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  1. #11
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Methylphenidat Dosis zu niedrig?

    Doch, das habe ich natürlich gelesen. Nur soll ich etwa gegen den Rat meines behandelnden Arztes handeln? Der sollte es doch eigentlich wissen, da er viele ADHS-Erwachsene behandelt.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Methylphenidat Dosis zu niedrig?

    Nicht jeder Facharzt ist auch unbedingt ADS Spezialist. Bei der lapidaren Reaktion Deines Arztes straeuben sich mir jedenfalls die Haare. Das man nach einigen Wochen in Absprache mal versucht, z.B. statt 10 mal 15 oder 20mg als Einzeldosis zu nehmen ist ja noch nachvollziehbar, aber - weil sich bei 5mg nach zwei Tagen noch kein deutlich spuerbarer Effekt eingestellt hat - seinen Patienten dann gleich mal die 4-fache Dosis nehmen zu lassen finde ich schon... merkwuerdig.

    Nicht umsonst soll man sich an die passende Dosis langsam herantasten. Auch wenn es bei ADS anders wirkt, aber MPH ist immer noch ein Amphetamin. Und als solches wirkt es auch, wenn die Dosis selbst bei ADS Betroffenen ploetzlich zu hoch ist. Gib mal 20mg MPH einem nicht-Betroffenen, der wird sich bedanken (das nur so als gedankliche Vorstellung, nicht als reellen Ratschlag).

  3. #13
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Methylphenidat Dosis zu niedrig?

    Ich habe mittlerweile in Absprache mit dem Arzt weiter hochdosiert. Nun bin ich mittlerweile bei 25mg pro Dosis (4 Std.)...aber irgendwie verspühre ich auch hier keine sonderliche Veränderung in meiner Wahrnehmung.
    Momentan bin ich grad ein wenig depri, was aber zum Großteil an nem Schaden an meinem Neuwagen liegt :-(

    Eine Überdosierung müßte mir doch auf jeden Fall auffallen, oder? Oder bin ich ein Non-Responder?

  4. #14
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Methylphenidat Dosis zu niedrig?

    Hallo linfuchs,

    du schreibst "keine sonderliche Veränderung". Kannst du dein Umfeld fragen, ob die eine Veränderung bemerken?
    Oftmals merkt man selbst weniger, das Umfeld jedoch sehr stark.

    Eine Überdosierung kann unterschiedliche Auswirkungen haben, zeigt sich i.d.R. jedoch, in dem sich die Symptome von ADHS wieder verstärken. Es ist also durchaus möglich, dass du viel zu hohe Dosen einnimmst.

    Oftmals benötigen Erwachsene jedoch sehr viel geringere Mengen Mph, manche sogar nur Einzeldosen von 2.5 mg damit es ihnen gut geht. Diese jedoch manchmal öfter auf den Tag verteilt. Sprich vielleicht noch einmal mit deinem Arzt drüber. (Wobei weniger kannst du denke ich auch selbst testen, aber trotzdem mit dem Arzt sprechen)

    Auch das mit den Depressionen sollte abgeklärt werden. Hattest du diese bereits, bevor du Mph eingenommen hast? Es kann auch eine Nebenwirkung von Mph sein, ist zwar nicht so häufig, aber dennoch möglich. Erkennbar wäre es auch daran, dass die Depris nach Absetzen von Mph weg wären.

    Solltest du bei deinem Arzt hier nicht weiter kommen, versuche evtl. eine zweite Meinung einzuholen.
    Wie die Diagnose bei dir verlaufen ist, hast du nicht näher beschrieben, aber wurden auch Schilddrüsenwerte etc, abgeklärt?

    Ich hoffe, du findest schnell einen Weg, mit deiner Medikation klar zu kommen, damit du nicht "sinnlos" solche Mengen Amphetamin schlucken musst - ohne eine für dich sinnvolle Wirkung.

    LG
    Erika

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Methylphenidat Dosis zu niedrig?

    OK...das klingt logisch. Schilddrüsenwerte wurden bei mir nicht überprüft. Die Diagnosestellung erfolgte lediglich über Gespräche und Fragebögen.

    Die Tatsache, dass ich selbst bei 25mg MPH keine großartigen Veränderungen verspüre schließt aus meiner Sicht aber eine falsche Diagnosestellung aus. Oder wie würde ein nicht-ADHSler auf 25mg MPH reagieren?

  6. #16
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Methylphenidat Dosis zu niedrig?

    linfuchs schreibt:
    Hallo liebe Leidensgenossen,

    bei mir (26 Jahre alt) wurde vor einer Woche AD(H)S diagnostiziert und mir wurde daraufhin Methylpheni TAD 10mg verschrieben. Ich solle mich nun erstmal langsam an die richtige Wirkstoffmenge herantasten. Bin ziemlich schlank, wiege ca. 75kg.

    Seit ein paar Tagen nehme ich nun jeweils morgens bzw. vormittags und nachmittags eine Tablette - sprich am Tag 2 X 10mg.

    Momentan fällt es mir noch sehr schwer die Wirkung einzuschätzen. Ich fühle mich 30min nach Einnahme schon ein wenig anders, es könnte jedoch auch bloß Einbildung (Placeboeffekt) sein. Eine komplette Veränderung meiner Aufnahmefähigkeit bzw. des Konzentrationsvermögens habe ich leider noch nicht ausmachen können.

    Ich habe auch schon eine Dosis mit 15mg versucht, dabei habe ich jedoch zum Ende der Wirkdauer fiese Kopfschmerzen bekommen.

    Wie äußert sich denn eine Über-/Unterdosierung im Normalfall?

    Ich bin am überlegen ob ich jetzt mal eine 20mg Dosis ausprobieren soll. Meine Ärztin sehe ich erst in ein paar Wochen wieder, da ich aufgrund meines Studiums momentan an einem anderen Ort verweile.
    Pass aber auf, das wäre nämlich die Höchstdosierung.
    Welche Wirkung spürtest Du bei 15 mg?

    Gruß Flori1

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Methylphenidat Dosis zu niedrig?

    purzel schreibt:

    zuviel mph kann ins auge gehen....umso mehr ich genommen habe ( in absprache mit einer ärztin ) umso kribbeliger wurde ich...und war es ja eh schon...ohne medies...

    habe dann von allein die dosis wieder heruntergesetzt.
    Wahr bei mir genauso!
    Früher dachte ich noch, umso mehr umso besser, aber weniger ist wirklich mehr.

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Methylphenidat Dosis zu niedrig?

    linfuchs schreibt:
    Die Tatsache, dass ich selbst bei 25mg MPH keine großartigen Veränderungen verspüre schließt aus meiner Sicht aber eine falsche Diagnosestellung aus. Oder wie würde ein nicht-ADHSler auf 25mg MPH reagieren?
    Ich wollte damit auch nicht die Diagnose anzweifeln. Aber leider haben viele Erwachsene noch andere Baustellen... Wie sagt man so schön, man kann auch Läuse und Flöhe haben.

    Deshalb sollten eben auch andere Krankheiten ausgeschlossen werden, die Auswirkungen haben können. Oder eben auch behandelt gehören.

    LG
    Erika

  9. #19
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    Forum-Beiträge: 70

    AW: Methylphenidat Dosis zu niedrig?

    linfuchs schreibt:
    OK...das klingt logisch. Schilddrüsenwerte wurden bei mir nicht überprüft. Die Diagnosestellung erfolgte lediglich über Gespräche und Fragebögen.

    normalerweise sollte immer ein großes blutbild inkl. schilddrüsenwerten, ein EKG & ein EEG gemacht werden, um andere krankheiten auszuschließen, die eine ähnliche symptomatik hervorrufen können wie die des AD(H)S.
    wenn man regelmäßig MPH nimmt, sollten auch regelmäßig die blutwerte überwacht werden.
    find ich schon irgendwie komisch....

    linfuchs schreibt:
    Die Tatsache, dass ich selbst bei 25mg MPH keine großartigen Veränderungen verspüre schließt aus meiner Sicht aber eine falsche Diagnosestellung aus. Oder wie würde ein nicht-ADHSler auf 25mg MPH reagieren?
    kann ich dir leider nicht aus eigener erfahrung beantworten. da mein mann wahrscheinlich selbst unter ADS leidet, hab ich von ihm auch nur die rückmeldung bekommen, daß er noch nie so konzentriert gearbeitet hat, nachdem ich ihm mal ne halbe tablette (5mg) gegeben habe.
    da er aber anscheinend mit sich & der welt besser klarkommt als ich (planlos & unstrukturiert ist er allemal, nur nicht so hibbelig wie ich...), hält er eine diagnosestellung oder medikation in der richtung bei sich wohl nicht für so wichtig.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 258

    AW: Methylphenidat Dosis zu niedrig?

    linfuchs schreibt:
    OK...das klingt logisch. Schilddrüsenwerte wurden bei mir nicht überprüft. Die Diagnosestellung erfolgte lediglich über Gespräche und Fragebögen.
    ich bin mal wieder einigermaßen irritiert:

    warum hat Dein Arzt Deine Schilddrüsenwerte nicht überprüft???

    Schilddrüsenerkrankungen dürften statistisch gesehen ungleich häufiger als ADHS im ERwachsenenalter sein.

    Und es gehört dazu - zumal die Diagnose ADHS nicht einfach ist - organische Ursachen von Symptomen, die denen des ADHS ähneln auszuschließen.

    Stell Dir mal vor was passiert, wenn jemand eine Schilddrüsenüberfunktion hat (d.h. der Stoffwechsel und einige andere Körperfunktionen laufen auf Hochtouren) und der bekommt jetzt noch MPH - ein Stimulans (das auch Blutdruck, Puls etc. in die Höhe schnellen lässt).

    Es gibt Leute, die in der Psychiatrie gelandet sind, bis ein halbwegs pfiffiger Arzt an eine Schilddrüsenerkrankung gedacht hat, dem Patient Blut abgenommen und die Schilddrüsenwerte bestimmt hat und dem Patienten dann ein entsprechendes Schilddrüsenmedikament verabreicht hat:

    => Patient geheilt = keine "psychiatrischen" Symptome mehr


    demnach war der in die Psychiatrie eingewiesene Mensch kein Patient mit einer psychiatrischen Diagnose sondern ein Patient mit einem Schilddrüsenproblem ...


    Also:

    Dein Arzt sollte mal das Thema: "Differenzialdiagnosen bei ADHS-(Verdacht) lesen ..

    Grüße

    von pingpong

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