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Diskutiere im Thema Amphetaminsulfat welche Nebenwirkungen ? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 35

    Amphetaminsulfat welche Nebenwirkungen ?

    Hey leute
    hab mich nach einem beitrag hier mal schlau gemacht über amph-sulfat..
    habe bis jetzt nur positives in bezug auf nebenwirkungen gelesen ... d.h im vergleich zu methylph. ..
    wollte mal hier fragen wie es euch so damit geht ?? ob und welche nebenwirkungen aufgetreten sind ..
    ich nehme derzeit ritalin LA und überlege auf amph.sulf. umzusteigen ...
    hat viell. auch jemand erfahrungen diesbezüglich ... ??

    danke

  2. #2
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: Amphetaminsulfat welche Nebenwirkungen ?

    hi leona

    diesbezüglich kann ich dir leider nicht sagen wie es damit ist.
    eine mit chaotin hat mir erzählt das sie angstzustände darauf bekommen hat und dann wieder umgestiegen ist auf mph.
    eigenerfahrung hab ich noch nicht damit gemacht.
    würd mich dann aber interesieren wie es dir damit geht wenn du es ausprobiert hast.
    dan ich auch gewissen probleme der wirkung von mph.
    diesbezüglich in der wirkungslänge.

    ich nehme auch seit drei tagen wieder ritalin la und ich habe nur die probleme das es nicht so lange wirkt wie es soll.
    wenn ich fragen darf !?
    welche nebenwirkung hast du auf ritalin la und hast schon andere mph präperate ausprobiert!?

    LG Andrea

  3. #3
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Amphetaminsulfat welche Nebenwirkungen ?

    Vor ca. 1,5 Stunden wieder meine morgendosis eingnommen, nehme es seit Juni nun durchgehend.
    Keine nennenswerten Nebenwirkungen im Vergleich zur Wirkung.

    Versuche aber mit der Dosis eben soweit unten zu bleiben wie möglich.

    Mit steigender Dosis steigen wenn auch die Nebenwirkungen.
    Glaube nicht das man bei 5-mg Angstzustände bekommt.

    Wobei ich festgestellt habe, morgens benötige ich etwas mehr, gegen meine Hibbeligkeit/Unruhe.

  4. #4
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    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 332

    AW: Amphetaminsulfat welche Nebenwirkungen ?

    Ich habe unter 2x 10mg Amphetaminsaft vermert meine ADHSymptome. Nervös, innerliche Unruhe, Schlaflosigkeit, in Tagträume untergehen, von einem zum anderen springen ohne etwas zu beendigen u.s.w. War jetzt 14 Tage ohne Medikamente und bin ab Heute wieder mit 4 X 5 mg MPH dabei. Bin besser Konzentriert und tauche nicht in meine Tagträume so ab. Bin auch nicht von den Geräuschen um mich herum so abgelenkt.
    LG Kathy

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Amphetaminsulfat welche Nebenwirkungen ?

    danke erstmal für die antwort.. ich habe bis jetzt nur ritalin genommen ..die diagnose wurde bei mir erst vor ca 4 monaten gestellt... ich habe angstzustände und depressionen von ritalin bekommen ... kann es derzeit nicht immer nehmen, weil ich sonst dirket in eine panik verfalle, sobald die wirkung eintritt .. die depressionen treten zwar nicht so häufig auf, aber es ist sehr unangenehm und kommt auch plötzlich ohne grund .... die ängste kommen meist wenn ich nervlich etwas runter bin .... ich habe jetzt ca. 2wochen ausgesetzt mit ritalin und habe gemerkt ,wie sich meine konzentration und der allgemeinzustand verschlechtert haben... also die ersten tage ging es noch ,aber letzten tage war ich gar nicht wirklich anwesend hab heute wieder angefangen und merke fast nichts von der wirkung ..

  6. #6
    Ist hier zuhause

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    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Amphetaminsulfat welche Nebenwirkungen ?

    @ Kathy

    Wann verschlechtern sich Deine ADHS-Symptome, schon bei der ersten oder bei der zweiten Dosierung?

    Wenn erst bei der zweiten, dann die Hälfte der ersten Dosis probieren, als Faustformel. Wegen der Halbwertzeit und dem aufaddierenden Effekt.


    @ Leona

    Du kannst von Ritalin nichts (zusätzlich) bekommen, was nicht schon vorhanden wäre.

    Die beiden gängisten Komorbiditäten sind Angst und Depression.

    Ein unbehandeltes ADS ohne dieselben Züge kommt im Erwachsenalter praktisch nicht vor.

    Wieder als Faustformel (d.h. ungefährer Denkanstoss):

    Gemeinhin ist es so, dass die anschiebende (anflutende, sich aufbauende) Wirkung von Stimulanzien von Angstgestörten als angstverstärkend erlebt werden kann.

    Abflutendes, raus gehendes Mph wird dagegen von Depressiven als depressionsverstärkend erlebt. Gemeinhin fällt hier auch oft die Vokabel "gefühlsduselig", was man auch als weinerlich beschreiben könnte.

    (Der Begriff "Rebound", der in der Behandlung von ADHS bei Kindern eine gewichtige Rolle spielt, ist bei der Behandlung von Erwachsenem-ADHS kaum verwendbar, da es eben nicht um die verstärkt wahrgenommenen ADHS-Symptome geht bei nachlassender Stimulanzienwirkung. Sondern um die verstärkte Wahrnehmung der Symptome (hier speziell: Angst und Depression) überhaupt, ganz unabhängig davon, in welchem Wirkstadium sich die Stimulanzien befinden. Das mag wie eine Marginalie klingen, ist aber einer der Hauptgründe, warum es dieses Forum speziell für Erwachsene überhaupt gibt.)


    Richtig eingestelltes MPH verhält sich zur Depression und zur Angststörung zunmeist lindernd, in den anderen Fällen zumindest neutral.

    Bei einem zu geringen Mph-Spiegel kommt es zur Verstärkung der Depression, Antriebslosigkeit und Müdigkeit. In dieser Lage ist beim Betroffenen ein deutliches Koffein-Verlangen spürbar.

    Ein zu hoher Mph-Spiegel führt zwar zur Wachheit, Verminderung der Antriebslosigkeit, jedoch zu einer Zunahme der inneren Unruhe, d.h. bei Angstgestörten zur Panikneigung. Ein über mehrere Stunden zu hoch gefahrenes Mph führt darüberhinaus zu noch grösserer Müdigkeit und/oder Erschöpfung.


    Es kommt also bei Stimulanzien entscheidend darauf an, den Wirkspiegel konstant zu halten.


    Bei komorbider Angststörung und Depression ist es derzeit so, dass AD gegeben werden, die zumeist auf den Serotoninhaushalt Einfluss nehmen.

    Dann erst Präparate die auf den Noradrenalinhaushalt Einfluss nehmen, oder auf beides gleichzeitig.

    Problem dabei:

    Die Ansprechrate von ADHSlern auf Antidepressiva ist ultrabeschissen, ums vorsichtig zu formulieren.

    Es gibt allerdings auch Optimisten, die das Ganze so formulieren würden: Die Ansprechrate von ADHSlern auf Antidepressiva ist sehr gut, wenn man bedenkt, dass entweder sehr viel niedere Dosen oder sehr viel höhere Dosen - oder bei Kombinationen - und/oder sehr viel höhere und sehr viel niedere Dosen verwandt werden müssen, als es bei "normalen" Menschen der Fall wäre.

    Was ich damit sagen will, im wesentlichen laufen beide Argumentationslinien auf dasselbe hinaus.


    Jetzt gibt es unter den ADHS-Behandlern wieder 2 Fraktionen.

    Die einen könnte man als die Stimiluanzkis bezeichnen, die anderen als die Antidepressivinskis.

    (So weit die Unterscheidnung einen Sinn macht, bei den 16 Hanseles, die in Deutschland ADHS bei Erwachsenen zumindest ungefähr behandeln können. Und abgrechnet der Tatsache, dass auch die Antidepressivinskis im Grunde Stimulanzkis sind...)

    Die erste Fraktion geht richtigerweise davon aus, dass es sich bei ADHS in erster Linie um ein Dopaminproblem handelt und aus diesem Grund die oft jahrzehntelange Behandlung mit herkömmlichen Antidepressiva überhaupt nix gebracht hat. Also erst mal rein mit den Stimulanzien und dann schauen, in welche Richtung es sich entwickelt. Die Richtungen sind aufgrund der gängigen Komorbiditätslage - denke ich - vorgezeichnet, in Richtung Angst oder Depression. Und dann korrigieren.

    Die zweite Fraktion geht richtigerweise davon aus, dass bei den Betroffenen ADHS gar nicht im Vordergrund steht, sondern die Depression und die Angststörung. Diese Fraktion findet erst einmal ein Antidepressivum heraus, dass günstigstenfalls sogar Wirkung zeigt, im weniger günstigen Falle sich aber zumindest als ein Präparat erweist, mit dem es sich arbeiten lässt, d.h. dessen Dosierung sich verändern lässt, ohne störende Nebenwirkungen zu entwickeln.

    Dann gibt es noch eine besonders seltsame, dritte Fraktion, die eigentlich nur besonders vorsichtig zu Werke gehen möchte (ohne dass es der Krankenkasse, einem bekannten Kollegen oder sonst irgend jemand auf den Sack gehen könnte, aber ich will die Sache nicht ins Lächerliche ziehen, da auch diese, dritte Fraktion ihre Berechtigung hat und Argumente für sich), die man als die Kombininski-Fraktion bezeichnen könnte. Diese verarbreicht besonders gerne Antidepressiva mit dualer Wirkstoffweise gleichzeitig mit Stimulanzien, was regelmässig dazu führt, dass im Falle des Misslingens, kaum noch jemand weiss, warum der ADHS-Hamster tot vom Laufrad gefallen ist, im Falle des Gelingens setzt sich der Vertreter der Kombininiski-Fraktion allerdings sofort an die Schreibmaschine, um einen fachwissenschaftlichen Aufsatz zum Thema warum Venlafaxin und Mph die derzeit beste Kombination bei ADHS mit Angststörung und Depression ist, zu verfassen. Und das sei ihm vergönnt. Bei unzähligen Betroffen hat sich gerade diese Kombination als die richtige erwiesen.

    Überflüssig zu erwähnen, dass sich diese Phänomene nicht rein unterscheiden lassen. Und dass sich durchaus in ein und demselben Psychiater Stimulianzki-, Antidepressivinski- und Kombininski-Züge vereinen können, das ist bisweilen persönlichkeitsdefiniert, bisweilen tatsächlich an der Sachlage des Betroffenen ausgerichtet, und bisweilen ändert sich das aber auch je nach Inhalt des eintreffenden Krankenkassenschreibens.

    Wer bei dem ganzchen Spielchen oft auf dem trockenen bleibt?

    Das ist der ADHS-inski. Japp.


    PS: Wir lieben Euch aber trotzdem, ihr Dir ihr versucht, uns trotz unzureichender Mittel zu helfen, jeden Einzelnen. Ihr seid uns bekannt, and you will not forgotten, never. Ha, noi.

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