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Diskutiere im Thema MPH (Methylphenidat) im Off-Label-Einsatz bei Depressionen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 7

    MPH (Methylphenidat) im Off-Label-Einsatz bei Depressionen

    Hallo zusammen,

    es würde mich sehr freuen, hier Leute zu finden, die Erfahrungen beim Einsatz von MPH bei Depressionen haben. Leider findet sich im Web hier sehr wenig...

    Ich bin also definitiv nicht hyperaktiv, sondern war jahrelang (eigtl. immer) sehr träge, verträumt, müde, sensibel usw (diagnose leichte depressionen und soziale phobie). Habe vor einigen Jahren mal Serotonin-Wiederaufnahmehemmer genommen, wobei das erste Medi (Paroxetin) vier Wochen lang angeschlagen hat. Leider ging danach die Wirkung zurück und auch alle anderen 6 Serotonin- bzw. Noradrenalin-Hemmer halfen nicht mehr, so dass ich gar nichts mehr nahm.

    Durch Internetrecherche bin auf Erfahrungsberichte auf MPH gestoßen und habe einen Psychiater daraufhin angesprochen, der es mir im Off-Label-Einsatz auf BTM-Rezept hin verschrieben hat.

    Ich nehme es jetzt (3x10mg, aber oft nach Bedarf) seit knapp einem Jahr und bin sehr zufrieden, weil ich wirklich endlich wach bin und alles (v.a. Gespräche mit anderen Menschen) nicht mehr so anstrengend ist. Nun will der Psychiater das MPH nicht ewig verschreiben, um zu vermeiden, dass ich nicht süchtig werde.

    ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass ich süchtig werde und kann MPH ohne weiteres tagelang nicht nehmen. Aber es ist in der Tat eben auch bedarfsweise eine enorme Hilfe für mich im manchmal harten beruflichen und privaten Alltag. Mein Eindruck ist, dass die Wirkung über die Monate etwas abgenommen hat.

    Gibt es hier Menschen, die MPH ebenfalls als Off-Label über Jahre hinweg einnehmen und wie sind eure Erfahrungen?

    Würde mich sehr über Feedback freuen...

    Liebe Grüße,
    birkenblatt

  2. #2
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: MPH (Methylphenidat) im Off-Label-Einsatz bei Depressionen

    Hallo birkenblatt!

    Ich habe selbst 2 Jahre lang Mph genommen - momentan aufgrund der Kostenfrage bzgl. der Übernahme durch die KK nicht mehr.

    Ich selbst habe noch nie gehört oder gelesen, dass Mph bei Depressionen eingesetzt wird oder überhaupt indiziert sein sollte.

    Hast Du denn mal eine Diagnostik auf AD(H)S machen lassen?

    Im Übrigen macht Mph unter ärztlicher Aufsicht und Einhaltung der ärztlichen Verordnung weder abhängig noch süchtig, meines Wissens nach.

    Liebe Grüße,

    Virtuna

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: MPH (Methylphenidat) im Off-Label-Einsatz bei Depressionen

    hi birkenblatt

    auch wie virtuna schon schreibt habe ich auch noch nie gehört das mph bei deppris eingesetzt wird.

    wir sind hier fast alle off label usere und sehr wenigen wird mph bezahlt.
    aber auch deswegen müssen sich ärzten an bestimmte richtlinen halten sonst bekommen sie ärger mit dem gesundheitsamt.

    auch ich hab noch nie gehört das nach ärztlicher verordnung und kontrolle mph bei adhsler süchtig macht.
    wie es bei anderen ist (nicht adhsler) kann ich leider nicht sagen.

    lg Andea

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 7

    AW: MPH (Methylphenidat) im Off-Label-Einsatz bei Depressionen

    Hallo Ihr zwei,

    danke für Eure Antwort, tja irgendwie spricht sich das wohl nicht so rum, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich damit der einzige in diesem Land bin. ADS ohne Hyperaktivität kann man m.E. auch depressiven Funktionen zuweisen...

    Also der dritte Satz bei Wikipedia "Methylphenidat" spricht den Off-Label-Einsatz bei therapieresistenten Depressionen schon an. In dem Buch Krause/Krause (ADHS im Erwachsenenalter) finden sich ebenfalls Verweise auf Wirkung bei Depressionen. Ansonsten hier noch ein medizinischer Link Dopamin - Depressionen - Mangel
    Letztendlich waren es ja genau diese Hinweise, es gibt noch ein paar andere im Web, die mich darauf trieben, mal die Ärzte auf diese Wirkung hin aufmerksam zu machen...

    Ich meine, es hat mir wirklich geholfen...

    Aber anscheinend ist es hier in diesem Forum wirklich unbekannt, schade...aber vielleicht findet sich noch jemand...

    birkenblatt

  5. #5
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: MPH (Methylphenidat) im Off-Label-Einsatz bei Depressionen

    birkenblatt schreibt:
    ADS ohne Hyperaktivität kann man m.E. auch depressiven Funktionen zuweisen...
    Wie genau Du das meinst ist mir nicht ganz klar. Ich möchte dennoch anmerken, dass AD(H)S eine psychische Störung für sich ist, die mit zwar aufwändiger aber gezielter Diagnostik festgestellt werden kann mittlerweile.

    Depressive Episoden bzw. Störungen sind wieder ein anderes Blatt.

    Unbestritten ist, dass AD(H)S eine Vielzahl von Komorbiditäten mit sich bringen kann, allem voran Depressive Störungen.

    Ich weiß, dass das letzte Ausschlusskriterium in der Diagnostik einer AD(H)S die Medikamentenverträglichkeit und Reaktion auf diese ist.

    Bei Depressionen alleine wird Mph nicht eingesetzt. Die Wirkung von Dopamin im Körper deckt sich nicht mit den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen bzgl. der Neurotransmitter bei Depressiven Störungen. Auch das ist schon in Wikipedia zu finden:

    Depression ? Wikipedia

    Serotonin ? Wikipedia

    Noradrenalin ? Wikipedia


    Und (!)

    Dopamin ? Wikipedia

    Liebe Grüße,

    Virtuna

    Edit:

    Könntest Du vielleicht die Seitenangabe hinzufügen, auf die Du Dich diesbezüglich bei Krause & Krause beziehst hinzufügen? Ich würde das gerne auch mal nachlesen.
    Geändert von Ehem. Mitglied 14 (29.08.2010 um 22:59 Uhr) Grund: Edit

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 7

    AW: MPH (Methylphenidat) im Off-Label-Einsatz bei Depressionen

    Hallo Virtuna,

    wenn du leicht depressiv bist, kannst du dich nicht konzentrieren. Das war auch einer der gravierendsten Gründe, wieso ich den Arzt kontaktiert habe, da ich fürchtete, auch im Büro überhaupt nicht mehr klarzukommen. Ich habe einfach kaum noch etwas geschafft...und ich habe ihn sehr konkret auf MPH angesprochen, weil ich mir davon Hilfe versprochen habe. Einen ADS-Test hab ich übrigens nie gemacht...

    Ich denke, man kann vieles nicht so einfach abgrenzen. Leichte Depressionen, Konzentrationsstörungen und bei mir auch bestimmte Fälle von Sozialer Phobie gehen irgendwo stets Hand in Hand. Für Phobien / Depressionen werden ja zumeist Antidepressiva angeraten. Die schlugen bei mir leider nicht an, außer eben die Nebenwirkungen. Therapien habe ich auch drei gemacht, sicher nicht falsch, wenn man an gute Leute gerät. Aber definitiv den größten Nutzen habe ich bisher von MPH davon getragen.

    Und nun frage ich mich, ob ich dies künftig nur bedarfsweise (wie mein Arzt es nicht gut findet) oder regelmäßig (aber dann wohl wahrscheinlich mit kontinuierlich abnehmender Wirkung) einnehmen sollte.

    Die Krause-Seite beziehen sich wohl auf die Komorbiditäten, aber wie gesagt, was war zuerst da, die Henne oder das Ei...also ich hab nicht das Gefühl, dass mein Arzt und ich da auf dem Holzweg sind...

    Liebe Grüße,
    Birkenblatt

  7. #7


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.805
    Blog-Einträge: 40

    AW: MPH (Methylphenidat) im Off-Label-Einsatz bei Depressionen

    Hallo

    Methylphenidat wird schon seit langem off-label zur Augmentation, sprich: Wirkungsverstärkung verschiedener Antidepressiva und bei ansonsten therapieresistenten Depressionen eingesetzt.

    Nicht unbedingt so sehr in Deutschland, aber in etlichen anderen Ländern.

    In den Zusammenhang stellt sich natürlich immer die Frage, ob es sich wirklich um eine klassische Depression handelt oder ob da nicht ein Zusammenhang mit einer ADS bzw. ADHS besteht, wenn diese Kombination Wirkung zeigt.

    Die Übergänge sind da sicher fließend und sobald ein Antidepressivum (oder sogar viele oder alle eingesetzten Antidepressiva) nur kurzzeitige Wirkung zeigen, sollte der Verdacht auf eine (vielleicht ansonsten gut kompensierte) AD(H)S sicher in den Raum geworfen werden.

    Es ist im Übrigen ganz sicher kein Zufall, dass ausgerechnet etliche AD(H)S-Spezialisten bereits Vorerfahrungen mit chronischen, therapieresistenten Depressionen und auch schon Langzeiterfahrung mit dem Einsatz von Methylphenidat bei Erwachsenen haben, bevor überhaupt bekannt wurde, dass es AD(H)S bei Erwachsenen gibt.

    Methylphenidat alleine wirkt ganz sicher jedoch nicht antidepressiv, sondern zeigt diese Wirkung bei einer Monotherapie, wenn überhaupt, nur kurzzeitig bevor es dann ins Gegenteil umschlägt.

    In letzter Zeit ist ein eindeutiger Trend ersichtlich, dass bei Erwachsenen, bei denen eine ADS bzw. ADHS diagnostiziert wurde, von vorne herein eine Kombinationsmedikation mit Methylphenidat und zusätzlich einem Anditdepressivum (v.a. SSRI und SNRI) angesetzt wird, da diese Kombination insgesamt eine erfolgversprechende Wirkung verspricht.

    Dosierungen sind bei Methylphenidat immer individuell und daher gibt es dazu keine Therapieschemata mit konkreten mg-Angaben.

    Ob dabei eine Abhängigkeit entsteht liegt an der Definition der Abhängigkeit an sich.

    Eine entsprechende Definition vorausgesetzt macht jedes Arzneimittel abhängig, bei dem nach Absetzen die Krankheitserscheinungen wieder auftreten und man das nicht unbedingt so haben will.

    Das gilt dann auch für Aspirin und jedes Antidepressivum.

    Methylphenidat richtig und bei entsprechender Indikation eingesetzt macht jedoch nicht süchtig (den geläufigen Definitionen und der Definition der WHO folgend).

    Birkenblatt schreibt:
    Gibt es hier Menschen, die MPH ebenfalls als Off-Label über Jahre hinweg einnehmen und wie sind eure Erfahrungen?
    Selbstverständlich gibt es die.

    Manche haben hier seit mehr als 10 Jahren eine dauerhafte Methylphenidat-Medikation und müssen sich nach wie vor den Pillenwecker stellen, damit sie die Einnahme nicht vergessen (soviel zur definitionsgemäßen Abhängigkeit oder Sucht bei korrekter Indikation und Anwendung).

    Kritisch und bedenklich wird es dann, wenn man anfängt, die Dosierung eigenmächtig zu erhöhen.

    Dann läuft etwas falsch und das ist dann ein Grund für jeden Arzt, wirklich aufmerksam zu werden und dieses Vorgehen zu hinterfragen.



    Viele Grüße,
    Alex

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 7

    AW: MPH (Methylphenidat) im Off-Label-Einsatz bei Depressionen

    Hallo Alex,

    vielen Dank für die ausführliche Antwort!

    Ein paar Fragen dazu:
    kein Zufall, dass ausgerechnet etliche AD(H)S-Spezialisten bereits Vorerfahrungen mit chronischen, therapieresistenten Depressionen und auch schon Langzeiterfahrung mit dem Einsatz von Methylphenidat bei Erwachsenen haben, bevor überhaupt bekannt wurde, dass es AD(H)S bei Erwachsenen gibt.
    mit Spezialisten meinst du Ärzte, die MPH als Antidepressiva verschrieben haben, bevor AD(H)S als Krankheit anerkannt wurde?

    Methylphenidat alleine wirkt ganz sicher jedoch nicht antidepressiv, sondern zeigt diese Wirkung bei einer Monotherapie, wenn überhaupt, nur kurzzeitig bevor es dann ins Gegenteil umschlägt.
    hiermit meinst du den Rebound-Effekt? Ja, kenn ich auch, find ich aber längst nicht so schlimm, wie wirklich müde, depressive Gefühle. Ist halt ne Dosisfrage...und Serotonin-Hemmer will ich wirklich nicht mehr nehmen, weil sie bei fast keine positiven Effekte hatten.

    Manche haben hier seit mehr als 10 Jahren eine dauerhafte Methylphenidat-Medikation
    hier würde mich interessieren, ob die dann nicht auch einen gewissen Wirkungsverlust bei gleicher Dosis nach einigen Monaten feststellen und ob dann üblicherweise erhöht wird.

    Kritisch und bedenklich wird es dann, wenn man anfängt, die Dosierung eigenmächtig zu erhöhen.
    Nein, das hab ich nicht vor und kann ich ja auch nicht, weil es ja sofort auffallen würde, wenn ich plötzlich alle drei Wochen ein neues Rezept will.

    Besten Dank und liebe Grüße,
    birkenblatt

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: MPH (Methylphenidat) im Off-Label-Einsatz bei Depressionen

    Hallo,

    hier würde mich interessieren, ob die dann nicht auch einen gewissen Wirkungsverlust bei gleicher Dosis nach einigen Monaten feststellen und ob dann üblicherweise erhöht wird.
    Hier kann ich eher den umgekehrten Effekt berichten. Vor allem bei Erwachsenen kommt es bei langfristiger Gabe von MPH mit begleitender Therapie oder Coaching oft zu einer Nachreifung des Gehirn. Die wirkt sich dann so aus, dass der Patient im Laufe der Zeit immer weniger MPH braucht, nicht mehr.

    Aus Elternkreisen habe ich auch schon oft gehört, dass die Kinder alle paar Jahre neu eingestellt werden müssen - spätestens mit Einsetzen der Pubertät. Mit dem Heranwachsen wird die für eine gute Wirkung nötige Dosis nämlich immer kleiner. Neu diagnostizierte Erwachsenen landen bei der Einstellung auch meist bei sehr viel geringeren Dosen als Kinder.

    Ich spreche hier aber von der objektiven Wirkung. Von einem subjektiven (gefühlten) Wirkungsverlust sprechen Patienten oft nach einigen Wochen, weil sie das Medkament nicht mehr spüren. Da ist es dann aber abgezeigt, im privaten oder beruflichen Umfeld nachzufragen. Sehr oft bekommt man nämlich auf Nachfrage die Rückmeldung, dass man sehr wohl ruhiger, konzentrierter etc. sei. Der Patient hat sich also nur an den neuen Zustand gewöhnt und nimmt ihn nicht mehr bewusst wahr. Der gefühlte Wirkungsverlust ist oft nur das Aufhören anfänglicher Nebenwirkungen oder auch das Nachlassen der Anfangseuphorie, die fast Jeden angesichts der viel besseren Denkfähigkeit unter MPH befällt.

    Bei einem tatsächlichen Wirkungsverlust von MPH im Laufe der Zeit müsste nach meiner Kenntnis die Diagnose überprüft werden, da es bei der für ADHS entscheidenden Wirkung laut Fachliteratur keinen Gewöhnungseffekt gibt.

    Dass ein Arzt gegen eine Depression als Grunderkrankung MPH verschreibt, kann ich mir kaum vorstellen. Die Ärzte müssen sich ja schon bei der Hauptindikation ADHS ziemlich weit aus dem Fenster lehnen, weil das Medi auf dem Suchmittelindex steht.

    Bezüglich einer reinen Depression ohne ADS wirst du dich hier auch schwertun, weil das hier ein ADHS-Forum ist und kein MPH-Forum. Viele von uns haben Depressionen als Begleiterkrankung, aber eben zusätzlich zum ADHS. Und bei der Medikation gibt es ein breites Spektrum der verschriebenen Präparate.

    So wie du dich selbst beschreibst, würde ich eine Abklärung bezüglich eines ADS ohne Hyperaktivität aber durchaus sinnvoll finden. Lies dir vielleicht einmal Berichte dazu durch.

    lg
    lola
    Geändert von lola ( 1.09.2010 um 10:56 Uhr)

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: MPH (Methylphenidat) im Off-Label-Einsatz bei Depressionen

    hi

    ich pflichte lola s bericht voll bei.insgesamt hab ich auch meiner kinder erfahrungen gemacht.meine tochter diese jetzt in der pupertät ist und mein neuer kinderarzt sehr gewissenhaft mit dem ganzen umgeht wurde schon von 40mg auf 30 mg runter gefahren.

    eines ist mir sichtilch durch lessen gewisser bücher und studien berichtet worden (was ich auch aus meiner erfahrungen sagen kann) das bei erwachsen öfter mal ein präperat wechsel möglich sein kann.
    auch ist mir durch lessen bekannt das die meisten erwachsen weniger an mg brauchen wie kids.
    ich gehöre zwar nicht zu diesen aber da ich ein sehr schwerer fall von adhs bin.
    auch ist mir bekannt das die ahds syntomatik auch gerade von den belastungen her verschieden zum vorschein kommen oder ausgeprägt sein können.

    da ich mich sehr mit psyhologie beschäftige habe ich noch nie gelessen das mph bei depressionen verordnet wird.
    und ich lesse zum teil sogar studien bücher.

    ich hab gelessen das mph sogar vorhandene depressionen sogar verschlimmern soll.
    ob dies stimmt kann ich nicht sagen da ich keine ärztin bin.

    lg Andrea

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