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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 20

    Wie lange muß man denn Medikamente nehmen?

    Hallo zusammen

    Habe ja noch keine ärztliche Diagnose bei mir, lediglich meine Tochter wurde getestet und hat ADS. Bei mir ist nur der Verdacht auf ADHS.

    Wenn man Medis verschrieben bekommt, wie lange muß man die denn nehmen? Sein ganzes Leben lang oder wie lange darf man die überhaupt nehmen? Machen sie auch abhängig? Mein Kopf rattert schon seit wir die Diagnose unserer Großen haben und bei mir der Verdacht sehr groß ist (habe mal alles in meiner Vorstellung beschrieben).

    Würde mich freuen wenn mir jemand bei den Fragen weiterhelfen könnte ...

    Danke
    Grüssle
    sandy

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 167

    AW: Wie lange muß man denn Medikamente nehmen?

    Also mein Arzt hat mir gesagt man "muss" die Medikamente gar nicht nehmen! NUR wenn einen sozusagen AD(H)S im Alltag zu schaffen macht und man es wohl ohne nicht schafft. Ansonsten kann man mit Coaching bei einer eher schwachen AD(H)S einiges erreichen aber wenn das alles nichts hilft dann sind die Medis die Wahl. Nachdem die aber das körperliche Problem nicht beseitigen: ein Leben lang...

  3. #3


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.807
    Blog-Einträge: 40

    AW: Wie lange muß man denn Medikamente nehmen?

    Also mein Arzt hat mir gesagt man "muss" die Medikamente gar nicht nehmen! NUR wenn einen sozusagen AD(H)S im Alltag zu schaffen macht und man es wohl ohne nicht schafft.
    Das ist eine individuelle Entscheidung des behandelnden Facharztes und nicht zu verallgemeinern.

    Es gibt AD(H)S-betroffene Erwachsene


    • die überhaupt keine Methylphenidat-Medikation benötigen
    • bei denen eine Bedarfsmedikation ausreicht
    • die bis auf das Wochenende eine Dauermedikation benötigen
    • die eine ununterbrochene Dauermedikation benötigen


    sowie sämtliche denkbare Zwischenstufen.

    Ob und wann eine Medikation endgültig beendet wird ergibt sich v.a. aus den Lebensumständen, aus den Fortschritten in den anderen Therapien und in gewissem Maße auch aus einem fortschreitenden Lebensalter und den damit verbundenen Veränderungen der Symptomatik, wobei hier aber entsprechende Langzeiterfahrungen noch sehr fehlen und man das daher - unter Berücksichtigung der Individualität der ganzen Sache - in keinem Fall beurteilen kann.

    sandy schreibt:
    Wenn man Medis verschrieben bekommt, wie lange muß man die denn nehmen? Sein ganzes Leben lang oder wie lange darf man die überhaupt nehmen?
    Das kann dir aus genannten Gründen keiner hier pauschal beantworten.

    "Man" gibt es eben bei dieser Frage nicht.

    sandy schreibt:
    Machen sie auch abhängig?
    Das ist eine Frage, die hier im Forum schon öfters viele Seiten mit interessanten Diskussionen gefüllt hat.

    In erster Linie hängt es wohl davon ab, wie man die "Abhängigkeit" definiert.

    Methylphenidat macht bei sachgerechter Anwendung und im therapeutischen Dosierungsbereich nicht abhängig im klassischen Sinne und nach Definition der WHO.

    Eine gewisse "Abhängigkeit" besteht aber bei jeder Dauermedikation, gleich, mit welchem symptomatisch wirkenden Medikament, da ohne den Wirkstoff die Krankheitssymptome zurückkehren und man das sowie evtl. zeitlich begrenzt auftretende Absetzerscheinungen (nicht Entzugserscheinungen) - lapidar ausgedrückt - vielleicht nicht unbedingt so haben will.




    Viele Grüße,
    Alex

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Wie lange muß man denn Medikamente nehmen?

    ich denke auch das es in gewisser weise auch darauf ankommt wie schwer die adhs ausgeprägt ist.
    ein sehr schwer betroffener oder nicht.
    in einer gewissen weise besteht schon eine abhängikeit aber ich sag dazu folgendes.
    wie es bei mir ist .ich bin ohne in meinen dichten nebel eingehüllt und habe keinerlei durchblick.
    ohne würd es mir nicht so gut gehten.
    aber ich sag mal auch einer der diabetis hat kann ohne sein insulin nicht aus kommen und ist darauf angewissen .
    ich seh das so das man einer der vieleicht ein krücke braucht zu laufen ihm diese auch nicht einfach diese weg nimmt weil er darauf angewiessen ist und davon abhängik ist.

    es besteht allso keine abhängikeit in dem sinne das man auf enzug ist.
    ich höffe ihr versteht was ich damit ausdrücken möchte.

    lg Andrea

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Wie lange muß man denn Medikamente nehmen?

    Danke für Eure Antworten

    Andrea71 ich kann verstehen was Du meinst, keine Sorge

    Mich hat das einfach interessiert aus 2 Gründen:

    1. Noch muss unsere Große keine Medis nehmen, da der Psychologe es erst mal beobachten will und schauen wie es sich entwickelt (sie hat ADS, die verträumte Version); aber trotz allem mache ich mir schon Tag und Nacht Gedanken, was wird wenn sie Medis nehmen muss, wie wird das werden und tue ich ihr was gutes oder nicht??? Das Gedankenkarussel rast

    2. Andererseits geht es auch um mich, wenn ich denn dann mal getestet bin und es kommt wirklich ADS raus (wäre ein Wunder wenn nicht...und was dann? was ist dann mit mir los???)
    Habe selber schiß solche Medis zu nehmen aber wenn ich dann wieder lese wie gut es vielen damit geht habe ich doch ein wenig Hoffnung und denke ich sollte solche nehmen.

    Ich bin zwar nicht ständig in dem "Nebel" gefangen wie Andrea das von sich schreibt, es kommt bei mir auf die Situation an. Wenn ich zum Beispiel versuche das politische Geschehen zu verstehen in den Nachrichten oder Verträge durchlesen und verstehen muss oder bei vielen technischen Sachen, da wird es dann nebelig oder wie in Watte gepackt ist mein Gehirn dann...

    Und zudem rattert Tag und Nacht mein Hirn wegen alles und jedem und ich kann schwer abschalten. Einschlafen kann ich gut, wenn auch erst am späten Abend (nicht vor 23.00) obwohl ich früh raus muss mit den 3 Kleinen. Ich mache mir über alles Gedanken, nehme mir alles sehr zu Herzen und denke keiner kann mich leiden weil ich früher oder später alle um mich herum vergraule Das sind einige Dinge die das Karussell ständig antreiben...

    Dann lese ich daß die Medis dabei gut helfen können und denke "au ja was gäbe ich dafür mal nicht in Gedanken ständig zu rotieren und auch mal nicht ständig anzuecken, zu überlegen bevor ich rede" usw... Auf der anderen Seite ist dann die Angst davor diese Medis zu nehmen, und vielleicht nie mehr ohne sein zu können und was ist wenn ich sie oft vergesse.... mann mann mann es rattert und ich texte euch zu

    Hoffe ich bin nicht zu wirr für euch gewesen und ihr könnt mir folgen

    Grüssle
    sandy

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