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Diskutiere im Thema Ritalin, Lorazepam, Promethazin..? Erfahrungen bzw. Beurteilung meiner Situation im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    Ritalin, Lorazepam, Promethazin..? Erfahrungen bzw. Beurteilung meiner Situation

    Liebe Community,

    ich wüsste gerne, wie genau Ritalin bei Euch wirkt. Ich nehme Ritalin Adult (10 mg) jetzt seit einigen Monaten, anfangs nur nach Bedarf, seit kurzem auch täglich. Ich verspüre erst ab 20 mg etwas, habe aber jetzt keinen (wie erwarteten) großen Flash, sondern meine bei mir zu beobachten, dass ich immer mehr ernüchtere. Auch Angst und Panik, die ich in dieser Form nie hatte, macht sich bei mir deutlich bemerkbar. Ich führe das auf die vielleicht geänderte Wahrnehmung durch Ritalin zurück, vielleicht irre ich mich da aber auch.
    Jedenfalls habe ich so starke Angstzustände, dass ich sogar neulich beim Notarzt war, weil mein Herz raste und ich teilweise das Gefühl hatte, es bleibt gleich stehen. Der Arzt hatte nichts außergewöhnliches festgestellt und verschrieb mir Lorazepam, dazu aber gleich mehr.

    Jedenfalls weiß ich jetzt gar nicht, wie ich mit Ritalin nun umgehen soll, ob ichs absetzen oder weiter nehmen soll. Ich verstehe den Sinn hinter dieser geänderten Wahrnehmung auch gar nicht, wenn es eher zu einer Verschlechterung führt. Ob es mich konzentrierter macht, kann ich auch nicht genau sagen. Ich wollte es in erster Linie ja wegen meiner (zwanghaften?) Aufschieberitis nehmen, was in dem Bezug ja eben schlechter geworden ist. Ich mache alles andere außer meiner (dringend zu erledigenden) Arbeit nachzugehen, stattdessen alles mögliche wie im Internet nach noch mehr Infos zu meiner Störung zu finden oder der Hausarbeit wie putzen usw. nachzugehen..
    Das ist alles so anstrengend..

    Zu Lorazepam kann ich sagen, dass ich es bisher leider nur einmal nehmen konnte, da ich die Packung zwischenzeitlich nicht mehr finde. Hatte bei Lorazepam nicht die negative Nachwirkung in Form eines Hangovers wie ich sie bei Promethazin ständig hatte. Deswegen nehme ich zwar kein Promethazin mehr, musste neulich aber trotzem darauf zurückgreifen, da ich sonst nichts zuhause hatte und damit ich überhaupt irgendwie zur Ruhe kommen und einschlafen konnte.
    Ich finde Promethazin ohnehin komplett fürn A.., da dieses Medikament einen am nächsten Tag, so träge macht, dass man gar nicht erst in die Gänge kommt, der Arbeit nicht mehr nachgehen kann, und sich der Teufelskreis von Aufschieberitis - schlechtes Gewissen - Angst - Vermeidungsverhalten - vermindertes Selbstwertgefühl weiter dreht. Dieser Zustand wird übrigens in dieser Grafik hier sehr gut dargestellt:

    [ ... ] Grafik gelöscht (Urheberrecht)


    Bei mir sind so viele Baustellen, dass ich nicht weiß wo ich genau anfangen soll.
    Ich bin diesen Zustand wirklich leid. Auch mein soziales Miteinander mit Angehörigen und Freunden leidet darunter. Ich kann keine Freude, kein Spaß mehr an Unternehmungen empfinden, weil sich meine Gedanken ständig um das Unerledigte kreist. Ich ziehe es auch vor, lieber mit mir alleine zu sein, und fühle mich dann plötzlich so einsam. Auch mein Alkoholkonsum steigt deutlich an, ich finde sonst keinen Trost.
    Mir ist bewusst, dass ich professionelle Hilfe brauche, bin aber durch dieses Hin- und Her Suchen nach Informationen, wie z.B. guten Therapeuten finden, Medikation ändern, eine Rehakur beantragen, (dessen Prozess wiederum einen langen Atem voraussetzt) einfach nur ermüdet. Gleichzeitig hindert mich dieses Angst- und Panikgefühl mich überhaupt vernünftig auf etwas konzentrieren zu können.
    Auch das Erfassen dieses Textes hat mir schon wieder soviel Energie geraubt, dass ich meinem Vorhaben dringlicher (beruflicher) Aufgaben zu erledigen, nicht nachgehen kann.

    Was würdet Ihr mir empfehlen, wie ich mich so schnell wie möglich wieder in den Griff bekommen? Ritalin absetzen? Durch ein anderes Medikament ersetzen?
    Wie gehe ich mir der emotionalen Belastung um? Ich nehme seit ein paar Jahren das AD Elontril, mittlerweile 300 mg, nehme es jetzt sporadischer, weil ich dachte Ritalin würde ausreichen. Promethazin möchte ich definitiv nicht mehr nehmen, ist Lorazepam eine gute Alternative? Habe gelesen, dass Lorazepam irgendwann nicht mehr wirkt..?
    Ich hoffe/ freue mich über Anregungen.

    LG
    Ranya
    Geändert von Alex (27.06.2016 um 23:08 Uhr) Grund: Grafik/Anhang gelöscht (Urheberrecht)

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Ritalin, Lorazepam, Promethazin..? Erfahrungen bzw. Beurteilung meiner Situa

    Hey Ranya,

    da Du auch nach der Beurteilung Deiner Situation fragst, antworte ich mal, obwohl ich selbst keine Erfahrungen mit ADHS-Medikation habe.

    Du sagst ja selbst, dass Du weitere Hilfen benötigst und ich kann Dir nur wünschen, dass Du diese bald erhältst. Solange kannst Du vieleicht in einem Notizbuch die Gedanken und Gefühle aufschreiben und Platz für weitere Bemerkungen lassen (Oder nimm gleich einen Ordner).. Was darin dan steht, kann "bearbeitet" werden und muss nicht erneut durchdacht und erfunden werden, wen es mit den eigenen Bemerkungen zum "Status der Bearbeitung" versehen ist - so nach dem Moto: ach, damit habe ich mich schon gut beschäftigt, damit mache ich dann mal später weiter - nicht jetzt! Diese Notizen sind dann vielleicht auch eine prima Grundlage zur Themenfindung im therapeutischen Prozess!

    Da die Medikation bei Dir offensichtlich Schwierigkeiten bereitet, frage ich mich, ob Du tatsächlich genau nach Empfehlung des Arztes einnimmst oder ob es da einen Spielraum der eigenen Entscheidung gibt, den der Arzt nicht kennt. Hat da den EIN Arzt den Hut auf oder verschreiben da verschiedene Ärzte?

    Es liest sich ein weing so, als ob die "sozialen Probleme" mit Tabletten gelöst werden sollen. Ich denke zwar, dass es nicht unbeding so ist aber es kommt ein wenig so ´rüber. Hast Du den einen "Buddy" der/die mit Dir so etwas bespricht? Manchmal muss es natürlich auch eine Medikation geben, um eine Veränderung zu bewirken - aber manchmal auch gerade nicht, denke ich...

    Den Umgang mit Gefühlen kannst Du erlernen bzw. verändern - da hilft als erstes zu akzeptieren, dass sie jetzt so sind, wie sie sind. Im nächsten Schritt wäre vieleicht ein bewusstes positives Denken hilfreich, also z.B. "mantramäßig" zu Dir selbst sagen "Alles wird gut!"

    Ich finde ja diese Zusammenfassung über Gefühle ganz gut:

    Psychologie der Gefühle

    Soweit erst einmal - ich wünsche Dir gute Gedanken und erholsamen Schlaf!
    LG
    Wat?

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Ritalin, Lorazepam, Promethazin..? Erfahrungen bzw. Beurteilung meiner Situa

    Hallo Wat,

    Vielen Dank für Deine Anregungen. Das mit dem Notizbuch verstehe ich nicht ganz. Bzw., ich mache mir ständig irgendwelche Notizen über meinen Gefühlszustand, habe aber kein Ordnersysystem, d.h. die Notizen sind dann meistens gemischt mit anderen Notizen verteilt auf meinem Schreibtisch. Mag sein, dass ich im Moment des Aufschreibens vielleicht etwas besser fühle, das verfliegt jedoch sehr schnell und mein ängstlicher Gefühlszustand stellt sich wieder ein.

    Was meine berufliche Situation angeht, fühle ich mich momentan wie eine Kioskbesitzerin mit viel Stammkundschaft, die einfach ihr Kiosk abgeschlossen und keine Nachricht hinterlassen hat - und das für Wochen oder Monate. So ungefähr könnte man meinen Zustand auch beschreiben. Meine Gedanken kreisen sich also die ganze Zeit um diesen Kiosk und ich stelle mir die ganze Zeit vor, was meine Stammkunden so über mich denken. Habe aber nicht die Kraft zum Kiosk zu gehen und die Tür aufzuschließen. Jedesmal wenn ich mir das vornehme, bin ich so von Katastrophengedanken geplagt, dass ich es lieber vermeide anzufangen zu arbeiten.

    Freunde habe ich schon einige, mit der einen oder anderen spreche ich dann natürlich auch über meine Situation, aber alles erzähle ich nicht. Ich schäme mich ja auch dafür..

    Die Medis verschreibt mein Psychiater, der aber sehr vorsichtig ist, was gewisse Medikamente angeht. Über Ritalin hat er immer in höchsten Tönen geredet, bis ich mich mal überreden ließ. Das Resultat habe ich ja beschrieben.

    Und mit Mantras kann ich leider so gar nicht anfangen :-( Ich bin auch eher der Gesprächstherapie Typ glaube ich, am Freitag habe ich endlich den ersehnten Termin bei meiner Wunschtherapeutin, mal sehen, wie es wird.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Ritalin, Lorazepam, Promethazin..? Erfahrungen bzw. Beurteilung meiner Situa

    Hello again,

    iich versuch´s mal kurz (der Fußball ruft )

    die Notizen sollen eben nicht im Nirvana verschwinden, sondern bearbeitbar abgelegt sein. Dann kannst Du ggf. den Ordner aufschlagen, wenn Du das Gefühl hast, da warst Du doch schon mal und siehst dann den Stand der Bearbeitung - also Deinen eigenen Gedanken und Gefühle auf dem Papier und kannst "efektiver abarbeiten" oder eben bewusst liegen lassen.


    Zum Kiosk könnte ich sagen, dass es doch sicher eine angenehme Vorstellung ist, wenn Du daran denkst wie interessiert, nett und menschlich Deine Kundschaft auch sein kan und vieleicht auch Verständnis äussert. Aber ich verstehe, was Du meinst und dieser innere Schweinehund ist nunmal nicht mal eben überwunden... blöder Weise hilft oft nur überwinden...

    Vielleicht kann es hiflreich sein eine Person tatsächlich einmal - vielleicht häppchenweise - komplett ins Vertrauen zu ziehen aber das Problem kenne ich ebenfalls und finde häufig sehr gute Gründe, warum ich die Infos prima verteile. Es spricht da für den Freundeskreis, dass nicht schon alles hintenrum zusammengeführt wurde ...hm, *nachdenK* oder vielleicht auch nicht...*weiternachdenk*....

    Zu den Medis frag´mal lieber Leute, die sich besser auskennen....

    Ich bin auch kein Eso-Typ, der Mantras murmelt aber die innere Stimme darf mir schon mal Mut machen und diese bewusst zu lenken kann tatsächlich hifreich sein.

    Ich muss dann mal

  5. #5
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Ritalin, Lorazepam, Promethazin..? Erfahrungen bzw. Beurteilung meiner Situa

    Hallo Wat,

    das mit dem Ordner werde ich mal versuchen umzusetzen, vielleicht hilfts ja wirklich.

    Was den Kiosk angeht, habe ich doch tatsächlich von einem meiner Kunden eine Email bekommen, der noch dringend auf etwas wartet. Am Ende hat er geschrieben, wie es mir denn geht, ob alles gut ist bei mir..also an Menschlichkeit fehlt es da eigentlich nicht. Nur eben das beschämt mich dann ja auch, ich bekomme Gewissensbisse und weiß dann nicht, was ich antworten soll, weil ich dann denke, ich werde durchschaut oder wirke unglaubwürdig weil ich irgendwas zu verbergen habe..Ich habe mich da wirklich ziemlich hineingesteigert.
    Ach ja und meinen Freunden erzähle ich eigentlich relativ viel aber Freunde sind keine Therapeuten. Sie sind dann höchstens besorgt und das hilft mir ja auch nicht weiter. Und ich glaube Ihr Männer (natüüürlich nicht alle) tickt da eh ganz anders. Also ich denke, die häppchenweise Info die Du an Deine Freunde weitergibst ist für Dich vielleicht entlastend genug. Dafür beneide ich Euch

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Ritalin, Lorazepam, Promethazin..? Erfahrungen bzw. Beurteilung meiner Situa

    Tachchen,

    ja ein Versuch kann nicht schaden, für manche ist das nix aber wenn man eh schon rumkritzelt, kann die Methode Zeit sparen und in der persönlichen Entwicklung weiter bringen!

    Schön, dass zu Deinem Kiosk auch nette Menschen komen - das baut doch auf!

    Könnte es sein, dass Dein Thema die Akzeptanz einer vorhandenen Krankheit ist? Da fällt es einem ja auch schwer, anderen Gegenüber standhaft und klar zu bleiben...nur so eine Idee von mir...

    Bei den Freunden ist es bei mir so, dass es eben einige gibt, wenige bekommen von mir etwas "persönliches mit Gefährdungspotential" zu wissen und keiner weis alles.Auch wenn Freunde keine Therapeuten sind, suche ich jetzt nach einem, der geignet ist, alle meine Sorgen und Nöte einmal zu hören, Anteil zu nehmen und etwas sinnvolles beizusteuern. Aber so starke Typen sind halt nicht immer um einen herum...

    Bis denne!
    Wat?

  7. #7
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 465

    AW: Ritalin, Lorazepam, Promethazin..? Erfahrungen bzw. Beurteilung meiner Situa

    Lorazepam plus Ritalin ist eine hochgradig suchterzeugende Kombination, da sich die Negativwirkungen gegenseitig neutralisieren und beide Stoffe umso angenehmer wirken. Ritalin verhindert, dass man vom Lorazepam duselig wird, das Lorazepam verhindert, dass man vom Ritalin ängstlich oder anderweitig agitiert wird. Benzodiazepine, zu denen Lorazepam gehört, stehen auf einer Stufe mit Stoffen wie Heroin, was das Suchtpotential anbelangt. Es gibt sogar Heroinjunkies, die behaupten, der Benzo-Entzug sei schlimmer.
    Benzodiazepeine sollten daher nur in absoluten Notfällen und in Situationen, die nicht chronisch sind, z.B. nach dem Tod einer nahestehenden Person oder vor Operationen, eingesetzt werden. Idealerweise einmalig.

    Lorazepam ist ein besonders gefährliches Benzodiazepin, da es eine ausgeprägt angstlösende Komponente hat während es im Gegensatz zu Diazepam (Valium) kaum müde macht. Das macht es ungemein Alltagstauglich.

    MPH kann die Eigenschaft haben, Ängste zu verstärken. Die Frage, die ein Psychiater klären muss, lautet, ob das MPH die Ängste erzeugt oder ob Ängste, die vorher bereits vorhanden waren, durch das MPH verstärkt werden. Ist ersteres der Fall, muss das Medikament gewechselt und die Diagnose überprüft werden. Ist es letzteres, musst du zusätzlich zur ADHS-Therapie eine Therapie gegen deine Angststörung machen und entsprechende Medikamente nehmen. Ich hab von Freunden und Verwandten gehört, dass Citalopram da sehr gut helfen kann.

    Auf keinen Fall darfst du Lorazepam dauerhaft nehmen. Würde auch kein vernünftiger Arzt machen. Wie viel hat dir denn der Notarzt auf einmal verschrieben?

  8. #8
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Ritalin, Lorazepam, Promethazin..? Erfahrungen bzw. Beurteilung meiner Situa

    Wat? schreibt:
    Könnte es sein, dass Dein Thema die Akzeptanz einer vorhandenen Krankheit ist?
    Sorry, verstehe ich nicht, was Du damit meinst.

    @persephone

    vielen Dank für die Aufklärung.
    Lorazepam habe ich nur einmal genommen, habe die Packung verloren. Der Notarzt hatte eine Packung mit 10 Stck verschrieben.
    War heute bei meinem Psychiater, der von Lorazepam überhaupt nichts hält und hat er mir auch nicht verschreiben wollen. Aber nachdem was Du geschrieben hast, ist es wohl besser so. Ich neige ohnehin dazu mich von Substanzen abhängig zu machen..

    Wegen meiner Angststörung hat er mir Sertralin verschrieben. Soll ich zusammen mit Elontril nehmen, Ritalin erstmal nicht mehr.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Ritalin, Lorazepam, Promethazin..? Erfahrungen bzw. Beurteilung meiner Situa

    Ranya schreibt:
    Sorry, verstehe ich nicht, was Du damit meinst.
    ist ja auch nur eine Ide, worüber man nachdenken kann...:

    Die eigene Akzeptanz der persönlichen und gesundheitlichen Situation kann sehr hilfreich sein oder bei nichvorhandensein eben auch mal im Weg herumstehen.

    Ich versuch mal eine Erklärung:
    Ich gehe davon aus, dass eine Person (mindestens) 2 grundsätzliche Haltungen haben kann.

    1. Also, wenn man das zwar doof findet aber dazu stehen kann und eben weis, dass man ja nix dafür kann und sich mehr als Mühe gibt, die Situation bestmöglich zu gestalten, ist das stabilisierend auch in Krisen. (vorhandene Akzeptanz)

    2....wenn man aber an sich selbst und den versuchten Lösungen zweifelt (ich gehe von exat der gleichen Situation und denLösungsansätzen, wie in 1 aus!), kann allein diese Zweifelei den kompletten Weg erschweren oder auch unmöglich machen. (fehlenden Akzeptanz)

    Hm, ich weis nicht, ob das jetzt wirklich klar geworden ist aber beser kann ich´s grad nicht. Und vielleicht bist Du eh Typ 1

    LG
    Wat?

  10. #10
    der Chaot

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Ritalin, Lorazepam, Promethazin..? Erfahrungen bzw. Beurteilung meiner Situa

    Persephone schreibt:
    Es gibt sogar Heroinjunkies, die behaupten, der Benzo-Entzug sei schlimmer.
    dein beitrag war ja ganz hilfreich und ich kann es durch eigene erfahrungen bzgl. benzos und heroin bestätigen, das der benzoentzug beschissener ist, weil länger und schlimmer usw...

    ABER ein junky bin ich nicht, denn ich bin weder müll noch abfall !!!
    Geändert von Neji (24.06.2016 um 09:59 Uhr)

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