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Diskutiere im Thema Mit oder ohne Medikamente? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Mit oder ohne Medikamente?

    hallo wup,

    vielen dank für deine antwort, ich verstehe was du meinst, ich habe ja zusätlich noch eine BPS und bin immernoch auf der suche nach mir.
    aber was macht denn eine persönlichkeit aus?? das eigene verlangen nach etwas, der eigene geschmack auf irgendwas, die eigenen bewertungen ob nun mit "chemischer reaktion" oder ohne, das eigene aussehen, der eigenen modestil, der eigene wohnstil usw...
    das sind für mich eigene persönlichkeitsmerkmale!!
    deine freie eintscheidung wo du hingehst was du machst usw.. es ist nicht alles von einer störung geprägt!!!
    das ist deine persönlichkeit auch wenn du sagst ja aber das ist normal oder hat jeder oder ist je nach stimmung anders.. das mag sein, ist bei mir auch so ..
    aber frag doch mal dein umfeld.. jeder mensch hat es mal mehr oder mal weniger!!

    darum schaue zu dir und dann wirst du schon einen kleinen teil finden vin DIR!!

    Jeder anfang ist schwer ich weiß das nur zu gut.. aber wie gesagt ich bin eine kämpfernatur.
    und bei jeden wirkt sich die störung anders aus. daher würde ich NIEMALS sagen wer medis nimmt ist doof oder selber schuld!!
    manche sind auch noch nicht soweit und würden ohne medis total untergehen.

    daher jeder so wie er es braucht!!

    lg saphira

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Mit oder ohne Medikamente?

    Hallo zusammen,

    danke für eure Denkanstöße!

    @Saphira, hab inzwischen schon die Dosis auf Minimum reduziert und merke bereits Unterschiede (als hätte jemand das Licht in mir augeknipst-trotz Sonne draußen...und bin wieder gereizter, sprunghafter, ablenkbarer)-
    aber bin auch ne Kämpfernatur und mache intensiv Therapie nebenher, so dass ich versuche es hinzukriegen.

    Wieder anfangen kann ich ja jederzeit wieder. Aber einige Aspekte meiner ADHS-Persönlichkeit fehlen mir auch mit Medi: Meine unterhaltsame, lebendige, überdrehte, kreative Art ist ganz schön gedämpft.

    Aber noch hab ich`s nicht ganz abgesetzt und bin froh dass ich jederzeit wieder drauf zurückgreifen kann. Aber Ziel ist mein Leben langfristig ohne zu leben.Denke auch es ist ne sehr individuelle Entscheidung.

    Liebe Grüße,Hypie

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Mit oder ohne Medikamente?

    @wup, kann deine Argumente alle komplett nachvollziehen. Habe laut Ärztin auch sehr ausgeprägt ADHS, aber mein Leben so einigermaßen dank früh gelernter Strategien im Griff.

    Die Unterschiede mit u. ohne Medi finde ich erheblich, aber einige meiner Eigenschaften fehlen mir mit Medi auch irgendwie und die Leute die mir wichtig sind akzeptieren mich auch ohne.

    Angepasst bin ich mit Medis natürlich viel viel mehr- aber ich weiß mittlerweile gar nicht mehr ob ich das immer so will, klar fällt man immer wieder auf, aber bin auch dran gewöhnt aufzufallen und solange der Job irgendwie läuft...und der lief auch ohne Medikamente, mit viel mehr Anstrengung allerdings.
    Partnerschaft klappt bei mir sowieso weder mit noch ohne Medis, das ist ne andere Baustelle.

    @pucki, wenn ich wieder nach Strattera erneut mit was anfange dann auch eher mit MPH, weil flexibler einsetzbar.
    Gewirkt haben beide Medi-Arten sehr gut bei mir. Sttattera bezahlt allerdings die Kasse.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Mit oder ohne Medikamente?

    Ich habe meine Medis nach dem ich mit dem Abi war abgesetzt (Medikinet). Habe sie aber damals schon nur unter der Woche während der Schule (also nicht in den Ferien) genommen. oder eben wenn ich am WE mal lernen musste bzw vorm Abi auch in den Ferien. Zugegebenermaßen habe ich ADS nicht soo schlimm. Ich kann mich schon konzentrieren, vor allem wenn es mir spaß macht und da mir meine LKs total spaß gemacht haben ging das.
    Dank ADS habe ich es auch oft geschafft die Einnahme komplett zu vergessen (hatte aber oft Ersatztabletten mit dabei) und ich pers hatte vor allem nach dem ich auf Retard Produkte umgestiegen bin das Gefühl, dass ein Tag nicht nehmen bzw Vergessen nicht sooo arg ins Gewicht fällt.
    Aber bei Unterricht bis in die Nachmittagsstunden merkte ich es sehr. Zäh wie Gummi und ich bekam wirklich nichts mit und war unruhig/zappelig, teilweise machte mich das dann auch aggressiv. Alles ging mir zu langsam.
    Auf die Normalen Tabletten (waren glaube ich 10mg) habe ich teilweise verstärkt aggressiv reagiert und mich auch irgendwie hm komisch gefühlt.

    Ich habe keinen soo großen Unterschied gemerkt nach dem Absetzen. Also nicht so, dass ich das direkt bemerkt hätte. Eine Zeitlang habe ich sie auch noch genommen am Anfang vom Studium. Aber irgendwie irgendwann dachte ich dann ne.. will ich meinem Körper nicht mehr antun nach so vielen Jahren. Ich habe nicht mal die teure Packung zu ende genommen :-S (ob wir die noch haben?^^) irgendwie habe ich das Studium dann auch nicht geschafft und nach ner Weile viel mir das KOnzentrieren uuuunheimlich schwer. bzw alles zu tun, was ich nicht gerne mache. Bestimmte dinge schreiben oder auswendig lernen vor allem. Wenn ich nicht 110% gefordert werde wird mir auch so langeweilig, dass ich gar nicht mehr aufpassen kann, was dann dazu führt, dass ich irgendwann den Anschluss verpasse.

    Im normalen Alltag komme ich ganz gut ohne zurecht. Aber ich denke, wenn ich eine Ausbildung bekomme wird das ne quälerei oder ich lass mir wieder Tabletten verschreiben.

    so das war ein sehr ausführlicher Bericht zu meiner Erfahrung

    (bin übrigens generell gegen "unnötige" Medis einnahme wie zb die Pille. dachte MPH it bei mir eher unnötig ;o )

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Mit oder ohne Medikamente?

    saphira schreibt:
    denn die verändern MEINE freie PERSÖNLICHKEIT!!!
    Das selbe kann ich bei mir nach der Einnahme von Amphetaminsulfat auch feststellen.
    Der Begriff "Zombie" bringt die Sache irgendwie genau auf den Punkt.

    Wenn man hier im Forum teilweise die Erfahrungsberichte von anderen liest, dann ist es doch echt so, dass die Reaktionen auf die Medikamente total unterschiedlich ausfallen können.

    Interessant wäre doch jetzt, herauszufinden, ob die von saphira beschriebenen Symptome durch ein anderes Medikament nicht abgeschwächt, bzw. beseitigt werden könnten.
    Hat jemand hierbei schon irgendwelche Erfahrungen machen können?

    Wir werden doch sicher nicht die einzigen sein, die in solch einer Zwickmühle stecken...
    Geändert von hupe ( 7.05.2010 um 18:21 Uhr)

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Mit oder ohne Medikamente?

    hypie1 schreibt:
    Hi zusammen,

    Ich habe beides schon genommen, letzteres nun ca. 1 Jahr und überlege das auszuschleichen in Absprache mit meiner Ärztin.

    habe aber natürlich Angst dass alles wieder so wird wie vorher.

    Habt ihr evtl.Verhaltensänderungen die ihr mit Medis eingeübt habt dauerhaft ohne umgesetzt bekommen?
    Die Medis verändern schon etwas... insbesondere weiß man was man Leisten kann.. es bringt selbstvertrauen...
    Ein Absetzen bringt jedoch in vielen Fällen die Symphtome wieder zum Vorschein. Allerdings fallen eventuell Begleiterscheinungen wie z.B. mangelndes Selbstvertrauen weg.

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