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Diskutiere im Thema Medikamente? Ja? Nein? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 61

    Frage Medikamente? Ja? Nein?

    Huhu Chaoten!

    So wie ich es hier lese nehmen die meisten Medikamente..
    Mich als "NeuADHSler" würde mal interessieren ob das nötig ist, wann es nötig ist und wie diese Medikamente wirken ?!!
    Ich kann mir garnicht vorstellen durch Medikamente anders zu sein.
    Verändert sich das Verhalten?
    Muss man diese Medikamente ein Lebenlang nehmen ?
    Ich hoffe ihr könnt mich etwas aufklären!

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Medikamente? Ja? Nein?

    Liebe Redlady, hast du deine Bedenken oder Fragen zur Medikation schon mit dem Arzt oder der Ärtzin, welche die Diagnose machte, angeschaut.

    Eigentlich wäre das die erste Ansprechsperson.

    gruss, Delphin

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Medikamente? Ja? Nein?

    Kann dazu nichts sagen,
    muss jeder für sich entscheiden

    und wie schon erwähnt mit doc besprochen werden....!

    lg

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Medikamente? Ja? Nein?

    Naja - wie gesagt - bin Neu Adsler..
    Hab zwar schon eine AdHs Diagnose, hab den ärtztlichen Diagnosetermin aber erst im August..
    Natürlich muss das jeder selber wissen, es wäre nur schön zu erfahren wie es Adsler mit den Medikamenten ging und hätte gern etwas Hintergrundwissen.
    Ärtzte können mir erzählen was sie wollen - die nehmen diese Medikamente ja nicht...
    Wie man sich Verändert oder dabei fühlt, wissen nur die Leute die diese Medikamente auch nehmen..

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Medikamente? Ja? Nein?

    Da hast du absolut recht redlady,

    ich warte sehnsüchtig auf den anruf vom psychologen wann ich endlich anfangen kann
    mit der therapie und ich will vorerst auch medis,
    dass ich endlich zur ruhe komme....
    So hof ich zumindestens.

    Hatte meinen diagnoseterm erst anfang juli für mich ist auch vieles und
    eigentlich alles neu.....

  6. #6
    soary

    Gast

    AW: Medikamente? Ja? Nein?

    Hallo Redlady,

    na dann erzähl ich dir mal von meiner Erfahrung mit den Medis.

    Wie gesagt, meine persönliche Erfahrung, die kann sich bei jmd anderem schon wieder ganz anders anhören.

    Die Einstellungsphase hat bei mir gar nicht so lange gedauert.

    Das erste was aufgefallen ist, mein Sohn meinte: "Mama, du schreist ja gar nicht mehr so viel."

    Als nächstes ist meinen Kollegen aufgefallen, dass ich deutlich ich nenn es mal ruhiger geworden bin. Also denen nicht permanent ins Wort gefallen bin z. B.

    War nicht mehr direkt auf der Palme oben.

    Ich habe mir Dinge merken können, die ich erledigen sollte und musste nicht x mal dran erinnert werden.

    Ich selber habe gemerkt, dass mir die Arbeit leichter gefallen ist, weil ich mich mit dem beschäftigen konnte, was ich grad machen sollte und nicht schon bei der nächsten Sache war.

    Zu Hause habe ich mal ein Zimmer aufräumen können, ohne in den anderen Chaos zu machen.

    Ich find dabei aber nicht, dass ich mich "verändert" habe.
    Das Impulsive handeln ist zurückgegangen, aber ich sag immernoch was ich denke. Ok, vielleicht nicht mehr direkt mit der Faust ins Gesicht, aber schon noch.

    Die Arbeit fällt mir leichter.

    So, nun das große Aber

    Ich denke, dass ich das ohne eine begleitende Therapie nicht so gut in den Griff bekommen hätte.

    Ich habe zusätzlich noch ne Ergotherapie gehabt. Da hab ich auch viel gelernt und auch umsetzen können.

    Ich hatte z. B. große Probleme im Haushalt. Wollt immer nen Plan machen um hier Ordnung reinzukriegen, war aber nicht mal dazu fähig. Erst mit Hilfe der Ergothera ist mir das gelungen. Auch ein wenig Struktur zu erlernen.

    Weiterhin habe ich dort gelernt mehr auf mich zu achten.

    Meine Ergothera meinte nach einem Jahr, dass viel passiert ist.
    Unter anderem auch, dass ich jetzt viel ruhiger bin als noch die ersten 4 Monate. Und das obwohl ich von Anfang an Medikation hatte.

    Also zusammengefasst würde ich sagen: Ohne begleitende Therapie, wo ich viel an mir selber gearbeitet habe, hätten die Medis wohl nur den halben Erfolg gehabt.

    So, ist jetzt etwas lang geworden. Sorry.

    LG soary

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Medikamente? Ja? Nein?

    Hallo Redlady,

    ich wusste nach der Diagnose auch nicht genau ob welche nehmen oder nicht;
    habe dann direkt auf Empfehlung des Arztes mit Strattera angefangen, ca. 1 Jahr, begleitend mit Therapie und wie auch soary schreibt:

    Hat bei mir in der Kombi mit Therapie viel bewirkt. Vor allem um erstmal die Diagnose zu verarbeiten und mich neu zu orientieren.

    Nun mache ich nur noch Therapie und oHne Medis gibt es einige Bereiche in denen ich nicht weiterkomme:
    z.B. Geduld. Oder Stimmung.
    Und ich muss sehr viel SPort treiben und Koffein zu mir kommen um leistungsfähig zu sein.

    Da hat Strattera eben eine Menge positives bewirkt (brauchte viel weniger Kompensationsstrategien)
    Aber dafür hatte ich auch einige Nebenwirkungen, die ich jetzt froh bin nicht mehr zu haben.

    Meine Meinung ist, man sollte in Absprache mit dem Arzt einen Plan machen, und es dann eine Weile austesten (da versch. Medikament ja bei jedem unterschiedliche wirken mit unterschiedlichen Wirkungen und Nebenwikrungen).

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Medikamente? Ja? Nein?

    Hallo,

    ich nehme noch nicht so lange MPH - erst seit 3 Wochen.

    Ich wollte noch einen Aspekt einbringen, der für mich persönlich, ein interessanter Nebeneffekt der Medikation ist:
    Das Erkennen, wo die Unterschiede in meinem Erleben und Verhalten mit und ohne MPH genau liegen. Diese Unterschiede treten mir eindeutig ins Bewusstsein.
    Das bedeutet für mich, dass ich klarer als je zuvor erkenne, wo eine Veränderung ( so weit ich es möchte und so weit es möglich sein wird) durch zukünftige Therapie ansetzen sollte.
    Aber ich erkenne eben nicht nur negative Unterschiede von medikamentiert zu unmedikamentiert, sondern auch Positives an mir, was ich gar nicht ändern würde wollen.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Medikamente? Ja? Nein?

    @Redlady @"alle"

    Zu:

    1.Mich als "NeuADHSler" würde mal interessieren ob das nötig ist, wann es nötig ist und wie diese Medikamente wirken ?!!

    Also nötig finde ich eine Medikamenten einnahme, wenn man im Altag(Beruflich, Privat) nicht mehr zurecht kommt.
    Mit vielen Probleme(z.B. Chaos ) durchs Leben schlittert...
    Die meisten Therapien(auch Lebensumstellungen) baruchen eine Weile bis sie greifen
    .

    Daher würde ich die Medikamenteneinnahme als "Sofortmaßnahme" bezeichnen...



    2
    .Ich kann mir garnicht vorstellen durch Medikamente anders zu sein.
    Verändert sich das Verhalten?

    Das ist sehr "individuell" die meisten ADHSl'er werden aber vorerst durch die Meds. anders...
    Und können somit ihr altes (selbst) belastendes Verhalten erstmal durchbrechen!



    3.
    Muss man diese Medikamente ein Lebenlang nehmen ?

    Ich vermute jeder muss seinen eigenen Weg finden, mit dem er selbst am besten zurecht kommt.
    Ob mit Medikament oder ohne, viel Sport oder kein Sport, Coaching oder nicht, Therapien aller Art usw. usw.

    Wichtig ist das es einem gut damit geht, man am Leben teilhaben kann ohne größere Probleme und Leiden...
    Da ADHS das Leben auch ziemlich (einschränken) kann, anstelle von erweitern!


    greetz
    PinkPanther
    Geändert von pinkpanther (31.07.2010 um 20:24 Uhr)

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Medikamente? Ja? Nein?

    Ich danke Euch sehr für Eure Beiträge!
    Es hilft mir die verschiedenen Ansichten von unterschiedlichen Leuten zu sehen...
    Ich werd mal schauen was ich machen werde- eigentlich möchte ich lieber keine Medis nehmen und nur ne Verhaltenstherapie machen..
    Mal schauen was der Arzt sagt..

    LG
    Redlady

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