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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 52

    Wie oft hattet ihr Kontakt zum Arzt während der Einstellungsphase?

    Huhu liebe Mitstreiter,

    seit Mitte April bin ich diagnostiziert und medikamentös behandelt werden.

    Mein Arzt ist allerdings kaum erreichbar. Ich lese in Foren und Büchern immer von "engmaschiger" Betreuung während der Einstellung von MPH. Kann mir jemand berichten, wie die ersten Wochen mit Medis und das Feedback mit dem Arzt abgelaufen sind?
    Vielen Dank, fühle mich irgendwie nicht wohl in meiner Haut ohne greifbaren "Ansprechpartner".
    Gruß, fasan

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Wie oft hattet ihr Kontakt zum Arzt während der Einstellungsphase?

    Hi fasan,
    während der Medieinnahme hatte ich alle 2-4 Wochen je nach meinem Bedarf einen persönlichen Termin (manchmal lagen auch 6 Wochen dazwischen wenn nichts`s war) und bei Bedarf e-mail-Kontakt (worauf der Arzt auch umgehend antwortet)-
    war zufrieden mit diesen Frequenzen.
    Gruß Hypie

  3. #3
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 902

    AW: Wie oft hattet ihr Kontakt zum Arzt während der Einstellungsphase?

    das kann ja echt nicht sein ....heißt das wenn Du anrufst gibts auch keinen Rückruf vom Arzt ?
    Du weiß nicht mal worauf Du achten mußt ...wie wann wieviel erhöhen usw ?
    Er hat auch keine telefonischen Sprechzeiten ..wo er leichter zu erreichen wär zb ?

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Wie oft hattet ihr Kontakt zum Arzt während der Einstellungsphase?

    Naja, in der ersten Woche telefonierten wir mehrfach - ich bat auch um die Möglichkeit, dies bei Bedarf über den "normalen" Rahmen hinaus tun zu können, ohne schlechtes Gewissen haben zu müssen: ich wollte das dann als Zusatzleistung in Rechnung gestellt bekommen.
    Urlaubsbedingt war ich dann bei einem Kollegen; der bestellte mich dann für 14 Tage später - dies ist jetzt 4 Wochen her...

    Und nun sitz ich hier und bin - wieder einmal - total enttäuscht, - hatte nämlich eigentlich den Eindruck, endlich einen Arzt gefunden zu haben, der "passt".

    Ich hab auch anfangs so wahnsinnige Erfahrungen unter der Medieinname gehabt, dass ich so supergerne erfahrenen Rat und eine Stütze hätte brauchen können.

    Ja und nun tut sich irgendwie nichts mehr in Sachen "Wirkung" und ich resigniere immer mehr.
    Hatte gedacht, die ADD Diagnose sei nach dem ganzen Mist der vergangenen Jahre/ Jahrzehnte endlich meine Lösung...

    Gruß in die Nacht..

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    Cool AW: Wie oft hattet ihr Kontakt zum Arzt während der Einstellungsphase?

    fasan schreibt:
    Hatte gedacht, die ADD Diagnose sei nach dem ganzen Mist der vergangenen Jahre/ Jahrzehnte endlich meine Lösung...

    Ha jo, Kolleg, da bist Du wohl offensichtlich einem - ellerdings typischen und damit entschuldabren - Grundfehlers des AD(H)Slers auf den Leim geganen: Nämlich demjenigen des Zu-vielen-Denkens.

    Konkreter gesproch: demjenigen, des aus einer positiven Grundempfindung heraus (endlich einer, der mich überhaupt versteht) getroffenen Gedankens: jawoll, des wird laufen mit dem.

    Jetzt könnt man quasi sagen - negativ formuliert - jo, quasi mal wieder mal dummglaufen, muss aber - positiv formuliert - davon ausgehen, wieder etwas, was ich als AD(H)Sler - unverbindlicherweise - habe hinzulernen dürfen:

    1. Meine Empfindungen sind nicht konkurrent zu meinen Gedanken - das eine kann nicht - mit Sicherheit - aus dem anderen abgeleitet werden...

    Und zweitens:

    Vertrauen schenke ich oftmals vorschnell, insbesondere vergeblich jenen Menschen, von denen ich das Gefühl habe, ihnen vertrauen zu können.

    Jo, des ist jetzt gewissermassen kompliziert. Aber nach einer Weile findet man sich selbst da durch.

    Ganz allgemein lässt sich formulieren, ein AD(H)S-Arzt, der sich mit AD(H)S auskennt und dann auch noch E-Mails beantwortet, ist quasi überhaupt noch nie vorgekommen...

    Man möge dazu einen Blick auf die wenigen Websiten der wenigen AD(H)S-Ärzte in Deutschland werfen, die von studentischen Hilfskräften oder unterdosierten (jo, i weiss: i. d. R. überdosierten) Patienten betrieben werden, wie nun also diese aussehen. Nun, ja.

    Von da aus ist die Beantwortung der Frage dann also nicht mehr so weit, warum diese, gesetzt denn Falles, sie haben einem ihre (private) Handy-Nummer überhaupt schon gegeben, eingehende Telefonanrufe überhaupt nich annehmen.

    Des muss wie gesagt nicht damit in Zusammenhang stehen, dass AD(H)S-Ärzte in Deutschland chronisch übermüdet, überfordert, unterbezahlt u.s.w. sind, was natürlich auch der Fall ist. Oder auch nur keinerlei Interesse an ihrem patienten haben. Sondern kann, wie gesagt, ganz einfach auch daran liegen, dass sie mit der modernen Telekommunikation - nun ja, wie soll man sagen - überfordert sind.

    Ha, des ko doch ed sei, dass ein hochqualifizierter Mensch in Deutschland, der sich mit AD(H)S auskennt, zu "bleed" ist, ein Telefon zu bedienen oder eine E-Mail zu beantworten..!

    Jo, DES ist möglich. Also, sogar dr Regelfall.

    Japp, falls des no niemand aufgfallen sei sollte (ausser mir, woran ich allerdings ned glaube), ist es so, dass die wenigen AD(H)S-Ärzte, die sich mit AD(H)S und dessen Behandlung auskennen (ob durch Selbstsuggestion oder die "allergrößte Erfahrung" ist jetzt mal nebensächlich, wobei es widerum einen AD(H)S-Arzt unterhalb der Selbsteinschätzung "größte" oder "allergrößte" Erfahrung gar ned gibt, ischd quasi a Widerspruch in sich...), dass diese Leute also, i. a. R. gell, man will ja niemand was ind Schuhe schieben, auf ihre stets übergroße Erfahrung in Sachen AD(H)S und dessen Behandlung in erster Linie durch die jahrezehntelang erfolgten Bemühungen... nun, ja, man weiss gar ned so recht wie man`s ausdrücken soll - also auf elle Fälle sich diese Erfahrung zum großen Teil - leider grössten Teils gescheiterten - lebenslangen Selbsterfahrungsversuchen stützen.

    Ned, dass wir uns missverstanden, mein Mitgefühl gehört jedem erfahrenen AD(H)S-Arzt, der jeden morgen im Stadtverkehr seine Panikattacke bekommt, nachdem sich Ritalin LA als voll für den Arsch erwiesen hat und Strattera bloss a trockene Gosch verursacht, von den unvermeidlichen Stuhlgangsproblemen und den teils völlig peinlich ausgeprägten Geständnissen gegenüber der Gattin/noch-Gattin/Immer-noch-Gattin-Schon-wieder-Gattin oder der neuen Sprechstundengehilfin... für mich verwandeln sich bloss die Aussgagen, ich bin der erfahrene, efrahrenste, allererfahrenste und überhaupts Erfahrenste AD(H)S-Behandler in Deutschland... wie soll ma sagen, des relativiert sich halt irgend wann a mole...

    Des ist jetzt fei ned despektierlich gemeint, gelle, ganz im Gegenteil... wir wissen ja, was wir an denen haben, grundsätzlich betrachtet..., also erfahrungstechnisch gesproch...

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 123

    AW: Wie oft hattet ihr Kontakt zum Arzt während der Einstellungsphase?

    Hallo Fasan, habe ähnliche Erfahrungen gemacht, wie hypie1. Wenn ich Fragen hatte, hat die Ärztin spätestens am nächsten Tag zurückgerufen.

    Allerdings ging bei den Vereinbarungen (Dosierung wann, wieviel, Rezept) am Anfang einiges durcheinander. Irgendwie war ich unnötigerweise sehr lange auf der niedrigsten Dosis... Auch wenn ich natürlich nicht ausschließen kann, dass das an mir lag, hatte ich doch den Eindruck, dass die Ärztin etwas verwirrt war... Das würde natürlich Eiseleins infame Unterstellung bestätigen.

    LG Marta

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Wie oft hattet ihr Kontakt zum Arzt während der Einstellungsphase?

    Ach herrlich - toll, dass dieser Tag mit euren Beiträgen gekrönt wird. Eislein: Ich konnte die Würze Deines Dialekts förmlich schmecken... meeeeehhhrrr...

    Naja, und was soll ich zu Frau Arzt sagen: sie ist wohl selbst betroffen. Das erklärt vielleicht eine gewisse Neigung zur Verplanerei. Hilft mir aber dennoch nicht weiter.

    Ich fühl mich einfach nur ungerecht behandelt (wie immer) - also so der Sache wegen: Nach der ewigen Tortour nun endlich was Greifbares, und das beißt mich nach kurzer Zeit auch wieder in den Hintern und lässt mich enttäuscht zurück (wie immer). Und was sagte mein Mann noch, als ich nach dem ersten Termin in höchsten Tönen schwärmte: "nicht wieder Vorschusslorbeeren und dann gehts "WIE IMMER" in die Hosen"... Toll, Blödmann, ..grrrrrrr...

    müder Gruß

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Wie oft hattet ihr Kontakt zum Arzt während der Einstellungsphase?

    Hm, gar nicht so einfach zu beantworten das Thema hier. Ich versuche es aber mal.
    Also, wie ich unter einem anderen Thema schon einmal geschrieben habe, ist mein Arzt auch ein Lehrer an meiner Schule. Ich möchte jetzt nicht ausufern und erklären, wie es dazu kam, könnt ihr im anderen Thema nachlesen.
    Also, ich hatte am 20.11.2009 meinen ersten Termin bei ihm. Der nächste folgte dann am 14.01.2010, bei dem er mir dann "10 mg Medikinet retard" verordnete. Er schlug vor, den 3. Termin dann mal in der Schule auszumachen. Ich erklärte mich einverstanden. Da ich dann ewig nichts von ihm hörte und ihn auch in der Schule nicht sah und die Wirkung von den 10 mg nicht sonderlich viel brachte, rief ich ihn am 24.03.2010 an. Wir erhöhten daraufhin die Dosis auf 20 mg und er schickte mir das Rezept. Außerdem meinte er, bei Problemen könnte ich ihn jederzeit anrufen.
    Dies nutzte ich dann Anfang Mai, da ich mit der Medikation nicht ganz zurechtkam, d. h. keine große Besserung subjektiv (objektiv wurden die Noten in der Schule besser) und ich extrem gereizt wurde und ständig auf "Hochspannung" lief, wie meine Mutter so schön sagte. Er empfahl mir trotzdem an der Medikation festzuhalten, da ich damals nur noch 6 Wochen bis zum Staatsexamen hatte. Am 11. und 12.05.2010 hatten wir ihn dann in der Schule im Unterricht, wo er mich kurz fragte, wie es mir geht. Gestern und heute hatten wir ihn dann erneut im Unterricht (das letzte Mal). Ich fragte ihn deshalb, wegen dem nächsten Termin. In 4 Wochen, also Mitte Juni soll ich ihn anrufen und einen Termin für Anfang August ausmachen.
    Jedoch habe ich im Zeitraum vom 14.06. bis zum 22./23. Juli Staatsexamen.
    Jetzt frage ich mich natürlich schon, wie das gehen soll. Aber ich werde es nicht ändern können, da er in unterschiedlichen Praxen arbeitet und total überbucht ist mit Patienten.
    Ich weiß, ich habe jetzt so ziemlich den Fall geschildert, den Eiselein meint.
    Bis vor ein paar Wochen habe ich wirklich noch sagen können, ich vertraue ihm total und wir bekommen das hin, aber allmählich fange ich schon ein wenig das Zweifeln an.
    Im Grunde habe ich keine Ahnung, wie ich durch das Examen kommen soll naja und wie oben geschrieben habe ich bis dahin keinen Termin mehr bei ihm.
    Doch ich werde jetzt mit der Situation leben müssen, fürchte ich, da ich mit Sicherheit auf die Schnelle jetzt keine andere Möglichkeit habe.

    Leicht verzweifelte Grüße!

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Wie oft hattet ihr Kontakt zum Arzt während der Einstellungsphase?

    Erwachsenen ADS....mein Arzt hat mir damal keine Dosierung vorgegeben. Ich war anfänglich dort alle zwei bis vier Wochen. Ich hatte den Eindruck er war an meinen Dosierexperimenten sehr interessiert. Hat das aber im Großen und Ganzen mir überlassen die richtige Mengen rauszufinden. Morgens "anschucken" mit einer Medikinet und dann auf eine Retard- Kapsel umsteigen. Das war mal der Grundvorschlag. Achje Sgitki

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