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Diskutiere im Thema Angst vor Methylphenidat,da Zweifel an der ADHS-Diagnose im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 53

    Angst vor Methylphenidat,da Zweifel an der ADHS-Diagnose

    hallo alle zusammen,

    nun ja,ich weiß net so ganz ob ich 1. hier richtig bin und auch 2. ich das alles so gut erklären kann,wie meine situation ist.

    ich habe ja schon lange nichts mehr von mir hören lassen,da vieles in meinem leben abging und ich einiges nach hinten stellen musste....nun ja,es wurde vor 6 monaten bei mir durch einen psychologen adhs festgestellt,der viele gespräche und einige tests mit mir durchführte!wie ich ja in meiner vorstellung erwähnte,leidete ich lange und angststörungen und sog. depressionen (von dem ich aber immer nicht so überzeugt war- das hatte immer meine neurologin gesagt,aber kein ad wirkte bei mir)...nun ja,endlich habe ich es dann irgendwann mal geschafft mit meiner diagnose und ganz vielen unterlagen vor zwei wochen meine neurologin aufzusuchen und um mph zu bitten,da auch therapeut sagt,das es bei mir sinnvoll wäre, um auch die verhaltenstherapie und studium etc ordentlich auf die reihe zu kriegen!ich war sehr froh,das ich endlich da angekommen bin,die entgültige diagnose hatte und meiner neurologin sagen konnte,das sie sich doch in einigen dingen etwas geiirt hat.....ABER: das was kam,war der hammer! als erstes dürfte ich mir anhören,das ich jetzt zu den coolen studenten gehöre,da ich jetzt mph bekomme, ich mir komplett alles einbilden und einreden würde und sie mich doch jetzt seit ca 7 jahren kennt und ich eine übertriebene und sehr labile persönlichkeit hätte,die einfach nur allen menschen gefallen will und mich damit abfinden soll und kein adhs hätte! zitat: "adhs gibt es auch nicht wirklich,sie würde nich daran glauben etc...mph würde stark depressiv machen etc und allgemein würde es bei mir keines falls helfen " ..... also die volle breitseite von seitens der ärztin! tjaja und nun sitz ich hier seit montag mit meinem mph und trau mich kein bisschen zu nehmen und habe sogar regelrecht angst davor bekommen! ich habe mir auch nochmal gedanken über die sog depressionen gemacht und ich komme immer nur in solchen stimmungen,weil ich nicht klar denken kann und nur dieses gedankenkarussel habe,was mich immer sehr erschöpft und deswegen viel hinlegen muss!.....ich bin jetzt einfach so immenz verunsichert worden,das ich gerade net so weiter weiß....ich hatte auch schon 1 verhaltenstherpaie hinter mir,die nicht an adhs gelehnt war (damals wegen der anststörung) und die nichts brachte...die ich aber jetzt mache,ist einfach klasse!da versteh ich mich,das bin genau ich,was er sagt...aber diese bl... neurologin!man man man,da könnt ich jetzt schon wieder sauer werden und vollkommen ausrasten!verdammt,was sagt ihr?bedenken berechtigt,oder sagt ihr: "alberta,mut zur lücke,hau dir mph rein und merke,das es helfen KANN"

    vielleicht wollt ich mich auch gerade mal son bissl austauschen,weil das mich belastet....hattet ihr damals auch solche bedenken mit einem mal?hatte ihr schiss vor der ersten einnahme?haarrrrhhh...jetzt bin ich stocksauer auf die ärztin...ich meine,was soll das?wenn man nicht überzeugt ist,das ein patient adhs hat,warum gibt man ihm dann mph?ich hbe so das gefühl,das sie mir zeigen will,das es nicht hilft und ich dadurch kein adhs habe!was meint ihr dazu

    lg alberta (tut mir leid für mein nicht verständliches deutsch-kocht das blut erstmal in mir,entwickel ich oft eine nicht sehr verständliche ausdrucksweise

  2. #2
    IchBins

    Gast

    AW: Angst vor Methylphenidat,da Zweifel an der ADHS-Diagnose

    Hallo Alberta,

    ich verstehe in erster Linie jetzt nicht ganz, wie eine Neurologin dir dieses Medikament verschreibt wenn sie selbst als "Fachkraft" Zweifel hegt. Man liest hier sehr viel über den mühesamen Weg der Diagnose und von vielen Kämpfen.

    Ich finde das äußerst bedenkswert und würde genauso verunsichert sein.

    Die Entscheidung liegt im Endeffekt bei dir ob du einen Versuch mit MPH startest. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das das was deine Ärztin da von sich gelassen hat, genauso au mich zutreffen könnte. Ich leide auch unter Angstzuständen und Depression.

    Ich für mein Teil habe mich in den letzten Tagen gegen eine Medikamenteneinnahme entschieden. Ich will aber auch betonen das das "Da Vinci" Gen, bei jeden anders ausgeprägt ist. Ich leide auch unter Ad(h)s, aber wohl nicht ganz so schlimm ausgeprägt wie bei vielen anderen. Deswegen kann auch wirklich nur ein Spezalist auf dem Gebiet helfen.

    Ich an deiner Stelle würde, so schlimm es klingen mag, mich nochmal hinsetzen und nachdenken wo es noch spezielle AD(H)S Kliniken gibt, Ärtze die sich auskennen.

    Gerade bei einem Ads-ler halte ich es für wichtig eine Gewisse Sicherheit zu haben.

    Wenn du dir unsicher bist, lass das Medikament weg und such dir noch eine Meinung eines Spezialisten. Ansonsten ist es vielleicht ein Versuch wert MPH einzunehmen und zu schauen wie du darauf klar kommst.

    Alles Gute für Dich!!

    Lg, IchBins

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Angst vor Methylphenidat,da Zweifel an der ADHS-Diagnose

    ich habe zusätzlich auch noch vergessen,das sie auch eine psychoanalytikerin ist (die ja so gut wie alle nicht an adhs glauben,sondern eher an frühkindliche traumatas etc)
    ich und meine familie und sogar freunde,die davon wissen,sind alle davon überzeugt das es sich bei mir um adhs handelt....selbst meine ergotherapeutin sagt,dases bei mir sich nicht um eine "klasssische depression" handelt,denn ich hole mich selber immer wieder sehr schnell heraus!der psychologe,bei dem ich den test gemacht habe, ist seit 15 jahren auf adhs spezialisiert- sowohl kinder als auch erwachsene!...ich bin un war mir der sache hundert pro sicher,nur hat sie mir jetzt einen großen schrecken ggü des medis eingejagt und wie soll es auch anders bei adhs sein,fängt ordentlich das grübergewitter an!ach vielleicht sollte ich mich nicht anstellen und einfach machen und sehen,wie es kommt!aber lieben dank an ichbins,was du geschrieben hast,war wirklich gut!nur das problem ist,das es in meiner gegend recht schwer ist,kompetente ärzte zu finden (hatte auch schon 3 andere begegnungen mit psychiatern,von denen ich hier gar nicht erst anfangen will zu reden-sonst schüttelt ihr alle nur noch mit dem kopf)- hier wird sehr sehr viel gegen adhs gepfeffert und gemacht und getan,so dass es sehr schwierig ist,hier verständnis zu bekommen!von daher kann man auch sehr viel an der kompetenz der ärzte zweifeln!!!

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 258

    AW: Angst vor Methylphenidat,da Zweifel an der ADHS-Diagnose

    Hallo Alberta,

    jetzt versuche Dich mal zu "sammeln" .. ich weiß ist schwierig für uns ADHsler und in einer solchen Situation würde ich auch "kochen"

    Zu den Fakten (korrigiere mich, wenn ich Dich falsch verstanden habe):

    1. Du hast einen Therapeuten, der die Verdachtsdiagnose ADHs gestellt hat und diese Diagnose ADHS ist durch Tests bestätigt worden.

    2. Du selbst glaubst daran, dass ADHS einen Großteil Deiner Probleme verursacht

    3. Du warst viele Jahre bei einer Neurologin (und Psychotherapeutin und- ananlytikerin).
    Diese Neurologin hat die Diagnose ADHS JAHRELANG! bei Dir nicht erkannt!

    Und jetzt hat ein nichtärztlicher "Kollege" von ihr das "Rätsel" Deiner vielen verschiedenen Einzelsymptome gelöst.- ADHS !

    4. Nun bist Du - weil der (nichtärztliche)Therapeut kein Rezept ausstellen kann - zu der Neurologin gegangen und hast sie um ein Rezept für MPH gebeten.

    Und sie hat gesagt: "ADHS gibt es nicht und wenn es ADHS gäbe, dann haben Sie, Frau Alberta, das nicht.
    Aber obwohl Sie kein ADHSler sind schreibe ich Ihnen - wie von dem pfiffigen Therapeuten, der das ADHS diagnostiziert hat vorgeschlagen - MPH auf."

    So Alberta:
    ein Problem hat V.a. die Neurologin! (und nicht Du!)

    Entweder es gibt kein ADHs und wenn es das gäbe Du hast kein ADHS, dann dürfte die Neuroogin Dir MPH nicht rezeptieren.

    Oder

    es gibt ADHS und - wie die Tests bestätigten - Du hast ADHS.
    Dann müsste Deine Neurologin etwa so reagieren:

    ich schreibe Ihnen MPH auf, nehmen Sie das MPH in der und der Dosis.
    Vermutlich werden nicht alle Symptome des ADHs (und der inzwischen aufgetretenen Komorbiditäten) damit beseitigt sein.
    Wir (Frau Neurologin und Alberta) werden miteinander rausfinden, wie gut und für welche Symptome MPH Ihnen hilft.
    Wenn Ihnen das MPH nicht ausreichend hilft, werden wir miteinander rausfinden, welches Medikament ich Ihnen statt dessen oder zusätzlich aufschreibe ..

    So lange Rede kurzer Sinn:

    Alberta, Du hast eine Diagnose und Du hast jetzt MPH.
    Jetzt habe nicht so große Angst. Sicher jeder reagiert anders auf MPH aber was soll "Schlimmes passieren", wenn Du es einnimmst ?

    ich glaube die Nebenwirkungen von MPH sind überschaubar und (nicht retardiertes) MPH wirkt kurz, d.h. wenn Dir wegen des MPH irgendwie "komisch" werden sollte (konjunktiv!) müsste das in ein paar Stunden wieder weg sein.

    Mache doch folgendes:
    Wenn Du Sorge hast, dass Du auf das MPH komisch reagierst: mache doch mit Deinem Therapeuten (dem der die ADHS-Diagnose gestellt hat) aus, dass er für Dich erreichbar ist, wenn Du die ersten Male MPH nimmst.

    Sei froh, dass die Neurologin, Dir das MPH rezeptiert hat und denk´Dir "rutsch mir den Buckel" - Hauptsache Du, Frau Neurologin, verschreibst mir die Medikamente.

    Meine Meinung dazu !

    Grüße von pingpong

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Angst vor Methylphenidat,da Zweifel an der ADHS-Diagnose

    Hej Alberta

    du schreibst :
    "adhs gibt es auch nicht wirklich,sie würde nich daran glauben etc...mph würde stark depressiv machen etc und
    ... leider kommt das sehr häufig vor ...ich dachte ich könnte mit meinem Neurologen da auf einen Nenner kommen ... er vertritt auch die Meinumg ADS/ADHS gibt es bei Erwachsenen nicht ...

    inzwischen bin ich "ernüchtert" und am Boden der Tatsachen angelangt ...das es auf alle Fälle Wert ist einen weiteren Weg in Kauf zu nehmen ... die Ärzte/Neurologen sind noch nicht so viele ...deshalb oft die weiten Wege..seufz ...aber allemal besser als Irrwege .

    Ich finde es ein Anmaßung was die Neurologin behauptet , und außerdem finde ich es unverantwortlich dich so in eine Verunsicherung zu stürzen und das als "Fachkraft".

    ich mir komplett alles einbilden und einreden würde und sie mich doch jetzt seit ca 7 jahren kennt und ich eine übertriebene und sehr labile persönlichkeit hätte,die einfach nur allen menschen gefallen will und mich damit abfinden soll und kein adhs hätte!
    ...also, da fehlen mir die Worte ...

    Noch haben wir eine freie Arztwahl, das auch wenn du 7 Jahre dort warst immer neu entscheiden kannst wohin du gehst ...was sagt den dein Bauchgefühl, hast du denn noch Vertrauen zu der Neurologin ?

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Angst vor Methylphenidat,da Zweifel an der ADHS-Diagnose

    Hallo Alberta!

    In Deutschland gibt es ja einige Selbsthilfegrupppen, wende dich doch mal dahin. Zur Not such ein bisschen weiter weg.

    Such dir einen Arzt, dem du vertraust.
    Wenn ein Arzt, dessen Fachgebiet die Psychiatrie und Neurologie ist, heutzutage der Meinung ist, dass es ADHS bei Erwachsenen nicht gibt, isses einfach kein guter Arzt, und ist komplett nicht auf dem neuesten Stand.

    Da wusste sogar mein "Landarzt" besser Bescheid, und ich komme immerhin aus dem derzeit ärmsten Bundesland Österreichs, mit der niedrigsten Psychologendichte dieses Landes.

    Im Übrigen bin ich der Meinung wie pingpong. Mach dir nicht viele Gedanken zu MPH.
    Es ist kein Wundermittel, und man kann nicht sagen, wie es bei dir wirken wird. Und wenn du Bedenken hast, sprich dich mit deinem Therapeuten ab, eventuell kannst du es während einer Therapiesitzung mit ihm nehmen, oder kurz davor.

    Immerhin wird es auch an Kinder ab 6 Jahren verabreicht. Und wie pingpong schon sagte, es wirkt 3 Stunden.
    Geändert von Cowboylx (24.03.2010 um 16:52 Uhr)

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Angst vor Methylphenidat,da Zweifel an der ADHS-Diagnose

    pingpong schreibt:

    Und sie hat gesagt: "ADHS gibt es nicht und wenn es ADHS gäbe, dann haben Sie, Frau Alberta, das nicht.
    Traurig.. Man mag zu ADHS Diagnostik stehen wie man will... Aber solche Sätze einen Patienten zu sagen gehen doch gar nicht

    Es ist leider wirklich so.. wenn man zu den falschen Ärtzen geht bleibt ADHS unerkannt... bei mir auch...

    1) Verdacht in der Kindheit .. da ich aber ADHS habe wo die Hyperaktivität im Hintergrund gegenüber der Aufmerksamkeitsstörung ist, würde damals nichts genaues Diagnostiziert... "Der hat Hyperaktive Symtome .. aber ist nicht Hyperaktiv" .. "Der hat einen hohen IQ, kann aber damit nix anfragen" ..
    ... Leider hat man früher nur das Zappelphilip Symtom betrachtet

    2) Immer und immer wieder war ich bei Psychologen und Psychiatern .. eine ältere Psychiaterin war voll daneben... unnütze Gespräche und irgendwelche Zink , Magnesium und Co .. Tabletten und Benzos (nur gelegentlich) .. was nix half.. Gott sei dank ging die Krankenkasse dazwischen und frage was die Verschreibungen sollten.. danke

    3) Ein weiterer Psycho Onkel diagnostizierte eine Borderline Störung mit Schizo Typischen Zügen Und das nur durch einen kleinen Test.. kein großartiges Gespräch.. keine weiteren Fragen.. danke !

    4) Ein freiwilliger Aufenthalt in einer offenen Klapse brachte zuminderst dank guten Arzt mir etwas Selbstbewustsein und auch die Angsstörungen verschwanden.. ADHS wurde immer noch nicht erkannt ..

    5) Erst viel später wollte ich es wissen, begab mich zu einem ADHS Arzt .. und siehe da .. Diagnose ADHS ... und nix mit Schizo Störung und Co .. das wurde dort auch allles mitgetestet... und es geht mir besser und ich kann jetzt wirklich was leisten....

    Leider kann man wirklich die Meisten vergessen.. wirklich.. es gibt nur ganz wenige Ärtze die mir gut geholfen haben.. viele andere liesen sich nur "zulabern" und haben absulut null irgendetwas bewirkt... Und wenn ich nicht selbst ein wenig ausgepasst hätte, dann wäre ich heute Abhängig von Benzos .. danke

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Angst vor Methylphenidat,da Zweifel an der ADHS-Diagnose

    @ pingpong: ich muss sagen YES! ich hatte vorhin alle zweifel über bord geworfen,auf meine mitbewohnerin gewartet und die ersten 5 mg genommen!bedenken? fehlanzeige....ich merke eine wirkung,kann sie aber nicht einschätzen...aber deshalb lass ich mich nicht aus der ruhe bringen!ich merke,das meine gedanken nicht mehr so abschweifen und ich im positiven sinne aufgeputscht bin...zur freude meiner mitbewohnerin und komilitonin,das wir gleich endlich mal zusammen lernen.....aber zu den rest...das was du geschrieben hast,ist wirklich auf den punkt gebracht und genauso hat sich das alles auch ergeben!danke,das du das noch mal so erläutert hast,denn so konnte ich mir das klar vor augen halten,das ich nicht an mir zweifeln sollte,sondern an meiner neurologin!ja,das war echt ein unding,was sie getan hat (aber um noch zusätzlich zu sagen: das hat sie nicht zum ersten mal gemacht...als ich das erste mal ankam,das ich "zwanghaft zerstreut" gelesen habe und auf adhs getestet werden will,hat sie mich ausgelacht...und ich dachte mir dann vorhin auch : " ach,die kann mich....(naja,weißt schon...ich bin jetzt froh,das ich es getan habe und mich schon wieder besabbeln lasse

    @dori: was ich hier geschrieben habe,war die kurzfassung dessen,was sie mir gesagt hat. noch ein letztes zitat um dem ganzen die krone aufzusetzen: " frau alberta,sie haben kein adhs,sie haben angstzustände un depressionen,damit müssen sie sich abfinden,denn es gibt schließlich viele menschen,die in meinem alter sind und schon deswegen rentner sind"- ich bin bald 26 und studiere ein sehr gutes studium wo ich mich verschulde (weil arbeiten nebenbei geht bei mir nunmal nicht),weil ich später karriere machen will!....ich habe mir jetzt so gedacht,das ich das medi jetzt nehme,und wenn frau neurologin der meinung ist,mich weiter nieder zu machen,dann werde ich nach einem anderen suchen.zum glück habe ich noch einem im hinterkopf,der mir vorhin eingefallen ist....aber jetzt bin ich erstmal froh,das ich das medi habe!

    @pingpong und dori: vielen lieben dank für die sehr aufbauenden puschenden antworten!ihr habt beide defintiv recht....danke danke danke!!!! ICH BIN WIRKLICH DANKBAR FÜR DIESES FORUM

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Angst vor Methylphenidat,da Zweifel an der ADHS-Diagnose

    Cool dass es dir hilft.

    Dieses komisch nicht einordenbare Gefühl ist normal, das hatte ich auch.
    Probier mal speziell Sachen und Dinge, die du vorher nicht konntest oder wo du dir schwer getan hast, wenns dann mit den Medis klappt, gibts so noch nen Aufschwung dazu.
    Zb bei mir:

    Ich kann endlich Mundharmonika spielen, wofür ich sonst nie "Zeit" oder "Ruhe" hatte ( lieber am PC rumgehangen ).

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Angst vor Methylphenidat,da Zweifel an der ADHS-Diagnose

    @cowboylx: ja,es gibt sogar tatsächlich hier eine selbsthilfegruppe,wo ein nettes forummitglied hier mich schon öfter angesprochen hat...nur leider hatte ich bis jetzt nicht die zeit dazu,weil jedes mal,wenn es stattfand,irgendwas dazwischen kamen (prüfungen,trennung und auszug vom exfreund etc)aber ich werde mich da wohl doch endlich nächsten monat einklinken,denn die wissen dann eher,zu welchen arzt man gehen kann!

    @kerberos: es ist einfach unglaublich...das mit den medikamenten kenn ich auch...ich bekam sogar tavor gegen meine angstzustände,was mir z.b. auch nichts gebracht hat!meine angststörungen habe ich seit langem im griff,denn es sind bei mir reizüberflutungen,die mich in stress geraten lassen und sich das den panikattacken ähnlich anfühlt! es ist tatsächlich unglaublich,was und wie unsorgsam die ärzte mit medis umgehen,aber wenn es um das BÖSE mph geht,dann wird es verteufelt....wenn ich allerdings an die schlimmen einsteiger- und vor allem entzugserscheinungen von ad`s denke die ich hatte,dann wird mir wirklich wirklich ganz bange!nie wieder werde ich diesen mist anfassen!davor habe ich einfach nur angst!

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