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Diskutiere im Thema Müßt ihr als Erwachsene selbst die ADHS -Medis zahlen? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    AW: Müßt ihr als Erwachsene selbst die ADHS -Medis zahlen?

    Nein, in der Schweiz bezahlt meine Krankenkasse mir jetzt Ritalin und Concerta

  2. #22


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Müßt ihr als Erwachsene selbst die ADHS -Medis zahlen?

    @ Selenia

    Da hast du aber Glück.

    In den meisten Fällen übernimmt die Krankenkasse das Ritalin hier in der Schweiz gar nicht mehr bei den Erwachsenen.
    Und Concerta ist ja inzwischen von Swissmedic zugelassen aber nicht vom Bundesamt für Sozialversicherungen und wird daher normalerweise auch nicht aus der Grundversicherung übernommen, sondern nur teilweise von der Zusatzversicherung, sofern man eine hat.

    Ich zahle nun seit einem Jahr das Ritalin selber. Die neun Jahre vorher hat die Krankenkasse es übernommen.

    Vielleicht ändert das ja wieder einmal.

    Liebe Grüsse
    Pucki

  3. #23


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: Müßt ihr als Erwachsene selbst die ADHS -Medis zahlen?

    Naja

    ist ja nun wirklich nicht das erste mal, dass hier über dieses Thema diskutiert wird, aber auch hier sieht man wieder, wie undurchsichtig und unklar die ganze Situation im Punkt Kostenübernahme für Methylphenidat bei Erwachsenen ist.

    Einheitliche Linien und Regelungen gibt es nach wie vor nicht und die Möglichkeiten, wie die Kosten für die Medikation getragen werden, werden eher immer mehr als weniger.

    Genaue Zahlen gibt es nirgendwo, was die Einschätzung der ganzen Situation nicht leichter macht.

    Hier gibt es (in Klammern meine persönlichen Einschätzungen)

    -- Betroffene, die alle Kosten selbst tragen (nach wie vor die absolute Mehrheit)

    -- Betroffene, die off-Label-Verschreibungen ohne vorherige Einwilligung durch die ihre Krankenkasse erhalten und nur die gesetzliche Zuzahlung leisten müssen (tendenziell immer weniger, hat mittlerweile Seltenheitswert)

    -- Betroffene, die off-Label-Verschreibungen mit Einwilligung ihrer Krankenkasse erhalten und nur die gesetzliche Zuzahlung leisten müssen (Tendenz leicht steigend)

    -- Betroffene, bei denen eine (i.d.R. private) Zusatzversicherung die Kosten ganz oder teilweise übernimmt (Tendenz steigend)

    -- Betroffene, deren (i.d.R. private) Krankenkasse die Kosten teilweise oder vollständig übernimmt (Gleichbleibende Tendenz)

    -- Betroffene, deren Krankenkasse die Kosten nach gesondertem Antrag ganz oder teilweise übernimmt (Gleichbleibende Tendenz)

    -- Betroffene, bei denen die Krankenkasse die Kosten ganz oder teilweise übernimmt, aber nur für Präparate eines bestimmten Herstellers (Tendenz steigend)

    -- Betroffene, deren Krankenkasse durch Gerichtsbeschluss zur Kostenübernahme verpflichtet wurde (Einzelfälle, mir nur einer bekannt, siehe auch hier: http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-akt...off-label.html )

    -- Betroffene, bei denen andere Stellen (Sozialbehörden, ... ) die Kosten ganz oder teilweise übernehmen (Tendenz steigend)

    -- Betroffene, bei denen nochmal eine andere Situation besteht.

    Das ist insgesamt betrachtet also nach wie vor ein wirkliches Chaos und eine Besserung und Strukturierung der ganzen Versorgungssituation ist nach wie vor nicht in Sicht.

    Eher im Gegenteil.

    Woran sich auch zumindest bis zur Erweiterung der Zulassung des ersten Methylphenidat-Präparates für die Anwendung bei Erwachsenen und damit der Schaffung einer einheitlichen Grundlage auch nichts großartig ändern dürfte.



    Viele Grüße,
    Alex

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Müßt ihr als Erwachsene selbst die ADHS -Medis zahlen?

    Hi danke für eure Mithilfe,

    ich bin 27 Jahre alt und Umschüler, damit beziehe ich Übergangsgeld.

    Vielleicht setzt ich mich doch mit meiner Krankenkasse auseinander DAK???

    LG Leon

  5. #25
    soary

    Gast

    AW: Müßt ihr als Erwachsene selbst die ADHS -Medis zahlen?

    Hallo Leon,

    also probieren das die KK die Kosten der Medis übernimmt kannst du.

    Was letztendlich dabei raus kommt: ?????

    Aber evtl hast du ja Glück

    Also versuch es einfach.

    LG soary

  6. #26
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 1.323

    AW: Müßt ihr als Erwachsene selbst die ADHS -Medis zahlen?

    Hallo,

    ich würde es generell immer versuchen, ob ich eine Kostenübernahme bekomme. Mehr als nein sagen kann die Krankenkasse nicht. Also was soll passieren?

    Der formelle Weg ist der, dass man eine schriftliche Anfrage macht und auch die Kostenübernahme schriftlich erfolgen soll. Mündliche Auskünft sind nicht rechtsbindend.

    Also, nicht einfach anrufen und den SachbearbeiterIn festnageln, sondern immer alles auf schriflichem Wege erledigen.

    Liebe Grüsse
    Enolem

  7. #27
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    AW: Müßt ihr als Erwachsene selbst die ADHS -Medis zahlen?

    Ich denke, wenn der Arzt das schreibt macht es noch mehr Eindruck.. war jedenfalls bei mir so...

  8. #28
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 1.323

    AW: Müßt ihr als Erwachsene selbst die ADHS -Medis zahlen?

    Hallo Selenia,

    ich weiss nicht, wie das in der Schweiz ist, aber hier in Deutschland verordnet ein Arzt ein Medi oder nicht. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Arzt da was geschrieben hätte an die Krankenkasse.

    In Deutschland haben wir ja auch ein relativ kompliziertes Abrechnungsverfahren. Der Arzt rechnet nicht direkt mit der Krankenkasse ab, sondern mit der kassenärztlichen Vereinigung des jeweiligen Bundeslandes. Und über diese Zwischeninstanz erhält er dann auch sein Geld. Egal, ob dabei Untersuchungen oder Verordnungen abgerechnet sind.

    Das ist auch der Grund, warum es so schwierig ist, eine Auskunft zu erhalten, ob ein Medikament abgerechnet werden kann/darf oder nicht. (viele Köche verderben den Brei und die Vielfalt der Medikamente ist immens)

    In aller Regel wissen die Ärzte selbst, was sie verordnen dürfen, da sie bei falscher Verordnung/Abrechnung auch dafür gerade stehen müssen. Es gibt ganze Bücher, was wie verordnet und abgerechnet werden kann.

    Die kassenärztliche Vereinigung prüft die Abrechnungen. Sollte es dabei zu Unstimmigkeiten kommen, zB. in Form von Sonderverordnungen von bsp. Off-Label-Verordnungen, wird bei der Kasse gefragt, ob das ok ist, oder der Arzt in Regress genommen. Heisst, der Arzt muss sich rechtfertigen, warum er das verordnet hat, ggf. den "Schaden" aus eigener Tasche finanzieren.

    Kaum ein Arzt traut sich da in den Abrechnungsdschungel, wie er in Deutschland vorherrscht.

    Liebe Grüsse
    Enolem

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Müßt ihr als Erwachsene selbst die ADHS -Medis zahlen?

    Noch günstiger als das MPH von Hexal ist das unretardierte MPH von Tad-Pharma. Ich lasse mir die 20mg Tabletten verschreiben und nehme dann alle 4 Stunden jeweils eine halbe Tablette (40-50 mg pro Tag). Eine Packung mit 50 Stück kostet nur 30 Euro!

  10. #30
    Seb


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 42

    AW: Müßt ihr als Erwachsene selbst die ADHS -Medis zahlen?

    In der Apotheke habe ich mich heute sehr gewundert, dass ich für MPH nur die 5€ Zuzahlung zahlen musste (TKK gesetzlich versichert), ich arbeite und bin volljährig.

    Warum muss ich nicht den vollen Preis zahlen?

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