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Diskutiere im Thema Cannabis und ADHS im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 88

    Cannabis und ADHS

    Hallo zusammen,

    Cannabis ist ja mittlerweile als Medikanent gegen verschiedene Krankheiten zugelassen, darunter auch ADHS.

    Gibt es hier jemanden der damit behandelt wird oder wurde? Bezahlt das wirklich die Krankenkasse oder gibt es das auch auf Privat/Off Label Rezept?

    Wirkt es tatsächlich besser als die Chemischen Stimulanzien?

    Wie nimmt man das denn zu sich wird das etwa tatsächlich geraucht oder gibt es das als Tablette?

    Wäre gut wenn wir in diesem Thread Erfahrungen dazu austauschen. Ich habe leider noch keine Erfahrungen damit.

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Cannabis und ADHS

    Dieses Cannabis-bei-ADHS-Gespenst scheint einfach nicht verschwinden zu wollen:

    Zu Cannabis bei ADHS stelle ich folgende Links zur Verfügung:

    Cannabis und ADHS : Studie zu Sativex zeigt keinen signifikanten Nutzen bei ADHS - DocCheck Blogs

    Medizinischer Einsatz von Cannabis bei ADHS - DocCheck Blogs

    Drogen in der Medizin: Cannabis auf Rezept bzw.: "Und wir haben damit keine wirklich guten Erfahrungen gemacht. Es gibt Einzelne, denen die Mittel gut helfen, aber bei den meisten stellen wir die Behandlung nach kurzer Zeit wieder ein. Mangels Wirkung oder wegen zu vieler Nebenwirkungen."

    Ich persönlich halte die Propagierung von Cannabis gegen ADHS für sehr gefährlich: Es wird dadurch eine ohnehin für Cannabis (und auch andere, viel härtere Drogen) überdurchschnittlich anfällige Personen-Gruppe, eben Menschen mit ADHS, zusätzlich gelockt...und nicht nur halbwegs gefestigte Persönlichkeiten werden angelockt, sondern viel mehr noch ungefestigte, unreife junge Menschen mit ADHS, die bis zum ca. 30. Lebensjahr diverse Weichenstellungen in ihrem Leben vor sich haben... man erweist Eltern von Jugendlichen mit ADHS, die ihrem 16-jährigen ADHS-Sohn das Kiffen ausreden und ihn zur stärkeren Beschäftigung mit schulischen Angelegenheiten animieren wollen, einen Bärendienst. Der sich ohnehin in einer schwierigen Lebensphase befindende Jugendliche kann dann sagen. "Aber das Kiffen ist doch gut gegen mein ADHS!" ...eine Zunahme an gescheiterten Schulkarrieren, abgebrochenen Berufsausbildungen und manchmal auch dem Einstieg in den völligen sozialen Absturz - daran machen sich fahrlässig agierende Propagierer von Cannabis gegen ADHS mitverantwortlich.

    Dass Cannabis eine zumindest subjektiv positive Wirkung auf die innere Unruhe, Affektlabilität, emotionale Instabilität, innere Aufgewühltheit bei ADHS hat, ok, geschenkt, das ändert aber nichts an den anderen sehr vielen negativen Aspekten von Cannabis bei ADHS - und gerade das Signal, dass durch die Cannabis bei ADHS-Debatte gegenüber Jugendlichen mit ADHS ausgesendet wird, ist fatal und verhängnisvoll.

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    https://adhs-chaoten.net/adhs-erwach...fahrungen.html

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    Du kannst dich schon mal darauf einstellen, dass der Thread bald geschlossen wird, da Werbung für Drogen-Konsum in diesem Forum nicht geduldet wird (und auch wenn das die Cannabis- und Kiffer-Freunde unter den ADHSlern natürlich anders sehen, nichts anderes ist der Konusm von Cannabis bei ADHS).

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    das was Dr. Martin Winkler (web4health) hier: https://adhs-chaoten.net/adhs-erwach...fahrungen.html dazu schreibt ist auch noch erwähnenswert:

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    Meine Haltung zu Cannabis bei ADHS ist glasklar : Ich bin dagegen. Und die Art und Weise wie darüber diskutiert wird, ist ein no go.

    Erst MPH bzw. DL-Amphetamin quasi wie eine Droge einsetzen (d.h. immer höhere Dosierungen bei immer kürzeren Zeitintervallen), was der Toleranzentwicklung bzw. Suchtentwicklung entspricht. Dann auf Cannabis wechseln. Das verstehe ich nicht unter einer ärztlichen Therapie.

    Gerade wenn eigentlich ganz andere Probleme als ADHS im Vordergrund stehen dürften (z.B. Lebenssituation und fehlende Perspektiven, Trauma / Dissoziation, Depression, Angst, Schlafstörungen) ist die ewige Suche nach der Wunder-Droge ein Irrweg.

    ADHS-Deutschland Stellungnahme vom Juli http://www.adhs-deutschland.de/Porta...(00000002).pdf

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Cannabis und ADHS

    Es ging hier aber nicht darum Werbung zu machen sondern um Erfahrungen auszutauschen! Ich selbst habe gar keine Erfahrung mit Cannabis ich kenne jemanden, der es erfolgreich gegen Epilepsie nimmt. Es geht dabei ja nicht ums "Kiffen" sondern um Mediznisch therapeutische Anwendung mit entsprechenden Dosierungen. Ich halte auch absolut nichts von Drogen Missbrauch.
    Ein Methhead wird seinen Eltern auch nicht sagen können aber das Amphetamin ist doch gut gegen mein ADS, das ist was völlig anderes. Der Thread ist nur dazu da damit Erfahrungen von Betroffenem gesammelt werden egal welcher Art. Wenn der Thread geschlossen werden sollte fände ich das nicht in Ordnung.

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    Noch vergessen: ich kenne auch persönlich eine MS kranke der es hilft.

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Cannabis und ADHS

    Ja, ok, das war vielleicht etwas zu offensiv. Alles zu Cannabis und ADHS ist ansonsten in den anderen Threads (die jeweils im Verlauf geschlossen wurden (bzw. werden mussten)) und in dem, was ich dir verlinkt habe, bereits ausgeführt worden. lg

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    Zur medizinischen Bedeutung von Cannabis insgesamt dazu nochmals das hier:

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/dr...-14919955.html


    Dass Cannabis manchmal tatsächlich medizinisch indiziert sein mag, das bestreite ich nicht, der Hype, der aktuell um Cannabis in der Medizin gemacht wird, zum Teil auch von interessierter Seite bzw. Interessen-Gruppen gemacht wird, der ist dadurch aber nicht im Geringsten gerechtfertigt.

  5. #5
    Timbookedtwo

    Gast

    AW: Cannabis und ADHS

    Ich kann nur sagen: Ich habe in meiner Jugend vielleicht 5x Cannabis zu mir genommen. Den "Rausch" empfand ich jedesmal als äußerst unangenehm. Ich möchte Normalität. Keinen Rausch.

  6. #6
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Cannabis und ADHS

    Okay, werde mir die Links mal durchlesen, danke.

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.740

    AW: Cannabis und ADHS

    Das ging auch nicht gegen dich persönlich. Und du kennst vielleicht eine Epilepsie-Betroffene, der es hilft, Epilepsie ist aber auch nicht ADHS. Und was
    Wirkt es tatsächlich besser als die Chemischen Stimulanzien?
    betrifft- möglicherweise wirkt es besser als Chemische Stimulanzien. Auch einem ADHS-Betroffenen. Aber nicht unbedingt gegen seine ADHS. Du verstehst, was ich meine?

  8. #8
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Cannabis und ADHS

    Ich verstehe langsam wir die Gemüter hier diesbezüglich auseinander gehen . Mich würde trotzdem mal interessieren ob jemand es im Alltag als Medikation benutzt und gut zurecht kommt (arbeiten Auto fahren sozial usw) eigentlich sagt man dem Kraut ja due genau gegenteilige Wirkung nach.
    Ich könnte mir allerdings vorstellen das es sich gut eignet um dem Rebound am Abend zu lindern und besser zu schlafen (so schrieb jemand in einem verlinkten Thread)
    Fände ich zumindest besser als Tabletten.

  9. #9
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Cannabis und ADHS

    Die Schlafarchitektur dürfte Cannabis wohl eher negativ beeinflussen. Auto fahren unter Einfluss von Cannabis (auch in niedriger Dosis) ist genauso eine Straftat wie besoffen Auto fahren.

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.740

    AW: Cannabis und ADHS

    sunspot schreibt:
    Ich könnte mir allerdings vorstellen das es sich gut eignet um dem Rebound am Abend zu lindern und besser zu schlafen (so schrieb jemand in einem verlinkten Thread)
    Das ist aber auch in diesem Thread erst einmal Spekulation. Und wenn man es tatsächlich so machen würde, also primär Stimulanzien und Cannabis ausschließlich um den Rebound zu lindern, das wäre ja wie mit Kanonen auf Spatzen schießen!!

    Zum Auffangen des Rebounds kann man einen Kaffee/Tee trinken, etwas Sport oder einen Spaziergang machen oder eine kleine Menge unretardiertes MPH nehmen. Dafür aber einen Wirkstoff einzusetzen, der schlecht zu dosieren ist und unkalkulierbare Wirkungen bis in den nächsten Tag hat, wäre keine gute Idee.

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    Nightshadow schreibt:
    Die Schlafarchitektur dürfte Cannabis wohl eher negativ beeinflussen. Auto fahren unter Einfluss von Cannabis (auch in niedriger Dosis) ist genauso eine Straftat wie besoffen Auto fahren.
    Eine Straftat wäre es bei ärztlicher Verordnung (und wenn der Arzt keine Bedenken hat) natürlich nicht.

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