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Diskutiere im Thema MPH und Auto fahren - Rechtslage? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    berndkl

    Gast

    AW: MPH und Auto fahren - Rechtslage?

    ich finde die Frage sehr interessant und würde gerne wissen
    wie GENAU da die Rechtslage ist

    ich habe zB mal ne zeitlang Tramal genommen ... unter Tramal darf man nicht Auto fahren - Rezept hin oder her ...

    nach 14 Tagen bei gleicher Dosierung hat man sich daran gewöhnt so das keine negativen Auswirkungen zu erwarten sind ... oder so ähnlich ...

    wenn man merkt, das man beeinträchtigt ist, darf man eh nicht fahren ...
    unter Drogeneinfluss auch nicht ...
    BTM also auch nicht ...

    aber wie ist es eben bei dauerhaft eingenommenen Medikamenten ?

    was sagt die Polizei und was sagt die Versicherung, falls mal was passiert ?

  2. #12
    zümrüt

    Gast

    AW: MPH und Auto fahren - Rechtslage?

    ist ok...........
    Geändert von zümrüt (18.11.2010 um 20:55 Uhr)

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 85

    AW: MPH und Auto fahren - Rechtslage?

    Danke Euch allen für die vielen Infos

    Eure sychotante

  4. #14


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: MPH und Auto fahren - Rechtslage?

    Hallo

    zümrüt schreibt:
    ich habe dafür diesen link
    ADHS und Autofahren
    sollte es sein das es nicht erlaubt ist so ein link reinzusetzen,dann könnt ihr es löschen
    Dieser Nachweis ist leider nicht ausreichend und zudem veraltet, wozu es entsprechende Urteile gibt.

    Mal abgesehen von der ziemlich schwammigen Rechtslage zu Methylphenidat im Straßenverkehr sieht das Gesetz (StvG) vor dem Antritt jeder Fahrt die sogenannte "kritische Selbstprüfung" vor.

    Wird man im Straßenverkehr auffällig durch Unsicherheiten (z.B. rote Ampel überfahren, Randstein beim Abbiegen touchiert, ....) oder durch einen Verkehrsunfall und es entsteht bei einem Polizeibeamten der Verdacht, dass man unter dem Einfluss eines Medikamentes (oder Alkohol/Drogen) steht, so muss man mit der Entnahme einer Blutprobe direkt vor Ort und mit einer unverzüglich durchgeführten, verkehrsmedizinischen Untersuchung rechnen.

    Ergibt sich im Laufe dieser Untersuchung, dass man zu diesem Zeitpunkt nicht fahrtauglich ist, so erfüllt das den Straftatbestand "Trunkenheit im Verkehr (StGB)":

    1) Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a oder § 315c mit Strafe bedroht ist.

    (2) Nach Absatz 1 wird auch bestraft, wer die Tat fahrlässig begeht.
    Das gilt nicht nur für Methylphenidat, sondern für alle Wirkstoffe/Medikamente, und eben auch Drogen/Alkohol.

    Insbesondere die Einbeziehung der Fahrlässigkeit ist dabei ein wichtiger und Praxis-relevanter Punkt.

    Ein Rezept alleine wird erfahrungsgemäß selten als Nachweis akzeptiert. Eher schon eine entsprechende Fahrtauglichkeitsbescheinigung des behandelten Arztes.

    Beides ist aber kein Freifahrschein für Fahrten unter Methylphenidat-Einwirkung (oder der durch sonstige Medikamente), sondern behält nur solange Relevanz, bis es eben zu auffälliger Unsicherheit oder zu einem Unfall kommt.

    Ab dann zählt alleine die Einschätzung des Arztes, der die entsprechende, unmittelbar die Fahr folgende, verkehrsmedizinische Untersuchung durchführt sowie die Resultate der Blutentnahme.





    Viele Grüße,
    Alex

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 31

    AW: MPH und Auto fahren - Rechtslage?

    Alex schreibt:
    Das gilt nicht nur für Methylphenidat, sondern für alle Wirkstoffe/Medikamente, und eben auch Drogen/Alkohol.
    Alex

    Frage: Ist Methylphenidat nich ein Wirkstoff/Medikament??

  6. #16


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: MPH und Auto fahren - Rechtslage?

    Hallo

    Peppone schreibt:
    Frage: Ist Methylphenidat nich ein Wirkstoff/Medikament??
    Hmm, diesen Einwurf verstehe ich nicht.

    Aber ich vermute mal, dass du in meinem Satz, den du zitiert hast

    Alex schreibt:
    Das gilt nicht nur für Methylphenidat, sondern für alle Wirkstoffe/Medikamente, und eben auch Drogen/Alkohol.
    was überlesen hast?








    Liebe Grüße,
    Alex

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 31

    AW: MPH und Auto fahren - Rechtslage?

    AAAAAHH, jetzt ja! "nur"!!!!
    ADHS und konzentriertes, aufmerksames lesen!

  8. #18
    berndkl

    Gast

    AW: MPH und Auto fahren - Rechtslage?

    wie ich das sehe, sollte man am Besten ein hieb und stichsicheres Gutachten über die Fahrtauglichkeit erstellen lassen - zB beim Gesundheitsamt ...

    und während der Einstellungsphase auf das Fahren verzichten

    ???

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 33

    AW: MPH und Auto fahren - Rechtslage?

    Und was ist wenn man mal ein unfall hat?
    Kann es probleme mit der versicherung geben?

  10. #20


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: MPH und Auto fahren - Rechtslage?

    Hallo

    Hessen82 schreibt:
    Und was ist wenn man mal ein unfall hat?
    Kann es probleme mit der versicherung geben?
    Na selbstverständlich.

    In dem Moment, wo man bei dir nach einem Unfall eine Beeinflussung durch Medikamente feststellt, die in dem Moment zu einer Fahruntauglichkeit führen und der $ 315 greift, hast du natürlich m.E. auch keinen Versicherungsschutz mehr.

    Deine Versicherung wird im Rahmen der Haftplichtversicherung Fremdschäden ersetzen, dich aber hinterher dann in Regress nehmen, also von dir das Geld wieder eintreiben.

    Ein Kaskoschutz (für eigene Schäden) erlischt meines Wissens komplett.

    @ bernkl:

    Es wäre mir nicht bekannt, dass irgendeine offizielle Stelle eine absolute Fahrtauglichkeit unter einer Dauermedikation bescheinigt und das dann die kritische Selbstprüfung außer Kraft setzt.

    Das wäre auch ein ziemlicher Wahnsinn, denn dann könnte man sich quasi mit nahezu beliebiger oder zumindest eigenmächtig gesteigerter Dosierung dieses Wirkstoffes hinters Steuer setzen, was ich so auf unseren Straßen nicht erleben möchte.

    Lasse mich da aber natürlich gerne eines Besseren belehren, falls dazu jemand eine aussagekräftige und seriöse und aktuellere Quelle hat, als ich.





    Liebe Grüße,
    Alex

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