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  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
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    Höllische Kopfschmerzen von Concerta

    Hallo zusammen,

    bekomme nun seit 1 1/2 Jahre Concerta 54mg (2x Morgens) und das hat auch super geholfen.
    Nun habe ich seit einem Monat das Problem das ich immer nach 2 bis 3 Stunden Kopfschmerzen bekomme.
    Habe mich direkt bei meinem Arzt gemeldet und mit ihm besprochen was man da machen kann.
    Nun hat er mir Elontril verschrieben um zu sehen ob mir das hilft.
    Außer den Nebeneffekten habe ich keine positive Wirkung gespürt und mir gehts es seit dem sehr schlecht.
    Bin dauernd unkonzentriert und sehr depri weil ich nichts geregelt bekomme.
    Ich habe gehört das es helfen kann wenn man MPH von einem anderen Hersteller versucht.
    Ist da was dran oder kann das auch nur Einbildung sein ?
    Da es sich ja bei MPH um ein Amphetamin Derivat handelt würde ich sehr gerne etwas ähnliches probieren um zu sehen ob dann die Kopfschmerzen verschwinden.
    Im Internet habe ich gelesen das bei solchen Fällen von MPH Unverträglichkeit entweder Dextroamphetamin oder Amphetaminsulfat verschrieben werden kann.
    Jetzt frage ich mich ob ich meinen Arzt einfach darauf ansprechen soll oder direkt zu einem anderen wechseln soll der nicht mit mir irgendwelche Experimente macht.
    Hat jemand von euch ähnliche Erfahrung gemacht im bezug auf MPH Unverträglichkeit und Umstellung auf eine der beiden oben genannten Medikamente ?
    Würde mich sehr über einen Erfahrungsaustausch freuen und hoffe das ich in nächster Zeit endlich wieder am Leben teilnehmen kann.

    MfG

    Peter

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
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    AW: Höllische Kopfschmerzen von Concerta

    Hallo

    Naja, dass Concerta nach mehrmonatiger Anwendung bei jemandem plötzlich Kopfschmerzen verursacht, höre ich nicht zum ersten Mal.

    Was mich wundert ist aber, dass von deinem Arzt komplett der Wirkstoff gewechselt wurde (Methylphenidat --> Bupropion), ohne, dass zuvor auf ein anderes Methylphenidat-Retard-Präparat mit anderer Freisetzungscharakteristik oder auf eine unretardierte Methylphenidat-Medikation gewechselt wurde.....

    Das wäre eigentlich der übliche, erste Weg, wenn bei einem Methylphenidat-Retardpräparat Nebenwirkungen auftauchen.

    Alternativ zu Concerta gibts zunächst an an Retardpräparaten immerhin noch Medikinet retard, Equasym retard und Ritalin LA (Deutschland) und zusätzlich noch X unretardierte Methylphenidat-Präparate (Ritalin, Medikinet, Equasym, etliche Generika von 1A-Pharma usw.), die dann entweder das Concerta ersetzen können oder auch in Kombination mit einer dann niedrigeren Concerta-Dosierung eingesetzt werden können.

    Das wäre dann alles der gleiche Wirkstoff (eben Methylphenidat), von dem du ja scheinbar durchaus profitierst und den du schon länger einnimmst.

    Hattest du deinen Arzt mal auf diese Möglichkeiten angesprochen oder hatte er etwas in der Art mal erwähnt?




    Liebe Grüße,
    Alex

  3. #3
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    AW: Höllische Kopfschmerzen von Concerta

    Hi Alex,

    habe meinen Arzt direkt gefragt ob wir ein Anderes MPH Präparat versuchen können.Mir schien es aber als ob ihm das ganz recht war mit den Kopfschmerzen.
    So nach dem Motto ein BTM Rezept weniger was er austellen muss.
    Wollte jetzt einen Termin haben um mit ihm zu sprechen aber der nächste Termin ist erst im nächsten Jahr möglich.
    Finde ich echt besch.. das ich nu allein da stehe und es mir total schlecht geht.
    War gestern zum Blut abnehmen da und habe da noch mal gesagt das es mir sehr schlecht geht.
    Aber die Arzthelferin meinte nur sie könne da nichts machen weil sie keine Termine mehr frei haben dieses Jahr.
    Komme mir auch irgendwie blöd vor wenn ich meinem Arzt erkläre das das ja nicht der richtige weg ist den er da eingeschlagen hat.
    Er müsste das ja besser wissen als ich.Ich habe mein Wissen nur aus dem Netz und her hat das studiert.
    Naja wenn er mit jetzt weiterhin irgendwelche Sachen verschreibt die mir nicht helfen dann werde ich mir einen neuen suchen, wobei sich dann wieder die große Frage stellt wohin.
    Habe 2 Jahre nach einem Arzt gesucht der sich mit der Thematik auskennt und auch gewillt ist es zu behandeln.

    Gruß

    Peter

  4. #4


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    AW: Höllische Kopfschmerzen von Concerta

    Hallo

    Peter2k10 schreibt:
    habe meinen Arzt direkt gefragt ob wir ein Anderes MPH Präparat versuchen können.Mir schien es aber als ob ihm das ganz recht war mit den Kopfschmerzen.
    So nach dem Motto ein BTM Rezept weniger was er austellen muss.
    Wieso dein Arzt den Wirkstoff gewechselt hat, kann ich natürlich nicht beurteilen, sondern nur allgemein meinen Eindruck formulieren, der bei mir aus dem von dir Geschriebenen entsteht.

    Es kann ja durchaus sein, dass es Gründe gibt, die weder dir bewusst bzw.bekannt ist und erst recht natürlich nicht mir und die diesen Wechsel des Wirkstoffes tatsächlich nötig bzw. unausweichlich machen.

    Dass es dir momentan schlecht geht, kann ich wiederum gut nachvollziehen, denn eine Medikation mit 108 mg OROS-MPH (effektiv ca. 90mg Methylphenidat) pro Tag nach einer lange andauernden Einnahmedauer abzubrechen, zieht häufig depressive Einbrüche bis hin zu klinisch relevanten Depressionen nach sich.

    Dahin gegen braucht das Elontril etwa 2 bis 3 Wochen, bis es seine Wirkung entfaltet und dir bleibt bis dahin eine gewisse "Durststrecke".




    Liebe Grüße,
    Alex

  5. #5
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    AW: Höllische Kopfschmerzen von Concerta

    Was mich jetzt wundert, ist, daß der Arzt das nun ausgerechnet mit Elontril versucht. Weil Elontril bekannterweise auch starke Kopfschmerzen verursachen kann, und wenn ein Mediwechsel wegen Kopfschmerzen ansteht, dann auf Elontril? Hmmm.....

  6. #6
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    AW: Höllische Kopfschmerzen von Concerta

    Also das es dir schlecht geht kann ich verstehen,
    nach längerer Einnahme würde ich wenn dann im Urlaub absetzen/umstellen.
    Um wenigstens nicht arbeiten zu müssen während der Umstellung!
    Mein weiss ja nicht wie es einem da so geht.

    Übrigens:
    Ich hatte letztens mein Med abgesetzt(durch eine Erkältung), dann aber auch 7-Tage insgesamt nicht eingenommen.
    Dachte mir, gut dann schone ich mich halt mal eine Woche zusätzlich.
    Und einige Tage später, hatte ich Tatsache wahr einen Hörsturz erlitten!
    Also ab zum HNO Arzt diesem meine ganze Story erzählt(ADHS-MEDS).


    Aussage lautete unter anderem vom HNO-Arzt:
    "Es kann durchaus sein, das Sie aufgrund dessen(Med. abgsetzt), einen Hörsturz erlitten haben!

    Hörsturz ist wieder weg, und auch klar ich nehme meine Medizin weiterhin ein.
    Nun ob es jetzt alleine aufgrund fehlender Medizin war, ist schwer zusagen aber einen Zusammenhang sehe ich da schon.



    Greetz
    P.P.
    Geändert von pinkpanther (22.11.2010 um 22:27 Uhr)

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    AW: Höllische Kopfschmerzen von Concerta

    Also mit dem Hörsturz das habe ich in leichter Form auch seit dem ich kein Concerta mehr nehme.So ein Pfeifen ab und zu auf dem Ohr oder halt das es alles dumpf klingt.
    Mit dem Elontril verstehe ich auch absolut nicht, da es mir mit auch noch schlechter geht als ohne alles.
    Werde versuchen dieses Jahr noch einen Termin zu bekommen und dann mal weitergucken.

    MfG

    Peter

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