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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
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    MPH / Ritalin - Nachteile

    Wir lesen von die positive wirkungen von Mph, sowie bessere Konzentration oder man bekommt die innere Ruhe etc..

    ABER, wenn man den Beipackzettel liest, liest man Sachen wie:
    erzeugt oder kann erzeugen hohen Blutdruck, Augendruck, Hautkrankheiten, begünstigt in seltenen fällen Selbstmord etc.

    Was mich intressiert ist WIE funktioniert MPh eigentlich?
    Was geht da ab bei der Einnahme der Tablette oder Kapsel?
    Was passiert wenn sie sich auflöst?
    Wie entfaltet sie ihre Wirkung?
    Warum löst es oder kann es diese negative Nebenwirkungen auslösen? Was geht da vor sich her im Körper?
    Geändert von Spektakulus (12.11.2010 um 06:13 Uhr)

  2. #2
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 440

    AW: MPh - die Kehrseite

    Anscheinend ist man nicht sicher genau WIE Methylphenidat funktioniert

    Methylphenidat

  3. #3
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 440

    AW: MPh - die Kehrseite

    Spektakulus schreibt:
    Was mich intressiert ist WIE funktioniert MPh eigentlich?
    Was geht da ab bei der Einnahme der Tablette oder Kapsel?
    Was passiert wenn sie sich auflöst?
    Wie entfaltet sie ihre Wirkung?
    Warum löst es oder kann es diese negative Nebenwirkungen auslösen? Was geht da vor sich her im Körper?

    Der Begriff dafür ist Pharmakokinetik, für dem der es intressiert

    Pharmakokinetik ? Wikipedia

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.805
    Blog-Einträge: 40

    AW: MPh - die Kehrseite

    Na,

    Führst du hier Selbstgespräche?

    In der Tat ist bezüglich des genauen Wirkmechanismus von Methylphenidat noch Einiges im Unklaren.

    Eine Wirkung auf verschiedene Neurotransmittersysteme ist jedoch bekannt und weitläufig dokumentiert.

    Einzuordnen ist Methylphenidat in jedem Fall in die Gruppe der Amphetamin-ähnlichen Psychostimulanzien und demzufolge zeigt es auch die zu erwartenden Wirkungen.

    Methylphenidat ist zudem ein Sympathomimetikum, steigert also den Tonus des Sympathikus im vegetativen Nervensystem mit den entsprechenden (Neben-)Wirkungen.

    Dazu gehören - grob ausgedrückt - alle Körperreaktionen, die für eine Kampf- oder Fluchtreaktion erforderlich bzw, nützlich sind, wie z.B. Erhöhung von Blutdruck und Puls, Erweiterung der Bronchien (verbesserte Lungenventilation), Erweiterung der Pupillen, ....

    Viel mehr gibts da eigentlich auf nicht-Fachmännischer Ebene nicht zu sagen und das Ganze ist im Vergleich zu vielen anderen, pharmakologischen Wirkstoffen recht unspektakulär.

    Spektakulus schreibt:
    ABER, wenn man den Beipackzettel liest, liest man Sachen wie:


    Naja, wenn man die Beipackzettel ("Gebrauchsinformationen") der meisten Medikamente liest, dann erweckt das schon zwangsläufig den Eindruck, dass man nach der Einnahme augenblicklich das Zeitliche segnen wird.

    Liegt daran, dass diese Waschzettel alles andere sind als Informationen für die Patienten, sondern fast ausschließlich den Zweck erfüllen, die Pharmaindustrie gegen eventuelle Klagen bei auftretenden Nebenwirkungen oder sonstigen Schäden zu schützen, die nicht im Waschzettel stehen.

    Aus dem Grund ist in den Beipackzetteln alles aufgeführt, was jemals in zeitlichem Zusammenhang mit der Einnahme dieses Präparates aufgetreten ist, gleich, ob das nun wirklich nachgewiesenermaßen durch das Präparat verursacht wurde, oder nicht.

    Folge dieses Unsinns der Beipackzettel ist, dass mehr als ein Drittel aller verschriebenen Medikamente im Müll landet, die Beitragszahler dafür und für alle Folgeschäden durch nicht eingenommene Medikamente zahlen und man nach dem Studium eines Beipackzettels ganz schnell mal jede Menge Nebenwirkungen bekommt, die man eigentlich gar nicht hat.

    Um Beipackzettel von Medikamenten richtig und wirklichkeitsgetreu zu interpretieren und um sich davon nicht in der Hinsicht auftretender, jedoch faktisch nicht vorhandener Nebenwirkungen beeinflussen zu lassen, braucht man also schon mächtig viel Hintergrundwissen und die Abwesenheit jeglicher auch nur ansatzweise vorhandener, hypochondrischer Tendenzen.

    Naja, ist aber ein anderes Thema .....

    Heißt aber auch nicht, dass ich Methylphenidat oder irgend einen anderen Wirkstoff verharmlosen will (nur mal vorsichthalber bemerkt ).



    Viele Grüße,
    Alex

  5. #5
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 440

    AW: MPh - die Kehrseite

    Alex schreibt:
    Na,

    Führst du hier Selbstgespräche?
    Hättest du nicht was geschrieben, hätte ich es fast geglaubt

  6. #6
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: MPh - die Kehrseite

    Die Hersteller sichern sich mit dem Beipackzettel auch juristisch ab. Selbst wenn von 100.000 Patienten nur 100, was ja wenig ist, eine bestimmte Nebenwirkung hatten, dann kommt das in den Zettel.

    Es ist übrigens bewiesen, wer den Zettel liest (und mehrfach), der bekommt nicht selten auch NW, weil die Psyche da auch eine große Rolle spielt.

    Man muss sich nur mal die Beipackzettel von Blutdrucktabletten oder Betablockern durchlesen, z.B. Ramipril oder Metoprolol, da wird einem schlecht. Letztlich verbessern diese Pillen aber Unmengen von Menschen das Leben bedeutend.

    Es gibt einen Spruch unter Apothekern/Ärzten: Keine gute Wirkung ohne Nebenwirkungen. Und was absolut null NW hat, hat auch keine Wirkung. Wird wohl so sein...

  7. #7
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 440

    AW: MPh - die Kehrseite

    Es gibt auch angeblich keine Langzeitstudien über Methylphenidat obwohl es seit 1954 von CIBA auf den deutschen Markt eingeführt wurde

    Über 50 Jahren auf dem Markt und man hat in der ganzen Zeit keine Langzeitstudien gemacht?

    Irgend was ist hier faul

  8. #8
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 562

    AW: MPh - die Kehrseite

    Naja das man sich die NW "einbildet" da möchte ich widersprechen.

    Bei Ritalin zb habe ich den Beipackzettel gelesen und keine wirklichen NW gehabt.

    Bei einem AD hab ich nicht wirklich gelesen und hab trotzdem welche bekommen.

    Die Psyche wird heutzutage also oft auch überbewertet.


    lg crazyy

  9. #9
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 246

    AW: MPh - die Kehrseite

    crazyy schreibt:

    Die Psyche wird heutzutage also oft auch überbewertet.


    lg crazyy
    Das glaub ich nicht aber ich glaube auch dass es ein Blödsinn ist, dass wenn man den Zettel liest, dass dann noch mehr dazu kommt außer bei Hypochondern...

    Und ich finde es sehr fahrlässig den Beipackzettel nicht zu lesen, allein die Wechselwirkungen sollte man auf jeden Fall lesen.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 181

    AW: MPh - die Kehrseite

    hallo spektakulus

    ja tragisch..ich nehme concerta und kann dir auch nicht sagen warum es wirkt. meine ärztin hat mir damals wohl was erklärt, aber ich weiss es wirklich nicht mehr.

    den zettel habe ich einmal gelesen, aber normalerweise weise ich arzt und apotheker einfach bei jedem medi das ich bekomme oder kaufe darauf hin und erwarte, dass die sich auskennen. (in der schweiz zahle ich immerin apothekertaxe.. genau hierfür)

    vom concerta habe ich (glaube ich) keine nebenwirkungen. und wenn ich welche habe oder hätte, würde ich die wohl in kauf nehmen. (wenn sie nicht zu stark wären)
    vor der diagnose wurde ich jahrelang mit anti depressivum behandelt, was mir nicht wirklich half, aber eine ganze reihe von nebenwirkungen verursachte (übelkeit, gewichtszunahme, null lust auf sex..)

    nebenwirkungen sind nie toll, aber meiner meinung nach gilt es abzuwägen, was schlimmer ist. die krankheit/symptome oder die nebenwirkungen..

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