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Diskutiere im Thema Theorie: medikinet selbstbetrug? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #131
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.379

    AW: Theorie: medikinet selbstbetrug?

    Sehe ich auch so.Und klar ändert es das Beziehungsgleichgewicht wenn es einem von beiden plötzlich besser geht.Aber das sollte eine "gesunde" Beziehung dann aushalten.Sonst ist sie schädlich.So aus der Ferne gesagt,ist ja was anderes wenn man drinsteckt.

  2. #132
    der Chaot

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Theorie: medikinet selbstbetrug?

    Holdischnald schreibt:
    Abhängig wird man von MPH definitiv nicht! Das weiß ich deshalb, weil ich es die meiste Zeit (sehr zum Ärger meiner Neurologin) eigenmächtig abgesetzt hatte.
    haha so gings mir auch mit dem ritalin allerdings hatte ich auch dazu gesagt das ich mal schauen möchte, wie es ohne klappt, da ich nur 1 nebenwirkung habe, aber die beeinträchtigt mich manchmal beim ritalin. interessanterweise nicht immer und mein psychiater hat mir erst gesagt das es überhaupt ne nebenwirkung ist.

    naja jedenfalls stand ich nach genau 7 tagen bei ihm freiwillig wieder auf der matte, um mein ritalin zurückzuholen, nicht weil ich abhängig bin davon (geht nämlich wirklich nicht), sondern weil ich gemerkt habe, das ich ohne ritalin irgendwie neben der spur bin, tausend sachen vergesse, teilweise sehr depressiv und ängstlich bin, keine lust auf iwas habe, mich kleinigkeiten extrem stressen (reizüberflutung), ich dadurch selten rausgehe, usw.).

    er hat erst gesagt, das ich ja selbst entschieden habe es nicht mehr zu nehmen und das er mir es nicht mehr wiedergeben will, aber das ich gesagt habe, das ich schauen wollte wie es ohne ist und ob die dosis nicht vllt zu hoch ist, hatte er irgendwie zufällig nicht mehr im kopf.

    ich habe es jetzt wieder aber weniger und es ist besser so für mich ist die maximaldosis so gar nichts. das habe ich auch an aggression gemerkt. ich reg mich eh ständig voll extrem und schnell auf. ich habe genau gemerkt, jetzt setzt die wirkung ein und ab da nervte mich alles. ich war irgendwie noch sensibler als ohne und ich war sehr streitlustig, nahm alles für bare münze, auch dinge, die schon einige tage her waren, drängten sich in meinem kopf wieder in den vordergrund und ich hatte schlechte laune, weil ich daran denken musste und ich mich aufregte. allerdings ging mir in den tagen nie der gesprächsstoff aus xD ich red ja eh meistens recht viel und schnell und so, aber da war es doppelt soviel. oh man, wie man sich durch ritalin über dinge aufregen kann, die schon lääängst vergangen sind, peinlich aber lustig im nachhinein

  3. #133
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 345

    AW: Theorie: medikinet selbstbetrug?

    Felis schreibt:

    Und ja, wenn ich mal auf den Rollstuhl angewisen werde, dann überdenke ich meine Einstellung zu Suizid
    Das kannst du natürlich halten wie du willst, aber ich finde den Satz krass. Ich habe in einer neurologischen Klinik gearbeitet... auf Rollstuhl angewiesen sein ist dort, zugegebenermaßen ein ausgesuchtes Umfeld, eines der weniger schlimmen Probleme gewesen. Sehr lebensfrohe Personen unter den Rollstuhlfahrern kennengelernt.
    Für mich würde das sicher eine extreme Anpassung erfordern, bin froh, wenn ich nie in die Lage komme, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Grund für Suizid.

  4. #134
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 345

    AW: Theorie: medikinet selbstbetrug?

    Felis schreibt:
    Und was treibt dich dann an?
    Ich muss etwas schaffen, worauf ich stolz bin
    Vielleicht findest du ja jetzt, da es normal wird, dass du dich nicht verletzt, etwas anderes, wo du auf deine Leistung stolz sein kannst. Ich persönlich finde es eine Errungenschaft, wenn du dich nicht mehr mit Selbstverletzungen, ob du sie tust oder schaffst sie bleiben zu lassen, auseinandersetzen musst und Kraft für anderes frei hast.

  5. #135
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 345

    AW: Theorie: medikinet selbstbetrug?

    Felis schreibt:
    Es gibt aber andere Sachen, wie Abitur, Wohnungsrenovierung u.s.w, auf die ich stolz sein will.
    Auch meine psych. Genesung war so eine Sache, ich wollte es mithilfe von Therapien schaffen und nicht mit einer Pille.
    Innerlich stehe ich MPH immer noch sehr ablehnend gegenüber, ich muss es nur durchziehen, bis ich beruflich sicher bin
    Und ja, ich empfinde es als Selbstbetrug, da ich mich dadurch vollkommen gesund fühle obwohl ich in Wirklichkeit genauso krank bin wie vorher
    Wenn du jetzt Dinge erreichst, die vorher nicht möglich waren oder nur mit allergrößter Anstrengung, bist das trotzdem du. Du erreichst deine Erfolge, nicht das Medikament.

    Ich könnte nicht Autofahren ohne Brille und vieles andere vermutlich auch nicht (Kurzsichtigkeit war vor der Erfindung geeigneter Sehhilfen defintiv ein Überlebensrisiko). Aber mit dem Auto fahre ich (und natürlich SUPER ), nicht meine Brille.

  6. #136
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Theorie: medikinet selbstbetrug?

    sorry erstmal an alle die sich angegriffen füllen
    Sorry das ich zitat so schreibe, bin noch nicht dahintergekommen wie man das macht.

    @ Felis; Und ja, wenn ich mal auf den Rollstuhl angewisen werde, dann überdenke ich meine Einstellung zu Suizid
    Hallo gehts noch? auch im Rollstuhl kann man ein sehr erfülltes und schönes leben haben. was es anstrengen macht sind die leute die denken man muß mitleid zeigen. Ja ich sitze selber im rollstuhl und kann mir deshalb ein urteil erlauen, ich hatte eine eine wundebare 16 Jahre dauernde ehe geführt, bis mein mann leider einfach umkippt und tot war. ich habe eine wunderbare tochter die jetzt 18 jahre ist und auf eigenen beinen steht. ich habe eine ausbildung geschaft und versuche jetzt mein abi nachzuholen. , das einzige was nicht geht sind die beine, aber dehalb hab ich halt räder und ein motor unterm ...

    @ Felis; Und ja, ich empfinde es als Selbstbetrug, da ich mich dadurch vollkommen gesund fühle obwohl ich in Wirklichkeit genauso krank bin wie vorher
    Krank? ist adhs eine krankheit? ich denke nein! ich sehe es als als störung. Eine Kranheit kann man entweder heilen oder man stirbt dran.
    Eine Störung kan man nur behandeln aber man wird sie nie wieder los, genau so wie eine behinderung. ich mache mir keine hoffnung das irgend was besser wird, aber man kan lernen damit zu leben.

    ich stehe im moment ganz wieder ganz am anfang, sowohl mit dem adhs als auch mit meinem leben und egal was oder wie, ich werde meinen weg gehen, wenn es sein muß auch mit medikamenten, aber niemals lasse ich es zu das ich ich irgendetwas weg lasse nur für einen Menschen. Es ist mein weg und wer ihn mit mir geht kann das tun, alle anderen haben pech.
    und was ist falsch wenn man sich gesund füllt? ist es nicht grade das auf was es ankommt? sich gesund zu fühlen und sachen erreichen die man möchte?

    so und jetzt hab ich vergessen was ich noch schreiben wollt, deshalb erstmal schluß

  7. #137
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 465

    AW: Theorie: medikinet selbstbetrug?

    Ich hatte keine Zeit, alle Seiten des Threads zu lesen also sorry, wenn jemand das Argument schon gebracht hat - dafür gibt es ein imaginäres Like. Durch den Bezug zum Rollstuhl geh ich mal davon aus, dass die vorherigen Beiträge in eine ähnliche Richtung gingen...

    Die Frage ist, was man unter abhängig machen versteht.

    Ist man abhängig von etwas, das einem das Leben erleichtert? In gewisser Weise ja. Aber folgen wir dieser Definition, dann ist ein Asthma-Patient von seinen Asthma-Medikamenten abhängig und eine Person mit gebrochenem Bein von ihren Krücken. Denn hey, sie könnte ja auch ohne Krücken leben, nur ist sie im Alltag mit Krücken deutlich effektiver. ADHS ist wie ein gebrochenes Bein - natürlich möchte man nach fünf Wochen mit Krücken sie nicht plötzlich wieder abgeben müssen. Neurotypische Personen sehen das oft anders. Ihnen geben erst extrem hohe Dosen, die kein Arzt verschreiben würde, einen Kick. Von vielen, die Ritalin missbraucht haben, habe ich gehört, dass sie es in therapeutischen Dosen langweilig finden. Zwei Dosen Red Bull hätten denselben Effekt, meinten einige. Mit Krücken rumlaufen macht einer Person mit zwei gesunden Beinen vielleicht auch eine Stunde lang Spaß, dann hat sie aber keinen Bock mehr...

    Von eigentlicher Abhängigkeit - psychisch wie physisch - spricht man erst, wenn durch den Stoff ein negativer Gefühlszustand verursacht wird, der vorher nicht vorhanden war und zu dessen Linderung der Stoff weiter konsumiert werden muss. Man spricht von Abhängigkeit, wenn die Dosis regelmäßig gesteigert werden muss und man keine positiven Effekte hat, sondern lediglich die Entzugserscheinungen durch den Konsum in Schach hält.

    Das trifft auf Opiate und Opioide zu, ebenso auf Alkohol und Benzos, nicht jedoch auf Medikinet bzw. Ritalin. Bei Amphetamin ist das etwas anders, weil es da tatsächlich zur Dosis-Steigerung aufgrund von Gewöhnung kommen kann, aber dem wird durch den Wirkstoff in Elvanse gut vorgebeugt und überhaupt lässt es sich mit Einnahmepausen unter Kontrolle halten. In dem niedrigen Dosen-Bereich, in dem wir uns als ADHS-Patienten bewegen, kommt es zu keiner schweren Abhängigkeit. Da müsste man schon eine halbe Packung Attentin am Tag futtern.

    Ich weiß, wovon ich spreche, ich hab schon Opioid-Entzüge hinter mir. Gerade habe ich Attentin pausiert. Gut, am ersten Tag ohne war ich ein bisschen müde und hatte mehr Appetit. Aber das war es auch mit den „Entzugserscheinungen“. Die ADHS-Symptomatik, die vorher da war, ist keine Entzugserscheinung, da nicht durch das Attentin verursacht sondern vorher vorhanden. Und ja, dass es mir nach Attentin-Einnahme wieder so geht wie vor der Attentin-Einnahme... Big Deal. Hät ja auch keinen Zweck es zu nehmen, wenns nichts verändern würde
    Geändert von Persephone (31.07.2016 um 19:25 Uhr)

  8. #138
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.315

    AW: Theorie: medikinet selbstbetrug?

    Klitzekleiner Widerspruch:

    Bei korrekter,therapeutischer Verwendung der Kombiz aus retardierten Formulierungen und schnell wirksamen trifft das auch auf Opiate nicht zu-ich meine jetzt nicht Heroin,sondern die in der Schmerztherapie verwendeten. Mit denen kenne ich mich aus und weiß,dass das so nicht stimmt.

    Wieder wech

  9. #139
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 572

    AW: Theorie: medikinet selbstbetrug?

    @Tiefseele

    Ich glaube, du hast Recht.
    Wahrscheinlich wird mir auch jeder Therapeut die Trennung nah legen, auch wenn ich auf MPH verzichte und so wie ich es früher vorhatte, stattdessen in eine Klinik gehe.

  10. #140
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 2.018

    AW: Theorie: medikinet selbstbetrug?

    Ich wünsche dir viel Kraft auf deinem Weg, Felis!

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