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Diskutiere im Thema Gewicht zunahme durch mph? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #51
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.977

    AW: Gewicht zunahme durch mph?

    Ich laufe gern-trotz und mit 40kg zu viel. Wechsel halt immer zwischen laufen und schnell gehen. Ausdauer hab ich. Kann stundenlang durchpowern. Wichtig: Hab mir richtig gute Schuhe gegönnt!

    (Im akuten Bechterew-Schub bin ich natürlich komplett stillgelegt)

    Muss dann halt an manchen Tagen sehr aufpassen,dass ich nicht allen "haben!!"-Impulsen nachgebe. Dann geht es gut. Ansonsten kann die Situation schon sehr verführerisch sein...

  2. #52
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 96

    AW: Gewicht zunahme durch mph?

    ...aber allgemein ziehe ich mein hut vor übergewichtigen personen die sport machen!!! ...ich habe kein übergewicht, ich habe energie für x personen aber muss mich öfter überwinden. wie krass muss diese überwindung sein bei den personen die viel übergewicht haben. daumen hoch für die die es schaffen aber auch die die es versuchen!! RESPEKT !!!

  3. #53
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 463

    AW: Gewicht zunahme durch mph?

    Blaustern schreibt:

    Na selbstverständlich
    Aber was macht dich den Tag über fitter? zwei Tafeln Schokolade oder viele Portionen Gemüse? Darum geht es mir. Kalorien kann man zählen, aber wenn man die falschen zählt, bekommt der Körper ein Defizit an Vitaminen, Spurenelementen, Eiweis, Fetten und was weiß ich, was es noch gibt.
    Von 2 Brötchen und zwei Würstchen geht der Abnehmwollende irgendwann am Stock, abends dann noch ein Salat, damit gibt er sich immerhin ne kleine Ladung Vitamine am Abend, aber am Tag? Nada Vitamine, die sucht man in Würstchen und Brötchen vergebens. Zucker (also auch Getreide) puscht kurzfristig den Energiehaushalt (Vollkorn selbstverständlich länger), aber dann wars das Fette dagegen werden langsam verdaut. Man kann auch nicht nur von Fetten leben (Sodbrennen lässt grüßen), aber es sollte doch etwas mehr Fett sein, als ein Würstchen am Tag und vor allem aber viiiieeeel mehr Gemüse. Da Gemüse heute weit weniger Vitamine enthält als noch vor 50 Jahren, muss noch mal mehr Gemüse reingeschaufelt werden, als es unsere Vorfahren schon mussten, also am besten komplett auf Gemüse umsteigen XD
    Das tue ich aber auch nicht und würde es auch niemandem einreden wollen.
    Na dann sind wir uns ja (fast) vollkommen einig, wie langweilig
    Nur Zucker ist nicht gleich Zucker. Bananen bekommen mir super. Sind auch purer Zucker. Aber gebunden an Wasser + Nährstoffe. Ohne Zucker kommt das Hirn nicht aus. Vollkornbrot würde ich jetzt nicht verteufeln, aber ja, idealer weise holt man sich seine Kohlenhydrate aus Obst, (Süß-)Kartoffeln und Wurzelgemüse.
    Beim Gemüse bin ich voll dabei. Da kann man nichts falsch machen. Mein Mittagessen heute:

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    AddOn schreibt:
    Da mir hier die ganze Frauenwelt weiß machen will, dass nur Ernährung hilft... Gut .
    Ehm, nein, das will dir nicht die "ganze" Frauenwelt weiß machen sondern auch der New York Times Artikel, der sich auf diverse Studien des National Institutes of Health bezieht. Was du gesehen hättest, wenn du dir die Mühe gemacht hättest, auf den Link zu klicken, den ich geposted habe. Der Autor ist übrigens männlich, falls dir das dabei hilft, seine Aussagen ernst zu nehmen.
    In dem Artikel wird sogar auf exakt deine Argumente eingegangen, nämlich dass Sport mehr Spaß macht als Verzicht und die Menschen sich deswegen gerne einreden, dass das reicht. Aber eigentlich gibst du ja selbst schon zu, dass Ernährung der zentrale Faktor ist und Sport nur unterstützend wirkt "damit man sich nicht wie ein Rind ernähren muss". Du sagst selbst, dass Sport ein bisschen was ausgleicht, wenn man sonst ein enormes Defizit hat.
    Auf ein starkes Defizit kommt man aber nur durch entsprechende Ernährung. Denn die 15 Minuten joggen = 175kcal werden für kein starkes Defizit sorgen. Ein starkes Defizit wäre das dreifache. Also musst du drei Mal so viel verzichten wie du Sport machst, was meine Aussage, dass Ernährung der Hauptfaktor ist, Sport nur unterstützend wirkt, bestätigt.

    Du behauptest, du hast 25 Kg in 5 Wochen abgenommen. Das sind 5 Kg pro Woche. Ein Kg Fett sind pi mal Daumen 7000 kcal. Mal 5. Also hattest du ein Defizit von 35 000 kcal pro Woche. Wie viel Stunden joggen sind das? (1 Stunde Joggen bei mittlerer Geschwindigkeit = großzügig 700 kcal - höchstwahrscheinlich weniger, aber ich bin nett)
    In den 35 000 kcal stecken also 50 Stunden joggen. Pro Woche. Das sind 7 Stunden pro Tag. Klingt für mich a) nach Humbug und b) langfristig nicht durchführbar, vor allem, wenn man noch arbeiten oder zur Uni muss. Selbst ein gesunder Gewichtsverlust von 1 Kg pro Woche würd 1,5 Stunden pro Tag Ausdauersport bedeuten. Unter der Annahme, dass einen der ganze Sport nicht hungrig macht und man nur seinen Tagesbedarf ohne Sport isst.

    Ich bin bis vor einem Jahr immer vier Mal wöchentlich 45 Minuten joggen gegangen. Ich wiege 52 Kg bei 163cm. Nach einer OP musste ich den Ausdauersport unterbrechen und bin seit dem nicht mehr wirklich reingekommen. Ich gebe zu, ich hatte Angst, ich würde wahnsinnig zunehmen. 365 Tage später bringe ich exakt dasselbe Gewicht auf die Waage und ernähre mich nicht wie ein "Rind" (was auch immer das heißen soll). Mein Hungergefühl hat sich meinem Energieverbrauch angepasst. Ich werde trotzdem wieder zu laufen anfangen, einfach weil’s Spaß macht und gut für mich ist.

    Zu deiner Snickers-Gleichung:

    1 Snickers = 251 kcal
    15 Minuten Laufen bei mittlerer Geschwindigkeit und 70 Kg Körpergewicht = 175 kcal

    Selbst mit Nachbrenneffekt sind das nicht ein PAAR Snickers. Und wenn du mir jetzt ernsthaft erzählen willst, dass man mit 15 Minuten Joggen am Tag Muskelmasse "aufbaut" (was ein enorm komplizierter Prozess ist, für den es nicht umsonst eigene Communities gibt) und dass deswegen der Kalorienverbrauch übelst hoch ist... dann... weiß ich auch nicht mehr….

    ...aber allgemein ziehe ich mein hut vor übergewichtigen personen die sport machen!!! ...ich habe kein übergewicht, ich habe energie für x personen aber muss mich öfter überwinden. wie krass muss diese überwindung sein bei den personen die viel übergewicht haben. daumen hoch für die die es schaffen aber auch die die es versuchen!! RESPEKT !!!
    Dem stimme ich vollkommen zu. Ich will die Bedeutung von Sport für die Gesundheit nicht in Abrede stellen. Und umso mehr Gewicht man mit sich rumschleppt, umso anstrengender der Sport.
    Geändert von Persephone ( 2.07.2016 um 05:01 Uhr)

  4. #54
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: Gewicht zunahme durch mph?

    Persephone schreibt:

    Du behauptest, du hast 25 Kg in 5 Wochen abgenommen. Das sind 5 Kg pro Woche.
    Soweit stimme ich dir zu.
    Habe ich von Joggen bei mir geredet? Habe ich von letzter Woche geredet?

    Du weiß noch garnicht wieviel und was ich gegessen habe, was ich für Sport gemacht habe, was für Ausgangsvorraussetzungen ich hatte, wie lange ich was macht habe und rechnest selbstsicher mit einfachsten Methoden, die garantiert nur unter engen Rahmenbedingungen gültig sind?


    Und einfach den Brennwert addieren und subtrahieren ist für mich Humbug. Ich bin kein Kaloriemeter und verbrenne es nicht unter perfekten Rahmenbindungen auf einem Labortisch.
    Nicht alles was man aufnimmt wird auch verwertet.
    Geändert von AddOn ( 2.07.2016 um 05:36 Uhr)

  5. #55
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Gewicht zunahme durch mph?

    AddOn schreibt:
    Abnehmen geht effektiv nur über Bewegung. Punkt aus.
    Nix Punkt aus ... das ist falsch.
    Was zählt ist eine Energiebilanz.
    Ist die Bilanz positiv, hat man also mehr Kalorien aufgenommen, als man verbraucht, legt der Körper Reserven an.
    Ist die Bilanz negativ, verbraucht man also mehr, als man aufnimmt, werden Reserven abgebaut (leider auch Muskeln)
    Aber am Ende läuft es immer auf diese Bilanz hinaus.
    Ich kann also eine an sich positive Bilanz in eine negative oder ausgeglichene verwandeln, indem ich mir entweder weniger Energie zuführe oder mehr Energie verbrauche.
    Oder ich sorge für eine Kombination aus beidem und erreiche damit, dass nur das richtige abgebaut wird, nämlich Körperfett und keine Muskelmasse.

    AddOn schreibt:
    Und einfach den Brennwert addieren und subtrahieren ist für mich Humbug. Ich bin kein Kaloriemeter und verbrenne es nicht unter perfekten Rahmenbindungen auf einem Labortisch.
    Nunja ... nichtsdestotrotz, auch wenn da jeder ein wenig unterschiedlich funktionieren mag, kommt das schon sehr gut hin ... auch wenn man das nicht wahrhaben möchte.

    Und nicht nur die Frauenwelt sagt, dass es in erster Linie auf die Ernährung ankommt, ich kann das selbst auch bestätigen.
    Ich habe in 10 Monaten 20 Kilo abgenommen und zwar nur über die Ernährung, ohne mehr Bewegung in meinen Alltag einzubauen und ich habe rein über das Rechnen mit Kalorien gearbeitet.
    Die Ernährung entsprechend umgestellt, sprich: die Ernährungspyramide endlich mal wieder richtig herum gestellt, die stand nämlich hübsch auf dem Kopf (soviel zum Thema mehrere Snickers) und dann habe ich meinen persönlichen täglichen Kalorienbedarf, also Grundumsatz plus das, was ich durch meine täglichen Aktivitäten verbrauche, berechnet und bin dann 10 Monate lang konstant 500 Kalorien unter meinem Tagesumsatz geblieben.
    Das bedeutet, dass man in einer Woche ziemlich exakt ein halbes Kilo abnimmt.
    Und nach genau 10 Monaten hatte ich 20 Kilo weniger auf der Waage.

    Ob man sich das nun eingestehen möchte oder nicht, aber der menschliche Organismus funktioniert leider sehr genau so präzise berechenbar.

    Muskelaufbau erfordert nicht nur gezieltes Training, um überhaupt einen Wachstumsimpuls zu setzen, es erfordert (leider) auch gleichermaßen eine angepasste Ernährung, also muss wieder die Ernährungspyramide richtig herum stehen, viel Eweiße, Magnesium etc. eben alles, was der Körper für dn Aufbau an Muskeln benötigt.
    Denn ohne Steine kann man kein Haus bauen, und wenn man noch so viel Zement hat ... es muss schon von allem die richtige Menge vorhanden sein, sonst wird das nichts.

    Was das Abnehmen nur über die Ernährung betrifft, so hat die Sache allerdings einen Haken ...
    Der menschliche Organismus ist ein Wunderwerk an Energieeffizienz und ungemein gut darin, mit Energie hauszuhalten.
    Das heißt, wenn man nur über die Ernährung abnehmen möchte, setzt man einen evolutionär tief verankerten Prozess in Gang, der darauf ausgelegt ist, möglichst viele Reserven zu behalten, denn der Körper geht auf so etwas wie ein "Notprogramm", denn das ist er aus der geschichtlichen Vergangenheit gewohnt.
    Er spart nicht nur an Energie, sondern er baut, noch bevor er an die Fettreserven geht, unnötige Energieverbraucher ab, nämlich Muskeln.
    An Fettreserven geht er nicht sofort, die bewahrt er sich solange es geht auf, denn sie speichern nur und verbrauchen keine Energie.
    Muskeln bestehen zu einem großen Teil aus Eiweißen und die sind leichter zu verstoffwechseln als Fett.

    Klar, ... jeder Mensch ist anders und es gibt unterschiedliche Grundtypen und daraus bestehende Mischtypen, aber das Prinzip ist immer und überall das Gleiche.

    Hatte ich glaube ich auch alles schon mal hier geschrieben ...

    Und von all dem her betrachtet, und auch unter der Berücksichtigung, dass wir vielleicht nicht alles von Dir wissen, muss ich Persephone mit ihrem Posting vollkommen und zu 100% recht geben, denn sie hat recht.
    Und es stimmt, ein Snickers abzubauen ist eine Nummer für sich.

    Dafür fährste eine halbe Stunde mit dem Fahhrad mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 Km/h.
    Ob man sich selbst das nun eingestehen möchte oder nicht, so ist es und die Differenzen zwischen den einzelnen Menschen sind da erschreckend gering, das ist also sehr gut auf die Allgemeinheit reproduzierbar, auch wenn uns das nicht gefällt.

    Joggen führt übrigens zu so gut wie gar keinem Muskelaufbau, ähnlich wie Fahrradfahren, beides sind Ausdauersportarten, keine für Muskelaufbau.
    Natürlich kräftigen sich dabei die beanspruchten Muskeln und das ist auch sehr gut, aber es führt nicht zu einem signifikanten Aufbau von neuer Muskelmasse.
    Es gibt Übungen, welche die Kraft und solche, welche die Masse an Muskeln betreffen.
    Am besten macht man eine Kombination aus diesen, um den Kreislauf und das Herz so zu stärken, damit die aufgebauten Muskeln, welche dann nicht nur aus "leerer" Muskelmasse bestehen, auch mit Blut und Nährstoffen versorgt werden können.
    Schau Dir die Leistungs-/ Hochleistungssportler im Rad- und Laufsport an ... das sind keine Muskelpakete.
    Oder in Leistungssportarten wie Karate, Ballett etc. ....
    Aber jede Faser der Muskeln ist da auf Höchstleistung getrimmt.

    Wenn man abnehmen möchte, kann man nur schwer Muskeln aufbauen, weil zum Abehmen immer eine negative Kalorienbilanz gehört, immer!
    Soll heißen: Ich kann nur abnehmen, wenn ich meinem Körper weniger Kalorien zuführe, als ich verbrauche.
    Und gerade in solchen Zeiten muss ich besonders auf die Ernährung achten.
    Da in diesen Zeiten die Verstoffwechslelung eben aus besagten Gründen sich verändert, muss man z.B. mehr auf Eiweiße achten.
    Ca 1,5 bis 2 Gramm pro Kg Körpergewicht sind dann notwendig, da der Körper mit Eiweißen dann nicht mehr so effizient umgehen kann, wie unter normal ernährenden Bedingungen mit ausgeglichener oder gar positiver Energiebilanz.


    AddOn schreibt:
    Nicht alles was man aufnimmt wird auch verwertet.
    Wobei mich da jetzt interessieren würde, wie viel Du meinst, das nicht verwertet wird?
    Hast da eine grobe oder genauere Vorstellung davon, wie viel der Körper nicht verwertet?
    Wie gesagt, der menschliche Körper ist ein Wunderwerk der Energieverwertung.
    Was würdest Du sagen, wie viel geht ungenutzt wieder raus?


    Auch wenn man abnehmen will, ist ein Snickers nicht verboten ....
    Aber ob man es will oder nicht, ohne eine korrekte Energiebilanz und eine angepasste, ausgewogene Ernährung, endet das alles im Frust.

    Aber letztendendes läuft es unterm Strich immer auf die Kalorienzählerei (direkt oder indirekt) und die angepasste Ernährung hinaus, ob es uns gefällt oder nicht ....
    Und da ticken die Mensche alle ziemlich reproduzierbar gleich ....
    Geändert von Fliegerlein ( 2.07.2016 um 11:38 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  6. #56
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Gewicht zunahme durch mph?

    Scheine leider auch zu den Leuten zu gehören die eher etwas zunehmen vom Medikinet Adult. Obwohl ich mich mittlerweile gesünder und wesentlich weniger kalorienreich ernähre und begonnen habe etwas Sport zu machen geht das Gewicht leicht nach oben. Appetit hat sich eher nicht verändert.

  7. #57
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: Gewicht zunahme durch mph?

    Werde die Tage mal durchquoten.
    Was ich hasse, wenn mir Sachen in den Mund gelegt werden, die ich weder implizierte noch schrieb.
    Ich sollte mir mehr Mühe geben beim Schreiben...


    Die Ernährungswissenschaft ist eins der unsichersten Themengebieten und mit den aktuellen Methoden ist es unmöglich durch Komplexität der Wechselwirkungen alles Eindeutig zu beschreiben und xy zuzuschreiben. Wer den Wissensstand in der Ernährung als absolut ansieht, der hat eine schöne Religion für sich gefunden.
    Selbstverständlich kommt es nur auf die Bilanz an. Ich schreibe es nochmal, der Körper ist kein Kalorimeter, nicht alles was ein Brennwert hat, kann auch verwertet werden, und schon recht nicht alles und zu 100% . Es ist würde gegen DIE Regel aller Wissenschaften sein, dem Minimalistischen Prinzip. Warum sollte ein Molekül abgebaut werden, wenn kein Defizit an den Produkten besteht und nicht viel Energie gewonnen wird?
    Somit gibt es für jede Zusammensetzung der aufgenommen Nahrung eine Priotisierung, die Abhängig von den aktuellen Defiziten des Körpers ist und der Konzentration der Moleküle. Sind die ungünstigen Moleküle in der Überzahl, wird davon auch mehr genutzt.
    Weiter gehts mit dem persönlichen Bakterieninventar, wer keine ausgewogene Flora hat, bei dem werden bestimmte Sachen mehr als die Norm verwertet aber auch Defizite entstehen.
    Die größte Arbeit machen die Mikroorganismen in uns und mit den steht und fällt alles.

  8. #58
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Gewicht zunahme durch mph?

    AddOn schreibt:
    Was ich hasse, wenn mir Sachen in den Mund gelegt werden, die ich weder implizierte noch schrieb.
    Ich sollte mir mehr Mühe geben beim Schreiben...
    Was wiederum impliziert, das nicht andere Dir Sachen in den Mund legen, sondern Du sie selbst implizierst .

    AddOn schreibt:
    Die Ernährungswissenschaft ist eins der unsichersten Themengebieten und mit den aktuellen Methoden ist es unmöglich durch Komplexität der Wechselwirkungen alles Eindeutig zu beschreiben und xy zuzuschreiben.
    Zumindest ist es ein dynamisches Feld, welches noch immer viel in Bewegung ist, aber sooo unsicher, wie Du es gerade darzustellen versuchst, ist es auch wieder nicht .

    AddOn schreibt:
    Wer den Wissensstand in der Ernährung als absolut ansieht, der hat eine schöne Religion für sich gefunden.
    Wer legt jetzt wem was in den Mund? .

    AddOn schreibt:
    Selbstverständlich kommt es nur auf die Bilanz an.
    Ach ... jetzt doch? Na was denn nun?

    AddOn schreibt:
    Ich schreibe es nochmal, der Körper ist kein Kalorimeter, nicht alles was ein Brennwert hat, kann auch verwertet werden, und schon recht nicht alles und zu 100% .
    Zuerst mal, habe ich auch nicht geschrieben, dass der Körper zu 100% verwertet, womit wir wieder beim Thema "anderen etwas in den Mund legen" sind ... übrigens eine schöne Metapher im Zusammenhang mit dem Thema Essen
    Darüberhinaus ist der Satz unlogisch ...
    Ballaststoffe zum Beispiel ... sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie eben nur Ballast sind, also keinen Nährwert (Brennwert) besitzen ....

    Aber Du beantwortest meine Frage nicht, was Du meinst, wie effizient der Körper arbeitet und wie viel Prozent der aufgenommen Nahrung tatsächlich verwertet wird .
    Ich hab nicht behauptet, dass es 100% wären, sondern gefragt, was Deinem Wissensstand nach tatsächlich vom Körper verarbeitet werden kann...

    AddOn schreibt:
    Es ist würde gegen DIE Regel aller Wissenschaften sein, dem Minimalistischen Prinzip. Warum sollte ein Molekül abgebaut werden, wenn kein Defizit an den Produkten besteht und nicht viel Energie gewonnen wird?
    Somit gibt es für jede Zusammensetzung der aufgenommen Nahrung eine Priotisierung, die Abhängig von den aktuellen Defiziten des Körpers ist und der Konzentration der Moleküle. Sind die ungünstigen Moleküle in der Überzahl, wird davon auch mehr genutzt.
    Die Sätze musst Du bei Gelegenheit mal näher erklären ... ich hab keine Ahnung, was Du hier sagen möchtest ...

    Ach ... vielleicht auch nicht, .... jeder soll seine eigenen Erkenntnisse gewinnen und seine eigenen Erfahrungen machen.
    Wie auch immer, es ist mehr als 12 Jahre her, dass ich die 20 Kilo abgenommen habe und seither achte ich auf eben die genannten Punkte und halte mein Gewicht, sowie Körperfettanteil und Muskelanteil stabil ... trotz der 12 Jahre, die ich in der Zeit älter geworden bin .... irgendwass muss also daran funktionieren ....
    Mehr als meine Erfahrungen und die in der ganzen Zeit gewonnenen Erkenntnisse (und das sind nicht wenige ... ich bin da etwas verbissen .... um nicht zu sagen zwanghaft ) kann ich nicht weitergeben und mir ist nicht nach einer ellenlangen Diskussion mit Leuten, die es besser zu wissen glauben, ...
    Derer bin ich zu müde geworden, davon gibts hier zu viele ....
    Insofern verlasse ich diesen Thread wieder
    Ich mach mir nicht mehr die Mühe, Unbelehrbare zu bekehren .... hach tut das gut, das schreiben zu können
    Jedem seine Meinung, seine Erkenntnisse, seinen Glauben ... ich setze meine Forenpause fort
    Geändert von Fliegerlein ( 2.07.2016 um 14:23 Uhr)

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 463

    AW: Gewicht zunahme durch mph?

    Blaustern schreibt:
    Soweit stimme ich dir zu.
    Habe ich von Joggen bei mir geredet? Habe ich von letzter Woche geredet?

    Du weiß noch garnicht wieviel und was ich gegessen habe, was ich für Sport gemacht habe, was für Ausgangsvorraussetzungen ich hatte, wie lange ich was macht habe und rechnest selbstsicher mit einfachsten Methoden, die garantiert nur unter engen Rahmenbedingungen gültig sind?


    Und einfach den Brennwert addieren und subtrahieren ist für mich Humbug. Ich bin kein Kaloriemeter und verbrenne es nicht unter perfekten Rahmenbindungen auf einem Labortisch.
    Nicht alles was man aufnimmt wird auch verwertet.
    Fliegerlein hat bereits das wichtigste geschrieben. Es stimmt, dass der Körper kein idealer Experiment-Aufbau ist. Bei Mandeln z.B. sind sich Forscher immer noch uneinig, wie die darin enthaltenen Kalorien vom Körper tatsächlich verwertet werden. Im Großen und ganzen kommt Kalorienrechnen aber hin wenn man Schwankungen von +/-300 kcal in Betracht zieht, sich beobachtet und nicht gleich ausrastet, wenn es mal nicht 1:1 aufgeht. Es ist ein Richtwert, an dem man rumschrauben muss. Ich sollte bei meinen Maßen eigentlich nur um die 1800 kcal am Tag essen dürfen. Tatsächlich kann ich locker 2200 kcal essen ohne zuzunehmen. Das weiß ich durch langjährige Beobachtung.
    Ich will auch niemanden empfehlen, akribisch Kalorien zu zählen. Nur, wenn jemand sagt, „ich nehme zu und ich hab keine Ahnung warum“ ist das die einzige Möglichkeit, rauszufinden, ob ein gesundheitliches Problem vorliegt oder die Person ihr Essverhalten völlig falsch einschätzt.

    Allerdings verstehe ich nicht, was das alles mit meinem Argument zu tun hat. Mein Punkt war, dass ein Mensch nur mittels eines Kaloriendefizit abnehmen kann und ein solches Defizit sich sehr schwer allein durch Sport erzeugen lässt, insbesondere, weil man vom Sport hungriger wird und viele Menschen damit nicht umgehen können. Wenn du das kannst - schön - Glückwunsch zu deiner Willenskraft.

    Sport ist wichtig für die allgemeine Gesundheit, einen „straffen“ Körper, das psychische Wohlbefinden aber nicht für Abnehmen an sich.

    Du hast geschrieben:

    Abnehmen geht effektiv nur über Bewegung. Punkt aus.
    So wie ich das verstehe, behauptest du, dass Ernährung keine Rolle spielt und Bewegung der einzige wichtige Faktor ist. Das hat mich gestört. Es kann sein, dass das für dich funktioniert hat. Das will ich gar nicht bestreiten. Ich habe in meiner Beispielsrechnung Joggen benutzt, weil das der Ausdauersport ist, bei dem man am meisten Kalorien verbrennt und du selbst 15 Minuten Joggen empfohlen hast. Auf welcher Basis sprichst du denn deine Empfehlungen aus, wenn das gar nicht das ist, was du gemacht hast, um abzunehmen?

    Es ist ja gar nichts gegen Sport einzuwenden. Sport ist super, vor allem für ADHS-ler. Besser kann man seinen Dopamin-Spiegel auf natürlichem Wege nicht in Schwung bringen. Aber er ist nicht das ideale Mittel zum Abnehmen.

    Zur Ernährungswissenschaft: Wir bewegen uns hier nicht im Bereich der Ernährungswissenschaft sondern der Chemie und Physik. Kalorien wurden gemessen bevor es Ernährungswissenschaft gab. Der fragwürdige teil der Ernährungswissenschaft ist derjenige, der bestimmte Empfehlungen zu Makro-Nährstoffen ausspricht und von dem habe ich mich hier distanziert. Nahrung kann nicht im Körper "verschwinden". Wenn sie nicht in Form von Fett oder Muskeln gelagert wird, wird sie auf eine andere Art und Weise ausgeschieden, was mn nachmessen kann. Entweder, sie wird nicht richtig verdaut - was behandelt werden müsste - oder überschüssige Kalorien werden in Form von Wärme abgebaut. Das funktioniert aber nur bis zu einem gewissen Level. In einem sind sich alle Studien einig: Diese Differenzen sind minimal.

    Ein gutes Beispiel für die Kontrollierbarkeit von Gewicht mittels Kalorien ist das (absolut menschenunwürdige) Minnesota Starvation Experiment

    The researchers tracked each subject's weight as a function of time elapsed since the beginning of the starvation period. For each subject, the weight versus time plot was expected—as well as enforced—to form a particular curve, the prediction weight-loss curve, whose characteristics were decided before the commencement of the experiment. The postulated curves turned out to be quite predictive for most subjects. If a subject did veer off his curve in any given week, his caloric intake for the next week would be adjusted, by varying the amount of bread and potatoes, to bring him back to the curve; however, the required adjustments were usually minor.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Minnes...ion_Experiment

    @Fliegerlein

    Sehr schöner Post. Ich hab mich erst erschrocken, dass du den Mythos mit dem Starvation-Mode ansprichst, von wegen wenn man zu schnell abnimmt kann der Körper plötzlich Fettreserven aus dem nichts bilden und man wird dicker statt dünner aber dann hast du's genau richtig erklärt, nämlich mit dem Abbau von Muskelmasse.

    Mir geht es ähnlich wie dir - ich hab seit 6 Jahren keine Gewichtsschwankungen, was mich zu einer etwas verbissenen Vertreterin meiner Methode macht
    Geändert von Persephone ( 2.07.2016 um 17:50 Uhr)

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