Seite 2 von 4 Erste 1234 Letzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 34

Diskutiere im Thema Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    IchBins

    Gast

    AW: Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen?

    Gibt es Abhängigkeitsgefahren bei der Einnahme von Venlafaxin?
    Und hat jemand Erfahrung mit Noradrenalin?
    Das war deine Frage, darauf habe ich geantwortet.

    LG,

    IchBins

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen?

    Hallo Karin mir ging es ähnlich - nahm die gleiche Dosis Venlaflaxin. Ich hatte zwar kein Grübeln mehr im Kopf hatte aber immer noch starke Stimmungsschwankungen, und die Vergesslichkeit, und wo allem ich war nicht so richtig fit im Kopf.
    Ich nehme jetzt zusätztlich 3 X 5 Gramm MpH . W wenngleich in den ersten 2 Wochen das ganze schon krass war- weil ich das Gefühl hatte in plötzlich von meiner Welt der Vorstellungen in die Realität zurückzukommen - finde ich jetzt die Ergänzung ganz gut.
    Ich bin fitter im Kopf, die Stimmung ist auch besser ( ich muss nur aufpassen, dass ich die nächste rechtzeitig reinschmeise) - und fühle auch wieder meine alten Interessen. Vor allem kann ich mich besser abgrenzen, und somit diese für mich furchtbare Außensteuerung und dem Gefühl der Kontrolle entgehen.
    Nebenwirkungen merke ich bislang keine, ich werde aber nochmals die Blutwerte kontrollieren lassen.
    Viele Grüße Morgenstern

  3. #13
    fakier

    Gast

    AW: Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen?

    Geändert von Alex (12.07.2010 um 12:47 Uhr) Grund: s. Edit

  4. #14


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.802
    Blog-Einträge: 40

    AW: Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen?

    @ fakier:

    Nun zum letzten Mal der Hinweis:

    Welche Medikamente in welcher Dosierung zum Einsatz kommen, entscheidet alleine der behandelnde Arzt.

    Erfahrungsaustausch zum Punkt "Medikamente": Ja.

    "Beratung": Eindeutig Nein.

    Erst recht dann, wenn die auf solchem Zehntel-Wissen und nur auf rein persönlichen und in keinem Fall übertragbaren Erfahrungen beruht.

    Letzte Warnung, wie gesagt.



    Liebe Grüße,
    Alex

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen?

    hallöchen aus dorsten, habe beide medikamente genommen. trevilor sehr lange weil meine vorherige diagnose auch depressionen war. am anfang hätte ich bäume ausreißen können, fand ich klasse. allerdings spürte ich irgendwann keine wirkung mehr und habe das medikament abgesetzt. hatte auch keine nebenwirkungen nach spontanem absetzen. gruß sueti

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen?

    Hallo Leandro, leztlich musst du das mit dem Artz entscheiden.
    ich kann dir aber sagen, warum ich sehr schlechte Erfahrung mit Venlafaxin hatte. Venlafaxin hat bei mir zu sehr viel Gewichtszunahme geführt und ich persönlich bin überzeugt, dass es wirklich einzig auf das Medi zurückzuführen ist.
    Gruss, Delphin

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen?

    Also ich bekomm venlafaxin und medikinet.
    früher nur MPH ohne retard und kein venlafaxin.
    hatte bei wirkende immer stimmungseinbrüche, oft depressive phasen und so.
    sehr hohes schlafbedürfnis.
    das ist alles sehr viel besser seit venlafaxin.
    hab auch keine kopfschmerzen mehr am abend seither.
    jetzt bekomm ich seit einer woche zu den 150 mg venlafaxin retard morgens (hab ich seit etwa 6 monaten) noch 20 mg medikinet retard morgens und 20 mg medikinet retard nachmittags.
    geht mir prima so!!
    klar gibt es hochs und tiefs, aber nicht mehr völlig grundlos!

    vorm absetzen hab ich bissl angst.
    medikinet weg lassen ist kein problem!
    ich nehm am we nur die venlafaxin und geht gut so.

    aber venlafaxin absetzen kann ziemliche probleme machen!!
    als ich da von kurzen zu retard gewechselt habe hatte ich jeden tag tierisch kopfschmerzen zb.

    ich hatte auch wochenlang ziemliche nebenwirkungen.
    jetzt blieben vermehrtes schwitzen, reizhusten vor allem nachts, wechselnd harter stuhlgang und orgasmusstörungen.
    aber gut, damit kann ich leben!

    ist im übrigen häufig, dass mph mit antidepressiva gekoppelt werden!
    wird in arbeitskreisen unter ärzten auch empfohlen!

    grüße justus

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 53

    Idee AW: Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen?

    @ Katharina, @ Leandro @ Eiselein @sueti,@ delphin -

    Aus meiner Sicht wirkt es logisch - das was viele von Euch auch so beschreiben - dass Venlaflaxin - nicht ADS so völlig in Griff bekommt.

    Bei mir war das auch so, so dass ich nach ca einem 3/4 Jahr nach der Einnahme und ständigen Erhöhung angefangen habe, ergänzend Stimulanzien zu nehmen

    Insgesamt ist es auch meiner Sicht nicht verwunderlich - das die Wirkung begrenzt ist. Venlflaxin ja nicht auf das dopamine System wirkt, das ja im allgemeinen bei ADS nicht im Gleichgewicht ist.

    Aus Sicht meiner Therapeutin ist Venlaflaxin eher als das - sehr wichtige harmonisierende Element einer Kombinationsbehandlung zu sehen, und nicht als das Mittel, dass normalerweise die ADS-Symtome ausreichend in Griff bekommt.

    Auch eigener Erfahrung kann ich Euch raten wenn das Venlflaxin nicht so hunderprozentig anspricht, eventuell gemeinsam mit Eurem Arzt zu überlegen, ob seine Kombi mit Stimulanzien sinnvoll ist.


    In der Kombination kann , so meine Therapeutin, oft die Dosis von Venlaflaxin herabgesetzt, und damit können auch die Nebenwirkungen reduziert werden.Anscheinend sind Stimulanzien auch eher für eine Langzeittherapie geeignet als Antidepressiva wegen ihrem Nebenwirkungsprofil.
    Teilweise wirken diese Stimulanzien selbst Antidepressiv, indem sie diese Kreise des Grübeldenkens durchbrechen und einen dazu bringen, sich wirklich auf die Gegenwart zu fokussieren.

    Da Stimulanzien über die Niere abgebaut werden, und Venlflaxin über die Niere, sind anscheinend auch keine unvorhergesehenen Wechselwirkungen zu erwarten.

    Meine Therapeutin beispielsweise meint, diejenigen die Venlflaxin in Kombination mit Stimulanzien verwenden, benötigen meistens höchstens 160 Gramm.


    Allerdings habe ich auch vorher sehr viel mit dem Venlflaxin versucht die ,deale Dosis und deren Verteilung zu finden. Ich persönlich fahre mit dem unretardierten besser, es macht bei mir nicht so unruhig. Liest man das Buch von Frau Krause, ADHS im Erwachsenenalter ( Super Quelle für Medikamentation) empfhielt diese auch bei ADS eher das unretardierte Venlfalaxin.

    Ich bin auch noch nicht am Ende bei der idealen Medikamentation, aber ich persönlich denke, dass sich, wenn das ganze noch nicht stimmt. es auf jeden Fall sinn macht, weiter zu suchen.....

    Bei einer Depression würde ich- was ich nicht mit meinem Arzt gemacht habe, aber nochmals die potentiellen Folgen besprechen - insbesondere die Gefahr einer Verstärkung der Depression, die teilweise am Anfang recht stark und unerwartet eintritt, und dann unter Umständen auch einen Wechsel von MPH auf Amphetamin induziert.

    Das gute ist ja dass man -- zu mindest aus meiner Erfahrung schon nach ungefähr einer Woche merkt, richtig beurteilen kann man das nach 4 Wochen und die Medis nicht so wie die Antidepressivas lange ausgeschlichen werden müssen. Selbst wenn das Stimulanz dann nicht passt, (in 90 % der Fälle passt anscheinend MpH), kann man ohne Probleme auf ein anderes Stimulanz umstellen.

    Das ganze Experiment würde ich jedoch nur mit einem Arzt machen, der auch wirklich umfassende Erfahrung in der Kombi hat, eventuell sich hierfür, falls erforderlich vom Psychiater zu einer Spezialambulanz überweisen lassen.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 247

    AW: Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen?

    [quote=
    Meine Therapeutin beispielsweise meint, diejenigen die Venlflaxin in Kombination mit Stimulanzien verwenden, benötigen meistens höchstens 160 Gramm.

    [/quote]

    ähm...ich hoffe du redest von milligramm... :-)

    ansonsten guter beitrag, ich danke für die reflektierten gedanken.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 380

    AW: Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen?

    morgenstern schreibt:
    @ Katharina, @ Leandro @ Eiselein @sueti,@ delphin -

    Aus meiner Sicht wirkt es logisch - das was viele von Euch auch so beschreiben - dass Venlaflaxin - nicht ADS so völlig in Griff bekommt.

    Bei mir war das auch so, so dass ich nach ca einem 3/4 Jahr nach der Einnahme und ständigen Erhöhung angefangen habe, ergänzend Stimulanzien zu nehmen

    Insgesamt ist es auch meiner Sicht nicht verwunderlich - das die Wirkung begrenzt ist. Venlflaxin ja nicht auf das dopamine System wirkt, das ja im allgemeinen bei ADS nicht im Gleichgewicht ist.

    Aus Sicht meiner Therapeutin ist Venlaflaxin eher als das - sehr wichtige harmonisierende Element einer Kombinationsbehandlung zu sehen, und nicht als das Mittel, dass normalerweise die ADS-Symtome ausreichend in Griff bekommt.

    Auch eigener Erfahrung kann ich Euch raten wenn das Venlflaxin nicht so hunderprozentig anspricht, eventuell gemeinsam mit Eurem Arzt zu überlegen, ob seine Kombi mit Stimulanzien sinnvoll ist.


    In der Kombination kann , so meine Therapeutin, oft die Dosis von Venlaflaxin herabgesetzt, und damit können auch die Nebenwirkungen reduziert werden.Anscheinend sind Stimulanzien auch eher für eine Langzeittherapie geeignet als Antidepressiva wegen ihrem Nebenwirkungsprofil.
    Teilweise wirken diese Stimulanzien selbst Antidepressiv, indem sie diese Kreise des Grübeldenkens durchbrechen und einen dazu bringen, sich wirklich auf die Gegenwart zu fokussieren.

    Da Stimulanzien über die Niere abgebaut werden, und Venlflaxin über die Niere, sind anscheinend auch keine unvorhergesehenen Wechselwirkungen zu erwarten.

    Meine Therapeutin beispielsweise meint, diejenigen die Venlflaxin in Kombination mit Stimulanzien verwenden, benötigen meistens höchstens 160 Gramm.


    Allerdings habe ich auch vorher sehr viel mit dem Venlflaxin versucht die ,deale Dosis und deren Verteilung zu finden. Ich persönlich fahre mit dem unretardierten besser, es macht bei mir nicht so unruhig. Liest man das Buch von Frau Krause, ADHS im Erwachsenenalter ( Super Quelle für Medikamentation) empfhielt diese auch bei ADS eher das unretardierte Venlfalaxin.

    Ich bin auch noch nicht am Ende bei der idealen Medikamentation, aber ich persönlich denke, dass sich, wenn das ganze noch nicht stimmt. es auf jeden Fall sinn macht, weiter zu suchen.....

    Bei einer Depression würde ich- was ich nicht mit meinem Arzt gemacht habe, aber nochmals die potentiellen Folgen besprechen - insbesondere die Gefahr einer Verstärkung der Depression, die teilweise am Anfang recht stark und unerwartet eintritt, und dann unter Umständen auch einen Wechsel von MPH auf Amphetamin induziert.

    Das gute ist ja dass man -- zu mindest aus meiner Erfahrung schon nach ungefähr einer Woche merkt, richtig beurteilen kann man das nach 4 Wochen und die Medis nicht so wie die Antidepressivas lange ausgeschlichen werden müssen. Selbst wenn das Stimulanz dann nicht passt, (in 90 % der Fälle passt anscheinend MpH), kann man ohne Probleme auf ein anderes Stimulanz umstellen.

    Das ganze Experiment würde ich jedoch nur mit einem Arzt machen, der auch wirklich umfassende Erfahrung in der Kombi hat, eventuell sich hierfür, falls erforderlich vom Psychiater zu einer Spezialambulanz überweisen lassen.

    AHA !!


    du sag mal, wie heißt die erkrankung die du hast ??


    .









    .

Seite 2 von 4 Erste 1234 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Trevilor Effexor Venlafaxin
    Von Eiselein im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 30
    Letzter Beitrag: 13.09.2010, 14:08
  2. Strattera (80mg) oder Methylphenidat / Ritalin - Erfahrungen?
    Von Cleve im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 1.07.2009, 10:21

Stichworte

Thema: Trevilor/Venlafaxin und ADS/ADHS - Jemand Erfahrungen? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum