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Diskutiere im Thema Erfahrung mit Ritalin und Alkohol? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #41
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    Locker bleiben wäre nett, ´nen paar Pils (3) haben sich bei mir nicht negativ ausgewirkt, am Samstag. Meine Konzentration war nicht eingeschränkt beim Karten

    spielen, ob oder wie sich mein gelegentlich stattfindender zusätzlicher Alkoholgenuß auswirkt, ist für mich nicht klar. Ich trinke gelegentlich alkoholhaltige Getränke, bislang

    hatte ich körperlich-seelisch betrachtet keine negativen Entwicklungen ... Mightymitch

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    Ich möchte mich hier auch mal einbringen und an dieser Stelle erst einmal adrenalie für den Threat danken.


    Auch ich persönlich habe mich erschreckt über die ersten Reaktionen.


    Ich selbst trinke sehr regelmäßig, meist 2-3 Bier zum einschlafen, gerade wieder ein wenig mehr (4-5).
    Und gerade wenn ich am WE auf Party bin, zähle ich nicht mehr.


    Ich habe allerdings auch mein letztes Semester komplett nur zu Hause verbracht und nur gekifft und gesoffen, also bin wohl schon Alkoholiker.

    Und ich habe 10 Jahre Kifferkarriere hinter mir, wie einige Andere hier auch.


    Mein Vater trinkt jeden Abend seine 4-5 Bier, wenn er am nächsten Tag frei hat, können es auch schon einmal 6 sein, ohne gehts aber nicht.
    Meine Mutter trinkt jeden Abend 3 Bier, jetzt hat sie durch einen Krankenhausaufenthalt mal aufgehört, ist jetzt aber schon wieder bei einem Glässchen Wein am Abend angelangt.

    Daher versteht ihr vieleicht, dass ich zum Thema Alkohol da eine ganz andere Einstellung habe.

    Klar sehe auch ich langsam, dass es ein Problem ist, wenn ich nicht wenigstens mal unter der Woche auf den Alkohol verzichten kann.
    Allerdings ist das meine einzige Art, irgendwie zu entspannen, mich abzulenken oder mich mal nur auf eine Serie (TV) zu konzentrieren und diese zu geniessen. Ich muss dazu sagen, ich bin ein sehr musikalischer Mensch und habe dann oft sehr wohltuende und intensive Phasen (der Kreativität).


    Da mir meine Ärztin das Ritalin nicht geben will, bevor ich meinen Alkoholkonsum wenigstens unter der Woche und am WE auch nur stark eingeschränkt habe, habe ich nun speziell nach diesem Thema gesucht. Also nochmals Danke an adrenaline.


    Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mir zwar vorgenommen hatte, unter der Woche nichts mehr zu trinken, dass hat 3 Wochen mehr oder Weniger gut funktioniert, aber wenigstens einen Tag (Fr oder Sa), wenn ich auf Party gehe, wollte ich jetzt nicht gerade auf meine Biere verzichten. Es ist nunmal so, dass diese Abende immer viel Spass machen, und da ich zur Zeit nicht viel Spass am und im Leben habe, wie soll ich darauf auch noch verzichten?


    Jetzt verstehe ich langsam die Bedenken meiner Ärztin. Mit dem Kiffen habe ich übrigens vor 3 Monaten aufgehört.
    Aber mit den Bieren am Abend hab ichs noch nicht geschafft, wie gesagt, die Einsicht ist da wohl bei mir absolut noch nicht da.


    Da ich diesen Threat jetzt erst einmal verdauen muss, beende ich jetzt meinen Beitrag und hoffe, dass die Kritiker der Kombi mich jetzt nicht mit Vorwürfen bombardieren ;-)

  3. #43


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.805
    Blog-Einträge: 40

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    Hallo.

    micha_ schreibt:
    Ich selbst trinke sehr regelmäßig, meist 2-3 Bier zum einschlafen, gerade wieder ein wenig mehr (4-5).
    Und gerade wenn ich am WE auf Party bin, zähle ich nicht mehr.
    Aufgrund dieser Angaben unterstelle ich dir mal (zumindest) eine Alkoholabhängigkeit und ich denke, dass ich damit nicht wirklich falsch liegen sollte.

    Bei bestehender Abhängigkeit von Alkohol darf Methylphenidat eigentlich nicht verordnet werden.

    Das v.a. deshalb, weil dann gerne die Kombination von Alkohol und Methylphenidat bewusst im Sinne einer politoxikomanen Einnahme von Suchtstoffen genutzt wird.

    Das Problem ist, dass selbst geringe Mengen Alkohol mit geringen Mengen Methylphenidat im Blut zu verhältnismäßig großen Mengen Ethylphenidat synthetisieren, was ein völlig anderer, psychoaktiver chemischer Stoff ist, der unvorhersehbare Reaktionen hervorrufen kann, wie z.B. aggressive Durchbrüche oder Suizidhandlungen quasi "aus dem Nichts".

    Daher ist nicht umsonst der Konsum selbst kleinster Alkoholmengen z.B. in Lebensmitteln oder als Beistoff von Medikamenten in den Gebrauchsinformationen aller Methylphenidat-Präparate für den gesamten Zeitraum der Einnahme untersagt.


    LG,
    Alex

  4. #44
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    @ Alex:

    Das Problem ist, dass selbst geringe Mengen Alkohol mit geringen Mengen Methylphenidat im Blut zu verhältnismäßig großen Mengen Ethylphenidat synthetisieren,
    Aus wiki: Methylphenidat

    ...Der kombinierte Konsum von Methylphenidat und Alkohol führt allerdings nicht zu einer Umsteuerung in der Leber und zur Bildung der Substanz Ethylphenidat im Körper, wie immer wieder behauptet wird. Laut des Pharmakonzerns Roche ist diese These die Fehlinterpretation einer Studie von 1999. ...

    zum Topic:
    Mischkonsum ist selbstverständlich eine sehr gefährliche angelegenheit, da eben die substanzen oft in wechselwirkung treten(stoff und mengen gebunden -und auch personenabhängig) und die abhängigkeitsgefahr steigt enorm - vorallem bei regelmäßigen konsum. - Das iist hoffentlich jedem klar , der auch nur mit dem gedanken spielt...

    Aussagen zum mischkonsum kann ich nicht direkt machen , jedenfalls was alk und ritalin betrifft.

    ABER:

    Es kann nicht sein was manche leute so loslassen und in welchem ton. (ich meine besonders die anfänglichen posts von einigen.... die schon 2 jahre alt sind) Ich gehe aus einem grund auf das ein. Was ich sehr oft beobachtet habe ist der punkt, das die leute , die keine ahnung von Sucht-/Genussmitteln haben , also nie wirklich mal von einer droge(und sei es alkohol) richtig was gemerkt haben - bei ihrem ersten mehr oder weinger hochdosierten konsum dann plötzlich ein horrortrip erleben. Aber nicht etwa weil ihr körper wirklich so heftig auf die substanz an sich reagierte, sondern weil die eigene mentale komponente dazu kam welche dann durch suggestion das ganze erst zum horrortrip hat werden lassen(aufgrund total falscher informationen und dem folgenden).Diese erfahrung geben sie dann an andere weiter - und der kreis schließt sich wieder.

    klar kann und sollte man soetwas vorbeugen indem man erst garnicht konsumiert.


    Aber was am anfang in dem thread von manchen losgelassen wurde, das darf aus dieser problematik heraus eigentlich so nicht stehen bleiben. Entweder den thread löschen oder die beiträge wenigstens editieren -wäre mein vorschlag

    gruß

    ps: bin selbst abhängig von cannabis und habe leider auch mit einigen anderen drogen und deren mischkonsum erfahrung...
    Geändert von huenchen ( 1.05.2012 um 04:16 Uhr)

  5. #45
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 145

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    Alex schreibt:
    Das Problem ist, dass selbst geringe Mengen Alkohol mit geringen Mengen Methylphenidat im Blut zu verhältnismäßig großen Mengen Ethylphenidat synthetisieren, was ein völlig anderer, psychoaktiver chemischer Stoff ist, der unvorhersehbare Reaktionen hervorrufen kann, wie z.B. aggressive Durchbrüche oder Suizidhandlungen quasi "aus dem Nichts".

    Daher ist nicht umsonst der Konsum selbst kleinster Alkoholmengen z.B. in Lebensmitteln oder als Beistoff von Medikamenten in den Gebrauchsinformationen aller Methylphenidat-Präparate für den gesamten Zeitraum der Einnahme untersagt.


    LG,
    Alex
    Hm, heisst das jetzt ich darf abends (23.00Uhr) kein einziges Bier trinken, wenn ich an dem Tag MPH eingeworfen habe (letzte Kapsel um 15 Uhr), weil ich sonst unter Umständen Amok laufen könnte? Das wär ja blöd...

  6. #46
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.251

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    Sie bzw. Ihr Kind dürfen während der Einnahme dieses Arzneimittels keinen Alkohol trinken, weil Alkohol die Nebenwirkungen dieses Arzneimittels verschlimmern kann.
    So steht es im Medikinet Beipackzettel.

    Nebenwirkungen des Medikaments.

  7. #47
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    Mein Arzt hat mir gesagt, dass ich ab und an auch mal ein Bier trinken darf, aber auf keinen Fall bis zum Delirium. Ich trinke eh sehr sehr selten, aber manchmal packt es mich und das Feierabendbier kommt auf den Tisch. Vor dem schlafen sollte man das aber nicht tun. Ich wurde unheimlich wach und unruhig, konnte nicht mehr schlafen. Irgendwas ist da auf jeden Fall passiert. Ein anderes Mal bin ich ziemlich aggressiv geworden.

    Ich würde es lieber sein lassen und auf die Packungsbeilage und dem jeweiligen Arzt vertrauen.

    der bob

  8. #48
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    hallo,

    wow, wenn man ab und zu immer wieder einmal gerne ein Glas getrunken hat, ist es gar kein geringer Einschnitt damit ganz aufzuhören, auch wenn man den Alkohol immer gut im Griff hatte. das muss man schon ganz ehrlich sagen. (es gibt einfach auch verdammt gute Weine!)

    aber unterm Strich muss man ganz nüchtern sagen, die Vorteile einer gelungenen Behandlung überwiegen sicher bei weitem. man muss dann wahrscheinlich einfach konsequent sein können.

    was diejenigen betrifft die ein suchtproblem haben (ich selber war vor 10 Jahren cannabisabhängig, aber wirklich, zwei Jahre lang): ich kann mir vorstellen, dass Ihnen der moralische zeigefinger überhaupt nichts hilft.

    an die braven abstinenzler: cool bleiben, und verständnis haben für die, die nicht so brav sind wie ihr. damit die Probleme offen ausgesprochen werden können.

    schöne Grüße

    d.

  9. #49
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    Ähm, *hüstel*, das ist wohl ein sehr heikles Thema.

    Alex hat ja alles Wissenswerte zu dem Thema schon zusammengefasst.

    Trotzdem muss man doch eine Unterscheidung machen, wie ich finde.

    Alkoholkonsum im moderaten Bereich in Zusammenhang mit Mph finde ich durchaus o.k.

    Dann gibt es aber Leute, die saufen wie ein Loch.

    Und futtern Mph noch dazu.

    Das sollte eigentlich nicht der Fall sein dürfen, weil man davon ausgeht, das eine Medikamention im richtigen Bereich zumindest bei Saufgefährdeten die Lust nach Alkohol verringert.

    Dann gibt es natürlich die Fraktion, die säuft wie ein Loch. Die lässt sich auch weder durch die richtige noch durch die falsche oder sonst eine Medikation von Stimulanzien, noch durch irgend etwas anderes davon abhalten.

    Würde der Mischkonsum von Alk und Stimulanzien nicht noch mehr auf die Pumpe schlagen, als Alkoholkonsum allein, könnte man sogar sagen, dass bei der Fraktion, die säuft wie ein Loch der Mph-Beikonsum auch schon nichts mehr ausmacht.

    Im Vordergrund steht dann wirklich die Alkoholsucht.

    Sollte man also wie Alex fordert den Alkies Stimulanzien strikt verweigern?

    Eigentlich ist es so. Aber das ist eine heikle Sache. Es würde bedeuten, dass wir ein Drittel der ADHSler überhaupt nicht mit Stimulanzien behandeln dürften, denn das ist ungefähr die Alkoholikerdichte unter den ADHSlern. Ein weiteres Drittel der ADHSler dürfte man streng genommen auch nicht mit Stimulanzien behandeln, weil diese von allen möglichen Substanzen ausser des Alkohols abhängig sind. Positiv formuliert: nur etwa ein Drittel aller ADHSler haben überhaupt keine Sucht entwickelt. Streng genommen dürfte man also auch nur diese behandeln.

  10. #50
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 145

    AW: Erfahrung mit Ritalin und Alkohol?

    hm...ist echt nen interessantes Thema...
    Nen Beipackzettel habe ich noch nie in der Hand gehabt, bekomme das Medikinet ja immer im Schwesternzimmer ausgegeben.(Derzeit Reha)
    Ich finde aber auch das der "Wunsch" nach "richtigen" Bier mit Medikinet wesentlich weniger geworden ist.
    Trinke jetzt abends ein bis max. 2 alkoholfreie kleine Biere. Ist völlig OK.
    Mag Abends einfach keine Cola oder Wasser/Tee....
    Ob das dann so bleibt, wenn ich wieder im "Reallife-Alltag" bin, nach der Reha, wird man dann sehen.

    Trinke ja sonst nix Hartes oder so, aber nach Feierabend gemütlich noch Bier trinken ist, bzw war? für mich schon ein "Ritual" mich zu entspannen. Gut das mag jetzt für viele bestimmt sowieso wieder bedeuten das ich Alkoholiker bin, aber ich seh`s nicht so.
    Dafür Rauche ich nicht, wenn mich dann Leute deshalb als Alki bezeichenen, die täglich ne Schachtel Zigaretten rauchen, denke ich mir nur meinen Teil....Das sind dann ja auch Zigarettoliker....

    Also Prost.... (natürlich Alkofrei )

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