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  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    Haarausfall mit Medikamenten

    Hallo zusammen,

    Bin Student und 23. Bin vor ein paar Monaten mit Asperger und ADHS diagnosziert worden. Habe verschiedene Medikamente ausprobiert, die mir mit der Konzentration helfen, da ich sonst nicht lernen kann. Aber alle führen zu Haarausfall, manche mehr, manche weniger. Und ich bin mir am überlgen, ob ich mit dem Medikament Finasterid anfangen soll, um etwas dagegen zu tun. Aber die Nebenwirkungen machen mir Sorgen. Hat sonst jemand Erfahrung mit einer solchen Situation?



    Ich hatte jahrelang grosse Schwierigkeiten mit dem Konzentration und effizientem Arbeiten. Habe ein paar Psychologen deswegen besucht, aber keiner kam auf die Idee mich auf ADHS oder so zu verweisen / testen. Bis zum Studium konnte ich diese Probleme noch durch mehr-Arbeit kompensieren, aber jetzt an der Uni geht das nicht mehr. Die Arbeitslast ist viel zu gross. Daraufhin habe ich direkt einen Termin bei einer Spezialistin vereinbart, was genug Überwindung brauchte. Ich dachte zuerst, die würden das Gefühl habe, ich würde mir versuchen Ritalin zu erschummeln. Aber die konnte mir dann endlich eine konkrete Diagnose geben: Asperger und dadurch auch ADHS.

    Seit dieser Diagnose hat vieles in meinem Leben sehr verbessert. Entscheidend dabei sind die Medikamente, die es mir erlauben, endlich einmal konzenteriert meine Arbeiten, egal ob für die Uni oder Privat, zu erledigen.

    Der Arzt hatte mir am Anfang Concerta verschreiben, weil man das ja nur einmal pro Tag einnehmen muss. Das ging eigentlich ganz gut, bis ich nach zwei Wochen bemerkte, wie viele Haare mir ausfielen.

    Ich hatte dann angefangen Biotin, Zink, etc. zu nehmen, damit ich etwas für meine Haare tun kann. Und ich habe auch angefagen das Mittel Regaine zu benützen. Weil ich danach Semesterferien hatte und während dieser Zeit keine Medikamenten genommen habe, wuchsen die Haare langsam nach.

    Aber auf der Suche nache einem Medikament, das nicht zu Haarausfall führt, hat mir der Arzt Evlanse verschrieben. Bei diesem Medikament ist ja Haarausfall nicht als Nebenwirkung aufgeführt. Super, dachte ich und nahm es für zwei Wochen. Dann fiel mir auf, dass mir wieder die Haare ausfallen. Ich hab das Medikament daraufhin abgesetzt, aber in den nächsten zwei Wochen vielen mir so viele Haare wie nie zuvor aus. Ich hab in diesen zwei Wochen nicht nur alle Haare verloren, die ich mir zuvor "erarbeitet" hatte, sondern die ganze Haarlinie hat sich ein paar Milimeter zurückgezogen. Hab jetzt gewisse Flächen auf dem Kopf, wo es viel weniger Haare hat, als an anderen Stellen.

    Bin jetzt auf Ritalin SR, aber auch da bleibt das Problem bestehen, wenn ich nicht ganz so schlimm, wie bei Elvanse.

    Und ich bin mir im Moment etwas unschlüssig: Ich brauche definitiv die Medikamente, ohne geht es nicht. Aber meine Haare würde ich in meinem Alter trotzdem gerne behalten. Wegen dem Asperger hatte ich kaum Beziehungen bis jetzt. Und gerade nun, wo ich mein Leben endlich langsam in den Griff kriege, bin ich drauf und dran meine Haare zu verlieren.

    Kennt sich jemand in solchen Situationen aus? Ich hab mir sagen lassen, dass gewisse Nebenwirkungen von Medikamenten mit der Zeit abklingen. Hat jemand zuerst einmal Haarausfall gehabt, wo es dann später aufgehört hat?

    Und sind die Haare, die wegen den Meidkamenten ausgefallen sind, jetzt für immer verloren? Oder wachsen sie nach, wenn man das Medikament für lange genug absetzt?

    Ich überlege mir, ob ich mit dem Medikament Finasterid anfangen soll, um den Haarausfall zu stoppen. Aber die Nebenwirkungen von diesem Medikament sind schwerwiegend. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob das Finasterid bei dem Haarausfall, das durch AHDS Medikamente verursacht wird, etwas tun kann? Darüber hinaus scheint es mir dämlich Medikamente zu nehmen, die mir die Haare ausfallen lassen, um darauf Medikamente zu nehmen, die das verhindern sollen. Kostet ja alles sehr viel Geld.

    Im September habe ich einen Termin mit einem Arzt, der mir mit den Medikamenten helfen könnnen sollte. Aber wenn jemand schon jetzt Erfahrung damit hat, wäre ich um Informationen sehr froh und dankbar.

  2. #2
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 117

    AW: Haarausfall mit Medikamenten

    Ich machs mal kurz. Ich habe auch Haarausfall durch MPH bekommen. Wenn du sowieso auf Brautschau bist, dann rasiert deine Haare ganz kurz so auf 3-6mm dann merkt man es nicht wirklich und wenn du lust hast fang noch mit Kraftsport an. Ist eine extrem attraktive Kombination

  3. #3
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: Haarausfall mit Medikamenten

    Es ist das Alter. Ab 20 setzt der körperliche Zerfall ein.

    Oder es ist einfach Stress... Was auch die Ursache für die Angabe im Beipackzettel ist. Stimulazien erhöhen den Adrenalin/Noradrenalin Spiegel, was als Streßhormon bekannt ist. Manche reagieren eben mit Haarausfall drauf.


    Werden deine Haare wirklich dünn und sieht man schon die Kopfhaut? Ich verliere auch viele Haare... Kriege aber vom Friseur ständig gesagt, was für dichtes Haar ich hätte.



    Du nimmst ja die Sachen nur zum Lernen... Also in einer extremen Streßsituation und dein Körper wird durch Stimulazien noch mehr gestreßt... Verstehe nicht warum alle gleich den Medikamenten die ganze Schuld geben. Es gibt so viele Faktoren und Wechselwirkungen.
    Geändert von AddOn (26.06.2016 um 18:36 Uhr)

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 39

    AW: Haarausfall mit Medikamenten

    Haarausfall kann auch durch Eisenmangel ausgelöst werden. Ansonsten hilft Zink und Biotin. Aber das hast du ja schon ausprobiert.
    Kieselsäure wäre noch eine Möglichkeit. Diese ist unter anderem in Hafer enthalten.

  5. #5
    Muh!

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    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.648

    AW: Haarausfall mit Medikamenten

    Beipackzettel Medikinet Retard 20 mg schreibt:
    Häufig (betrifft weniger als 1 von 10 Behandelten)
    • Außergewöhnlicher Haarausfall oder dünner werdendes Haar
    Quelle:Medikinet retard 20mg - Beipackzettel / Informationen | Apotheken Umschau

    Haarausfall zählt zu den Hautproblemen. Auch ich hatte einen großen Ausschlag von Methylphenidat bekommen. Dieser war aber irgendwann wieder weg. Daher schlage ich vor, dass du Geduld haben solltest. Trotzdem würde ich den Haarausfall vom Hautarzt kontrollieren lassen.
    Geändert von Steintor (26.06.2016 um 19:54 Uhr)

  6. #6
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

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    Forum-Beiträge: 7

    AW: Haarausfall mit Medikamenten

    Adrenalin schreibt:
    Ich machs mal kurz. Ich habe auch Haarausfall durch MPH bekommen. Wenn du sowieso auf Brautschau bist, dann rasiert deine Haare ganz kurz so auf 3-6mm dann merkt man es nicht wirklich und wenn du lust hast fang noch mit Kraftsport an. Ist eine extrem attraktive Kombination
    Und der Haarausfall hat nie mehr aufgehört? Wie lange nimmst du es denn schon?


    AddOn schreibt:
    Es ist das Alter. Ab 20 setzt der körperliche Zerfall ein.

    Oder es ist einfach Stress... Was auch die Ursache für die Angabe im Beipackzettel ist. Stimulazien erhöhen den Adrenalin/Noradrenalin Spiegel, was als Streßhormon bekannt ist. Manche reagieren eben mit Haarausfall drauf.


    Werden deine Haare wirklich dünn und sieht man schon die Kopfhaut? Ich verliere auch viele Haare... Kriege aber vom Friseur ständig gesagt, was für dichtes Haar ich hätte.



    Du nimmst ja die Sachen nur zum Lernen... Also in einer extremen Streßsituation und dein Körper wird durch Stimulazien noch mehr gestreßt... Verstehe nicht warum alle gleich den Medikamenten die ganze Schuld geben. Es gibt so viele Faktoren und Wechselwirkungen.

    Bis vor 6 Monaten, als ich mit den Medikamenten angefangen habe, hatte ich noch volles, dichtes Haar. So schnell wie die Haare ausgefallen sind, kann das kaum am Alter liegen. Und ja, die Haare sind dünn, und an gewissen Stellen sieht man die Kopfhaut langsam durchscheinen. Und irgendwelche Prüfungen bringen mich nicht gerade in eine "extremen" Stresssituation. Ich bin überzeugt davon, dass es die Medikamente sind.


    Steintor schreibt:
    Quelle:Medikinet retard 20mg - Beipackzettel / Informationen | Apotheken Umschau

    Haarausfall zählt zu den Hautproblemen. Auch ich hatte einen großen Ausschlag von Methylphenidat bekommen. Dieser war aber irgendwann wieder weg. Daher schlage ich vor, dass du Geduld haben solltest. Trotzdem würde ich den Haarausfall vom Hautarzt kontrollieren lassen.
    Und wie lange ging das, bis das weg war? Das ist eine gute Idee, ich werde das mal von einem Arzt kontrollieren lassen.

  7. #7
    mit Nebenwirkung

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    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 4.651

    AW: Haarausfall mit Medikamenten

    Hallo tempo_plus,

    Bad news von der Haarausfallfront ...
    Du kannst (und solltest vermutlich auch) zum Hautarzt gehen...
    Ich habe sogar noch Hormone (Schilddrüse etc....) checken lassen...
    Ohne Ergebnis (ja... auch die Wechseljahre wahren es nicht... ist etwa vier Jahre her... da war noch nix von Wechseljahren in Sicht)
    Naja... Ergibnis lautete "Entweder das Medikament oder was Psychosomatisches"

    Letztendlich wird es vermutlich das Medi sein....
    Du kannst mit Deinem Verschreiber über Alternativen sprechen, aber wenn Dir Dein Haar lieb ist, wirst Du es sehr wahrscheinlich absetzen müssen. ...
    (Selbstverständlich nur nach Rücksprachen, mit Deinem Arzt!)
    ...das steht mir nun langsam auch bevor.... lässt sich aber leider nicht wegdiskutieren ....

    Leidensgenössische Grüße
    happy

  8. #8
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 117

    AW: Haarausfall mit Medikamenten

    Kann mich happypill nur anschließen. Das hat rein garnichts mit Alter usw. zu tun wenn man den Haarausfall erst bekommt wenn man eben das Medikament nimmt. Und es ist eben eine Stimulanz die auf das Nervensystem wirkt. Ich habe damals auch einiges recherchiert aber es scheint keine wirklich Lösung für diesen Medikamenten bedingten Haarausfall zu geben. Aber ich finde gerade als Mann ist das nicht wirklich schlimm, Kurzhaarfrisuren machen bei den meisten Männern ein markanteres Gesicht und sehen ein bisschen "badboy" aus was in der Regel gut ankommt.

    Das in die Waagschale gegenüber dem komplett neuen Leben durch das MPH zu setzen steht für mich in keinster Relation.

    PS: Frauen wollen Männer und keine eitlen BWL-Studenten. Sei ein "Beast" (wenn auch nur vom äußerlichen) und du wirst sehen dass du gut ankommst.

  9. #9
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    Forum-Beiträge: 7

    AW: Haarausfall mit Medikamenten

    Adrenalin schreibt:
    Das in die Waagschale gegenüber dem komplett neuen Leben durch das MPH zu setzen steht für mich in keinster Relation.

    PS: Frauen wollen Männer und keine eitlen BWL-Studenten. Sei ein "Beast" (wenn auch nur vom äußerlichen) und du wirst sehen dass du gut ankommst.
    Ja, ich stimme dir zu, dass die Möglichkeit endlich mein Leben in den Griff zu kriegen wichtiger ist als meine Haare. Und im Zweifelsfall werde ich mich auch für das MPH entscheiden, auch wenn ich dann halt weniger Haare auf dem Kopf habe. Versuchen beides zu haben würde ich trotzdem, wenn es irgendwie möglich ist.

    Und bezüglich dem PS: Ich musste schmunzeln. Danke für den Tipp, aber ich mit meinem Asperger bin nicht gerade der Typ, der ein "Beast" sein könnte. Aber ich werde in den nächsten Monaten an meiner Selbstsicherheit arbeiten, da ich dank der Diagnose endlich weiss, wo es klemmt. Es ist schon besser und wird es wird sich hoffentlich weiter verbessern, aber zuviel sollte man von heute auf morgen auch nicht erwarten

  10. #10
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 117

    AW: Haarausfall mit Medikamenten

    @tempo: Ja ich weiss, ich bin selber kein Beast (manchmal vllt. ) aber wie sagt man so schön harte Schale weicher Kern.

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