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Diskutiere im Thema Erfahrung mit Ritalin und Alkohol? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #51
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    Also ich bekam gestern eine positive Diagnose und fing dann gestern mit Ritalin an. Es scheint wirklich geboten, jetzt erst einmal mit dem Alkohol Pause zu machen. Kein Feierabendbier, kein Fußball-Bier, keine Male-Bonding-BierE mehr, keine Weinverkostungen usw. Also mein Sozialverhalten wird sich ziemlich verändern.

    Hat aber auch seinen Reiz. Und das kann ich vorsichtig bestätigen: wenn das Medikament wirkt, hat man eh keine Besondere Lust auf die Entspannung durch Alkohol. Man hat das Gefühl, das Problem mit dem Medikament bei der Wurzel zu packen.
    Geändert von dichter ( 2.05.2012 um 16:11 Uhr)

  2. #52
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 386

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    Als ich Medikinet neu bekam, war der Alkohol für mich auch erstmal komplett tabu!
    Aber nachdem ich mit der Einstellung der Dosierung durch war, hab ich irgendwann auch wieder Bier, Wein oder was auch immer getrunken, wenn mir danach war.

    Allerdings habe ich mich dabei sehr genau beobachtet, quasi rangetastet. Ich wollte auf keinen Fall, dass sich plötzlich ein Schalter umlegt und irgendwas losgetreten wird.
    Irgendwann hab ich auch wieder Cocktails & Co. mitgetrunken, aber immer mit deutlich mehr Vorsicht als vor dem Medikinet.

    Ich habe mich aber schon immer beim Alkohol trinken beobachtet, weil ich nie wollte, dass ich irgendwann mal plötzlich betrunken bin, einen Fimriss habe oder so.
    Daher wusste ich also auch sehr genau, was ich bis Dato vertragen habe und woran es sich bemerkbar macht, wenn eine gewisse Grenze erreicht ist.
    Und diese Grenze halte ich nach wie vor ein, egal ob mit oder ohne Medikament und man sagte mir, dass ich so auch nicht wirklich ein Problem zu erwarten habe.
    Der Rest ist wieder dieses "Aber es könnte doch sein dass...." wo ich mir denke, wenn ich so denke und handle, darf ich garnichts mehr, denn es könnte ja was passieren.
    Würde ich allerdings zu den Menschen gehören, bei denen der Alkohol gerne mal spontan irgendwelche Reaktionen hervorruft und sich immer überraschend zeigt, würde ich sicher die Finger davon lassen, aber das dann wohl auch unabhängig von Medikamenten.

    Das was Alex beschreibt, mit plötzlichen Suizidgedanken, etc. habe ich bei einem Arzt mal angesprochen.
    Er sagte, dass es das tatsächlich gibt, und er, bei manchen Patientengruppen, deshalb auch nochmal viel deutlicher den Alkoholverzicht anspricht.
    Er sagt aber auch, dass er es für übertrieben hält, dass man sich das Bier, den Wein oder was auch immer, den man sonst ab und an trinkt, zu verbieten.
    Denn damit konzentriert man sich so sehr auf die Krankheit und was man vermeiden sollte und das hat auch negative Auswirkungen auf Stimmung, Lebensqualität, etc.

    Dass man auf Lebensmittel mit Alkoholanteil verzichten soll, war ihm neu und seiner Meinung nach, absolut übertrieben.

    Ich denke also, entscheiden ist wie man generell mit Alkohol umgeht, klar kommt, etc.
    Gab es vorher schon Probleme, egal ob mit Wirkung, Regelmäßigkeit des Konsums, Menge, wird es die sicher auch wieder geben, die Gefahr, dass es dann noch übler wird, ist sicher auch gegeben und man sollte den Alkoholkonsum noch dringender überdenken.
    Wenn es um Alkohol hier und da geht, man nie Probleme dadurch hatte und das Bewusstsein hat, ich hab Medikamente genommen, sehe ich in so einer Einschrenkung keinen Sinn!

  3. #53


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.806
    Blog-Einträge: 40

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    Hallo.

    huenchen schreibt:
    @ Alex:

    ...Der kombinierte Konsum von Methylphenidat und Alkohol führt allerdings nicht zu einer Umsteuerung in der Leber und zur Bildung der Substanz Ethylphenidat im Körper, wie immer wieder behauptet wird. Laut des Pharmakonzerns Roche ist diese These die Fehlinterpretation einer Studie von 1999. ...
    Aus wiki: Methylphenidat
    Naja, da stand aber vor kurzem noch was anderes.

    Der kombinierte Konsum von Methylphenidat und Alkohol führt zur einer Umesterung in der Leber zur Bildung der Substanz Ethylphenidat im Körper. Ethylphenidat bewirkt nicht nur eine Wiederaufnahme-Hemmung von Dopamin sondern wirkt auch als starker Dopamin-Inhibitor, womit es zur einer starken Dopamin-Konzentration im präsynaptischem Spalt führt. Während der Einnahme von Methylphenidat sollte auf Alkoholgenuss daher verzichtet werden.[13]
    Quelle: Wayback des Wikipedia-Artikels

    Warten wir mal, bis der aktuelle Artikel durch die Qualitätssicherung ist, denn da ist er ja sicher nicht umsonst eingetragen.


    LG,
    Alex

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