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Diskutiere im Thema Eure Meinung ist gefragt.... Psychotherapie mit oder ohne Medikamente? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    Eure Meinung ist gefragt.... Psychotherapie mit oder ohne Medikamente?

    Hallo zusammen!

    Ich habe die ADHS Diagnose jetzt seit ca. einer Woche, hab versucht mich bestmöglich in die ganze Thematik einzulesen, was mir mangels Konzentration echt schwer gefallen ist. Nun hab ich keine Ahnung wie ich weiter machen soll.

    Ich mache seit ein paar Monaten eine Verhaltenstherapie, weil ich in meinem Leben, und vor allem im Studium nichts mehr auf die Reihe bekommen habe. Diagnose war da eine heftige Konzentrationsstörung, sowie der Mangel etwas zu tun was ich beschließe. Aufgaben von 'aussen' konnte ich immer prima bewältigen. Das Thema ADHS wurde zwar angesprochen, aber mein Psychiater meinte, es wäre zuerst einmal wichtig, das mit der UNI (da hab ich etwas Termindruck) auf die Reihe zu bekommen, danach würde man eine weitergehende Diagnose machen.

    Ich bin dann mal in Eigenregie nach ein paar Monaten (die Therapie hat mir wirklich viel geholfen, aber es gab immer wieder heftige Einbrüche) im Internet auf die Suche nach Infos über ADHS gegangen, und hab da nen online Test gefunden. Der war das prescreening zur Strattera Studie, und es hat dazu geführt, dass ich nen Termin in Freiburg an der UNI Klinik gemacht hab, in der Spezialsprechstunde für ADHS um mich dort eingehend untersuchen zu lassen.

    Der untersuchende Arzt meinte dann ich hätte jetzt verschiedene Möglichkeiten.
    - Ich könne, da mir das ja geholfen hat die Therapie weiter fortsetzen, ohne irgendwelche Medis zu nehmen.
    - Ich könne herkömmlich irgendwelche Methylphenidat Präparate nehmen, zur Therapie dazu
    - oder ich könne an der Straterra Studie teilnehmen, auhc wieder in Verbindung zur Therapie.

    Jetzt die Frage an Euch, was ist eure Meinung dazu, was ist wohl am sinnvollsten. Derzeit isses so, dass ich seit 3 Wochen wieder nen riesen Loch habe und einfach nicht raus komme. (Mein PSY ist aber auch grad noch im Urlaub, so dass es auch sein kann, dass ich auch ohne Medis wieder rauskomme wenn die Sitzungen ab heute wieder anfangen)

    Selbstverständlich bin ich derzeit dabei das alles auch noch mit den betreffenden Ärzten zu klären, aber ich denke es kann nciht schaden mal die Meinung von Mitbetroffenen zu hören um das Bild zu vervollständigen.

    Danke schonmal im Vorraus für eure Meinungen

    Grüße Mage

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Eure Meinung ist gefragt.... Psychotherapie mit oder ohne Medikamente?

    Aloha!

    Naja die Bedenken sind zum einen, durch die doch schon teilweise heftigen Nebenwirkungen, zum anderen ist es bei mir eine generelle Abneigung gegen jegliche Art von Medis. Ich futter irgendwelche Pillen nur, wenn es absolut unvermeidlich ist.
    Fakt ist, so wie derzeit kann es nicht weiter gehen, da ich sonst mein Studium nicht packe, und ich bin kurz vor dem Abschluss, nach 10 Jahren Quälerei.

    Bauchgefühle hab ich nihct wirklich, ich bin ein sehr rational denkender Mensch (zumindest meistens *g*) und versuche daher die Vor- und Nachteile abzuwiegen.

    Ich hab hier nicht eine Entscheidung erwartet von Euch, sondern es ist der Versuch meine Pro / Contra Liste um vielleicht noch ein Paar Punkte zu erweitern, so dass mir die Entscheidung leichter fällt. Denn derzeit sind bei mir alle 3 Varianten im Prinzip gleich schlecht.

    Grüße Mage

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Eure Meinung ist gefragt.... Psychotherapie mit oder ohne Medikamente?

    Grüß Dich,

    ich würde es eher genau andersrum sehen: Du hast immerhin die Möglichkeit, zwischen drei Alternativen auszuwählen...

    Wenn Du rational bist, dann betrachte es doch einfach logisch.

    Du schreibst selbst, die Therapie hilft Dir, Du hast allerdings immer wieder Einbrüche. Wie häufig kommen diese Einbrüche, und wie sehr belasten sie Dich?

    Was spricht gegen einen Versuch, das Ganze mit Medikamenten zu unterstützen? Die generelle Ablehnung gegen "Pillen" ist kein wirklich greifendes Argument. Ob es Dir hilft, kannst Du nur sehen wenn Du es versuchst, ein wirkliches Abwägen ist wohl nur möglich, wenn Du den direkten Vergleich hast.

    Die Entscheidung ob mit oder ohne Medikamente ist auch nur von Dir zu treffen - selbst Erfahrungen anderer hier im Forum können diese Entscheidung nicht erleichtern, da sich kaum ein "Krankheitsbild" 1:1 gleicht.

    Solltest Du Dich "Pro Medikament" entscheiden, bleibt noch die Frage welches. Die Unterschiede zwischen MPH und Strattera wirst Du sicherlich selbst schon herausgefunden haben. Betrachte ich es wie auch in meinem Fall rational, dann macht Strattera vor allem aus einem Grund Sinn: der finanzielle Aspekt. Du hast die Möglichkeit in die Lydo-Studie zu kommen und damit das Medikament für bis zu 3 1/2 Jahren kostenlos zu bekommen.

    Solltest Du es nicht vertragen oder ein Non - Responder sein, kannst Du immer noch zu MPH wechseln.

    Viele Grüße,
    Laertes

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.803
    Blog-Einträge: 40

    AW: Eure Meinung ist gefragt.... Psychotherapie mit oder ohne Medikamente?

    Hallo

    Der untersuchende Arzt meinte dann ich hätte jetzt verschiedene Möglichkeiten.
    - Ich könne, da mir das ja geholfen hat die Therapie weiter fortsetzen, ohne irgendwelche Medis zu nehmen.
    Was man allgemein zu Psychotherapien bei vorhandener AD(H)S sagen kann ist, dass eine entsprechende Medikation den Effekt der Psychotherapie in aller Regel deutlich verbessert.

    Oft ist es sogar so, dass ohne Medikation jede Psychotherapie keine ausreichende und/oder keine dauerhafte Veränderung bringt, sondern eben nach Beendigung der Therapie die Erfolge ziemlich schnell wieder verschwinden bzw. man in alte Verhaltens- und Denkweisen zurückfällt.

    Viele erwachsene ADS- bzw. ADHS-Betroffene haben vor der Diagnosestellung eine ellenlange Therapiekarriere bzw. eher eine Karriere mit X Therapieversuchen, wobei jedoch davon nichts erfolgreich oder von Dauer war, während dann nach der Diagnosestellung und einer entsprechenden Medikation mit Methylphenidat, Strattera oder meinetwegen auch Amphetaminsulfat das erste mal eine Therapie auch wirklich und dauerhaft was bringt.

    Lapidar gesagt ist es eben schwierig, eine erfolgreiche Psychotherapie zu absolvieren, wenn man sich die ganze Zeit mehr oder weniger weit in einer Traumwelt bewegt.

    Obwohl das natürlich nicht für jeden zutrifft, sollte man es zumindest beachten, wenn man sich Gedanken darüber macht, nun eine Psychotherapie mit oder ohne begleitende Medikation anzugehen oder fortzuführen.

    Ob die Therapie erfolgreich war, zeigt sich eben erst auf längere Zeit gesehen und eine Beurteilung während der noch laufenden Therapie, ob die Erfolge auch dauerhaft bestehen bleiben werden, dürfte im Regelfall nicht möglich sein.

    - Ich könne herkömmlich irgendwelche Methylphenidat Präparate nehmen, zur Therapie dazu
    Wäre dann eben der Wirkstoff erster Wahl, der insgesamt gesehen den meisten Betroffenen in Bezug auf Nutzen gegen Risiken + Nebenwirkungen das Meiste bringt.

    Was ich speziell bei MPH aber als ziemlich Risiko-behaftet sehe, ist in deinem Fall der momentane Zeitpunkt, da du augenscheinlich kurz vor Ende deines Studiums und damit auch kurz vor wichtigen Prüfungen stehst.

    Methylphenidat kann neben seinem Nutzen v.a. in den ersten Wochen und Monaten auch sehr viel inneren Aufruhr auslösen, da einem ziemlich klar wird, in welchem Mist man tatsächlich steckt und wie übel und verschwendet tatsächlich das bisherige Leben war.

    Das steckt nicht jeder gleich gut weg, sondern viele haben da wirklich böse dran zu knabbern und durchlaufen einen echten Prozess von Trauerarbeit oder werden sogar erst mal "richtig" depressiv (im Sinne einer "echten", vorwiegend reaktiven Depression)

    Auch das sollte man wissen und bei der Frage, ob nun Methylphenidat ja oder nein, beachten, v.a. dann, wenn in Kürze wichtige und Lebens-entscheidende Ereignisse anstehen, da es eben durchaus ein reales und nicht gerade kleines Risiko gibt, dass alles in nächster Zeit nicht wirklich "gut laufen" könnte und man enorm stark mit sich selbst und aufkommenden Erinnerungen und Gefühlen beschäftigt sein wird.

    - oder ich könne an der Straterra Studie teilnehmen, auch wieder in Verbindung zur Therapie.
    Strattera an sich richtet im Regelfall eben beschriebenes zumindest nicht in dem Umfang an.

    Allerdings hast du in dem Fall (ist je eine Doppelblindstudie) auch 50% Chancen, dass du ein Placebo und damit eben gar kein wirksames Medikament bekommst.

    Für was du dich letztendlich entscheidest, solltest du unter Berücksichtigung der genannten Punkte in jedem Fall nochmal ausführlich mit deinem Arzt besprechen.

    Wichtig ist es auf jeden Fall, dass du deine Psychotherapie weiter machst, gleich, ob du dich nun für oder gegen Medikamente entscheidest.

    Es gibt zudem auch weitere, nicht-medikamentöse Formen der Behandlung, wie z.B. ein Coaching, Ergotherapie, Soziotherapie, Neuro-/Biofeedback und andere, von denen man generell im Sinne einer multimodalen Behandlung sowieso so viele wie möglich nutzen sollte, wie es jeweils eben das örtliche Umfeld und (leider bei einigen dieser Therapiesäulen auch ein Thema) der persönliche, finanzielle Spielraum zulässt.

    Einen pauschalen Rat kann man in jedem Fall nicht geben, da alles von viel zu vielen individuellen Faktoren abhängt, die sich zudem zum großen Teil erst im Laufe der Psychotherapie und/oder Medikation herausstellen und zum Tragen kommen, jedoch momentan noch gar nicht bekannt sind.



    Liebe Grüße,
    Alex

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 47

    AW: Eure Meinung ist gefragt.... Psychotherapie mit oder ohne Medikamente?

    Ich würde sagen: Verhaltenstherapie ohne Medikamente bringt bei ADHS fast nichts, weil ADHS ja die Selbstkontrolle stört (bzw. eine gestörte Selbstkontrolle sich in ADHS äußert). Sobald man aus der Sitzung raus ist, kann man das Gelernte nicht mehr anwenden (meine Meinung), weil man einfach das macht, was einem bequem ist, bzw. in seine Fantasiewelt abtaucht.

    Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum alle guten Ratschläge von Eltern und Freunden, aus Internet und Büchern meist nichts bringen: man kann sie einfach nicht umsetzen.

    Das geht erst mit Medikamenten. Welches ist auch vom Fall abhängig: bei Strattera laufen Studien, wo man es kostenlos bekommt, dafür muss man aber in der Nähe der Klinik wohnen, weil das ja auch überwacht wird (logisch).

    Wenn Bupropion (Elontril) hilft, kann man es ggf. als Antidepressivum bekommen. Wenn nur die Off-Label Verschreibung bleibt, ist Methylphenidat fast die einzige Wahl; Strattera ist aus eigener Tasche kaum bezahlbar (Patentschutz), die MPH-Generika (von Hexal, 1A-Pharma usw.) gibt es um die 35 Euro für eine große Packung (ich weiß gerade nicht ob 50er oder 100er...).

    Und natürlich Finger weg von dem Zeug der Scharlatane, die etwa Präparate mit Cyanobakterien aus überdüngten, nordamerikanischen Seen als "Algen" mit "Wunderwirkung" verkaufen!

  6. #6


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.803
    Blog-Einträge: 40

    AW: Eure Meinung ist gefragt.... Psychotherapie mit oder ohne Medikamente?

    XPFchaot schreibt:
    Verhaltenstherapie ohne Medikamente bringt bei ADHS fast nichts, weil ADHS ja die Selbstkontrolle stört (bzw. eine gestörte Selbstkontrolle sich in ADHS äußert). Sobald man aus der Sitzung raus ist, kann man das Gelernte nicht mehr anwenden (meine Meinung), weil man einfach das macht, was einem bequem ist, bzw. in seine Fantasiewelt abtaucht

    .......

    Das geht erst mit Medikamenten. Welches ist auch vom Fall abhängig: bei Strattera laufen Studien, wo man es kostenlos bekommt, dafür muss man aber in der Nähe der Klinik wohnen, weil das ja auch überwacht wird (logisch).
    Hallo,


    Eine Medikation - ob nun mit Methylphenidat oder anderen Wirkstoffen - ist weder in jedem Fall nötig (weder als Voraussetzung für eine Psychotherapie noch überhaupt) noch in jedem Fall sinnvoll, noch in jedem Fall möglich und bei entsprechenden Voraussetzungen - z.B. bestimmten Komorbiditäten - schadet sie u.U. sogar mehr, als dass sie nützt.

    Hier im Forum und auch im real-life gibt es bei jedem Menschen mit jeder Diagnose und jeder Lebensgeschichte tausend und eine Variable, von denen du im besten Fall eine Handvoll kennst.

    Sollten das deine eigenen Erfahrungen bei dir selbst sein oder diese Aussagen lediglich deine Meinung widerspiegeln, dann fomulier das bitte auch dementsprechend, aber stelle zukünftig nicht mehr eigene mehr oder weniger sinnvolle und auf mehr oder weniger viel Wissen basierende Thesen als allgemein- und für jeden gültige Tatsachen in den Raum.

    Hier im Forum gehts nicht um Autozubehör oder Häkeldeckchen, sondern um die (in aller Regel eh schon angeschlagene) Gesundheit anderer Leute.

    Weitere, derartige Beiträge von dir landen daher zukünftig im dazu passenden, Forum-eigenen Mülleimer.



    Grüße,
    Alex

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: Eure Meinung ist gefragt.... Psychotherapie mit oder ohne Medikamente?

    Hi dr-mage,

    viel propagiert wird eine multimodale Therapie, das heißt eine Therapie, bei der sowohl Medikamente als auch die verschiedensten Therapieformen einbezogen und berücksichtigt werden.

    ADHS ist außerdem so individuell wie ein Fingerabdruck (meiner Meinung nach). Daher solltest du jede Art der Medikation mit deinem Facharzt besprechen und auch eine für dich geeignete Therapie finden. Ich hab z. B. mit mph keine Veränderung bemerkt, was nicht heißt, das es nicht geholfen hat. Die Gesprächstherapie bringt im Moment sehr viel, ändert aber noch rein gar nichts an meinen Problemen.

    Mein Doc sagt, ich brauche vielleicht gar kein mph, ich sage, ich hab nur noch nicht das richtige gefunden. Meine Therapeutin hält mich für stark und lobt mich dauernd, weiß aber noch nichts von meinen "schwereren" Problemen. Hab allerdings mit der Tharapie auch erst angefangen.

    Du solltest einen für dich akzeptablen Weg finden. Eine eindeutige Antwort auf deine Frage gibt es nicht.

    Viel Glück dabei

    LG

    Snagila

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Eure Meinung ist gefragt.... Psychotherapie mit oder ohne Medikamente?

    Alex schreibt:
    ...

    Strattera an sich richtet im Regelfall eben beschriebenes zumindest nicht in dem Umfang an.

    Allerdings hast du in dem Fall (ist je eine Doppelblindstudie) auch 50% Chancen, dass du ein Placebo und damit eben gar kein wirksames Medikament bekommst.

    ...
    Nur der Vollständigkeit halber: bei der Lydo-Studie wird die ersten (ca.) 11 Wochen definitiv Atomoxetin verabreicht, erst in der (ca.) 12. Woche beginnt die zufällige (50% Wahrscheinlichkeit) Aufteilung Strattera/Placebo.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Eure Meinung ist gefragt.... Psychotherapie mit oder ohne Medikamente?

    Hey!

    Vielen lieben Dank für die ausführlichen Antworten!

    Genau das hatte ich mir erhofft. Ich wollte einfach auch mal die verschiedenen Blickwinkel von Betroffenen sehen, da ich das genauso wichtig finde wie die Meinung eines Facharztes.

    Derzeit ist es so, dass ich mit meinem Therapeuten abgemacht habe, dass er sich auch mal eingehend mit der Lydo Studie befasst. Er kennt sich mit ADHS nun nicht speziell gut aus, aber da er mir bisher geholfen hat, wollte ich nicht wechseln, sondern habe ihn dazu gedrängt, sich nochmal richtig einzulesen in die Materie. Lieber so, als dass ich zu einem Spezialisten wechseln (der doc an der Uniklinik zum Beispiel, der die Diagnose gemacht hat) und dann mit dem nicht klar komme.

    Mein Studium dauert, je nach dem wie gut ihc voran komme noch ca ein Jahr, so dass ich also schon eine 2 Monatige Einstellungsphase auf ein Medi in Kauf nehmen kann, sofern es mir hilft.

    Werde in den nächsten Wochen mal berichten, für was ich mich entschieden hab, derzeit läuft es leicht in Richtung Strattera, vor allem auch wegen der Kosten, da ich als Student eh immer am Pfennig umdrehen bin.

    Grüße Marco

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