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Diskutiere im Thema Dexamphetamin als Lösung (NRF 22.9)/ paar Fragen im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Nicht die Mama

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 379

    AW: Dexamphetamin als Lösung (NRF 22.9)/ paar Fragen

    Deswegen schüttel ich meine Tropfen und den Saft immer vorher. Bei den Tropfer ergibt sich aber noch ein Problem mit der Dosierung .. es ist entweder einer mehr oder einer weniger

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Dexamphetamin als Lösung (NRF 22.9)/ paar Fragen

    Die "Absetzerscheinungen" von Psychopharmaka sind ganz normal. Beim einen treten Sie mehr, beim anderen weniger auf. Die Einen gehen durch die Hölle, für die anderen ist das nur ein Spaziergang. Wobei die Nebenwirkungen von Stimulantien eher als mild beschrieben werden (und von mir auch so wahrgenommen) im Vergleich zu anderen. Am besten immer schrittweise die Dosis verringern, so kann man die Intensität flach halten.

  3. #13
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 90

    AW: Dexamphetamin als Lösung (NRF 22.9)/ paar Fragen

    failed? schreibt:
    Die "Absetzerscheinungen" von Psychopharmaka sind ganz normal. Beim einen treten Sie mehr, beim anderen weniger auf. Die Einen gehen durch die Hölle, für die anderen ist das nur ein Spaziergang. Wobei die Nebenwirkungen von Stimulantien eher als mild beschrieben werden (und von mir auch so wahrgenommen) im Vergleich zu anderen. Am besten immer schrittweise die Dosis verringern, so kann man die Intensität flach halten.
    Ja, danke! die Dosis Schrittweise verringern funktioniert auch mit dem Dexamph relativ gut da hast du recht war trotzdem echt überrascht wie stark ich es merke.... finde einen tag auf wenig oder 0 Dexamph. erheblich schlimmer als mit wenig buprenorphin oder Diazepam.....
    Die Nebenwirkungen der Stimulanzien sind meiner Meinung und Erfahrung nach im Vergleich zu seeeeehr vielen Medikamenten wirklich mild! Absetzerscheinungen mies aber Nebenwirkungen wirklich gering! Also wenn ich da nur an die ganzen SSRI/SNRI denke ohjeohje

    1Durch√2 schreibt:
    Deswegen schüttel ich meine Tropfen und den Saft immer vorher. Bei den Tropfer ergibt sich aber noch ein Problem mit der Dosierung .. es ist entweder einer mehr oder einer wenigerhttps://adhs-chaoten.net/images/smilies/019.gif
    Schütteln sollte man definitiv nicht vergessen! Stimmt! Du kannst dir das konservierungsmittel sehr günstig selbst kaufen in jeder Apotheke oder die Apotheke dann auch bitte es dir um 50% zB zu verdünnen. Dann hast pro Tropfen nur 0,687mg Dexamphetaminsulfat und kannst es dir da leichter machen! Habe damit jetzt durchweg gute Erfahrugnen gemacht!
    Geändert von Felgirl (10.04.2017 um 23:57 Uhr)

  4. #14
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 73

    AW: Dexamphetamin als Lösung (NRF 22.9)/ paar Fragen

    Danke für den Hinweis mit dem Schütteln!

    Ich habe erst seit 2 Wochen meine ADS-Diagnose und (nach ein paar Tagen ausprobieren für die richtige Dosis) nehme seitdem 7 Tropfen Dexamfetaminsulfat morgens. Direkt nach dem Aufwachen (auf leeren Magen) dauert es bei mir 20min und dann bin ich "richtig" wach (ohne dauert es 4-5 Stunden bis ich in die Gänge komme). Die Wirkung hält laut Arzt 6 Stunden und klingt dann sanft ab. Diesen Übergang bekomme ich nie bewusst mit. (Weitere Effekte: klarer Kopf, vernebeltes Denken verschwindet.)

    1 Tropfen enthält laut Aufschrift 1,375mg Dexamfetaminsulfat (x7 = 9,625mg).

    Ich habe einmal 8 Tropfen genommen, und hatte mich sehr darüber gewundert, dass sie Wirkung so viel stärker war. Ich hatte plötzlich völlig sprunghafte Gedanken, war noch ablenkbarer, hyperaktiv, körperlich tollpatschig... allerdings auch körperlich aktiver und ich habe viel erledigen können an dem Tag. Mit anderen Worten, ich hatte den Eindruck es hat mich vom ads'ler zum adHs'ler umgewandelt

    Jedenfalls habe ich mich über die Schwierigkeit der Dosierung gewundert.
    Schütteln könnte helfen, ich werde es ausprobieren ;-)

  5. #15
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

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    Forum-Beiträge: 11

    AW: Dexamphetamin als Lösung (NRF 22.9)/ paar Fragen

    Hallo, da ich mich jetzt auch auf dem diesem Medikament einstellen darf, einige Fragen:

    Ich habe bei der Erstanwendung von 3 Tropfen einen sehr starken Effekt gespuert. Ich bin aber vermutlich uebervorsichtig mit der Dosierung und wollte zunaechst nicht erhoehen. Die weiteren Ergebnisse sind bisher aber nicht sonderlich beeindruckend. Ich erreiche den Effekt, den ich zunaechst bei 3 Tropfen erreicht habe, jetzt mit 6-7 Tropfen am Morgen und das nach 5 Tagen. Stabilisiert sich diese Erhoehung irgendwann? Der Arzt hat mir gesagt, ich koenne bis zu 15 Tropfen am Tag nehmen, aber das moechte ich nach Moeglichkeit vermeiden. Das Abklingverhalten ist auf jeden fall kaum wahrnehmbar.
    Mein Benchmark ist der Blick auf eine Rauhfasertapete, bei der ich ohne Medikation nur so einen kleinen Kreis von vielleicht 5-8 Rauhfaserstueckchen sehen kann. Bei vollem Effekt sehe ich quasi das ganze Sichtfeld gut aufgeloest. Ausserdem habe ich Zahnschmerzen, die ich aber nur mit Medikation wahrnehme, ohne ist da gar nix.

    Danke im Voraus.

  6. #16
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    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Dexamphetamin als Lösung (NRF 22.9)/ paar Fragen

    Hallo

    Ein paar Dinge die ich hier lese finde ich echt bedenklich (für denjenigen, der sie geschrieben hat).

    Ich verstehe das nicht. Verschreiben euch eure Ärzte Amfetamine, ohne mit euch Anfangsdosierungen, Intervalle für eine Dosiserhöhung und Kriterien für die Wirkung zu besprechen?

    Leute bitte, passt. auf euch auf! Ich weiß selbst, dass einem das als AD(H)Sler immens schwer fällt, aber steigert die Dosis beim einschleichen nur in kleinen Schritten und langen Zeitintervallen (mindestens 2, besser 4-6 Wochen). Ihr merkt sonst - gerade wegen der eigentlichen subtilen Wirkung - gar nicht, wann ihr die für euch wirksame Dosis erreicht und ab wann ihr zu viel nehmt.

    Das wird euch auf lange Sicht schaden und Amfetamine für euch als Medikament unbrauchbar machen.

    Das Medikament soll euch im besten Fall für JAHRE helfen. Was bringt es euch, anfangs schnell zu steigern und euch damit die eigentliche Wirkung kaputt zu machen?
    Tut euch das nicht an!

  7. #17
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    AW: Dexamphetamin als Lösung (NRF 22.9)/ paar Fragen

    @Felgirl:
    Für mich sieht es eher so aus, dass du in einer Überdosierung gelandet bist.

    Wenn ich das Dexamfetamin nicht nehme, dann bin ich so verpeilt und chaotisch wie vor meiner ADS-Behandlung. Ich habe aber definitiv KEINE Absetzerscheinungen, geschweige denn Entzugssymptome. Mir "fehlt" das Amfetamin nicht.

    Amfetamine sind auch keine Spiegelmedikamente, weshalb der Vergleich mit Psychopharmaka von failed! auch weit daneben liegt.
    Sie sollen eher so wirken wie MPH:
    Sind sie aktuell im Körper, helfen sie.
    Sind sie gerade nicht da, spürt man dies *nicht*!
    Es fehlt einem nichts, man merkt es maximal an den aussen sichtbaren Auswirkungen.

    (Ich hatte mal ausversehen ein paar Wochen lang ca. um 1mg überdosiert. Hatte Prüfungen, Schlafprobleme und zum Ausgleich dann immer mal ein bisschen mehr genommen, bis es ca. 1mg mehr war. Da habe ich es nicht gemerkt.
    Aber nachdem ich es wegen einer Erkältung ausgesetzt hatte (ohne Entzugserscheinungen) und dann nach ~2 h eine sehr spürbare Wirkung. Und das ist meiner Ansicht nach ein deutliches Zeichen von Überdosierung, wenn man schon länger Amfetamin einnimmt. Als ich am nächsten Tag meine ursprüngliche Dosis einnahm, merkte ich die Wirkung kaum. Trotzdem war sie da!)

    Bitte teste nochmal selbst, ob du schon über deiner optimalen Dosis drüber bist.

  8. #18
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    AW: Dexamphetamin als Lösung (NRF 22.9)/ paar Fragen

    Daher auch @Pliff:

    Langsam steigern! Wir reden hier wie oben erwähnt von Wochen die du mit einer Dosis bestreitest, nicht von Tagen.

    Die anfänglich bei jeder Steigerung der Dosis spürbare Wirkung ist die, die man als die "Drogenwirkung" bezeichnen könnte. Das die nach ein paar Tagen nachlässt ist klar - der Körper hat sich daran gewöhnt und braucht mehr Wirkstoff, um wieder dieses "Gefühl" bzw. diesen Zustand zu erzeugen.

    Wenn man nun aber alle paar Tage die Dosis erhöht, weil man diese angenehm aktivierende/energetisierende Wirkung mit der gewollten "AD(H)S-lindernden Wirkung" verwechselt, landet man irgendwann im Suchtbereich.

    Die erwünschte Wirkung auf AD(H)S merkst du erst, wenn die anfänglich wahrnehmbare Wirkung weg ist. Und merken nicht im Sinne von "eine Medikamentenwirkung spüren".

    Sondern du schaust nach einer Weile mit einer bestimmten Wirkung, ob und welche Dinge unter der Mediaktion besser oder leichter laufen.
    Wenn du darin nicht geübt bist, frage Freunde, Eltern, Lehrer, Mitbewohner, ... , ob sie in den letzten X-Wochen (eben den Zeitraum seit der letzten Erhöhung) Änderungen an dir oder deinem Verhalten bemerkt haben.

    An eine Wand zu starren sehe ich als schwieriges Kriterium an. Woher weißt du, dass ebendiese veränderte Wahrnehmung nicht gerade durch die Anfangswirkung/eine Überdosis zustande kommt? Eine anderweitige Wahrnehmung bewirkt die sicherlich auch.

    Ausserdem: Deine Zahnschmerzen können daher rühren, dass du die Kiefer aufeinanderpresst, so eine Art dauerhaftes Zubeissen/Verspannung der Kiefermuskulatur.
    Wenn du das Problem vor der Einnahme nicht hattest, deutet dieser Umstand soweit ich weiß eher auf eine zu hohe Amfetamindosis, als auf eine zu niedrige.

  9. #19
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    AW: Dexamphetamin als Lösung (NRF 22.9)/ paar Fragen

    Achja:

    Zu 1)
    Ich nehme auch Dexamfetamin nach NRF22.9, allerdings 0,2%ig.
    Ich weiß nicht, ob das anfänglich ein Schreibfehler meines Arztes war. Bin damit aber sehr zufrieden. Ich dosiere es mit einer Spritze, die ich in der Apotheke immer dazu bekomme.
    Habe gelesen die Tropfen seien schwierig zu dosieren, weil sie anfangs wenn die Flasche voll ist größer seien als später, wenn kaum was drin ist. Weiß aber nicht, ob das stimmt.

    Ich bemerke jedenfalls keine Unterschiede zum Attentin, mit welchem ich angefangen hatte.

    Vielleicht liegt die unterschiedliche Wirkung auch einfach an der schwankenden Tagesform? Meine ist sehr wechselhaft, das kann kein Medikament ausgleichen.

    Bei Müdigkeit wirkt Amfetamin übrigens auch sehr viel schlechter/schwächer.

    2)
    Ich merke nach ungefähr 30 Minuten das eine Wirkung da ist. Daran, dass ich sortierter bin, das ich Dinge die mir eigentlich schwer fallen halbwegs bewältigen kann (ausmisten, Dinge in brauch-ich-nicht oder sinnvoll teilen, mir überlegen wo diese Dinge hin könnten; anfangen zu lernen; anfangen Gelerntes zu wiederholen, etc.).

    Ich frühstücke immer, daher kann ich nichts zum Unterschied nüchtern/mit Essen sagen.

    3)
    Erfahrungen mit Einnahme von Kortison habe ich keine. Aufgrund einer anderen Erkrankung kann ich mich derzeit nicht genug konzentrieren um dir gedanklich zu folgen. Sorry :-/.

    4)
    Habe keine Erfahrungen mit Elvanse, ist mir zu teuer.
    Nehme Dexamfetamin 1-2 mal am Tag, und die zweite Dosis möglichst bis 14 Uhr, sonst habe ich Einschlafprobleme. Wirkdauer auf ADS-Symptome liegt bei mir so um die 5 Stunden, weshalb ich bei 2x täglicher Einnahme nach 4,5 Stunden die zweite Dosis einnehme.
    Rest habe ich unter 1) schon geschrieben.

    Derzeit nehme ich wegen der anderen Erkrankung selten Amfetamin, hab aber auch kaum was zu tun.

  10. #20
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

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    Forum-Beiträge: 11

    AW: Dexamphetamin als Lösung (NRF 22.9)/ paar Fragen

    Danke allen fuer die Infos. Ich bin jetzt wieder bei der Anfangsdosis, und es klappt rundherum recht gut. Ich kann seit langem wieder einige Schritte selbstaendig gehen, was ja schonmal ein toller Erfolg ist. Wenn ich koennte, wuerde ich meine erste Nachricht editieren, da wir ja nicht explizit ueber Dosierungen schreiben sollen/duerfen. Man sehe mir das nach.

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