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Diskutiere im Thema Medizinisches Cannabis Erfahrungen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.564

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    Eventuell gibt es Menschen die dieses "Medikament" in illegaler Form schon einmal getestet haben... und hier Erfahrungen auf den Bezug ihrer Symptomatik gemacht haben ...
    Wenn es falsch lief haben diese Menschen, sich leider dysfunktional Selbst behandelt

    Eventuell gibt es Menschen die dieses "Medikament" in einer Weise für sich selbst "studiert" haben... Eigenversuche etc. (Forschungsdrang usw.) ^^

    Eventuell gibt es Menschen die dieses "Medikament" genau aus diesem Grund für "angemessen" halten...

    Ich will hier nur ausdrücken, dass viele sehr wohl wissen wie sich dieser Wirkstoff im Bezug auf das Störungsbild auswirkt...

    Grüße

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    Ich spendiere diesem Thread mal ein transzendales Om, weils grad so schön ruhig ist.

    Om

  3. #13
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 155

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    VapoPapo.Dein Mitgliesdnahme ist sehr Aufschlußreich für mich.Somit weiß ich das wenigstens einer mitreden kann.Inhalieren ist sowieso effektiefer

  4. #14
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    VapoPapo schreibt:
    Ich spendiere diesem Thread mal ein transzendales Om, weils grad so schön ruhig ist.

    Om
    Ich halte mich diesmal raus.

  5. #15
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    Eine interessierte Nachfrage an Vapo und die anderen, die hier mitreden können: Was tut ihr, um sozialen Rückzug zu vermeiden? Es ist gemeinhin nicht sozial akzeptiert, bekifft zwischenmenschliche Kontakte zu pflegen bzw. Mitmenschen sind, wenn sie es merken (und das tun sie) irritiert. Führt das bei euch nicht auf kurz oder lang zur Isolation? Oder dazu nur noch Kontakt zu anderen ähm Cannabispatienten zu haben? (Unabhängig davon, dass es natürlich nur an der unaufgeklärten Gesellschaft etc. usw usf liegt)

  6. #16
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    Im Eingangsposting wurde die Möglichkeit der Amphetamin-Medikation genannt. Es gibt sehr gute Amphetamin-Zubereitungen. Vielleicht ist es sinnvoll, sich die gut etablierten Medikamente verschreiben zu lassen, bevor man mit Cannabis beginnt. Es birgt natürlich einen gewissen Reiz, legal Cannabis als Medikament zu nutzen. Dennoch ist der Nutzen noch fraglich.

    Gesendet von meinem SM-A310F mit Tapatalk

  7. #17
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    andi70 schreibt:
    es kostet nur ein minimaler bruchteil von anderen Krebsmedikamenten und Chemotherapien.
    Also traut euch endlich raus hier wer es nimmt .
    Wir sind hier in einem ADHS-Forum, und nicht in einem Forum zu Krebserkrankungen.

    Ergo wird hier sehr kritisch der Einsatz von medizinischem Cannabis bei der Behandlung der ADHS diskutiert.

    Es geht hier nicht darum, sich bezüglich irgendeiner Behandlungform "zu outen", was soll das?? Ich würde hier ja auch keinen Thread starten mit "MPH ist super, wenn du es nimmst: los, trau dich und raus hier damit"!! Obwohl MPH mindestens eben so kritisch in der Behandlung der ADHS in der Öffentlichkeit diskutiert wird.

    Ich raff es einfach nicht ab ... was soll denn dieser ewige Glaubenskrieg bezüglich der Medikation?! Das absolut kontraproduktiv und verunsichert so viele!

    Hier erklärt mindestens eine verifiziert wissenschaftliche/medizinische Faperson -> web4health <- immer wieder, was die Gefahren bei der Behandlung der ADHS mit medizinischem Cannabis sind.


    Dass man ERFAHRUNGEN mit MEDIZINISCHEM Cannabis bezüglich der Behandlung der ADHS hier AUSTAUSCHT, das ist ok.

    Dass man eine medizinische Behandlung rein ideologisch glorifiziert (oder auch verteufelt), ist destruktiv und hat in einem seriösen Forum wie dem unsrigen hier keine Plattform (wenn ich die Foren-Regeln recht erinnere).

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    Comfortnudel, ich sehe Cannabis in erster Linie als Psychopharmakon und Schmerzmittel mit diversen weiteren medizinischen Einsatzmöglichkeiten. Ich denke Deine Frage könnte man ebenso auf Psychopharmaka oder auch Schmerzmittel verallgemeinern. Wenn ein Medikament mich auf Aussenstehende merkwürdig wirken lässt, dann sollte die Dosierung korregiert werden oder das Medikament abgesetzt werden.

    Es geht bei der Cannabis-Medikation nicht um einen verkifften Cannabis-Fetisch, sondern um diverse höchst wirksame Medikamente. Wohlgemerkt Plural, weil Cannabis sehr unterschiedlich wirkt. Kaum zu glauben, dass ich eine mich öffnende, soziale Kommunkiation fördernde, soziale Ängste reduzierende, Aufmerksamkeit steigernde, Depressionen lindernde, morgens sofort wach machende und sanft stimulierende medizinische Sorte aus der Apotheke gefunden habe.

    Warum muss jeder Thread zum Erfahrungsaustausch bzgl medizinischem Cannabis zu einer Grundsatzdiskussion verkommen? Also rein grundsätzlich bin ich dagegen, dass der Mensch sich etwas anderes als Nahrung zuführt.

  9. #19
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    Wenn medizinisches Cannabis ein "Psychopharmakon" wäre / sein soll, dann bitte nach den gleichen Regeln vorgehen wie bei Methylphenidat.

    Sprich : Kontrollierte Zulassungsstudien, dann Kostenübernahme

    Es gibt (derzeit) weder eine plausible Idee, warum Cannabis oder Cannabis-Derivate bei ADHS wirken sollten (d.h. kein Störungsmodell) noch auch nur annähernd kontrollierte und wiederholbare Studien, die die Wirksamkeit bei ADHS belegen könnten. Und das gilt letztlich auch für die allermeisten Formen von Schmerzstörungen. Die wissenschaftliche Datenlage ist mehr als dünn. Dann wird auch noch bei Sativex plötzlich die Studie so dargestellt, als ob eine Wirkung da wäre. Dabei zeigte sich eben gerade kein signifikanter Effekt in den vorher festgelegten Kriterien. Nur einzelne positive Veränderungen bei sehr kleiner Fallzahl. Und keine Reproduzierbarkeit der Ergebnisse.

    Die negativen Folgen von Cannabis sind wohl bekannt.

    Sehr viele der Befürworter haben eine psychische Abhängigeit von Cannabis entwickelt. Statt die Sucht zu behandeln, fordern sie unter dem Label der angeblichen Selbstmedikation Drogen auf Kassenrezept.

    Soll doch Sativex bzw. deren Hersteller eine Zulassung beantragen und das mit Phase-III-Studien belegen, dass es besser als Placebo wirkt. Und zwar bei Menschen, die bisher nicht Cannabis konsumiert haben und ADHS haben.

    Wenn nun fälschlich argumentiert wird, dass es ja gegen Schlafstörungen oder Unruhe im Einzelfall bei Person X hilft, dann ist das unwissenschaftlich. Auch wenn bisher 12 Prozent der Ausnahmegenehmigungen für medizinische Cannabinoide für ADHSler ausgeteilt werden.

    Und die Lobbyisten in Sachen medizinisches Cannabis bei ADHS argumentieren letztlich genau so.

    Was mich dann ankotzt ist die Abwertung der herkömmlichen Therapien der multimodalen Therapie.

    Und ich lese ziemlich regelmässig in den Foren zu medizinischem Cannabis mit.

  10. #20
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 556

    AW: Medizinisches Cannabis Erfahrungen

    Die Zeitgenossen, die morgens um 7 Uhr mit der Flasche Bier am Bahnhof stehen, die sagen auch, dass sie durch ihr Bierchen, Schoppen, "Lebenselixier" usw. überhaupt erst nur funktionieren würden und ein deutlich fähigerer Mensch wären - natürlich ist nichts davon objektiv zutreffend, der "Spiegeltrinker" ist durch Alkohol genauso dysfunktional wie jeder andere auch, er braucht aber eine gewisse Dosis zur Kuppierung der Entzugserscheinungen. "Kaum zu glauben, dass ich eine mich öffnende, soziale Kommunkiation fördernde, soziale Ängste reduzierende, Aufmerksamkeit steigernde, Depressionen lindernde, morgens sofort wach machende und sanft stimulierende medizinische Sorte aus der Apotheke gefunden hab" Dieser Satz ist rein subjektiv und das sagen sie alle. Nochmal: da stehen die wichtigesten ernüchternden Fakten über Cannabis in der Medizin alle sehr kompakt drin:

    Drogen in der Medizin: Cannabis auf Rezept

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