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Diskutiere im Thema Doch kein ADS, wenn Medikinet adult nicht gewirkt hat? Macht ein neuer Versuch S im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 184

    Doch kein ADS, wenn Medikinet adult nicht gewirkt hat? Macht ein neuer Versuch S

    Liebe Mitchaoten,

    ich war eeeeewig nicht hier. Warum weiß ich gar nicht genau, denn mein ADS macht mir nach wie vor mein Leben schwer.
    Nach meiner Diagnose 2014 hatte ich einen Arzt gesucht, der mir Medikinet verschrieben hatte, Es wirkte nicht und er hat schnell aufgegeben, so nach dem Motto, dann eben nicht. Ich nehme seit 1996 durchgehend Medikamente, hauptsächlich Serotonin7Noradrenalin/Dopaminwiederaufn. hemmer und die ganze Zeit Lamotrigin.
    Kann das einen Zusammenhang haben, dass das Medikinet nicht gewirkt hat? Oder heißt das, das ich gar kein ADS habe? Aber, wenn ich keins habe.....wer dann?
    Diese extreme Unkonzentriertheit und die Ablenkbarkeit ist so schlimm, das ich überlege, doch nochmal einen Versuch zu machen mit einem anderen Arzt,
    Elontril und Cymbalta habe ich auch schon durch, Was meint Ihr?

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 347

    AW: Doch kein ADS, wenn Medikinet adult nicht gewirkt hat? Macht ein neuer Versu

    Mach ruhig einen neuen Versuch und such dir einen Arzt, der bereit ist, mehr Zeit zu investieren - und der dich über die Wirkweise von MPH bei AD(H)S vernünftig aufklärt.

    Als Alternative fällt mir noch Venlafaxin ein, falls du das nicht auch schon durch hast.

  3. #3
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 709

    AW: Doch kein ADS, wenn Medikinet adult nicht gewirkt hat? Macht ein neuer Versu

    und die ganze Zeit Lamotrigin.
    Kann das einen Zusammenhang haben, dass das Medikinet nicht gewirkt hat?
    Schwer zu sagen, ich glaube das aber nicht da die Wirkweise sich so stark unterschieden.

    Oder heißt das, das ich gar kein ADS habe?
    Nein, bzw. das wäre extrem unwahrscheinlich wenn du schon eine gründliche Diagnose hast. Es gibt eine Gruppe von ca. 30 % die als Non-Responder gelten, das sind die die auf MPH gar nicht ansprechen.

    Eine andere Frage ist ob du darauf gar nicht reagierst oder "nur" nicht so wie Du es erwartest. Und es ist eine Frage wie sorgfältig die Versuche waren.
    Nach anderen Forenmitgliedern liegt die wirksame Dosierung zwischen 5 mg und 80 mg täglicher Gabe.

    Ich halte es für eine sehr gute Idee das nochmal mit einem erfahrenen Arzt zu besprechen.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 89

    AW: Doch kein ADS, wenn Medikinet adult nicht gewirkt hat? Macht ein neuer Versu

    Da denk Denker23 richtig. Ein erfahrender Arzt, mit ruhiger Hand einstellen und das wichtigste ..... Gedult!

    Täglich Dosierung kann zwischen 5 mg und 144 mg (bei mir 2*72 mg) liegen. Aber immer nur nach Absprache mit erfahrenen Ärzten!!!
    Geändert von IchUndDu (18.09.2017 um 23:39 Uhr) Grund: chaotische Eingabe von mir

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 709

    AW: Doch kein ADS, wenn Medikinet adult nicht gewirkt hat? Macht ein neuer Versu

    Täglich Dosierung kann zwischen 5 mg und 144 mg
    Wow, das ist krass. Habe ich so bisher noch nicht gelesen. Nach dem was ich gelesen habe dürfen Ärzte max. 80 mg pro Tag verordnen. Wie ist das bei Dir geregelt?

    Das wichtige sind gute Ärzte und davon gibt's so viele wie 6 richtige im Lotto, nach meiner Erfahrung.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 89

    AW: Doch kein ADS, wenn Medikinet adult nicht gewirkt hat? Macht ein neuer Versu

    Denker23 schreibt:
    Das wichtige sind gute Ärzte und davon gibt's so viele wie 6 richtige im Lotto, nach meiner Erfahrung.
    Nun, ich hatte da wohl einen 6 im Lotto ... und das Beste: mit dem Fahrrad 10 min entfernt! Er macht aber leider keine Hausbesuche.

    Nach seiner Aussage, sind 144 mg auch bislang die Spitze, aber ich wohl nicht der einzigste in dem Bereich.

    Mein Sohn bekommt vom KinderPsychoDoc im Verhälnis zu seinem Gewicht entsprechend viel.


    Nicht nur das ADHS wird vererbt, sonder auch wie es sich zeigt und wie MPH vom Körper verarbeite wird.


    Und die Non-Responder: Ich glaube es gibt sowas nicht!
    Entweder wurde nicht lange genung gesucht, oder eine Wirkung wird nicht als solche wahrgenommen!? Es gibt Ärzte die erhöhen die Dosis langsam bis eine Wirkung zu sehen ist, dann geht es langsam weiter bis "leichte" Überdosierungsanzeichen auftretten. Dann weis man zwischen 1. Wirkung und 1. Überdosierung liegt die wirksamste Dosierung. Ist auch logisch! Oder?

    Bei Kinder ist es meistens so, dass alle Erwachsene eine Veränderung sehen, aber die Kinder sagen, sie mehren nix von der Wirkung: "Alles so wie immer! Ich brauch keine Tabletten"

    ADHS´ler haben oft eine verzerte Wahrnehumg! Da kann schonmal eine Mücke auf dem Arm zu einem Elefanten werden. Oder woher kommt der Spruch mit dem Elefanten der eigendliche eine Mücke ist??

    Wir Erwachsene sind da nicht viel anders ...

    Also nicht "Non-Responder", sondern eher "Not-Yet-Responder". Regieren Non-Responder auf andere Simulanzien auch nicht?!

    MPH ist ja ein sehr "gefährliches" Mittel, ähnlich wie Kokain usw. Gibt es auch Non-Responder bei Kokain, oder auf Alkohol usw.??

    Also wenn mich jemand frag: wie kannst Du Deinem Kind nur solche harten Pyschopillen geben?! Könnte ich antworten: so schlimm ist das Zeug nicht. Bei 30% wirkt es sogar garnicht!!

    Genauso die Frage bei Aussagen wie: "Das Ritalin vertrage ich einfach nicht!" Wenn man noch nie scharf gesehen hat, ist es das erstemal mit eine passenden Brille auch sehr verstörend. Die Wirklichkeit in HD mit allen Details ist dann echt hart. Dann lieber alles verwischt und unklar, da kenne ich mich aus!

    Aber noch mal: immer alles im Dialog mit dem Arzt Ihres Vertrauens besprechen, ausprobieren und vieleicht ist auch ein andere Wirkstoff sinnvoller, oder man brauch auch keine??!

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 709

    AW: Doch kein ADS, wenn Medikinet adult nicht gewirkt hat? Macht ein neuer Versu

    Also nicht "Non-Responder", sondern eher "Not-Yet-Responder". Regieren Non-Responder auf andere Simulanzien auch nicht?!

    MPH ist ja ein sehr "gefährliches" Mittel, ähnlich wie Kokain usw. Gibt es auch Non-Responder bei Kokain, oder auf Alkohol usw.??

    Ich möchte mal so antworten.
    Unter Alkohol werden einige müde, andere werden aggresiv, ähnliches gilt bei Kokain. Einige werden ruhig, andere drehen ab.
    "Non-Responder" sind nach Definition Menschen die NICHT oder NICHT WIE GEWÜNSCHT reagieren.

    Mit 2.5 mg habe ich einen besseren Schlafrythmus und kann besser dranbleiben.
    Mit 10 mg kann ich viel besser lesen und sprechen, aber es wird auch meine innere Unruhe/Getriebenheit verstärkt.
    Mit 40 mg reagiere ich bei Störungen extrem aggressiv.

    Also ich reagiere, aber nicht so wie erwartet. Ich werde durch MPH konzentrierter, aber nicht ruhiger und das verstärkt dann durchaus meine Probleme.
    Daher nehme ich im Moment die 2.5 mg und gebe mich mit den kleinen Verbesserungen zufrieden. Das ist jedoch weit davon weg entfernt das ich damit mein ADHS "unter Kontrolle" bekommen kann.

    Ich denke es geht darum das jeder von uns anders reagiert und das dadurch nicht jeder von den aktuellen Medikamenten profitiert.

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 89

    AW: Doch kein ADS, wenn Medikinet adult nicht gewirkt hat? Macht ein neuer Versu

    Denker23 schreibt:
    "Non-Responder" sind nach Definition Menschen die NICHT oder NICHT WIE GEWÜNSCHT reagieren.
    OK. Ich dachte immer: Non ist "Nicht" und nicht "NICHT oder NICHT WIE GEWÜNSCHT"! Dann sind 30 % auch eine andere Hausnummer.

    Trotzdem vermute ich, dass oftmals bei einem Behandlungsversuch mit MPH zu früh abgebrochen wird, ohne dass die eventuell individuelle richtige Dosierung erreicht wird oder weil Wirkungen nicht als Gewünscht interpretiert werden.

    Man kann die Wahrnehmung eines Patienten unter MPH von gesteigerten innere Unruhe, ja so oder so interpetieren.
    Ein erfahrener Arzt sieht darin vielleicht die ersten Effekte eines längeren Prozese. Eine Entwicklung, die ein Patient unter MPH, jeder persönlich unterschiedlich, durchläuft!?

    Wenn ich unter MPH verstärkt Unruhe spühre, kann dass ja auch auf eine verbesserte Eigenwahrnehmung hindeuten! Die Unruhe ist vielleicht noch die selbe, aber die Wahrnehmung ist geschärf, oder nicht abgelenkt!?

    Wenn das denn so bei einem ist, dann kann begleitet durch einen erfahren Arzt und Therapeut (so ist es bei mir, ich bekomme vom Arzt nicht nur Medikamente, sondern auch Psychtherapie) ich erst erkennen, wie sehr ich zuvor immer nur im Hamsterrad mich abgestramelt habe.
    Und diese innere Getriebenheit läuft unter MPH zuerst weiter, ich kannte es ja nicht anderes, aber jetzt erkenne ich wie ich strampel UND erst dann kann ich mich auch entspannen und Erfahrungen machen, dass ich nicht ständig im Hamsterrad drehen muß.

    Noch mal der Brillenvergleich: Wenn ich eine passende Brille neu habe, sie aufsetzte, dann muß sich das Gehirn zuerst daran gewöhnen nicht ständig das unscharfe Sehen durch Anstrengung zu kompensieren! Wenn ich alles richtig sehe, trotzdem weiterhin versuche angestrenkt scharf zu stellen, fühlt sich das 1. ungewohnt und 2. als nicht gut an! "Was soll das mit der Brille, jetzt ist das alles so gestochen scharf, das springt mir alles gestochen scharf ins Augen."

    Wahrnehmung kann sehr träge sein
    Als Kind bin ich oft mit dem Vorortzug in die Stadt gefahren. Dann habe ich verträumt aus dem Fenster geschaut und die verbeirauschenden Büsche am Gleisrand sind schnell verbei gehuscht in Schliern verzert und nicht fest im einzelnen für mich zu erkennen.
    Dann kam eine Station der Zug hilt an. Mein Blick weiter auf den Gleisrand: die Büsche schiene weiterhin vorbei huschen zu wollen. Alles was noch in Bewegung. Das war aber nur meine Erwahrung aus den Erfahrungen der letzten Minuten. Der Zug stand, die Büsche bewegten sich nicht! Trotzdem hatte ich das Gefühl ich sie bewegten sich noch!!


    Denker23 schreibt:
    Ich denke es geht darum das jeder von uns anders reagiert und das dadurch nicht jeder von den aktuellen Medikamenten profitiert.
    Das ist richtig! Aber wie oft wird der Medikamentenversuch zu schnell abgebrochen, ohne hinzuschauen was die genaue Wirkung ist. Wird immer von seiten des Behandlers die Wirkung hinterfragt und in Bezug auf die Geschichte und die jetzige Sitation des Patienten bezogen?

    Nach einem Jahr MPH wurd ich plötzlich unerklärlich traurig?? DEPRESSION könnte man da rufen! MPH hat bei dir eine Depression ausgelöst! Unerwünschte Wikung?!

    Nein!
    Mein Arzt war erfeut darüber!?! Nun hatte ich endlich den Zugang zu meinen Gefühlen gefunden! Leider zu erst nur zu den schlechten.
    Dann hat er weiter Behandlungsschritte eingeleitet und das MPH NICHT abgesetzt oder reduziert.

    Mein wurde nach einen halben Jahr traurig! Der Kinderarzt war Ratlos! Meine Frau hatte entlich den Beweis, das Ritalin ganz schlimm ist! Und auf meine Erfahrungsberichte wollte keiner hören! Er kam in die Tagesklinik, MPH wurde abgeseztzt. Später ende der Grundschule wurde uns empfohlen ihn die 4. Klasse zu wiederholen, jetzt ist er auf einer "Sonderschule" trotz normaler Intelegenz!
    Ein andere Arzt, mit mehr Erfahrung, hat jetzt wieder MPH angesetzt. Er sieht es auch so, wenn depressive Symtome auftretten, kann eine Erweiterung der Medikamente sinnvoll sein! NIcht absetzten! Sondern erweitern!

    Bin ich, ist mein Sohn, sind wir Non-Responder?! Nein, wir hatte nur Glück die richtigen Fachleute zu finden!
    Geändert von IchUndDu (20.09.2017 um 17:19 Uhr) Grund: habe passenen Smile gefunden, der musste noch rein!

  9. #9
    bin eine Piratin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.791

    AW: Doch kein ADS, wenn Medikinet adult nicht gewirkt hat? Macht ein neuer Versu

    es gibt auch eine kleine Gruppe, die sogar gegenteilig auf AdhsMedikamente reagieren. das ist keine Glaubensfrage.

    aber ich denke auch, da muss weiter ausprobiert werden, heute gibt es ja auch eine größere Auswahl an Medikamenten. Die Frage ist sowieso, welche Wirkung du genau erwartest ? es heisst jetzt nicht, dass du unter den Medikamenten zum Normalo wirst. welche Wirkungen genau vermisst du denn ?

  10. #10
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 709

    AW: Doch kein ADS, wenn Medikinet adult nicht gewirkt hat? Macht ein neuer Versu

    IchUndDu schreibt:
    OK. Ich dachte immer: Non ist "Nicht" und nicht "NICHT oder NICHT WIE GEWÜNSCHT"! Dann sind 30 % auch eine andere Hausnummer.

    Trotzdem vermute ich, dass oftmals bei einem Behandlungsversuch mit MPH zu früh abgebrochen wird, ohne dass die eventuell individuelle richtige Dosierung erreicht wird oder weil Wirkungen nicht als Gewünscht interpretiert werden.

    Man kann die Wahrnehmung eines Patienten unter MPH von gesteigerten innere Unruhe, ja so oder so interpetieren.
    Ein erfahrener Arzt sieht darin vielleicht die ersten Effekte eines längeren Prozese. Eine Entwicklung, die ein Patient unter MPH, jeder persönlich unterschiedlich, durchläuft!?

    Wenn ich unter MPH verstärkt Unruhe spühre, kann dass ja auch auf eine verbesserte Eigenwahrnehmung hindeuten! Die Unruhe ist vielleicht noch die selbe, aber die Wahrnehmung ist geschärf, oder nicht abgelenkt!?

    Wenn das denn so bei einem ist, dann kann begleitet durch einen erfahren Arzt und Therapeut (so ist es bei mir, ich bekomme vom Arzt nicht nur Medikamente, sondern auch Psychtherapie) ich erst erkennen, wie sehr ich zuvor immer nur im Hamsterrad mich abgestramelt habe.
    Und diese innere Getriebenheit läuft unter MPH zuerst weiter, ich kannte es ja nicht anderes, aber jetzt erkenne ich wie ich strampel UND erst dann kann ich mich auch entspannen und Erfahrungen machen, dass ich nicht ständig im Hamsterrad drehen muß.

    Noch mal der Brillenvergleich: Wenn ich eine passende Brille neu habe, sie aufsetzte, dann muß sich das Gehirn zuerst daran gewöhnen nicht ständig das unscharfe Sehen durch Anstrengung zu kompensieren! Wenn ich alles richtig sehe, trotzdem weiterhin versuche angestrenkt scharf zu stellen, fühlt sich das 1. ungewohnt und 2. als nicht gut an! "Was soll das mit der Brille, jetzt ist das alles so gestochen scharf, das springt mir alles gestochen scharf ins Augen."

    Wahrnehmung kann sehr träge sein
    Als Kind bin ich oft mit dem Vorortzug in die Stadt gefahren. Dann habe ich verträumt aus dem Fenster geschaut und die verbeirauschenden Büsche am Gleisrand sind schnell verbei gehuscht in Schliern verzert und nicht fest im einzelnen für mich zu erkennen.
    Dann kam eine Station der Zug hilt an. Mein Blick weiter auf den Gleisrand: die Büsche schiene weiterhin vorbei huschen zu wollen. Alles was noch in Bewegung. Das war aber nur meine Erwahrung aus den Erfahrungen der letzten Minuten. Der Zug stand, die Büsche bewegten sich nicht! Trotzdem hatte ich das Gefühl ich sie bewegten sich noch!!




    Das ist richtig! Aber wie oft wird der Medikamentenversuch zu schnell abgebrochen, ohne hinzuschauen was die genaue Wirkung ist. Wird immer von seiten des Behandlers die Wirkung hinterfragt und in Bezug auf die Geschichte und die jetzige Sitation des Patienten bezogen?

    Nach einem Jahr MPH wurd ich plötzlich unerklärlich traurig?? DEPRESSION könnte man da rufen! MPH hat bei dir eine Depression ausgelöst! Unerwünschte Wikung?!

    Nein!
    Mein Arzt war erfeut darüber!?! Nun hatte ich endlich den Zugang zu meinen Gefühlen gefunden! Leider zu erst nur zu den schlechten.
    Dann hat er weiter Behandlungsschritte eingeleitet und das MPH NICHT abgesetzt oder reduziert.

    Mein wurde nach einen halben Jahr traurig! Der Kinderarzt war Ratlos! Meine Frau hatte entlich den Beweis, das Ritalin ganz schlimm ist! Und auf meine Erfahrungsberichte wollte keiner hören! Er kam in die Tagesklinik, MPH wurde abgeseztzt. Später ende der Grundschule wurde uns empfohlen ihn die 4. Klasse zu wiederholen, jetzt ist er auf einer "Sonderschule" trotz normaler Intelegenz!
    Ein andere Arzt, mit mehr Erfahrung, hat jetzt wieder MPH angesetzt. Er sieht es auch so, wenn depressive Symtome auftretten, kann eine Erweiterung der Medikamente sinnvoll sein! NIcht absetzten! Sondern erweitern!

    Bin ich, ist mein Sohn, sind wir Non-Responder?! Nein, wir hatte nur Glück die richtigen Fachleute zu finden!


    Das kann ich voll und ganz unterschreiben.

    Ich denke "wir" überfordern viele Ärzte weil "wir" so anders reagieren. Anders im Sinne von vielfältiger und oft genug eben auch paradox.

    Es ist doch auch nur schwer verständlich warum ein Betroffener 5 mg Wirkstoff benötigt und ein anderer erst bei 40 mg überhaupt eine Wirkung spürt. Das ist bei allen anderen Krankheiten und Medikamenten doch deutlich anders.

    Dazu kommt das es offenbar auch nicht so ungewöhnlich ist das "wir" mehr Vitamine benötigen als nicht Betroffene. Bis zum Sommer diesen Jahres habe ich auch jegliche Zusatzvitamine abgelehnt. Ich ernähre mich sehr vielseitig, bin oft im Sommer draussen, bewege mich viel, habe keine Probleme mit dem Gewicht, Blutwerte waren über Jahre normal. Da sagt jeder Ernährungsberater: Zusätzliche Vitamine sind nicht notwendig. War gerade mal wieder in einer Sendung vom Deutschlandradio Kultur.

    Dann habe ich auf einem ADHS Seminar gehört das es sinnvoll sein kann den Folsäure-, B12- und D3 Spiegel mal prüfen zu lassen.
    Ich habe mich darauf eingelassen weil D3 als stimmungsaufhellend beschrieben wird und ich eben auch mit Depressionen zu kämpfen habe.

    Das Ergebnis hat mich dann doch überrascht. Bei allen 3 geprüften Vitaminen lag mein Spiegel am unteren Ende der Skala, ganz knapp über einem ausgesprochenem Mangel.
    Daher nehme ich seid ca. 8 Wochen nun doch Zusatzvitamine und ich habe den Eindruck das es mir zumindest bei den Depressionen deutlich geholfen hat. Ich werde die Werte in ein paar Wochen nochmal prüfen lassen.

    Ich denke das man das nicht auf alle übertragen kann, aber es zeigt für mich das "wir" ADHS Betroffene doch anders sind als das statistische Mittel.

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