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Diskutiere im Thema Dopaminhaushalt unandockbar im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 272

    AW: Dopaminhaushalt unandockbar

    Gibt es denn dann für diese Betroffenen eine Alternative?

    LG vom Nordmann

  2. #12
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Dopaminhaushalt unandockbar

    Eddy1345 schreibt:
    Hi ich habe mich mit adhs und einigen lektüren intensiv beschäftigt der wirkliche Grund ist es gibt ein Gen im Gehirn was dafür vearantwortlich ist das stimulanzien ihre eig wirkung haben wenn dieses gen sagen wir mal nicht vorhanden ist oder nicht richtig funktioniert bzw es normal wie bei einen normalo ist kann es passieren das ritalin nicht wirkt obwohl andere adhs gene sogar betroffen sind , näturlich können auch andere zusatzstoffe eine unverträglichkeit bzw das präperat an sich selber auslösen aber der wirkliche grund soll das DAT-1 gen sein das ist verantwortlich

    Du meinst glaube ich die Dopamintransporter.

    Dazu ist die Meinung der Mediziner ADHS Leidende haben davon zu viele(Dopamintransporter).

    Es gibt allerdings auch die andere Meinung sie hätten davon zu wenig(Dopamintransporter).

    Wie es auch sei, das Dopamin spielt eine Schlüsselfunktion in Sachen ADHS.
    Deswegen auch die Stimulanzientherapie.

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Dopaminhaushalt unandockbar

    ja das kan das auch sein das sie davon zu viele haben nur wie ich es aus diesen experten buch weiss müssen nicht alle gene nicht davon betroffen sein und naklar gibt es alternativen zb noradrenalin wiederaufnahme hemmer die sind auch für den rücktransport von dopamin wichtig oder eine andere stimulanz. kann ja auch an den medi liegen. das er gegen den wirkstoff resistent ist.lg eddy

  4. #14
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Dopaminhaushalt unandockbar

    Eddy1345 schreibt:
    ja das kan das auch sein das sie davon zu viele haben nur wie ich es aus diesen experten buch weiss müssen nicht alle gene nicht davon betroffen sein und naklar gibt es alternativen zb noradrenalin wiederaufnahme hemmer die sind auch für den rücktransport von dopamin wichtig oder eine andere stimulanz. kann ja auch an den medi liegen. das er gegen den wirkstoff resistent ist.lg eddy

    Stimmt!
    Kann wirklich am Medikament liegen.

    Also in dem Fall hilft leider nur ausprobieren. So wie es der Arzt eben vorschreibt.

  5. #15


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.524

    AW: Dopaminhaushalt unandockbar

    Eddy1345 schreibt:
    ...zb noradrenalin wiederaufnahme hemmer die sind auch für den rücktransport von dopamin wichtig...
    Hallo Eddy,

    selektive Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (=NARI) wirken wie ihr Name schon sagt hauptsächlich auf Noradrenalin. Ihr Wirkung aufs dopaminerge System ist dagegen gering. Auch Methylphenidat hemmt nicht nur die Wiederaufnahme von Dopamin, sondern auch die von Noradrenalin.

    Es gibt wohl einige Betroffene, die auf NARI gut ansprechen. Das muss man aber im Einzelfall ausprobieren.

    viele Grüße

    Clown

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Dopaminhaushalt unandockbar

    ich weiss aber nari können auch gut auf die dopamintransporter wirken weil sich dann sozusagen bei den leuten wo es wirkt ein wirkspiegel aufbaut das ist unterschiedlich von person zu person aber man sollte sich darum keine sorgen machen es gibt immer medis oder alternatives es gibt immer eine lösung notfalls gibt es ja auch neue medis in der usa andere stimulans wie vanyse dexmethylphenidat , aderall etc da muss man guckem oder ads wie elontril, Trevilor(wo viele positive erfolge hatten), SSRI, etc lg eddy

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Dopaminhaushalt unandockbar

    Hallo
    und vielen Dank für die Antworten und speziell den verschiedenen Informationen darüber - sowas erfüllt mich ungemein.

    Es ist schon länger her, als ich in der MPH-Testphase war.
    Ich habe damals mit 3x5mg angefangen; Dosiseinnahme im 3-Stunden-Takt.
    Nach 4 Wochen wurde es erhöht, weil es a) eben sehr gering gehalten war und b) ich auch keinerlei positiven Effekt verspürte. Nach knapp 9 Wochen wurde es dann abgesetzt, wobei ich schon des Öfteren Dosen auslies, um dieser unberechenbaren Wirkung mit bizarren Gefühlsmixen nicht ausgeliefert zu sein. Ich zitiere mal aus einem anderen Blog, wie ich mich fühlte bzw. die Wirkung wahrnahm:

    "Ich nehme jetzt seit circa 8 Wochen MPH;
    angefangen mit einer Dosis von 3x5mg (15mg pro Tag) und nehme seit der vierten Woche die angeordnete verdoppelte Dosis von 3x10mg.

    Mir wurde gesagt, anfangs nehme man vordergründig die Nebenwirkungen wahr, was sich bei mir vorallem darin zeigte, dass ich mir viel verpeilter und gereizter vorkam.
    Schlafstörungen gab es so gut wie nie, verminderter Appetit etwas, Kopfweh manchmal. Diese Dinge finde ich auch gar nicht so dramatisch. Richtig schlimm finde ich meine Launen, die Ungeduld, die Aggression, die stetige "Emotionskühle" - als wäre ich nicht mehr dazu in der Lage, etwas zu empfinden, mich über etwas zu freuen.

    Seit dem ersten Tag dokumentiere ich, wie ich mich fühle und was auffällig ist. Auffällig ist vorallem, dass bisher die negativen Seiten des Medikaments in meinem "Log" überwiegen: mit knapp 75% negativ und nur 25% positiver Wirkung. Die negative Wirkung beschränkt sich hauptsächlich auf Aggressivität und Unkonzentriertheit. Wenn ich so bin, bin ich nicht in der Lage, mich auf eine Sache zu konzentrieren, das heißt, irgendetwas anzupacken. Ich nehme mir Sachen vor, verliere die Geduld und bin dann im Endeffekt frustriert darüber, dass mir durch diese Laune "die Hände gebunden sind". Ich komme nicht voran.
    Ich redete mit meinem Vater darüber und er meinte, es sei wohl dann durch das Medikament nichts gewonnen, wenn ich durch das Medikament zwar aufmerksamer bin, dadurch aber alles nur noch verschärfter wahrnehme und davon dann so genervt bin, dass ich nicht in der Lage bin, mich überhaupt auf etwas zu konzentrieren. Und ich finde, er hat damit recht. Ich gebe gerne eine Chance und warte, dass sich das vielleicht bessert, aber momentan bin ich wirklich am überlegen, das Medikament abzusetzen, weil es viel mehr Schlechtes einbringt, als Gutes. Mich wundert aber, dass viele MPH-Konsumenten so "zufrieden" damit scheinen. Ich bin's nicht.

    Ich habe mal einige Phasen beschrieben, die ich durch das MPH erfuhr. Ich liste es mal hier auf; vielleicht fällt wem was dazu ein oder (er-)kennt diese.

    - Ich komme oft nicht aus mir raus, empfinde nichts und fühle mich leer. Beinah "unmenschlich", roboterartig. Wie eine programmierte Maschine erlebe ich meinen Alltag als tot, aber so "normal", wie es zu funktionieren hat.
    - manchmal habe ich das Gefühl, auf etwas zu warten, doch es passiert nichts. Ich bin unglaublich nervös und überlege mir dauernd auf's Neue meine nächst zu-planenden Schritte, die ich mir vornahm, weil ich nebenbei ständig mit dieser inneren Unruhe zu kämpfen habe.
    - wenn es so ist, dass ich einfach nurnoch von Allem genervt bin, bin ich zu garnichts mehr fähig. Jeder Versuch, mich auf etwas zu konzentrieren, scheitert und endet in Frust und Ärger. Diese Phasen sind sehr behidnernd für Alles und jede Lage.
    - Das schlimmste Gefühl ist das, hilflos und total gehemmt zu sein. Ich glaube dann, nicht wirklich zu "leben" und mein eigentliches Wesen ist ganz weit von mir entfernt.


    Zur Info: Vorher war ich nicht so. Vorher war es nie so.
    Ich komme mir zur Zeit um einiges dümmer vor, als ich jemals hätte tun können. Ich mache Fehler, die ich zuvor niemals machte. Das ist wirklich erschreckend für mich und ich verstehe nicht, warum das so ist, wobei es doch eigentlich helfen sollte - nicht umgekehrt."


    Wenn ich das jetzt so lese, kann ich mir kaum vorstellen, wie das wirklich war - aber es war sehr schlimm für mich. Ich bin froh, soetwas nicht mehr zu empfinden. Positives habe ich, glaube ich, nur 2-3 Male erlebt, wo ich ausdauernd an einer Zeichnung saß; was aber auch nur mitten in der Nacht ging, weil mich unter diesen Umständen Nichts wirklich hätte stören können.

    @Traenenclown

    Interessant.
    Du scheinst diesbezüglich etwas Fachwissen zu haben - das ist gut.

    Also gibt es so gesehen die eine Gruppe, die kaum Dopamin produziert/freisetzt und die andere, die es zu schnell aufnimmt; im schlimmsten Fall beides.
    Mir wurde erklärt, dass Ritalin für beide Probleme Abhilfe schafft. Sowohl in der "Produktion" als auch in der "Wiederaufnahmehemmung".
    Wenn also ein Jemand, der Ritalin nimmt,keine Verbesserung wahrnimmt, kann es nicht am Dopaminhaushalt oder an einem "Dopamin-problem" liegen, oder? Oder es sind andere Gründe, die der Wirkung die Schranken weisen.

    @Invictus

    Das macht nichts, danke trotzdem. Mit dieser Info hast Du mir auch helfen können - schon wieder was Neues gelernt! Interessant.

    @lola

    Danke für das Interesse.
    Kannst Du das mit den Non-respondern genauer erläutern? Das wäre super!
    Zu meinem damaligen MPH-Problemchen das colorierte weiter oben lesen. Es war weder das eine, noch das andere. Zu hoch kann die Dosis kaum gewesen sein.

    @Wup

    Ja. Es gab keinen Tag, wo ich überhaupt spürbar etwas Gutes merkte und "Resultate meiner Arbeit" waren meist wie folgt: unerledigt, vergessen, zerstört.

    @Nordmann

    Nicht wesentlich.
    Ein Antidepressivum ist nicht gleich Psychostimulanz.
    Antidepressiva haben eine lange Eingewöhnungsphase; die Wirkung macht sich meist erst zwischen 2-3 Wochen bemerkbar. Oftmals kommt es dazu, dass man sich schlechter/depressiver fühlt als zuvor.
    MPH-Präparate hingegen zum Beispiel wirken sofort bei der ersten Einnahme. Man könnte es auch prompt, ohne jegliche Befürchtungen über nach sich ziehende Folgen, absetzen. Antidepressiva keinesfalls.
    Nebenwirkungen gibt es allerdings. Es ist eher so, dass man diese zur Anfangsphase verstärkt wahrnimmt - aber es ist nicht unbedingt so, dass man sich "schlechter" fühlt, wie es bei Antidepressiva hingegen nahezu üblich ist.

    Es kann gut sein, dass man mit MPH und einem zusätzlichen Serotoninwiederaufnahmehemmer bessere Ergebnisse erzielen könnte, da AD(H)S meistens Folgeauswirkungen wie depressive Verstimmungen und Ähnlichem haben -und, wie mein Arzt mir sagte, wir auch in diesem Part oftmals ein Ungleichgewicht aufweisen. So ist also das gesamte Neurotransmittergerät etwas betroffen.

    Und danke - Dir auch alles Gute!

    @Henrike

    Wurde mir damals auch mal geraten in Erwägung zu ziehen. Nach Absprache mit meinem Arzt allerdings, waren wir der Überzeugung, dass es nicht am Präparat, sondern an der Wirkungsweise aller "Dopaminandocker" selbst läge. Also geht man an die Alternativen, die eher über Noradrenalin greifen und dort ihre gewünschte Wirkung entfalten.
    Seither fragte ich mich (und hiermit zurück zum Ausgangspunkt) wie es kommen mag, dass es bei wenigen Ausnahmen nicht über Dopamin funktioniert, warum und wie das genau zusammenhängt.

    @Eddy

    Hmh, eine Art Gendefekt liegt in jedem Falle vor. Dieser muss aber auch nicht vorliegen, um sagen zu können, ob Präparate wirken oder nicht wirken.
    Mysteriöserweise wirkt Ritalin doch aber erstaunlich gut bei Non-AD(H)Slern, weshalb es auch leider so oft missbraucht wird.

    Sorgen mache ich mir keine, danke. Ich suche bloß nach Erklärungen...

  8. #18


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    Forum-Beiträge: 9.524

    AW: Dopaminhaushalt unandockbar

    Robin schreibt:
    ... Also gibt es so gesehen die eine Gruppe, die kaum Dopamin produziert/freisetzt und die andere, die es zu schnell aufnimmt; im schlimmsten Fall beides.
    Mir wurde erklärt, dass Ritalin für beide Probleme Abhilfe schafft. Sowohl in der "Produktion" als auch in der "Wiederaufnahmehemmung".
    Wenn also ein Jemand, der Ritalin nimmt,keine Verbesserung wahrnimmt, kann es nicht am Dopaminhaushalt oder an einem "Dopamin-problem" liegen, oder? Oder es sind andere Gründe, die der Wirkung die Schranken weisen...
    Hallo Robin,

    das stimmt so nicht ganz. Nach dem momentanen Stand sind die Symptome unter anderem eine Folge eines Dopamin-Mangels. Dafür kann es mehrere Gründe geben.

    Es wird nicht genug Dopamin produziert: Das ist zum Beispiel bei Morbus Parkinson der Fall. Bei den Betroffenen stirbt unter anderem die Substantia Nigra, eine bestimmte Struktur im Gehirn ab. Da dort Dopamin produziert wird, fehlt es bei ihnen in allen Regelkreisläufen im Gehirn. Hier hilft auch MPH nichts, da es das fehlende Dopamin nicht ersetzt. In so einem Fall muss es von Außen zugeführt werden.

    Dopamin wird zu schnell wieder aufgenommen: Da die Dopaminproduktion vergleichsweise langsam von statten geht, wird es in den präsynaptischen Vessikeln (Teil der Nervenzelle) gespeichert und bei bedarf daraus freigesetzt. Um es nicht zu "verschwenden" wird unverbrauchtes Dopamin wieder dorthin aufgenommen. Du kannst es dir vorstellen, als hätte die Zelle einen Staubsauger, der den Stoff aus dem Zellzwischenraum aufsaugt. Bei manchem Menschen haben die Zellen statt einem Haushaltsstaubsauger den einer Straßenkehrmaschine. Deshalb ist das Dopamin schon wieder im Speicher, vor es ausreichend wirken konnte. In diesem Bild gesprochen, "verstopft" Methylphenidat den Staubsauger zu einem gewissen Grad. Damit sinkt die Geschwindigkeit mit der das Dopamin wiederaufgenommen wird und der effektive Spiegel steigt.

    Die Dopamin-Rezeptoren sind nicht empfindlich genug: In diesem Fall ist mehr Dopamin nötig, damit die Nervenzelle darauf reagiert. Ein Dopaminspiegel, der bei anderen Menschen völlig ausreichend wäre, bewirkt hier nichts. Auch hier kann es helfen, wenn die Wiederaufnahme gehemmt (=der Staubsauger verstopft) wird. Es wird zwar nicht mehr Dopamin ausgeschüttet, da aber während der Ausschüttung viel weniger wiederaufgenommen wird, ist der Spitzenpegel höher.

    Die Dopamin-Ausschüttung ist gestört: In diesem Fall wird zwar ausreichend Dopamin produziert, aber es wird nicht ausgeschüttet. Um wieder ein Bild zu benutzen, das Dopamin ist zwar eingelagert, aber die Tür des Lagers lässt sich nur einen Spalt weit öffnen. Deshalb kann nicht genug davon heraustransportiert werden. Hier hilft es nicht weiter, die Wiederaufnahmen zu hemmen, da sowieso kaum etwas da ist. Hier sind Medikamente nötig, die die Lagertür aufbrechen. Ein Beispiel dafür ist Amphetamin.


    Ich hoffe, die Beschreibung erklärt besser, was ich sagen wollte.

    viele Grüße

    Clown

  9. #19
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    AW: Dopaminhaushalt unandockbar

    @traenenclown

    1A Erklärung!!
    Besser habe ich es noch nicht gehört.


    @Robin
    Wenn ich mir dein Zitat(Blog) so durchlese würde ich sagen, so wie es Traenenclown super beschrieben hatte:
    "die Tür des Lagers lässt sich nur einen Spalt weit öffnen."

    Warum?? Hmmm mir ging es mal ähnlich, so wie in deinem Blog beschrieben!

    Ritalin fühlt sich auch z.B. völlig anders an als Amphetaminsulfat. Oder sagen wir es mal so, man lebt damit anders.
    Ich hatte durch das Methylphenidat auch regelrechte Gefühlsabstürze. Sowie depressiv, kopfschmerzen, launisch, aggressiv.

    Ich betone, wichtig ist das es funktioniert bei dir im Leben!
    Man kann nicht alles anhand von Messungen und Werten ausmachen/bestimmen.

    Da jeder Mensch anders geschnitten ist, deswegen hilft nur ausprobieren und ganz klar mit dem Arzt/Ärztin besprechen(nachdem es dir verschrieben wurde).

    Du hast jetzt also festgestellt das MPH(Ritalin) ist nichts für dich, OK!
    Frag nach Alternativen(müssen auch keine Medis sein) und achte eben ganz ganz stark auf dein Gefühl...
    Wie es dir durch das Medikament geht oder eben ohne ein Medikament(Alternativen, Therapien usw. usw.).

    Ich persönlich würde eher das Amphetamin wählen, da es mir besser bekommt.
    Es hat aber auch seine Nebenwirkungen...nur mit diesen komme ich besser zurecht.


    Um es mal so zusagen Ich hatte beim MPH 30% Wirkung zu 70% Nebenwirkung.
    Beim Amphetamin ist es bei Mir umgekehrt 70% Wirkung zu 30% Nebenwirkung!

    Trotzdem war auch das Methylphenidat oder Ritalin(selbe Wirkstoff) kein schlechtes Mittel in Sachen Konzentration(nur zu Beginn) wirklich kaum zu schlagen.
    Doch was nützt mir das alles wenn ich den ganzen Tag Hoch und Tiefs hatte, sowie depressiv , launisch/agressivwar.
    Kam nicht aus mir raus, war in mich gekehrt(ziellos, planlos).
    Und noch ein Antidepressiva dazu nehmen, wollte ich damals ungern, nur um die Nebenwirkungen(vom MPH) zu bekämpfen.
    Geändert von pinkpanther (30.08.2010 um 21:16 Uhr) Grund: unpassend formuliert

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