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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 836

    AW: ADHS und Opioid Abhängigkeit

    Aber das mit der Klinik.. ne Leute das pack ich einfach nicht.. ich weiss es wäre das Beste aber die Scham ist so gross.
    Es ist Deine Entscheidung. Du kannst das Problem allein oder mit medizinischer Unterstützung angehen.

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 297

    AW: ADHS und Opioid Abhängigkeit

    Ich habe mir gestern den Vortrag von Frau Neuhaus am Münsinger Symposium angesen. (Habe den Vortrag nur bei Facebook - Kolleg-DAT e.V. - Videos gefunden und weiss gar nicht ob man ihn hier verlinken kann. Die ersten 10 Minuten sind grauenhaft wegen Tonstörungen, habe es übersprungen, danach ging es. Konnte den Vortrag aber nicht an einem Stück sehen, nur in Teiletappen)

    Sie spricht über Trauma bei ADHS. Was ist wenn du ein Trauma hast wegen der Abtreibung. Wenn es so ist wirst du vielleicht vom Tramadol nicht loskommen solange du das Trauma nicht verarbeitet hast. Traumaverarbeitung ist aber glaub etwas vom schwierigsten.

    Es ist ja bekannt das man mit ADHS auf die üblichen Therapien nicht immer anspricht, es gar schlimmer sein kann als vorher. Ich würde mir eine Fachperson suchen die eine Ahnung hat von Trauma UND Adhs. Dort musst du ehrlich sein das du ein Tramadolproblem hast, für Eltern und so, machst du etwas wegen dem Trauma. Das du es nicht alleine schaffst die Abtreibung zu verarbeiten, unbedingt für deine Kinder wieder voll da sein willst.

    Für mich ist es jedesmal sehr schwierig so eine Fachperson, die ja doch nicht an jeder Ecke zu finden sind, zu suchen. Vielleicht kann dein Psychiater oder dein Mann helfen beim Fachperson suchen und termin abmachen.

    Bleib drann, hab den Mut dich deinem Trauma mit Problem zu stellen.

    Ich wünsche dir das es dir ganz schnell gelingt für DICH, deine Kinder und deinen Mann.

  3. #13
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 5.090

    AW: ADHS und Opioid Abhängigkeit

    Pusheen182 schreibt:
    An Luftkopf33. Ich weiss ja nicht welche Erfahrungen du mit Opioiden/Opiaten gemacht hast. Aber ich denke wenn ich nach einer Konsumpause von ca 12 Std eine laufende Nase, Zittrigkeit, Angstzustände, Restless legs, Gänsehaut, Durchfall und nie aufhörendes Gähnen UND VOR allem furchtbare Schlaflosigkeit bekomme zeigt das ganz deutlich eine Abhängigkeit. Nein ich habe die Dinger nicht von der Straße. jemand den ich kenne bekommt sie verschrieben und ich naja bekomme sie dann. Mehr will ich dazu nicht sagen.
    Aber das mit der Klinik.. ne Leute das pack ich einfach nicht.. ich weiss es wäre das Beste aber die Scham ist so gross.
    Was Dir jetzt am Besten hilft, kann niemand an Deiner Statt festlegen und entscheiden.

    Es gibt im Fall einer Sucht gewöhnlich gute Gründe FÜR eine stationäre Aufnahme. Speziell die notwendige Entgiftung kann dort sehr viel sicherer und durch den Einsatz verschiedener Medikamente auch "angenehmer" durchgeführt werden.

    Nochmals: Abhängigkeit ist etwas anderes, es gibt z.B. eine rein physisch erklärbare Gewöhnung an eine Substanz, die bei manchen Wirkstoffklassen einfach unvermeidlich ist ohne den Leidensdruck, die kriminelle Entwicklung und Energie, die typischen psychischen Mechanismen (Leugnung, Verharmlosung, Ablehnung von Eigenverantwortung im Leben, Schuldzuweisungen etc.) einer Sucht!

    Abhängig ist beispielsweise auch der Typ 1 Diabetiker von seinem Insulin! Ich denke, jetzt sollte der Unterschied klar geworden sein, oder?

    Ich wollte Dir nicht zu nahe treten, bitte entschuldige meinen flappsigen "Straßen-Spruch".

    Aufgrund mehrerer schmerzerzeugender Erkrankungen und daraus irgendwann zusätzlich entstandener chronischer Schmerzkrankheit (zu unterscheiden vom Schmerz-Syndrom, welches nach aktuellen Erkenntnissen eher psychosomatische Ursachen hat!) bin ich seit einiger Zeit zur Erhaltung grundlegenster Lebensqualität zwingend auf eine medizinische Schmerztherapie mit einem Opiat angewiesen.

    Ich kenne die fraglichen Medis ergo durchaus und das nicht nur theoretisch. Daher meine Kenntnis der " Materie"!

    Natürlich wirkt nicht jedes Medikament bei jedem Menschen genau gleich! Das, was DU da schilderst, ist aber schon... extrem...irgendwie...

    Und ich muss sowohl retardierte, als auch schnell wirksame Formulierungen verwenden!

    Es tut mir leid, das ist de facto wirklich so, ich mein's garantiert nicht böse oder was weiß ich denn...es fiel mir lediglich als ziemlich extrem auf und ich wollt's nur erwähnen.

    Ich lese, dass bei Dir gerade zusätzlich ein gewaltiges Trauma auf Dich, Dein Gehirn, Deinen Körper & Deine Psyche einwirkt.

    Zunächst einmal: Ich möchte Dir hiermit mein aufrichtiges, tiefstes Mitgefühl aus-und-zusprechen!

    In DIESER Situation würde ich persönlich wirklich ganz dezidiert die Behandlung in einer qualifizierten stationären Einrichtung empfehlen! Da kann echt SO VIEL schief gehen-gerade die Auswahl der neuen Medikamente betreffend. O je...!

    *sehr besorgt kuck*


    Herzliche Grüße vom Luftköpfchen!
    Geändert von luftkopf33 (29.11.2017 um 16:37 Uhr)

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 324

    AW: ADHS und Opioid Abhängigkeit

    Ich kann luftkopf in allem nur zu 100% zustimmen.

    Ich wünsche dir alle Kraft der Welt. Du wirst das durchstehen. Glaub mir, es kann nur bergauf gehen. Und mach sich selber deswegen nicht fertig oder lass dich fertig machen. Wir haben alle mal "schwache Momente" das wichtigste ist sich auf die Lösung zu fokussieren anstatt auf das was du falsch gemacht hast.

    Fühl dich geknuddelt.
    Geändert von Anncath (29.11.2017 um 17:01 Uhr)

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 38

    AW: ADHS und Opioid Abhängigkeit

    Nein nein ich weiss ja,dass das alles nur gut gemeint war :-) verstehe auch alles was du gemeint hast. Ich mein wie viele Heroinabhängige haben erst mit Schmerzmittel angefangen und holen sich dann den Stoff tatsächlich von der Straße..(siehe Amerikanische Opioid Epedemie). Kann das Problem gut nachvollziehen..ich mein der Shit ist halt echt gut ..*räusper*..wollte die Situation nur auflockern hehe.. mein Humor nimmt mir keiner, auch ein Opioid Nicht

    Danke an alle, für eure lieben Worte. Da kullern ja einem fast die Tränen. Man merkt einfach dass wir Chaoten keinem was böses wollen und sich sehr gut in andere hineinzuversetzen können.
    Bin froh in diesem Forum gelandet zu sein.
    Ich halte euch auf dem laufendem.

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 49

    AW: ADHS und Opioid Abhängigkeit

    Tja ich war ca. 12. Jahre drauf und kenne alle diese "Sprüche" - deshalb sorry das ich mal nicht mitlache.

    DU BIST EINFACH NOCH NICHT SOWEIT CLEAN....... zu leben.

    Der stoff ist gut. Das Leben gerade nicht. Solange DU nicht bereit dazu bist - ÄNDERT SICH NULL (da kann sich jeder andere den Arsch für aufreißen) PUNKT

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 38

    AW: ADHS und Opioid Abhängigkeit

    Hallo Devilhead,
    Danke für die Ehrlichkeit. Naja was heißt nicht bereit. Ich kann nur sagen was ich will und was ich nicht will: ICH WILL VON DEM MIST NICHT ABHÄNGIG sEIN, ich will nicht ständig daran Denken müssen, ich will nicht wenn es heißt "fahren wir für eine ganzen Tag mal weg" , mir darüber Gedanken machen zu müssen, wie viel ich mitnehmen muss oder gar an der Grenze zu Österreich ggf erwischt zu werden, wohnen an der Grenze. Klar ist ja jetzt nix illegales aber trotzdem, mein mph hab ich auch dabei. Da bist dann zum Schluss noch die Druffi Mutter.
    War es bei dir, wenn ich fragen darf auch Opioide oder was anderes? H?
    Hab einen Kumpel bei ihm fing es so an wie bei mir,dann H, dann Fentanyl. Das schreckt mich sehr ab..aber anscheinend doch nicht genug um einfach den inneren Schweinehund zu überwinden.
    Danke für die Ehrlichkeit !

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 256

    AW: ADHS und Opioid Abhängigkeit

    Pusheen182 schreibt:
    Naja was heißt nicht bereit. Ich kann nur sagen was ich will und was ich nicht will: ICH WILL VON DEM MIST NICHT ABHÄNGIG sEIN, ich will nicht ständig daran Denken müssen, ich will nicht wenn es heißt "fahren wir für eine ganzen Tag mal weg" , mir darüber Gedanken machen zu müssen.............
    nö, hier (Zitat) sagst du nur, was du NICHT willst. So, wie du im Zitat formulierst, könnte man auch schreiben: ich will nicht, das Tiere geschlachtet werden ( aber Steak essen).

    Die "konsequente" Ansage, die dann auch signalisieren würde, das du bereit bist, müsste heißen:
    Ich will ohne Opiate leben. DAS wäre dann auch eine Aussage dazu, was du willst
    Erkennst du, was ich meine?

    Ich weiß, wovon ich spreche- meine Jugendzeit war geprägt von so ziemlich jeder illegalen Substanz, die der Markt hergab und allen widerwärtigen Begleiterscheinungen.

    Es gibt einen bösen, aber oft wahren Spruch: Leiden ist leichter als handeln.


    PS: Um deine Eltern solltest du dich viel weniger sorgen, als um dich selbst. Deine Kinder werden einen Klinikaufenthalt von dir besser verkraften, als eine abhängige Mutter. Glaub mir: die merken jetzt schon, das was nicht stimmt!
    Und es besteht die große Gefahr, das dein Mann deine Abhängigkeit nicht dauerhaft mitträgt ( bzw mittragen kann, weil: das ist KEIN Spaß für Angehörige!!) und du bist alleinerziehende, "druffe" Mutter....

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 38

    AW: ADHS und Opioid Abhängigkeit

    tusnelda schreibt:
    nö, hier (Zitat) sagst du nur, was du NICHT willst. So, wie du im Zitat formulierst, könnte man auch schreiben: ich will nicht, das Tiere geschlachtet werden ( aber Steak essen).

    Die "konsequente" Ansage, die dann auch signalisieren würde, das du bereit bist, müsste heißen:
    Ich will ohne Opiate leben. DAS wäre dann auch eine Aussage dazu, was du willst
    Erkennst du, was ich meine?

    Ich weiß, wovon ich spreche- meine Jugendzeit war geprägt von so ziemlich jeder illegalen Substanz, die der Markt hergab und allen widerwärtigen Begleiterscheinungen.

    Es gibt einen bösen, aber oft wahren Spruch: Leiden ist leichter als handeln.


    PS: Um deine Eltern solltest du dich viel weniger sorgen, als um dich selbst. Deine Kinder werden einen Klinikaufenthalt von dir besser verkraften, als eine abhängige Mutter. Glaub mir: die merken jetzt schon, das was nicht stimmt!
    Und es besteht die große Gefahr, das dein Mann deine Abhängigkeit nicht dauerhaft mitträgt ( bzw mittragen kann, weil: das ist KEIN Spaß für Angehörige!!) und du bist alleinerziehende, "druffe" Mutter....
    Ok. Vielleicht habe ich es oben falsch formuliert. Man muss sich ja nicht an jeder Kleinigkeit aufhängen.
    Aber ich verstehe voll und ganz was du meinst.

  10. #20
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 256

    AW: ADHS und Opioid Abhängigkeit

    Schön, das du verstehst, was ich meine.
    Und: sorry, für mich ist das , wie du formuliert hast keine Kleinigkeit. Sondern (d)eine Haltung.

    Ich bin dann auch raus hier, du entscheidest selbst, ob du deinen Eltern, deinen Kindern weiterhin was vor"lügen" möchtest und (opiatbedingt) eine andere bist, als du sein möchtest und bist

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