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Diskutiere im Thema Diagnose ADS und Elontril im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #31
    wup


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Diagnose ADS und Elontril

    Viele hier nehmen gar keine Medikamente.

  2. #32
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Diagnose ADS und Elontril

    linus schreibt:
    ich denke mal, hier sind nur leute, die nie nach irgendeiner droge süchtig waren
    und deshalb allesamt MPH verschrieben bekamen
    -schaut zumindest arg danach aus-
    Das stimmt so nicht ganz - hier sind sehr viele User, die selbst von einer Abhängigkeitserkrankung erzählen können. Wir haben nicht umsonst einen eigenen Suchtbereich hier im Forum.

    AD(H)S hat sehr viele Komorbiditäten (weitere, zusätzliche Erkrankungen) wozu ebenfalls leider Suchterkrankungen gehören.

    Ob ein Arzt Mph verschreibt oder nicht, liegt in seinem eigenen Ermessen. Das kann sowohl aufgrund seiner Einstellung, der momentanen rechtlichen Problematik oder bei einer Kontraindikation (Vorliegen eines Grundes, der Mph für den Patienten eher schädlich macht) der Fall sein.

    Wenn Du Elontril nicht vertragen hast, Linus, dann solltest Du das in jedem Fall mit Deinem Arzt besprechen.

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Diagnose ADS und Elontril

    @linus:

    Ganz so nicht, ich bekommen Elontril, nachdem mir MPH nicht richtig geholfen hat (unklar, ob wegen zu geringer Dosis oder weil ich Non-Responder bin).

    Zu Drogen hatte ich persönlich immer eine sehr spießige Einstellung und hab sie deshalb nie angerührt, von einigen mäßig alkoholischen Lebensphasen und einem Experiment mit Pflanzendrogen abgesehen (wo ich nachher überall Ungeziefer rumkrabbeln sah, war zum Glück nach ca. 1 Tag vorbei).

    Allerdings hatte ich es ziemlich stark mit suchtartigem Verhalten bei eher einfachen Vergnügungen, wie Musik hören, Computerspielen, Internet.

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Diagnose ADS und Elontril

    Virtuna schreibt:
    Das stimmt so nicht ganz - hier sind sehr viele User, die selbst von einer Abhängigkeitserkrankung erzählen können. Wir haben nicht umsonst einen eigenen Suchtbereich hier im Forum.

    AD(H)S hat sehr viele Komorbiditäten (weitere, zusätzliche Erkrankungen) wozu ebenfalls leider Suchterkrankungen gehören.
    Hinzu sei noch gesagt dass man nicht unbedingt nur von Medikamenten oder Drogen abhängig sein kann.

    Gibt auch genügend Leute die Glücksspielsüchtig sind.. ohne irgendwelche Substanzen zu nehmen.. oder wie in meinen Fall.. eine gewisse Sucht ständig am PC zu hängen... auch wenn es oft unsinnig ist bis um 3 Uhr aufzubleiben. Wenn ich mehr als 2 Tage ohne PC auskommen sollte , hätte ich auch ein Problem. Ist halt nur der Vorteil dass im Gegensatz zu Alkoholsucht die PC sucht durchaus auch Vorteil haft sein kann.. aber trotzdem wäre es besser wenn ich das Ding auch mal aus lassen könnte...

  5. #35
    Ehem. Mitglied 14

    Gast

    AW: Diagnose ADS und Elontril

    Kerberos schreibt:
    Hinzu sei noch gesagt dass man nicht unbedingt nur von Medikamenten oder Drogen abhängig sein kann.

    Gibt auch genügend Leute die Glücksspielsüchtig sind.. ohne irgendwelche Substanzen zu nehmen.. oder wie in meinen Fall.. eine gewisse Sucht ständig am PC zu hängen... auch wenn es oft unsinnig ist bis um 3 Uhr aufzubleiben. Wenn ich mehr als 2 Tage ohne PC auskommen sollte , hätte ich auch ein Problem. Ist halt nur der Vorteil dass im Gegensatz zu Alkoholsucht die PC sucht durchaus auch Vorteil haft sein kann.. aber trotzdem wäre es besser wenn ich das Ding auch mal aus lassen könnte...
    Deshalb habe ich auch von Suchterkrankungen gesprochen - oder hast Du etwas anderes in meinem Beitrag gelesen?

  6. #36
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: Diagnose ADS und Elontril

    Hallo,

    ich kehre mal zur Ausgangsfrage zurück. Ich nehme seit fast 2 Jahren Wellbutrin (=Elontril) und komme dadurch gut zurecht. Eine positive Wirkung spüre ich bei meiner komorben Erschöpfungsdepression und auch bei der Emotionalität.

    Ein Absetzversuch im letzten Jahr hat mir das deutlich klargemacht - subjektiv merke ich im Alltag ja nichts von den Tabletten. "Ohne" bin ich aber viel empfindlicher und neige zu über-emotionalen Reaktionen, bin auch viel schneller kaputt. Die Wirkung auf die Konzentration hält sich leider in Grenzen, obwohl ich die höhere Dosierung nehme, bei der die dopaminerge Wirkung erst wirklich anläuft.

    Ich muss allerdings dazusagen, dass bei Elontril dasselbe gilt wie bei allen Psychopharmaka: der eine verträgt es gut und spürt auch eine positive Wirkung, andere vertragen dasselbe Mittel aber schlecht bis gar nicht. Das gilt auch für MPH - da habe ich nach einer langen und schwierigen Einstellphase verweigert. Und Strattera hab ich überhaupt nicht vertragen.

    Dem Arzt kann ich da aber keinen Vorwurf machen, er konnte ja nicht riechen, auf welches Präparat ich positiv anspreche.

    Übrigens habe auch ich eine Suchterkrankung in der Vorgeschichte. Mein damaliger Psychiater hat sich also seeehr weit aus dem Fenster gelehnt, als er mir Ritalin verschrieb. Bei diesem Präparat steht nämlich Sucht ausdrücklich als Kontraindikation im Beipackzettel. Der aktuelle Stand der Forschung sagt zwar anderes, man bewegt sich aber als Arzt rechtlich auf dünnem Eis, wenn man in einem solchen Fall MPH verschreibt. Von daher ist es verständlich, wenn viele Ärzte erst mal Elontril geben, das keiner Genehmigungspflicht unterliegt.

    Grundsätzlich ist die Medikation aber immer nur ein Baustein in einer multimodalen Therapie, mit Tabletten einnehmen ist es nicht getan, auch und gerade bei Erwachsenen mit später Diagnose.

    lg
    lola

  7. #37
    wup


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Diagnose ADS und Elontril

    Hallo lola!

    lola schreibt:
    Ein Absetzversuch im letzten Jahr hat mir das deutlich klargemacht - subjektiv merke ich im Alltag ja nichts von den Tabletten. "Ohne" bin ich aber viel empfindlicher und neige zu über-emotionalen Reaktionen, bin auch viel schneller kaputt. Die Wirkung auf die Konzentration hält sich leider in Grenzen, obwohl ich die höhere Dosierung nehme, bei der die dopaminerge Wirkung erst wirklich anläuft.
    Geht mir mit MPH genauso. Ich muss beim Lesen auch mit MPH noch ziemlich oft Sätze und Absätze wiederholen, weil ich mal wieder woanders bin oder weil ich einfach nur auf die Sätze starre ohne den Inhalt in mich hinein zu lassen. Allerdings ist mein Durchhaltevermögen deutlich höher und ich schmeisse das Buch nich gleich frustiert in die Ecke. Die konzentrationssteigernde Wirkung ist (noch) nicht so das Gelbe vom Ei.




    wup
    Geändert von wup (11.05.2010 um 11:29 Uhr)

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Diagnose ADS und Elontril

    XPFchaot schreibt:
    @linus:


    Zu Drogen hatte ich persönlich immer eine sehr spießige Einstellung und hab sie deshalb nie angerührt, von einigen mäßig alkoholischen Lebensphasen und einem Experiment mit Pflanzendrogen abgesehen (wo ich nachher überall Ungeziefer rumkrabbeln sah, war zum Glück nach ca. 1 Tag vorbei).
    .
    Hm.. kenne ich.. Wobei die Ursachen waren bei mir die Angsterkrankung.. ich hatte grade als Kind vor vielem Angst.. Man konnte mir schnell ein schlechtes gewissen einreden.. und die Anti Drogen Diskussion im Religionsuntericht wirkte bei mir wirklich zu gut.. ich bekam schonmal als Kind MPH verschrieben (damals gab es den Begriff ADHS nicht.. man nannte es Hyperaktiv.. man sagte .. ich wäre nicht hyperaktiv, hätte aber Sympthome.. und man gab mir MPH).

    Ich nahm das Zeug 4 Wochen.. es ging besser in der Schule.. meine Eltern verschwiegen mir aber was genau dieses Ritalin (war das Originale damals) überhaupt ist. Dann kam diese Religionsstunde.. Thema Drogen .. und aufeinmal wurde Ritalin im Zusammenhang mit Drogen erwähnt.. ich wurde plötzlich blass.. und es war vorbei mit MPH nehmen.. ich weigerte mich...
    Auch habe ich noch nie an einer Zigarette gezogen.. den ersten Alkohol hatte ich auch erst mit 16 getrunken.

    Die Angststörung hat viel kaputt gemacht, aber anderseits auch vor schädlichen Einflüssen durch Alkohol, Drogen und Nikotion geschützt.

  9. #39
    wup


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Diagnose ADS und Elontril

    Kerberos schreibt:
    Ich nahm das Zeug 4 Wochen.. es ging besser in der Schule.. meine Eltern verschwiegen mir aber was genau dieses Ritalin (war das Originale damals) überhaupt ist. Dann kam diese Religionsstunde.. Thema Drogen .. und aufeinmal wurde Ritalin im Zusammenhang mit Drogen erwähnt.. ich wurde plötzlich blass.. und es war vorbei mit MPH nehmen.. ich weigerte mich...
    Auch habe ich noch nie an einer Zigarette gezogen.. den ersten Alkohol hatte ich auch erst mit 16 getrunken.
    Grins. Bei mir ist es eher anders herum. Ich war immer auf alles neugierig. Als Kind (vielleicht mit 7/8 ) hatte ich mal auf einer Treppe nen Glimmstengel gefunden, aufgehoben und volle Pulle dran gezogen. Das war so eklig, ich wollte nie wieder rauchen. Hehe.

    Ich hatte eine Zeitlang Zigarre gepafft, das war immer ein recht zweischneidiges Schwert. Einerseits war ich dadurch ausgeglichener andererseits wurde mir ab einer bestimmten "Dosis" übel. Deswegen hab ich das dann auch gelassen. Wäre aber mal interessant, ob es auch meine Konzentration steigern könnte. Müsste es mal ausprobieren.

    Den ersten Alkohol habe ich erst (richtig) mit 18 getrunken. Vorher hat es mir einfach nicht geschmeckt. Da ich in der Schule ohnehin ein Aussenseiter war (hab nach der Schule mich selten mit jemandem getroffen), gab es auch nicht so die Anlässe dafür.



    wup
    Geändert von wup (11.05.2010 um 11:29 Uhr)

  10. #40
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Diagnose ADS und Elontril

    @linus
    das elontril würd ich an deiner stelle ruhig mal testen.
    mit den meisten andern AD's hat das so gut wie garnichts gemeinsam. dementsprechend sind die nebenwirkungen
    auch eher milde im gegensatz zu den standard AD's.

    die nebenwirkungen von den zeug sind eher die von stimmulanzien. grund dafür ist das es sozusagen ne milde "öko" version von amphetamin ist

    das zeug wirkt durchaus, und kann einigen adhs'lern mit sicherheit helfen. anderen wiederum reicht es nicht aus, da elontril im vergleich zu z.b. mph ziemlich schwach ist.

    vor den hohen milligramm angaben vom elontril, brauchst dich deshalb auch nicht schocken lassen.
    da elontril keine wiklich starke "keule" ist, kannst gegebenenfalls auch gleich mit der 300mg varriante beginnen.
    ich hab früher auch gleich mit den 300mg angefangen, aber du solltest das am besten mit dein arzt abklären

    ich würde dir empfelen die dinger ruhig mal einen monat lang zu testen, weils garnicht mal so schlecht ist.


    falls es dir nichts bringen sollte, denn würde ich mir an deiner stelle nen neuen arzt suchen der dir das mph verschreibt.
    weil grossartig andere ausweich medikamente gibt es denn ja kaum noch. ich finde das jeder die möglichkeit haben sollte das richtige medikament für sich finden zu dürfen....


    das er dir wegen früherer drogenerfahrungen kein mph verschreiben will, kommt garnicht mal so selten vor.
    das natürlich totaler humbuk, da die rückfallwahrscheinlichkeit eines unbehandelten ADHS'lers mit sicherheit deutlich höher ist als die , die das mph auslösen könnte.

    es gibt genug ex drogensüchtige die mph bekommen.

    also halt die ohren steif

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