich sagte, dass ich einen sehr leichten Schlaf habe und öfter wach werde. Daraufhin sagte sie mir ich solle das Venlafaxin nehmen, davon könnte ich besser schlafen, das Grübeln würde aufhören und ich könnte mich besser Konzentrieren.

    Dann habe ich mit Venlafaxin angefangen und bereits nach einer halben Stunde die ersten Nebenwirkungen bekommen, diese steigerten sich im Verlauf der nächsten zwei Tage extrem. Ab der ersten Nacht konnte ich gar nicht mehr schlafen.

    Anfangs dachte ich noch, das legt sich wieder, aber nach der sechsten Nacht habe ich mich gefragt ob das "gesund" ist.
    Nicht das ich irgendwann mal umfalle...

    Also habe ich angerufen und telefonisch gesagt, das ich nicht mehr schlafen kann. Daraufhin bekam ich das Mirtazapin verschrieben.
    Was ich allerdings nicht so deutlich gesagt habe, ist, dass ich wegen des Schlafentzugs nicht so erschöpft bin wie man das vermuten könnte.
    Das ging alles so schnell und erst später fiel mir das auf.

    Ich habe das Mirtazapinrezept noch nicht bekommen ( ist auf dem Postweg ) . Ich nehme nun entgegen der Anweisung der Ärztin doch weiter das Venlafaxin. Ich hoffe, das die Schlaflosogkeit in den nächsten zwei Wochen nachlässt.
    Ich hatte gestern Nacht einmal 1 1/2 Stunden geschlafen, das ist doch schon ein Fortschritt. Mit meiner Psychologjn habe ich das gestern kurz besprochen.

    Ich versuche das Venlafaxin jetzt noch bis nächste Woche, denn insgesamt habe ich das Gefühl, das ich weniger reizbar und genervt bin.
    Ich trage mehr Ruhe in mir.
    Und nachdem ich mich nun durch die schlimmsten Nebenwirkungen gekämpft habe und die restlichen Nebenwirkungen nun erträglich sind, denke ich ist es o.k.

    Um nochmals auf den Beitrag von chilischote zurückzukommen:

    Ich finde es immer besser, man weiß schon etwas über das Medikament um dem Arzt gegenüber seine Bedenken besser zu erläutern, oder aber seine Fragen bezgl. des Medis ( wie wirkt es, warum gerade dieses .... ) zu äußern.

    Mir persönlich geht es z.B. immer so, dass ich erst einmal eine Weile mit dem Thema zutun haben muss, bis es im "Hirn" angekommen ist.
    Deswegen bereite ich mich gerne vor und frage nach Erfahrungen.
    Ich denke, das geht vielen ähnlich.

    Die Hemmungen, den "Herrgott in Weiss" zu Hinterfragen haben natürlich auch sehr viele Leute.
    Das sind irgendwie "Respektpersonen" ( keine Ahnung wie ich das beschreiben soll ).
    Außerdem versucht der Patient ja mit einem Arzt als Laie über das Arztfachgebiet zu diskutieren, da fühlt man sich ganz schnell überfordert oder als "kleines Licht" ( wenn man unvorbereitet ist noch mehr )

    ich persönlich war schon recht froh über den Hinweis, das Mirtazapin ziemlich sediert und man neben der Spur läuft. Als Mutter von zwei kleinen Kindern geht das einfach nicht.

    Vielen Dank an Alle.

    Liebe Grüße

    Silke

Seite 3 von 3 Erste 123

Ähnliche Themen

  1. Solvex nicht vertragen = kein ADS
    Von BrokenSoul im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 25
    Letzter Beitrag: 12.11.2010, 22:04
  2. Soll ich es sagen oder lieber nicht??
    Von piccolin@ im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 31.03.2010, 20:37

Stichworte

Thema: Venlafaxin nicht vertragen - soll nun Mirtazapin nehmen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum