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Diskutiere im Thema So schaut ne Ablehnung der Kosten für Methylphenidat aus im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 346

    AW: So schaut ne Ablehnung der Kosten für Methylphenidat aus

    Hallo Marian,

    bei uns in Deutschland ist es leider echt noch kompliziert mit der medikamentösen Behandlung für Erwachsene, leider!

    Es mehren sich aber Anzeichen dafür, dass sich da in nächster Zeit was ändern könnte zugunsten derer die MPH tatsächlich benötigen (was ja nicht in jedem Fall so ist, aber genügend häufig vorkommt).

    So habe ich in einem anderen Forum gelesen, dass die Kosten für Concerta offenbar seit Anfang diesen Monats gesenkt wurden und dass es regional auch neue Rabattverträge gibt.

    Ziel ist eine flächendeckende vernetzte Versorgung nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Dafür gibt es in Baden-Württemberg jetzt einen guten Ansatz, der hoffentlich bald von andren Bundesländern übernommen wird.
    Auf diese Weise soll sicher gestellt werden, dass ein multimodales Therapiekonzept zur Anwendung kommt und die Betroffenen nicht von "Experten" beraten und behandelt werden, die keine Ahnung von ADHS haben.

    Damit die Umsetzung zügiger voran geht, halte ich Initiativen wie den Berliner ADHS-Appell für dringend notwendig (auch wenn Alex sich damit nicht befreunden kann...)


    Nur wenn wir Betroffenen selbst auf das Versorgungsdefizit immer wieder hinweisen und eine Veränderung anmahnen, wird sich etwas bewegen.

    Liebe Grüße,
    Esme

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 12

    AW: So schaut ne Ablehnung der Kosten für Methylphenidat aus

    Moin, Moin

    also bei mir ist es ja ein wenig mehr als "nur" ADS was die Medikation verdammt schwierig macht. Bei mir ist es einfach so dass ich mir das ganze finanziell einfach nicht leisten kann. Umso unverständlicher ist es natürlich dass die Kasse eher bereit ist ein Medikament zu zahlen was 10x teurer ist als MPH aber die "leppischen" 80 Euro für das MPH ist nicht drinn.....

    Da ich aufgrund meiner Psychischen beeinträchtigung 60% Schwerbehindert bin und derzeit eine Berufliche Reha mache, ist mein Psychiater auf die Idee gekommen die Kosten für MPH eventuell über die zuständige ARGE als sog. Mehrbedarf zu beantragen. Angedacht ein 2-wöchiger Versuch mit Absprache der Reha, dem Psychiater und mir wobei ich eine Woche ohne das Wissen der Reha das MPH nehme und eine Woche nicht. Die Reha soll nach den 2 Wochen einen Bericht abgeben in dem sie ihre Beobachtungen darlegen und sagen in welcher Woche ich das MPH genommen habe (nach deren Meinung).

    Sollte das Ergebnis so ausfallen dass die Reha zu dem schluss kommt dass meine Arbeitsfähigkeit und Arbeitstauglichkeit erheblcih gesteigert ist und sich dies dann auch mit der Woche deckt in der ich das MPH genommen habe wollen dann alle zusammen bei der ARGE einen entsprechenden Antrag auf Kostenübernahme stellen.

    Ich glaube zwar nicht dass es was bringen wird, aber ein versuch ist es wert.

    Für mich ist das alles so frustriered denn ich dachte immer ich sei halt "nen bischen blöd" und "nen bischen anders" als andere. Als Man(n) geht man zudem nicht zu nem Psychiater sondern steht seinen Man(n)! Wenn man dann mit 34 Jahren merkt dass man eigentlich seid vielen Jahren hätte ein fast normales Leben führen können und die Unterschiede kennen gelernt hat dann ist es um so frustierender wenn es an ein paar Euros liegt.

    Zumindest bin ich heil froh einen Arzt zu haben der seinen Job liebt und sich mit mir auch auseinander setzt. Ich habe zwar regelmäßig ein schlechtes gewissen wenn ich zum Beispiel sein Athest sehe und ich mich frage wer ihm diese Zeit bezahlt die er an den drei Seiten gesesen hat.

    Letztlich denke ich ist auch die liebe Pharmaindustrie so dass sie den Hals nicht voll genug bekommen können. Ich war im Januar ein Wochenende auf Mallorca (2,- € all inkl. hin,- und Rückflug) und mußte mir in ner Apotheke Parazetamol holen weil mir der Schädel kurz vorm Platzen war. Ne große Packung 650mg hatte mich dort 65 Cent gekostet! Dabei stellt sich für mich natürlich die Frage wie hoch denn der Tatsächlichen Herstellungskosten für Diverse Medikamente sind und wie dann so ein Differenzbetrag zusatnde kommt. Ich meine klar,- die Forschung und Entwicklung muß natürlich auch in den medikamentenpreis mit einfließen aber im Falle von MPH frage ich mich wie hoch die Kosten für das Pharmaunternehmen denn tatsächlich in der Herstellung sind.

    Aber gut,- ich vegetiere weiter vor mich hin und kann nur hoffen dass sich etwas tut.

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