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Diskutiere im Thema Macht Methylphenidat/Ritalin abhängig bzw. süchtig? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 222

    AW: Macht Methylphenidat/Ritalin abhängig bzw. süchtig?

    nach nur 10 tagen mit mph verbringe ich das wochenende gerade ohne und muss schon sagen, dass der unterschied ganz gewaltig ist. falle zurück in den "alten status": unzufriedenheit macht sich breit, weiß nichts mit mir anzufangen und kann ganz schlecht mit gefühlen umgehen.

    also denke ich schon, dass mph irgendwie suchtpotential hat (psychisch nicht physisch). Vor allem wenn man es längerfristig nimmt und seine "alten" über jahre erlernten gegenstrategien für z. b. die typische stimmungslabilität verlernt hat.

    bin mir aber sicher, dass man den alten zustand ziemlich schnell wieder akzeptieren kann - bloß hat sich dann ja nichts geändert. ergo: mph ohne verhaltenstherapies ist sinnlos, wenn man nicht sein ganzes leben mph nehmen möchte.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Macht Methylphenidat/Ritalin abhängig bzw. süchtig?

    Psychische Abhängigkeit ist individuell verschieden.
    So manch einer wird von so gut wie gar nichts abhängig, während der andere sich mit dem Abgewöhnen von Suchtstoffen sehr schwer tut.

  3. #13
    DasBärchen

    Gast

    AW: Macht Methylphenidat/Ritalin abhängig bzw. süchtig?

    Eieieieiei.... Da werden ja Birnen zu Apfelmus verarbeitet :-)Also.. Eine Sucht ist unter anderem dadurch definiert, dass im Laufe der Zeit immer höhere Dosen notwendig sindum eine Wirkung zu haben.Die Sucht basiert auf einem Belohnungssystem, wenn ich das Mittel nehme fühle ich mich sehr gut, besser als ohne.In dem Fall bin ich Insulinsüchtig ! Beide Punkte treffen auf mich absolut zu ! (leider)Es ist aber ein normaler Vorgang, dass im Laufe der Zeit sich die Insulinresistenz verschlimmert und höhere Dosen notwendig sind.Und klar fühle ich mich mit einem BZ von 120 besser als mit einem BZ von 300.Soweit, so gut.Aber leider, und das ist die Schattenseite dieser Definition geht es mir mit dem Rauchen genauso..Ich rauche mehr als vor 20 jahren, und wenn ich nicht rauchen kann werde ich echt zum Giftzwerg....Und um alles ganz zu Verwirren, ich hänge immer noch an einem Medikament namens "Trevilor" (Venlafaxin)Ich komme beim besten Willen nicht ordentlich davon weg. Ich hatte schon angefangen die Perlen der RetardkapselnZu zählen und eine PERLE wegzulassen.. Nach 20 Tagen merkt es der Körper und es kommt zu heftigen Entzugserscheinungen.Jedenfall s bei mir... Ich nehme es aber auch schon seit Jahren.Trevilor ist ein zugelassenes, BTM freies Antidepressivum.. Also eigentlich kein Problem. Und man muss die Dosis auch Nicht steigern damit es wirkt. Mann kommt nur nicht mehr davon weg.Also Leute.. Was ist nun Abhängigkeit ?? Ich weis es nicht..

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 303

    AW: Macht Methylphenidat/Ritalin abhängig bzw. süchtig?

    also ich würde sagen jein.... MPH hat sicherlich abhängigkeitspotenzial!!!

    aus meiner sicht heraus jedoch, können gerade ADS/ADHSler nicht wirklich mega überdosieren... habs 1-2 bemerkt indem ich einfach hundemüde wurde und überhaupt keinen antrieb mehr hatte... das man dadurch glücklich wird kann ich mir bei bestem willen nicht vorstellen...

    wenn ein NICHT adsler jetz regelmäßig ritalin/mph nimmt, sieht das wohl schon anders aus....

    ich vergleiche das mal jetzt mit amphetamin (was ich früher SEHR VIEL genommen habe!) wenn ich 2 nächte durch gefeiert habe ging es mir nach dem schlafen so schlecht, das ich das zeug über wochen hinweg nicht mehr sehen konnte... und ich denke in diesen doch recht geringen dosierungen die wir adhsler davon nehmen, kann ich mir eine gesteigerte abhängigkeit nicht vorstellen, einzig das gefühl eines rebounds, wenn ich es morgens nicht nehme ist ungewohnt, aber durchaus erträglich wenn man sich zum wochenende darauf einstellt!

    ein klares JEIN von mir

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.194

    AW: Macht Methylphenidat/Ritalin abhängig bzw. süchtig?

    Eine Sucht/ Abhängigkeit braucht keine Dosissteigerung.

    Es ist eher der Umstand, dass man glaubt nicht mehr ohne (die Droge) leben zu können (zu wollen). Wenn man mal nichts hat, kann man nur noch dran denken wo man es jetzt herbekommt.

    Das ist Sucht.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 453

    AW: Macht Methylphenidat/Ritalin abhängig bzw. süchtig?

    DasBärchen schreibt:
    Eine Sucht ist unter anderem dadurch definiert, dass im Laufe der Zeit immer höhere Dosen notwendig sindum eine Wirkung zu haben.
    Das ist schon mal nicht richtig. Erstens ist "Sucht" kein offizieller Begriff - es heißt "Abhängigkeitssyndrom" heutzutage. Zweitens ist eine Toleranzbildung (also das, was Du beschreibst) zwar häufiger Bestandteil eines Abhängigkeitssyndroms, aber keineswegs immer. Beispiele gibt es zuhauf: Raucher, die über 20 Jahre lang bei 1 Schachtel pro Tag bleiben, Benzodiazepinen-Abhängige mit "low dose dependency" (die häufigste Form der Benzos-Abhängigkeit) usw.

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.430

    AW: Macht Methylphenidat/Ritalin abhängig bzw. süchtig?

    habe jetzt nur den titel gelesen.

    bei mir definitv nicht - weder körperlich noch psychisch.
    ich habe mph in einer schwierigen zeit (wo ich hauptsächlich funktionieren musste um mal ordung
    in meinem leben zu bringen, die gefühlsschwankungen mich zusätlich stressten u.s.w.)
    genommen.

    im urlaub habe ich pausiert.

    heute nehme ich keins, im moment geht es mir gut - habe mein leben wieder im griff.
    doch wenn ich wieder mal überfordert mit der situation bin, werde ich mir hilfe holen und
    auch wieder als unterstützung mph, bevor alles aus dem ruder läuft.
    ich arbeite tag täglich an mir - doch ich stresse mich nicht.

    kurz wieder zur abhängigkeit - so wie ich es verstanden habe, erhöt die wirkung ein botenstoff im gehirn
    - also mit medi. sind wir auf gleichem niveau wie andere. zu vergleichen wie insulin, ein diabetiker muss sich
    das insulin zusätzlich zuführen - da sein körper es nicht mehr selbst produziert - ist er nun abhängig?
    p.s. und wenn ich es richtig verstehe beides ist ein stoffwechselstörung.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Macht Methylphenidat/Ritalin abhängig bzw. süchtig?

    gisbert schreibt:
    Eine Sucht/ Abhängigkeit braucht keine Dosissteigerung.

    Es ist eher der Umstand, dass man glaubt nicht mehr ohne (die Droge) leben zu können (zu wollen). Wenn man mal nichts hat, kann man nur noch dran denken wo man es jetzt herbekommt.

    Das ist Sucht.
    So manch einer ist aber vom Rausch abhängig. Das wiederum erfordert bei vielen Substanzen eine Dosissteigerung.

  9. #19
    DasBärchen

    Gast

    AW: Macht Methylphenidat/Ritalin abhängig bzw. süchtig?

    ich sehe schon, jeder hat eine andere Meinung :-) Demnach bin ich definitiv einem Abhängigkeitssyndrom mit Trevilor verfallen. Weil bei mir ist es so, wenn ich die Pillennicht nehme raste ich total aus. Mir geht es nur noch darum dieses Trevilor wieder zu bekommen. Die Entzugserscheinungensind die pure Hölle !Aber laut meinem Psych Kann dieses AD garnicht abhängig machen.. Was auch allgemein bekannt ist.Er bezog sich auf das Thema Dosisteigerung als Symptom der Sucht.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Macht Methylphenidat/Ritalin abhängig bzw. süchtig?

    @ Bärchen: Ist das nicht ein Kurzzeittherapeutikum? Soweit ich weiß, darf man das max. 5-6 Wochen einnehmen. Welche Entzugssymptome mußt Du erleiden?

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