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Diskutiere im Thema Überdosierung oder normal? MPH (Methylphenidat) im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 22

    Überdosierung oder normal? MPH (Methylphenidat)

    Huhu,

    ich soll mal für meinen Mann nachfragen, ob Ihr das kennt, was er beschreibt:

    Er nimmt seit ca. 3 1/2 Wochen MPH.

    Am Anfang war er total begeistert von der Wirkung.

    Seit Donnerstag nimmt er 2 x 7,5mg (morgens und abends) und hat seitdem das Gefühl, die Wirkung werde wieder schwächer, bzw. hält nur sehr kurz an.

    Ist das normal? Oder sollte er am Montag zum Arzt, weil die Dosis evtl. zu hoch ist?

    Wir wären dankbar für Eure Erfahrungswerte!

    Liebe Grüße,
    Sophie mit sehr liebem Chaoten

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Überdosierung oder normal? MPH

    wenn er abends eine nimmt kann er dann überhaupt schlafen???

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Überdosierung oder normal? MPH

    Hallo,

    soooo, da hab ich wohl so Einiges falsch geschrieben.... Ups!
    Er nimmt morgens und MITTAGS jeweils 15mg. So stimmt's jetzt.

    die auch oft chaotische Sophie

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: Überdosierung oder normal? MPH

    Hallo

    Ob die Dosierung zu hoch, zu niedrig, falsch verteilt oder sonstwie vielleicht "nicht korrekt" ist, kann hier keiner beurteilen.

    473X schreibt:
    Am Anfang war er total begeistert von der Wirkung.
    473X schreibt:
    Seit Donnerstag nimmt er 2 x 7,5mg (morgens und abends) und hat seitdem das Gefühl, die Wirkung werde wieder schwächer, bzw. hält nur sehr kurz an.
    Hmm, solche Sätze machen mich immer etwas skeptisch.

    Was war denn genau an der Wirkung so begeisternd?

    Sehr viele bekommen ja die ersten Wochen unter einer Methylphenidat-Medikation regelrecht euphorische Zustände.

    Das hält aber eben in keinem Fall an, da es nicht der Realität entspricht.

    473X schreibt:
    Oder sollte er am Montag zum Arzt, weil die Dosis evtl. zu hoch ist?
    Selbstverständlich ist ganz alleine der Arzt Ansprechpartner für solche Fragen.

    Die Dosierung eines Medikamentes ist die Sache einer Zusammenarbeit zwischen Patient und Arzt und ganz bestimmt nicht einer solchen zwischen Patient und anonymen, nicht-ärztlichen Personen ohne irgendwelche Kenntnis jeglicher Patientenunterlagen im Internet.




    Viele Grüße,
    Alex

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Überdosierung oder normal? MPH

    Hallo,

    ich wollte doch gar keine Dosierungsempfehlung! Mich hätte ein Erfahrungsaustausch interessiert. Dafür gibt es doch dieses Forum...

    LG, Alex

  6. #6


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    AW: Überdosierung oder normal? MPH

    Hallo

    473X schreibt:
    Hallo,

    ich wollte doch gar keine Dosierungsempfehlung! Mich hätte ein Erfahrungsaustausch interessiert. Dafür gibt es doch dieses Forum...
    Richtig.

    Ist das normal? Oder sollte er am Montag zum Arzt, weil die Dosis evtl. zu hoch ist?
    Hier erwartest du aber, dass jemand beurteilt, ob diese Dosierung zu hoch ist oder sonstwie "falsch" ist.

    Das kann das Forum nicht leisten und deshalb mein Einwurf. Der v.a. deshalb, damit ich hier nicht nachher (wieder) entsprechende Beiträge editieren muss, die konkrete "Dosierempfehlungen" enthalten.

    Wäre auch nett gewesen, wenn du meine Frage beantwortet hättest, denn schließlich erwartest auch du Antworten auf deine Fragen, oder?




    Viele Grüße,
    Alex

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 234

    AW: Überdosierung oder normal? MPH (Methylphenidat)

    Meine Erfahrung:

    die ersten Tage mit MPH waren wirklich euphorisch, dass heisst ich habe mich überglücklich gefühlt.
    später hat diese Euphorie nachgelassen, ich fühle mich normal, also auch nicht " weggetreten" wie früher. Das ist gut so. Ich brauche keine Euphorie um mein leben zu geniessen. Ich bin einfach nicht mehr tausendfach abgelenkt , der Alltag verläuft in einer Bahn, die ich aber sehr wohl selbst bestimmen kann. Ich bin ich, ich kann ich sein.
    Mit den Antidepris, die ich davor genommen hate, war as gar nicht so. Da war ich in ständiger Euphorie und ich habe gespürt, dass das nicht normal ist.
    Das war ich nicht ich sondern ein ferngesteuerter Glückspilz, ohne Authentizität.

    Ich hoffe, dass dir meine Erfahrung hilft. Aber rede trotzdem mit deinem Arzt darüber.


    LG

    Schneeflocke

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Überdosierung oder normal? MPH (Methylphenidat)

    Ok dann zu deiner Frage.
    Die begeisternde Wirkung kam daher, dass ich in der Arbeit und daheim nicht mehr dieses Gefühl hatte überfordert und unmotiviert zu sein, sondern mir die Dinge, die ich zu tun hatte, sehr leicht fielen.

    Und meine Frage bezog sich auf Folgendes:

    Gerade stelle ich mich auf das Medikament ein.

    Mit 10mg je morgens und mittags hatte ich das Gefühl alles läuft super
    mit 15 mg je morgens und mittags habe ich das Gefühl, dass ich in manchen Situationen verplanter bin als vorher.

    Hat jemand ähnlich Erfahrungen und falls ja, wie wurde bei dem jenigen die Dosis dann eingestellt?


    Natürlich werde ich meine Medikamente nicht nach Tipps hier aus dem Forum einstellen, sondern immer mit meinem Arzt besprechen wie es weitergehen soll.


    Gruß

    Alex

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Überdosierung oder normal? MPH (Methylphenidat)

    Hallo

    Also ich hatte nach der ersten Euphorie auch Situationen in denen ich dachte "Häh? Wirkt es nicht mehr?"

    Das ist, wenn ich dich recht verstanden hab, dein Eindruck jetzt, oder?

    Nun, es hat mit der Dosierung eigentlich nur wenig zu tun, denke ich.
    Mit 2 mal 15 mg bist Du meines Erachtens eher nicht zu hoch dosiert, aber wie schon vorher geschrieben wurde, wirklich beurteilen kann das nur ein Arzt!

    Meine Erfahrung ist, es ist wichtig zu begreifen das MPH nicht alles ist!

    MPH versetzt uns in die Lage bei der Sache zu bleiben, auch mal was durchzuhalten, wenns uninteressant wird und gelegentlich führt es durch eigenes, etwas "objektiveres" Beobachten von sich selber, dazu das man "Fehlerquellen" entdeckt an sich und sich Strategien dazu erarbeiten kann.

    Aber MPH "macht" das nicht für uns, MPH hilft nur dabei wenn wir selber an uns arbeiten und das geht halt am Besten mit einer begleitenden Therapie!

    Dabei mein ich jetzt keine tiefenpsychologische Therapie in der ergründet wird warum etwas so bei einem ist, etc, sondern vielmehr eine Art Coaching, wo Fragen behandelt werden die das Jetzt betreffen.

    Warum bin ich trotz MPH, zum Beispiel, noch unpünktlich und wie kann ich das ändern?
    Es geht darum zu erkennen wo sind meine Schwachstellen, wie sehr stören sie tatsächlich und wieviel, wenn überhaupt, muss ich daran ändern und wenn ändern, dann wie.

    Ich habe dies zum größten Teil schon für mich entschieden und mir ein paar Strategien erarbeitet wo ich das für sinnvoll erachtet habe und andere "Macken" hab ich einfach anerkannt als zu mir gehörend.

    Ich bin ADSler! Warum soll ich so tun als wäre ich es nicht?
    Natürlich ist das keine Ausrede um wichtige Termine zu vergessen oder um Messie zu werden, nur weil man sich schlecht zum Aufräumen aufraffen kann, bzw sich dabei verzettelt.
    Dagegen kann man was tun und das kann man gut unterstützt mit MPH trainieren.

    Und auch das ich impulsiv handle kann zum Teil gesteuert werden.
    Ich bin noch immer recht impulsiv, aber ich habe trotzdem gelernt einen "Zwischenschritt" einzulegen, wenn mein impulsives Handeln sich auf Ärger oder Wutbgründet, dieser Zwischenschritt ist ein bewusstes zurücktreten und zwingen einen Augenblick Abstand zu nehmen und zu schauen, was passiert hier eigentlich gerade mit mir.

    Das war eines der schwersten Übungen und auch heute klappt es nicht immer, mein Mann ist jedoch mittlerweile der Einzige, der mich so schnell so in Rage versetzen kann, das ich es nicht mehr schaffe diesen Zwischenschritt einzulegen, was daran liegt das er halt meine Bezugsperson ist, mein Anker in dieser Welt.

    Tja, zu seinem Pech macht es ihn auch zu der Person, die am ehesten sofort meine innersten Nerven trifft, aber er weiß das auch und hinterher, wenn sich die Asche gelegt hat von meinem Vulkanausbruch, dann klären wir das auch und ich entschuldige mich.

    Das sind alles so Punkte, die mir jetzt ad hoc einfallen, die ich "modifiziert" habe.

    Aber das ich nach Feierabend zum Träumerle werde und man mich dann schonmal massiv ansprechen muss, oder sogar anfassen muss damit ich mitbekomme das man mit mir spricht, das lass ich mir nicht nehmen!
    Und andere "Kleinigkeiten" in der Art lass ich mir auch nicht nehmen.

    Ich muss Leute nicht angucken wenn ich zuhöre, besser für alle Beteiligten wenn ich es nicht tue, also bringt mich auch keiner dazu.

    Ich hoffe Du siehst worauf ich hinaus will, manche Dinge können zum Problem werden wenn man da nicht an sich arbeitet, manche Dinge müssen meine Mitmenschen aber einfach an mir akzeptieren, denn die will ich nicht ändern.

    Und erstaunlicher Weise, viele sind gerne bereit diese kleinen Macken zu akzeptieren, mein Mann liebt sogar davon einige speziell, und schliesslich ist es nur "normal" Macken zu haben, oder kennst Du einen, der keine hat?
    Egal ob mit oder ohne AD(H)S?

    Macken sind menschlich, also erlaub ich mir die auch,meine sind halt nicht nur menschlich sondern oft auch ADS typisch, na und?

    Mein Rat also, klär das mit der Dosis ruhig ab mit deinem Arzt und such dir nen Coach bzw Therapeuten der diese Art von Therapie mit dir macht.
    Auf lange Sicht ist das meiner Erfahrung nach der beste Weg.

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