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Diskutiere im Thema Medikamente bei ADS - sinnvoll oder nicht? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 21

    Frage Medikamente bei ADS - sinnvoll oder nicht?

    Guten Tag

    Mit 39 wurde bei mir ADS festgestellt. Das etwas "nicht" stimmte wusste ich schon lange.

    Ich habe auch noch nie Medikamente genommen. Und habe so in den letzten 6 Jahren Weiterbildungen
    inkl. Prüfungen geschafft.

    Jetzt steht aber im November 17 eine grosse Prüfung vor mir, von der ich ziemlichen Respekt habe.
    Ich schliesse mit Yoga ab. Ich muss sehr viel über die Philosopie wissen und auch viele Sanksritwörter.
    Sprachen waren echt noch nie mein Ding. Mein Kurzzeitgedächtnis macht mir oft Streiche. Ich lese es
    und weiss dann doch nicht mehr was ich gelesen habe.

    Yoga hat mir die letzten Jahr sehr geholfen, ausgeglichener zu sein und auch viele konzentrierter - aber
    für diese Prüfung reicht es nicht.

    Und jetzt hat mir meine Psychologin empfohlen ein Medikament zur Unterstützung zu nehmen (sie ist sonst
    gegen Medis) aber es würde mich ruhiger machen und weniger unter Stress setzen und mir auch bei meinem
    Gedächtnis helfen.

    Welche Medikamente empfiehlt Ihr? Was gibt es so?
    Ich will auch keinen Fall Ritalin. Am liebsten eines das gleichmässig wirkt.

    Danke

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 385

    AW: Medikamente bei ADS - sinnvoll oder nicht?

    Hallo cloverleaf,

    Methyphenidat in retardierter Form wirkt recht gleichmäßig, z.B. Ritalin adult. Damit komme ich ziemlich gut klar, ich nehme es zweimal täglich morgens und am frühen Nachmittag, damit komme ich durch den Tag ohne Löcher.

    Stimulanzien-Therapie, mit MPH oder einem Amphetamin ist für die meisten das geeignete. Atomoxetin (Strattera) ist eine Alternative, die aber für viele nicht so gut funktioniert (weniger Wirkung/mehr Nebenwirkungen), ähnlich Bupropion (Elontril).

    Wieso willst du Ritalin nicht?

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Medikamente bei ADS - sinnvoll oder nicht?

    Über Ritalin habe ich viel Schlechtes gehört.

  4. #4
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 7.853

    AW: Medikamente bei ADS - sinnvoll oder nicht?

    Mit Methylphenidat ist es so, wenn es wirkt, dann passt es wie der Schlüssel ins Schloss. So z. B. bei mir.

    Man sollte allerdings sehr langsam mit einem unretardiertem Präparat eindosieren.

    Natürlich findet man vor allem im Netz ziemlich viel Insinn darüber.

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 385

    AW: Medikamente bei ADS - sinnvoll oder nicht?

    Gretchen schreibt:
    Mit Methylphenidat ist es so, wenn es wirkt, dann passt es wie der Schlüssel ins Schloss. So z. B. bei mir.

    Man sollte allerdings sehr langsam mit einem unretardiertem Präparat eindosieren.

    Natürlich findet man vor allem im Netz ziemlich viel Insinn darüber.
    So sehe ich das auch. Im Internet und anderen Medien kursiert viel Schlechtes deshalb über Ritalin und Stimulanzien-Therapie, weil das Thema sehr ideologisch behandelt wird (z.B. "Psychopharmaka für Kinder können nur schlecht sein, die Eltern müssen besser erziehen!", "Wir setzen unsere Kinder unter Drogen und machen sie zu Maschinen."), und das oft von Leuten, die von der Sach- und Fachlage wenig bis keine Ahnung haben.

    Ich würde mich an deiner Stelle mit einem Fachbuch einlesen (z.B. https://www.hogrefe.de/shop/adhs-im-...r-65892.htmlAD) oder von einer Fachperson gründlich informieren lassen. Und überprüfen, was du von deiner Quelle (von du das Schlechte gehört hast) halten kannst.
    Geändert von alice_s ( 3.09.2016 um 11:59 Uhr)

  6. #6
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 436

    AW: Medikamente bei ADS - sinnvoll oder nicht?

    Wenn deine Psychologin der Meinung ist, dass die Unterstuetzung von Medikamenten sinnvoll ist (verschrieben werden die nur von einem Arzt), ist das eigentlich eine Frage, ob du ihrer Einschaetzung vertraust oder nicht.

    Leider ist das Thema so komplex, dass es unmoeglich ist, in kurzer Zeit selbst genug Wissen zusammenzutragen, um diese Frage kompetent zu beantworten.

    Und, wie die vorangegangenen Beitraege schon schildern, ein ideologisches Minenfeld.

    Die Patente fuer den Wirkstoff MPH, der in vielen Medikamenten wie Ritalin, Medikinet, Elvanse, Concerta usw. enthalten ist, sind ausgelaufen.
    Jeder Generika-Hersteller kann es einfach herstellen, dafuer gibt es keine Pharma-Lobby mehr.

    Es macht Sinn, sich genau anzugucken, wie das Medikament eigentlich wirkt.
    Haupt-Problem bei ADHS ist die vorzeitige Wiederaufnahme von Dopamin im synaptischen Spalt, wo es eigentlich laenger verbleiben sollte.
    Und eben diese Wiederaufnahme wird durch Medikinet gehemmt, das Dopamin bleibt dort verfuegbar, wo es hingehoert.

    Wenn deine Psychologin der Meinung ist, dass dein Leben mit Medikation besser waere, wuerde ich ihr da vertrauen.
    Da eine Psychologin naemlich keine Medis verschreibt, kommen auch garantiert keine Aussendienstler mit Praemien fuer "Studien" zu ihr.
    Klar ist das derzeit ein Problem, was die Glaubwuerdigkeit von Aerzten erschuettert.
    Aber nicht bei MPH und nicht bei ADHS.
    Sie hat mindestens 8 Jahre Studium hinter sich und weiss genau, warum sie dir das empfiehlt.

    Abgesehen davon ist die Entscheidung, ob du das Medikament nimmst oder nicht, eine, die du immer jeden Tag aufs neue treffen kannst.
    Momentan fehlen dir einfach Erfahrungswerte zum Vergleichen.

  7. #7
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.530

    AW: Medikamente bei ADS - sinnvoll oder nicht?

    cloverleaf schreibt:
    Über Ritalin habe ich viel Schlechtes gehört.
    Das "Schlechte" kannst du getrost ignorieren. Es sind die Unwissenden, die Methylphenidat schlecht reden. Ich nehme seit vielen Jahren Methylphenidat und bin immer noch extrem zufrieden damit.

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.581

    AW: Medikamente bei ADS - sinnvoll oder nicht?

    Steintor schreibt:
    Das "Schlechte" kannst du getrost ignorieren. Es sind die Unwissenden, die Methylphenidat schlecht reden. Ich nehme seit vielen Jahren Methylphenidat und bin immer noch extrem zufrieden damit.
    Wobei wir nicht wissen, was Steini sich als Altenpfleger sonst noch so einpfeift. Besonders wenn er in der Nachtschicht durch die Gänge schleicht und den Omas (und Opas) ihre Schlummerpillchen verabreicht, ist die Versuchung schon mal groß, selbst am Körbchen zu naschen... die roten Pillen, die gelben, die weißen, die großen, die kleinen, die runden, die mit der Bruchrille und die ohne - da kann man schon mal durcheinander kommen, bei all dem bunten Zeug...

    (Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint; also nich aufregen, Steintor; ist das eigentlich eine Kuh oder ein Ochse (oder ein Porträt Deiner Ex-Frau), Dein Avatar, das wollte ich schon immer mal wissen..?)

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.468

    AW: Medikamente bei ADS - sinnvoll oder nicht?

    Ob Medikamente oder nicht, ist eine Grundsatzentscheidung. Wenn Medikamente, sollten es aber die am Besten wirksamen mit den geringsten Nebenwirkungen sein, alles Andere hat hat keinen Sinn, oder?

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Medikamente bei ADS - sinnvoll oder nicht?

    Vielen Dank Euch allen.

    Ja, ich habe einen Termin bei einem Psychiater und ich habe mich auch schon in der Apotheke erkundigt, aber ich bin eben ein absoluter Frischling.
    Und ich vertraue meiner Psychologin.

    Es ist ja momentan absehbar und es geht ja vor allem drum, dass ich mich auf diese Prüfung seriös vorbereiten kann.

    Von Ritalin habe ich einfach auch gehört, dass es einem verändert.
    Aber eben, vom hören sagen lehrnt man lügen...

    Ich habe grossen Respekt vor diesen Medikamenten und wie gesagt ein wenig schiss...

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