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Diskutiere im Thema Umgang mit Metylphenidat im Bezug auf Behörden und Gesetze im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Umgang mit Metylphenidat im Bezug auf Behörden und Gesetze

    Ich wohne ja im kleinen Luxemburg und fahre gerne mal nach Frankreich, Belgien oder Deutschland. Vor allem weil man in 30 km außer Landes ist.

    Ich mache mit dem Handy ein Foto von meinem Rezept und das wars. Wenn die Polizei mal Probleme machen sollte, kann man das erklären und das Rezept zeigen. Wenn die Polizei dann meint, weiter "schnüffeln" zu müssen, von mir aus. Wird bestimmt ein abwechslungsreicher Tag werden. Ich lasse mir ja nix zu Schulden kommen. Punkt aus. Meine Ärztin meinte auch nix unternehmen zu müssen. Wenn was wäre, kann man das klären.

    Nur als Tipp im Schengenraum und die EU-Zone - da seh ich das genau so. Festnehmen wird dich dafür keiner. Also take it easy

    Für Reisen ausserhalb, würd ich mich dann doch mal genauer erkundigen, aber da gibt's was auf der deutschen BTM-Seite im Internet zu finden, wie man da von Land zu Land vorgehen soll.

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Umgang mit Metylphenidat im Bezug auf Behörden und Gesetze

    Hey ho,
    vielen Dank bisher für eure Meinungen.
    Die ein oder anderen Tipps werde ich mir gerne aneignen.

    Prinzipiell gebe ich den vielen Stimmen recht, die sagen, dass man das Medikament ja legal bezieht und man auch keine Verpflichtung hat in der Öffentlichkeit einen Nachweis mit sich zu führen (Auslandsreisen ausgenommen). Wenn es tatsächlich zu Kontrollen kommen sollte, kann man das im Zweifel früher oder später Nachweisen (ärztl. Bescheinigungen einreichen etc.)

    ABER: Bei Polizeikontrollen im Straßenverkehr, bzw. Drogentests nach Unfällen (garnicht mal so selten), ist man tatsächlich erstmal in der Nachweispflicht. Sonst wird der Führerschein an Ort und Stelle eingezogen und dann ist der Lappen erstmal weg, bis der juristische Vorgang abgeschlossen ist.

    Genauso wenn das Zeug als Fußgänger beim durchfilzen gefunden wird. Das Verfahren wird erstmal eröffnet. Dass man das i.d.R. später noch abwenden kann ist wahrscheinlich. Diesen Ärger möchte ich mir einfach ersparen, wenn es dazu kommen sollte, indem ich diese Dinge vor Ort direkt Regeln kann.

    Mir geht es nicht um Wahrscheinlichkeiten, ob das passieren kann, oder dass man sich meistens mit guten Argumenten rausreden kann, oder die Polizei kulant ist. Sondern mir geht es um einen sauberen Umgang mit einem Medikament welches nach wie vor unter das BtMG fällt.

    Klar denke ich dabei vorrangig an mein eigenes Wohlergehen, aber wenn man auch in diesem Punkt mal die ständig ermüdende Debatte um MPH als Droge (Kinderkoks) und generell AD(H)S im Blickfeld hat, sind solche Vorfälle gefundenes Fressen für die Polemiker.
    Meine eigene Motivation ist hierbei, dass ich auf meinen Führerschein beruflich angewiesen bin und ich in meinem Job in einem medizinischen Beruf mir ein solches Verfahren einfach nicht leisten kann. Einen positiven Beitrag zu besagter Debatte zu leisten ist mir da auch ein willkommener Nebeneffekt.

    Ich möchte hier niemandem auf die Füße treten, der es anders handhabt. Zumahl Prävention nicht gerade eine der Stärken von uns Spezialisten ist .
    Aber nur aus einer Trotzhaltung ist wohl noch nie was gutes heraus gekommen.

    chaotische Grüße
    gringoringo

  3. #23
    durch und durch

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 412

    AW: Umgang mit Metylphenidat im Bezug auf Behörden und Gesetze

    Führerschein wurde bei mir nach einem Unfall und polytoxem Konsum nicht eingezogen, da ich einen Schnelltest verweigert hatte und mir nur Blut abgenommen wurde.
    Und das obwohl ich innerorts auf gerader Strecke gegen nen Baum gefahren bin^^
    Den Lappen können sie einem wohl nur "zwicken", wenn auch wirklich was handfestes nachgewiesen wird.
    Ich war damals schwerstabhängig und muss sagen, dass ich schon ziemlich verdutzt war, als er mir nach der Hausdurchsuchung, tatsächlich den Schein wieder in die Hand gedrückt hat.

    Prinzipiell absolut verantwortungslos...
    Ich durfte quasi noch 2-3 Monate schwerstabhängig Auto fahren....

  4. #24
    cocolores

    Gast

    AW: Umgang mit Metylphenidat im Bezug auf Behörden und Gesetze

    Also jetzt mal für die GANZ Doofen: wenn man einen Unfall mit dem Auto hat oder als Fußgänger auf der Gasse in ein Schaufenster fällt - wann und warum zum Kuckuck wird einem von der Polizei ein Drogentest oder ne Taschenkontrolle in der Einkaufsmeile auferlegt?

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.728

    AW: Umgang mit Metylphenidat im Bezug auf Behörden und Gesetze

    gringoringo schreibt:
    ABER: Bei Polizeikontrollen im Straßenverkehr, bzw. Drogentests nach Unfällen (garnicht mal so selten), ist man tatsächlich erstmal in der Nachweispflicht. Sonst wird der Führerschein an Ort und Stelle eingezogen und dann ist der Lappen erstmal weg, bis der juristische Vorgang abgeschlossen ist.

    Genauso wenn das Zeug als Fußgänger beim durchfilzen gefunden wird. Das Verfahren wird erstmal eröffnet. Dass man das i.d.R. später noch abwenden kann ist wahrscheinlich.
    Nein. Auch nach einem Unfall gibt es keinen Anlass für einen Drogentest, außer man hat richtig doll Mist gebaut, d. h. den Unfall (mit-)verursacht. Und dann hat man leider in beiden Fällen ein Problem, ob man nun illegale Drogen genommen hat oder ob man durch MPH-Unter-, Überdosierung oder Rebound beeinträchtigt war.

    Oder genehmigen Richter Bluttests für jeden der in einen Unfall nur verwickelt war? Kann ich mir jetzt nicht vorstellen.

    Ohne Anlass Fußgänger Filzen geht in Deutschland auch nicht. Das heißt wenn man in eine Veranstaltung oder ein Gerichtsgebäude gehen will natürlich schon, aber in diesem Fall interessiert sich niemand für deine Medikamente.

    Kinderkoks ist ein von *********** geprägtes Wort, das wissen selbst durchschnittliche Polizeibeamte, würde ich mal sagen. Für ganz dumm muss man die auch nicht halten.
    Geändert von 4.Kl.konzert ( 4.06.2016 um 18:11 Uhr)

  6. #26
    durch und durch

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 412

    AW: Umgang mit Metylphenidat im Bezug auf Behörden und Gesetze

    Denke nicht, dass es da eine Genehmigung gibt, dass jeder beteiligte einen Bluttest machen muss.

    Man kann jedoch jederzeit nen Schnelltest verweigern und stattdessen nen Bluttest machen. Was ja auch sinnvoll ist, wenn man z.B. drei Tage zuvor nen Joint geraucht hat, da man im Blut ja keinen aktiven Wirkstoff mehr hat, die Schnelltester jedoch auf Abbauprodukte anschlagen würden.

  7. #27
    cocolores

    Gast

    AW: Umgang mit Metylphenidat im Bezug auf Behörden und Gesetze

    Und das ist das Problem, das ich mit dieser Diskussion habe - reden wir über den Durchschnitts-Menschen, der ADHS hat, sein Medikament in der Handtasche im Döslein hat, aber nicht wie ein langhaariger Bombenleger die Blicke auf sich zieht - und deshalb auch nicht einsieht, dass man ihn auf Drogen testet, weil er in der U-Bahn über eine Tasche gestolpert ist? Oder reden wir hier darüber, dass MPH-Verschreibung und Koksen üblicherweise miteinander einhergehen und wir uns deshalb vor einer für uns überdurchschnittlich wahrscheinlichen Polizeikontrolle absichern müssen?

  8. #28
    durch und durch

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 412

    AW: Umgang mit Metylphenidat im Bezug auf Behörden und Gesetze

    Hast du eig. recht, da bin ich eher in die falsche Richtung aufgesprungen^^
    Ursprünglich sollte es hier wohl wirklich nicht um Konsumenten illegaler Substanzen gehen.

    Hiermit sry ;-)

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Umgang mit Metylphenidat im Bezug auf Behörden und Gesetze

    Ich hab so einen Schriebs im Portemonnaie, in dem meine Dosierungsempfehlung steht, mit ärztlichem Stempel. Sonst nix. Aber ich denke, das sollte reichen. Bin aber noch nie im Leben in eine Drogenkontrolle geraten.

    Fahrtauglichkeit wird bei ADHSlern durch die richtigen Medis doch sowieso eher besser als schlechter, laut Statistiken. Ich wäre unbehandelt nie auf die Idee gekommen, Fahrtauglichkeit nachzuweisen. Erst recht nicht behandelt. ^^
    Geändert von eigenartig ( 5.06.2016 um 17:22 Uhr) Grund: Weil mir noch was einfällt

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 68

    AW: Umgang mit Metylphenidat im Bezug auf Behörden und Gesetze

    Noch was, zumindest related: Ich bin in letzter Zeit häufiger geflogen, mit unretardierten Methylpheni TAD 10 mg-Tabletten in der Tasche und es hat niemanden gejuckt.

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