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Diskutiere im Thema Behandlung mit MPH,Elvanse,Attentin mit Suchtvorgeschichte im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 12

    Behandlung mit MPH,Elvanse,Attentin mit Suchtvorgeschichte

    Hallo,

    Also bei MPH weis ich sicher das es das Mittel der Ersten Wahl bei Adhs im Erwachsenenalter ist und auch eines der wirksamsten Medikamente und auch Mittel der ersten Wahl.

    Wie es bei Elvanse oder Attentin ist weis ich nicht (aber ich vermute das diese auch zu den am besten wirksamsten medis gehören da sie vom Amphetamintypus sind)

    Weshalb wird Menschen mit der Diagnose ADHS und einer vorhandenen Suchtvorgeschichte MPH,Elvanse,Attentin verwehrt und stattdessen als Offlabel Antidepressiva wie Buprion oder Venaflaxin verabreicht die für eine ADHS Behandlung überhaupt nicht zugelassen sind?

    Diese Frage stelle ich mir seit langem schon.

  2. #2
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.726

    AW: Behandlung mit MPH,Elvanse,Attentin mit Suchtvorgeschichte

    Die Gefahr eines Missbrauchs der Medikamente ist bei Konsum von Substanzen, die nach BtMG als Betäubungsmittel eingestuft sind, sehr hoch.

  3. #3
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Behandlung mit MPH,Elvanse,Attentin mit Suchtvorgeschichte

    Diese Gefahr ist bei Clienten ohne Suchtvorgeschichte ebenfalls gegeben , desweiteren hatt der Psychater der die Medikamente verschreibt ja im Auge in welchem Abstand der Client die Rezepte braucht.

    Und am Blutspiegel könnte auch nachgewiesen werden ob der Spiegel zu hoch ist bei verordneter Dosierung.

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 468

    AW: Behandlung mit MPH,Elvanse,Attentin mit Suchtvorgeschichte

    Hi drako 180
    Ich stelle mir seit Tagen die selbe Frage
    Ich nehm seit 3 Jahren Concerta, wovon ich anfangs auch recht begeistert war.
    Aber je länger je mehr merke ich, dass es bloss die eine Wirkung hat, nämlich, dass sich meine Impulskontrolle in Konflikten verbessert hat und dass ich nicht mehr so verpeilt bin.

    Wegen Depressionen und ständig negative Gedanken, schlechten Selbstwert hat mir mein Therapeut Venlafaxin 37.5 mg dazu verschrieben.
    Das einzige was ich dann gemerkt hab, war dass ich mich noch weniger von dieser Welt fühlte, als ohnehin schon. Und ich konnte nicht mehr schlafen, es fühlte sich an in meinem Kopf, als wären alle Sicherungen durchgebrannt.
    Ich hans dann abgesetzt.

    Hab ihn auch schon paar mal auf Elvanse angesprochen, aber eben auch wegen meiner Drogensuchterfahrung von früher, wollte er mir das nicht geben, obwohl ich gelesen hab, dass das wohl eher vor allem bei Frauen gegen Depris besser hilft und allgemein die Wirkung sanfter sein soll.

    Meine Drogensucht liegt 20 Jahre zurück und ich denke, das das wenigstens einen Versuch wert wäre.

    jetzt noch eine Frage an die Schweizer, wird Elvanse von der Kk übernommen, denn sonst muss ich meinen Therapeuten nicht mal versuchen umzustimmen, denn das könnte ich mir nicht leisten.
    Geändert von Shativa (11.09.2017 um 11:16 Uhr) Grund: Was vergessen

  5. #5
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Behandlung mit MPH,Elvanse,Attentin mit Suchtvorgeschichte

    drako180 schreibt:
    Weshalb wird Menschen mit der Diagnose ADHS und einer vorhandenen Suchtvorgeschichte MPH,Elvanse,Attentin verwehrt und stattdessen als Offlabel Antidepressiva wie Buprion oder Venaflaxin verabreicht die für eine ADHS Behandlung überhaupt nicht zugelassen sind?
    Das ist aber nicht pauschal so. Die allermeisten Ärzte werden keine Stimulanzien verschreiben, wenn die Sucht noch aktuell ist bzw. mit Rückfällen wahrscheinlich zu rechnen ist.

    Wenn die Sucht aber länger zurückliegt oder eine gewisse Frist suchtmittelfrei nachgewiesen werden kann und der Arzt den Patienten kennt und einschätzen kann, wird er (oder natürlich sie) auch Stimulanzien verschreiben. Ich denke, das trifft auf einen gar nicht so kleinen Teil der Behandelten zu.

  6. #6
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 116

    AW: Behandlung mit MPH,Elvanse,Attentin mit Suchtvorgeschichte

    Bin ich eigentlich der einzige, bei dem MPH suchtprotektiv wirkt?
    Ich halte es für einen wahnsinnigen und perversen Missstand, dass MPH verwehrt wird, obwohl es das einzige Mittel zur Beeindigung der Selbstmedikation sein könnte!

  7. #7
    Wohnt hier

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    AW: Behandlung mit MPH,Elvanse,Attentin mit Suchtvorgeschichte

    Nicht nur zur Beeindigung der Selbstmedikation, sondern auch zur Verhinderung, überhaupt suchtkrank zu werden. Deswegen finde ich es auch vielfach unverantwortlich, wenn Stimulanzien ausgerechnet in der Pubertät abgesetzt werden!

    Trotzdem gibt es sehr gute Gründe dafür, davon abzusehen bei Betroffenen, solange sie nicht sicher clean bzw. trocken sind.

  8. #8
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 116

    AW: Behandlung mit MPH,Elvanse,Attentin mit Suchtvorgeschichte

    Natürlich da hast du ja recht, aber ich finde, dass man bei einem Suchtkranken, bei dem ADHS festgestellt worden ist, Stimulantien wenigstens testen sollte. Wie dieser Test gestaltet ist, kann man ja von der Schwere des Einzelfalls und compliance abhängig machen.

    Aber ich finde der Nutzen eines möglichen "aha"-Effektes überwiegt das Risiko eines Missbrauchs deutlich öfter, als Btm generell verweigert oder erst als letztes Mittel eingesetzt werden.

    PS: Wir haben den selben Schreibfehler, gemerkt?

  9. #9
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Behandlung mit MPH,Elvanse,Attentin mit Suchtvorgeschichte

    Jetzt wo du es sagst.

  10. #10
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Behandlung mit MPH,Elvanse,Attentin mit Suchtvorgeschichte

    ich finde, dass man bei einem Suchtkranken, bei dem ADHS festgestellt worden ist, Stimulantien wenigstens testen sollte
    Dann findest du es falsch, eine Abstinenz von sagen wir mal 3 Monaten als Vorbedingung zu fordern? Glaubst du, dass jemand der das ohne Stimulanzien nicht schafft, es mit Stimulanzien dann langfristig schafft?

    Wobei es natürlich noch ein Unterschied ist, ob derjenige wenige punktuelle Rückfälle hat oder regelmäßig seinen Suchtstoff konsumiert.

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