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Diskutiere im Thema Amphetamin und Cannabis im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 248

    AW: Amphetamin und Cannabis

    Stier schreibt:
    Ich bekomme das Cannabis nicht für ADHS. Ich habe auch chronische Schmerzen. Aber weder der eine noch der andere Arzt kennen sich mit dem jeweils anderen Medikament aus. Da muss man eben vorsichtig sein. Bisher habe ich es jedenfalls überlebt^^

    Dachte hier mal zu fragen, kann ja auch nicht schaden... aber ist vllt auch etwas speziell die Frage.
    Danke dir für die ergänzenden Infos!

    Ich glaube der Alptraum vieler Betroffener ist es einfach, eines Tages Schlagzeilen wie diese in der Presse vorzufinden: "Kiffer-Ring beschafft sich Hanf über erschlichene AD(H)S-Diagnosen - mit der Modediagnose zum legalisierten Drogen-Rausch?"

    Lieben Gruß
    Holdi

  2. #12
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Amphetamin und Cannabis

    Stier schreibt:

    (Edit: Vielleicht könnte der Mod ja statt Cannabis "Medizinalhanf" eintippen, ich konnte das jetzt nicht ändern, vielleicht hilft das aber bei der Interpretation meiner durchaus legitimen Fragestellung.)
    Am Besten wäre es, du würdest von allen Präparaten die du meinst, den genauen Namen hier nennen - "Medizinhanf" hast das gemeinte Medikament doch bestimmt nicht, oder?
    LG, habit

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Holdischnald schreibt:

    Ich glaube der Alptraum vieler Betroffener ist es einfach, eines Tages Schlagzeilen wie diese in der Presse vorzufinden: "Kiffer-Ring beschafft sich Hanf über erschlichene AD(H)S-Diagnosen - mit der Modediagnose zum legalisierten Drogen-Rausch?"
    Aaaaaaach sooooooo ... gipppps doch zuuuuu ... du verdingst dich als Ghostwriter für derlei Schreiberei ...













  3. #13
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Amphetamin und Cannabis

    Ich könnte mir vorstellen dass das stark abhängt von der Form in der du Cannabis zu dir nimmst. XXX verträgt sich aus eigener Erfahrung besser mit MPH als XXX, welches bei mir zur Überstimulation führt. Vielleicht findest du auf englischen Seiten mehr, da in Amerika ja ADHS und Cannabis ein wenig weiter sind als hier.

    Ein großer Teil der Drogenabängigen sind meiner Meinung nach ADHSler die sich selbst behandeln aber keine Waage oder gleich bleibende Stoffkonzentrationen haben. Die Angst vor Drogen die noch herrscht macht es für einige Betroffene unmöglich diagnostiziert zu werden. Darum finde ich dass wir dazu nicht beitragen sollten. Vielleicht irre ich mich ja aber vielleicht auch nicht.
    Geändert von traenenclown (15.06.2017 um 09:56 Uhr) Grund: Problematische Begriffen entfernt, Drogenslang

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Amphetamin und Cannabis

    Auch ich bin chronischer Schmerzpatient (Gerbershagen Stadium III) und habe sehr starkes ADHS. Chronische Schmerzen wirken sich nicht gerade günstig auf ADHS aus, dafür habe ich meine Gesamtsymptomatik in erster Linie mir dem Kraut aus der Apotheke gut im Griff. Ich habe eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse, die natürlich auch durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) geprüft ist und nachvollzogen werden konnte. Ich erfahre durch das Apotheken-Kraut eine lang nicht mehr gekannte Lebensqualität, insbesondere dank nicht mehr vorhandener Impulsivität und erhöhter Aufmerksamkeit – auch Schmerzen machen Launen, stinkig und lenken enorm ab.

    Ich finde die Kombinationswirkung von DexAMP/Elvanse/Attentin und Kraut eigentlich sehr interessant, weil beide Medikationen gemeinsam bei mir zur besten geistigen Klarheit und Sozialisierung führen und gegenseitig die Nebenwirkungen der erhöhten Wachheit/Müdigkeit deutlich auf ein "Normalmass" reduzieren. Das wäre das Optimum, wenn da nicht das klitzekleine Problem wäre, dass AMP und THC das Herz stimulieren und es besonders anfangs bei unvorsichtiger Eindosierung zu kurzzeitigem Herzrasen (ca. 15 Minuten) kommen kann, so als ob man unter dem noadrenergen Amphetamin eine Adrenalinausschüttung bekommt. Sowas ist nicht angenehm, eher beängstigend, kann einem aber auch mit reiner Stimulanzienmedikation passieren. Da der L-Anteil des D/L-AMPs eigentlich nur auf das Herz geht, würde ich auf einen D/L-Saft verzichten und wenn es ohne AMP nicht geht wenigstens zur Sicherheit auf Dex-Amp oder Attentin oder noch besser das langsam wirkende Elvanse umzusteigen. Im Zweifel würde ich das gefährlichere Medikament Amphetamin in Dosierung und Einnahme reduzieren oder einfach entweder auf das Apotheken-Kraut oder Amphetamin verzichten. Erst durch Cannabis funktioniert meine schmerzbeeinflusste Motorik und ich habe ein sehr gutes Körpergefühl, so dass ich fast jede frei Minute draussen verbringe und mich bewege und wieder viel Sport mache, was sich auch auf das ADHS positiv auswirkt. Ich bin jetzt schon sonnengebräunt wie ein Bauarbeiter. ;-) Das Amphetamin ist leider eine Sportbremse und führt zu Muskelverhärtungen und -verspannungen.

    Weil die Frage aufkam: Ich habe glücklicherweise mehrere Sorten Apotheken-Hanf auf Kassenrezept zur Verfügung, so dass ich damit bestens motiviert und antilethargisch durch den Tag komme, einen gesunden Schlafrythmus gefunden habe, sowie eine positive Resonanz erfahre. Morgens setze ich je nach Verfügbarkeit ausschliesslich in der Apotheke verfügbare CBD/THC-Sorten, wie Argyle, Penelope, Pedanios 8/8 oder Bediol ein, weil sie mich sozial aktivieren und wach machen und das CBD gigantisch auf meine Spasmen, Sklerosierungen und Ödeme wirkt. Zum konzentrierten Arbeiten verwende ich THC-potente Sativa-lastige Sorten wie Bedocran, Houndstooth, Pedanios 22/1, die mir einen sehr guten Fokus ohne Ablenkungen ermöglichen. Wenn ich mal eine Pause brauche oder einen Gang runterschalten will, dann verwende ich Pedanios 14/1 oder Bedrobinol und wenn ich wirklich mal nicht schlafen kann, weil die Sativas sehr wach machen oder ich spätabends noch immer mit Problemlösungen und dem klassischen Gedankenkarussell beschäftigt bin, dann lasse ich mich von einer Indica-Sorte wie Bedica zum Schlaf verführen. Warum so viele Sorten? Es gibt leider Lieferengpässe, jedoch lassen sich viele Sorten untereinander austauschen. Das ist dann so als ob man von MedikinetAdult zu RitalinAdult wechselt.

    Aussenstehenden erkläre ich meine Apotheken-Kraut-Medikation mit meinem Schmerzleiden, wodurch auch jeder die offensichtliche ADHS-Symptomatik besser versteht. Ich habe es aufgegeben mich über ADHS zu erklären, was leider nur so wenige nachvollziehen können. Schmerzen will keiner, kennt aber jeder.
    Geändert von VapoPapo (15.06.2017 um 14:35 Uhr)

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Amphetamin und Cannabis

    Es gibt sogar mal wieder eine neue Studie zu Cannabis und ADHS:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28576350

    Geniesst den Tag im Freien!

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Amphetamin und Cannabis

    Mein Arzt hat mir empfohlen zu meiner Dauermedikation Attentin 5mg, abends medizinisches Cannabis zu nehmen. Die Begründung ist ganz einfach.

    1. Hört damit mein Gedankenkarussell abends auf, ohne aufzuputschen.
    2. Dadurch kann ich besser einschlafen
    3. Nimmt es meine Ängste - ist natürlich Sortenbedingt und es kommt auch auf die Person an, die es nimmt.
    4. Lockert es die Muskeln, die durch das Attentin angespannter sind. (Sport und Meditation kommen natürlich noch dazu, es ist kein Ersatz!)
    5. Komme ich endlich mal dazu, mich zu entspannen und auf mich zu achten bzw. mich selbst zu fühlen. Ich habe so viel ausprobiert, etliche Entspannungstherapien gemacht, Achtsamkeitskurse besucht, etc., es geht damit einfach besser.

    Ich finde die Kombination sehr hilfreich. Probleme hatte ich nur am Anfang, wo das Attentin noch leicht gewirkt hat und es auf den Kreislauf ging. Das auch als Antwort auf deine Frage. Zusammen eingenommen geht es bei mir nicht, erst wenn die Wirkung vom Attentin nachgelassen hat.

    Ich nehme es nicht täglich, dafür ist es noch zu teuer. Der Antrag auf Kostenübernahme liegt beim MDK, da müsste aber bald eine Antwort kommen.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 248

    AW: Amphetamin und Cannabis

    habitbreaker schreibt:
    Aaaaaaach sooooooo ... gipppps doch zuuuuu ... du verdingst dich als Ghostwriter für derlei Schreiberei ...
    Ghostwriting verstößt gegen meine ethische Moralität, aber sowas von...

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 248

    AW: Amphetamin und Cannabis

    drdomuch schreibt:
    Ein großer Teil der Drogenabängigen sind meiner Meinung nach ADHSler die sich selbst behandeln aber keine Waage oder gleich bleibende Stoffkonzentrationen haben.
    Hallo drdomuch,

    dass unbehandeltes AD(H)S zu Sucht/Kriminalität und zerstörten Lebenskonzepten führen kann, ist klar, aber die Annahme, dass gleich die überwiegende Mehrheit der Drogenabhängigen dieser Kategorie zugehörig ist, übersieht, dass da noch viele andere mögliche Gründe für Drogensucht in Frage kommen.

    Außerdem ist eine Selbstbehandlung (in der Regel ohne Krankheitskenntnis- und/oder Einsicht) immer noch ein Drogenmissbrauch, der ggf. die Betroffenen sowie u.U. Mitmenschen schädigt. Da sollte man denke ich also schon ganz klar differenzieren.

    drdomuch schreibt:
    Die Angst vor Drogen die noch herrscht macht es für einige Betroffene unmöglich diagnostiziert zu werden. Darum finde ich dass wir dazu nicht beitragen sollten. Vielleicht irre ich mich ja aber vielleicht auch nicht.
    Ich denke schon, dass Angst vor Drogen grundsätzlich eine sinnvolle Sache ist, denn sie sind nunmal meistens schädlich und werden entweder medizinisch kontrolliert zur Behandlung von gesundheitlichen Defiziten eingesetzt oder unspezifisch zur Betäubung nicht erkannter sonstiger Defizite gebraucht/missbraucht.

    Auch kann ich mir sehr problemlos vorstellen, dass da draußen nicht wenige Drogenabhängige jedes Mittel nutzen (müssen), um ihre Sucht kurzfristig zu befriedigen; auch der Missbrauch nicht sorgfältig durchgeführter AD(H)S-Diagnosen oder leichtfertig verschriebener Medikamente gehört dazu.

    Das soll nicht heißen, dass man Drogenabhängigen den Zugang zu Drogen auf legalem Wege (um Beschaffungskriminalität, gesundheitliche Risiken etc. zu entschärfen) vorenthält, sondern dass man im Gegenteil ganz bewusst das Problem so differenziert wie möglich angeht und das bedeutet: Auf der einen Seite sind die krankheitseinsichtigen diagnostizierten Betroffenen und auf der anderen die drogenabhängigen Menschen, denen viel grundlegender geholfen werden muss.

    Lieben Gruß
    Holdi

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.564

    AW: Amphetamin und Cannabis

    Ohne mir das ganze "Gemecker" jetzt anzuhören (hab schon einigermaßen durchgeblättert ^^)

    Es führt doch wie immer zu dem gleichen Ausgangspunkt!

    Oder irre ich mich hier etwa?

    Die Frage hierbei ist doch einzig die Wechselwirkung zwischen Amphetamin und Cannabis BEI BETROFFENEN

    Nachdem es in dieser Hinsicht KEINERLEI Studien gibt, enthalte ich mich einer "Verurteilung"
    Genauso wenig gibt es wirkliche handfeste Studien zum Alkoholkonsum + Amphetamin...

    Ich denke dennoch die Ärzte sind keine Unmenschen! ^^
    Sie geben dir den Rat es zu unterlassen, weil diese Menschen schon ein "wenig" mehr Kenntnisse besitzen (ohne das sie "Verbohrt" sind )

    Hier ist wieder die Einzelansicht gefragt ...
    und ohne hier angreifend wirkend zu wollen (oder parteiisch) ist dieses Thema einfach empirisch "noch" nicht ERFORSCHT!

    Grüße

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Amphetamin und Cannabis

    Kurz und knapp:
    Ich konnte bis jetzt keine Wechselwirkung zwischen Cannabis (Hybriden) und Ritalin adult 20 mg feststellen.
    Wobei ich drdomuch recht gebe, dass die [ ... ] Begriff gelöscht (siehe Community-Regeln) und auch die Sorte des Cannabis wohl eine Rolle spielen.

    Grüße,
    Hagakure

    P.S.
    Ich bin mit adHs diagnostiziert.
    Geändert von Alex (24.06.2017 um 22:01 Uhr) Grund: Siehe Edit

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