Seite 4 von 4 Erste 1234
Zeige Ergebnis 31 bis 38 von 38

Diskutiere im Thema Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikation? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #31
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 225

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Sooo...

    Nach 2 Wochen stationärer Behandlung und dem Versuch mit unretardierten MPH, mit dem Ergebnis was zufriedenstellender war als Ritalin Adult... bin ich seit dieser Woche teilstationär in einem DBT Programm und nehme nun Medikinet Adult.

    Mal schauen was so passiert.

  2. #32
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 225

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Tja, aus dem Medikinet adult würde Medikinet und seit einer Woche wieder Ritalin adult...
    Keine Ahnung.
    Mal geht's, mal geht's nicht. Die Wirkung ist extrem unberechenbar, was es für mich sehr schwierig macht.
    Die Frage, wie sollte MPH nun richtig wirken?

    Was macht man dagegen, wenn man unter der Medikation zu Dissoziation neigt? Diese sind auch nicht immer gleich. Schwindelig ist mir dann generell, alles andere variiert stark. Ich bin oft abwesend.

    Und meine Launen ganz zu schweigen...
    Von extrem depressiv zu aggressiv und verwirrt ist alles dabei. Zeitweise auch gerne mal alles zusammen. Am schlimmsten empfinde ich diese Ohnmacht, den Emotionen nicht Herr zu werden und diesen subtilen, objektiv betrachtet, Situationen zu viel Aufmerksamkeit zu schenken.

    Konzentrationsschwierigkeiten sind dann auch Teil des Problems.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Tja, aus dem Medikinet adult würde Medikinet und seit einer Woche wieder Ritalin adult...
    Keine Ahnung.
    Mal geht's, mal geht's nicht. Die Wirkung ist extrem unberechenbar, was es für mich sehr schwierig macht.
    Die Frage, wie sollte MPH nun richtig wirken?

    Was macht man dagegen, wenn man unter der Medikation zu Dissoziation neigt? Diese sind auch nicht immer gleich. Schwindelig ist mir dann generell, alles andere variiert stark. Ich bin oft abwesend.

    Und meine Launen ganz zu schweigen...
    Von extrem depressiv zu aggressiv und verwirrt ist alles dabei. Zeitweise auch gerne mal alles zusammen. Am schlimmsten empfinde ich diese Ohnmacht, den Emotionen nicht Herr zu werden und diesen subtilen, objektiv betrachtet, Situationen zu viel Aufmerksamkeit zu schenken.

    Konzentrationsschwierigkeiten sind dann auch Teil des Problems.

  3. #33
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.351

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Hi Kainis,

    wie ich in dem anderen Thread bereits erwähnt habe, klingt deine Reaktion auf Stimulanzien nicht gerade fördernd.
    Konzentrationsstörungen liegen ja nicht nur bei AD(H)S vor, sondern sind ein Symptom, welches bei sehr vielen "Störungen" bzw. "Krankheiten" auftritt.

    Und meine Launen ganz zu schweigen...
    Von extrem depressiv zu aggressiv und verwirrt ist alles dabei.
    Solltest du eventuell wirklich an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden (dort treten auch genannte Symptome auf) ist die Behandlung mit Stimulanzien nach meiner Persönlichen Meinung leider nicht der richtige Weg bzw. sollte bei einer zusätzlichen AD(H)S die Grunderkrankung bzw. der "Störfaktor" vorrangig behandelt werden.

    Mir ist nicht bekannt, dass derartige Nebenwirkung gewollt wären bzw. diese auf eine Fehlmedikation hinweisen könnten.
    Ich rate dir, dich unbedingt mit deinem Arzt/Ärztin in verbindung zu setzen..

    Ich hoffe alles Gute für Dich.

    Grüße

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Kainis schreibt:
    Von extrem depressiv zu aggressiv und verwirrt ist alles dabei.
    Keine Ahnung, ob in diesem Thread schon mal darauf eingegangen wurde, die Seitensuche reagiert jedenfalls nicht auf "Schild" oder "Hashi"!

    Ich verstehe nicht ganz warum jedes kopflastige Leiden immer die Ursache im Kopf haben soll. Es geht auch anders.

    Mir fällt dazu auch noch das Hashimoto-Syndrom ein, eine Schilddrüsen-Hormonstörung, die unter anderem auch gerne mit Aggressivität, Depression und Konzentrationsschwäche (Verwirrtheit) auftritt, je nachdem wie der Betroffene die Begriffe für sich selbst deutet.

    Hast Du mal eine richtige Schilddrüsenuntersuchung gemacht?

    Was zum drüberlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hashimoto-Thyreoiditis

    Die Schilddrüsenwerte, die der Psychiater bei der Blutabnahme (TSH etc) machen kann, schliessen ein mögliches Hashimoto nicht aus, können aber auffällig sein.

    Endokrinologen (hoffentlich richtig geschrieben) untersuchen sowas.

    Depression oder depressive Verstimmung ist übrigens keine so untypische Nebenwirkung von Ritalin.

    Hast Du das Ritalin mal testweise für 1-2 Wochen abgesetzt?
    Geändert von Cube (23.08.2016 um 11:16 Uhr) Grund: Endokrinologe :-) etc

  5. #35
    Löwe

    Gast

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Hey Cube , du kannst es ja mal mit Suchoperatoren probieren...Wenn du ein Sternchen hinter Hashi* setzt, bekommst du mehr Ergebnisse..

  6. #36
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 225

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Cube schreibt:
    Keine Ahnung, ob in diesem Thread schon mal darauf eingegangen wurde, die Seitensuche reagiert jedenfalls nicht auf "Schild" oder "Hashi"!

    Ich verstehe nicht ganz warum jedes kopflastige Leiden immer die Ursache im Kopf haben soll. Es geht auch anders.

    Mir fällt dazu auch noch das Hashimoto-Syndrom ein, eine Schilddrüsen-Hormonstörung, die unter anderem auch gerne mit Aggressivität, Depression und Konzentrationsschwäche (Verwirrtheit) auftritt, je nachdem wie der Betroffene die Begriffe für sich selbst deutet.

    Hast Du mal eine richtige Schilddrüsenuntersuchung gemacht?

    Was zum drüberlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Hashimoto-Thyreoiditis

    Die Schilddrüsenwerte, die der Psychiater bei der Blutabnahme (TSH etc) machen kann, schliessen ein mögliches Hashimoto nicht aus, können aber auffällig sein.

    Endokrinologen (hoffentlich richtig geschrieben) untersuchen sowas.

    Depression oder depressive Verstimmung ist übrigens keine so untypische Nebenwirkung von Ritalin.

    Hast Du das Ritalin mal testweise für 1-2 Wochen abgesetzt?
    Nein, das habe ich nicht, denke ich. Blutwerte waren zumindest Top. (Vor 10 und 5 Wochen)

    Abgesetzt ja, dann bin ich wieder so ziemlich chaotisch geworden. Also sie wirken schon. Ich bin dann etwas ruhiger und kann mich besser konzentrieren.

    Brainman schreibt:
    Hi Kainis,

    wie ich in dem anderen Thread bereits erwähnt habe, klingt deine Reaktion auf Stimulanzien nicht gerade fördernd.
    Konzentrationsstörungen liegen ja nicht nur bei AD(H)S vor, sondern sind ein Symptom, welches bei sehr vielen "Störungen" bzw. "Krankheiten" auftritt.



    Solltest du eventuell wirklich an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden (dort treten auch genannte Symptome auf) ist die Behandlung mit Stimulanzien nach meiner Persönlichen Meinung leider nicht der richtige Weg bzw. sollte bei einer zusätzlichen AD(H)S die Grunderkrankung bzw. der "Störfaktor" vorrangig behandelt werden.

    Mir ist nicht bekannt, dass derartige Nebenwirkung gewollt wären bzw. diese auf eine Fehlmedikation hinweisen könnten.
    Ich rate dir, dich unbedingt mit deinem Arzt/Ärztin in verbindung zu setzen..

    Ich hoffe alles Gute für Dich.

    Grüße
    Ich sollte DBT machen, wegen meiner Impulsivität. Dort wurde nochmal geschaut, ob es wirklich nur ADHS ist, oder auch Borderline. Die Kriterien sind nicht erfüllt. Die Bereiche, die bei mir sehr extrem ausschlugen, sind zwar zum Teil auch bei Borderline vertreten, aber zu 100% bei ADHS.

  7. #37
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 225

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Ich habe noch immer Probleme mit der medikamentösen Einstellung. (seit 8 Monaten) So hatte ich gedacht, das MPH meine Kernproblematiken sichtbar macht, verdeutlicht und ich daran arbeiten kann. Allerdings glaube ich, werden manche Zustände unter Methylphenidat verschlimmert!?

    Die Psychologin aus der LWL-Klinik wird aus mir auch nicht schlau, glaube ich. Es kamen Aussagen wie: "Das kenne ich so nicht... " oder "Ich glaube nicht, das das von dem Medikament kommt."
    Ich traue mich schon gar nicht mehr etwas zu sagen, zu bemängeln oder zu beschreiben was so passiert, weil ich ihre Reaktionen nicht ganz sicher deuten kann und oft das Gefühl habe sie zu nerven oder etwas falsches zu sagen.*

    Das Ritalin nicht hilft, wäre falsch ausgedrückt. Es hilft in so weit, das ich ruhiger bin. Ich raste nicht mehr sofort aus und brülle rum. Meine Wahrnehmung wird anders. Ich bin dann nicht mehr so laut und grob, tu meinen Kindern nicht mehr weh, weil ich meine Kraft dann besser einschätzen kann.*

    Mein Sehen wird klarer. Ich sehe nicht mehr nur ein Teil und alles Andere lenkt mich ab. Ich sehe dann sozusagen mehr. Da dieses Blickfeld "offener" ist, lenken mich Bewegungen dann nicht mehr so stark ab. Der Nebel legt sich sozusagen.*
    Alles ist klarer, ich kann manchmal sogar Entscheidungen treffen und Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden.*Wie gesagt, manchmal.

    Allerdings bin ich auch viel schneller überfordert und Geräusche sowie visuelle Reize werden verstärkt. Hyperakusis oder sowas sagte man mir. Ich bin auch oft sehr durcheinander und habe das Gefühl durchzudrehen. Vieles, was mir sonst egal war, überfordert mich jetzt. Und manche Dinge, die mich vorher ausflippen ließen, kann ich jetzt ertragen.

    Ich werde schneller aggressiv, völlig überfordert oder ängstlich.*
    Lautstärke geht gar nicht, oder zu viele Leute. Und dann diese plötzliche Überforderung mit Allem... Habe ich soooooo oft. Alles hört sich dann EXTREM laut an. Genau dann sind auch Berührungen sehr unangenehm.*

    Ich MUSS mich dann zurück ziehen. Dann verlasse ich die Situationen. Mache ich das nicht, bin ich schnell vom Kopf her einfach weg und kann stellenweise nicht mehr reagieren obwohl ich alles mitbekomme.

    Bevor das geschieht, beschäftige mich mit Dingen die mich interessieren oder spiele am Handy. Leider kann ich das nicht immer rechtzeitig.

    Außer bei interessanten Themen... Oft sind die Themen sehr eintönig, immer das Selbe oder ich verliere mich im kleinsten Detail. Ein Auszug meines Entlassungsberichtes des 9 wöchigen Aufenthalt in der Tagesklinik besagt:

    "Die ... Gruppe zeigte jedoch nur wenig Verständnis für den hohen Wissensdrang der Pat., da sie sich auch häufig in Kleinigkeiten verlor oder auf Nebensächlichkeiten bezog. Diesbezüglich kam es innerhalb der Gruppe vor allem zu Beginn häufig zu Konflikten."

    "Frau A. benannte immer wieder Konflikte und Schwierigkeiten im sozialen Umfeld, Kontaktgestaltung zu Freunden... , eine Problembearbeitung gelang nur sehr begrenzt.
    Im Verlauf zeigte sich die Pat. sehr reflektiert, ... In Konfliktsituationen blieb sie jedoch häufig fassadär und verharmlosend."

    In den letzten Monaten halfen mir die stationären Aufenthalte und die Therapien, mein Ich verstehen zu lernen.
    Aber es führt auch dazu, daß ich immer weniger dazu bereit bin, mich zu verstellen. Ich glaube, daß ich mir jahrelang selber was vorgemacht habe. Das ich die Schwere meiner Probleme nicht erkannt, runtergespielt und verdrängt habe.

    Denn ich kann so nicht ewig weitermachen und ich muss zusehen, daß es mir zumindest halbwegs gutgeht. Es gibt da nämlich Menschen die mich brauchen, meine Kinder.

    Es macht mich kaputt und ist nicht gut für mich, aber das Umfeld erwartet nunmal, daß man sich "normal" verhält. Für alles Andere ist kein Platz und kein Verständnis da.

    Ich nehme das Ritalin weiter, weil meine Kinder mir zu wichtig sind und sie mich so nie wieder erleben sollen! Für mich bedeutet dies zwar, das ich andere Probleme habe als vorher, aber dafür bin ich keine so schlechte Mutter mehr.

    Nun bin ich mir fast sicher, daß die ADHS Diagnose vielleicht falsch ist oder viel mehr nicht mein einziges Problem ist!

    Ich schwanke noch immer zwischen den Welten.

    ADHS (G)
    rez. Depression (G)
    Borderline (Kriterien nicht erfüllt)


    Nun geht es in andere Richtungen...

    Autismus Spektrum Störung, Asperger (V)


    Warten wir es ab.


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

  8. #38


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 20.501
    Blog-Einträge: 40

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Kainis schreibt:
    Nun bin ich mir fast sicher, daß die ADHS Diagnose vielleicht falsch ist oder viel mehr nicht mein einziges Problem ist!
    Das ist im Allgemeinen schonmal eine nützliche Erkenntnis.

    Fakt ist: Bei fast keinem erwachsenen AD(H)S-Betroffenen liegt zum Zeitpunkt der Diagnosestellung tatsächlich "nur" eine AD(H)S vor, sondern es sind quasi immer weitere sogenannte Komorbiditäten vorhanden.

    Oftmals sind die dann durch die jahrelang untherapierte AD(H)S-Problematik kaum noch auszumachen, sondern schlummern latent unter der Oberfläche.

    Persönlich habe ich noch keinen einzigen Betroffenen kennengelernt, der erst im Erwachsenenalter diagnostiziert wurde und der nicht eine oder (zumeist) mehrere weitere Erkrankungen respektive (neusprachlicher) Störungen entwickelt hätte.

    Und ich kenne verdammt viele solche Menschen.

    Die Stimulanzienmedikation entfernt - lapidar ausgedrückt - den Schleier, der über dem ganzen liegt und legt die weiteren Problematiken frei.

    Zu dem Zeitpunkt trennt sich dann die Gruppe der Patienten unter Stimulanzienmedikation in solche, die dazu bereit und dazu in der Lage sind, die freigelegten Problematiken aufzuarbeiten und solche, die dazu nicht bereit oder auch schlicht aufgrund ihres momentanen Gesamtzustandes dazu gar nicht in der Lage sind.

    Das alles ist zweifellos eine Tortur, aber auch eine riesige Chance auch eine echte Änderung zum Besseren.

    Was man daraus macht, liegt an einem selbst.

    Kainis schreibt:
    Ich schwanke noch immer zwischen den Welten.

    ADHS (G)
    rez. Depression (G)
    Borderline (Kriterien nicht erfüllt)


    Nun geht es in andere Richtungen...

    Autismus Spektrum Störung, Asperger (V)
    Ich kann dir nur raten, dich vom Denken in einzelnen Diagnosen zu trennen.

    Das ist in dem Bereich eine absolute Milchmädchenrechnung.

    Die menschliche Psyche ist derart komplex, dass man sie niemals in einzelne Diagnosen wird fassen können.

    Die einzige Stelle, die eine Einteilung in solche Diagnoseschubladen benötigt, ist die Krankenkasse, weil sie sonst nicht bezahlt (bezahlen kann).

    Faktisch geht es immer um ein individuellen Spektrum, das sich über einige oder sogar meist sehr viele verschiedene Diagnoseschubladen in verschiedenster Ausprägung erstreckt.

    In jeder Psychotherapie oder sonstigen Behandlung richtet man sich daher nach den tatsächlich vorhandenen Problemen und nicht nach dem, was an Schubladen auf dem Bericht steht.

    Anders würde kaum eine Therapie jemals zum Erfolg führen.

    Der Erfolg kann trotzdem lange dauern.

    Die Probleme sind zumeist in Jahrzehnten gewachsen und haben sich gefestigt.

    Das ist also meist eine mehrjährige Angelegenheit, die auch darüber hinaus noch lebenslang eine erhöhte Selbstbeobachtung erfordert, um einen Rückfall in die krankhaften Muster zu verhindern.

    Wenn es so einfach wäre, dass man einfach nur ein paar Tabletten zu schlucken braucht, dann wäre dieses ganze Forum unnötig wie ein Kropf.

    So einfach ist es aber nicht, obwohl man es sich in den allermeisten Fällen so wünscht und zunächst auch so vorstellt.

    Was jeder daraus macht, dass es nicht so ist, liegt - wie gesagt - an jedem selbst.



    LG,
    Alex

Seite 4 von 4 Erste 1234

Ähnliche Themen

  1. ADHS und Depression: Moclobemid (Aurorix)? Ritalin?
    Von sam.zh im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 23.10.2015, 23:09
  2. Ritalin Adult und Depression
    Von hi- im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 3.06.2015, 10:18
  3. Ritalin und Depression
    Von Fuechsli im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 36
    Letzter Beitrag: 4.12.2012, 07:22
Thema: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikation? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum