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Diskutiere im Thema Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikation? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Eiselein schreibt:
    Wenn Du retardiertes Mph 4 x in einem geringeren Abstand als von 5 bis 6 h einnimmst, bist Du automatisch überdosiert; es sei denn Du wärest bei den ersten beiden Einnahmen unterdosiert. Ist sozusagen reine Mathematik.
    Nein. Wie gerne würde ich eine Wirkdauer von 7 Stunden und mehr haben.
    Mehr wie 3,5-5 Std. sind nicht drin! Zudem reagiere ich auf den Wirkabfall mit extremen Rebounds.
    Bitte hört auf mich zu belehren. Ich weiß es, dennoch reagiere ich anders.

  2. #22
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 654

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Dann waere es aber unsinnig, das Medikament weiter zu nehmen, wenn es nicht richtig wirkt ! GGf auf eine andere Retardierung wechseln oder aber Schlafstörungen oder andere Komorbiditäten ausschliessen

  3. #23
    Nicht die Mama

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 368

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Eiselein schreibt:
    Wenn Du retardiertes Mph 4 x in einem geringeren Abstand als von 5 bis 6 h einnimmst, bist Du automatisch überdosiert; es sei denn Du wärest bei den ersten beiden Einnahmen unterdosiert. Ist sozusagen reine Mathematik.
    Demnach müsste eine höhere Einzeldosis auch eine längere Wirkdauer haben? Das scheint z.B. bei mir nicht der Fall zu sein. Ich vermute einfach eine schnellere Verstoffwechslung/Ausscheidung und/oder/bedingt durch u.a. einen höheren PH-Wert z.B. im Magen.

    web4health schreibt:
    Dann waere es aber unsinnig, das Medikament weiter zu nehmen, wenn es nicht richtig wirkt ! GGf auf eine andere Retardierung wechseln oder aber Schlafstörungen oder andere Komorbiditäten ausschliessen
    Und wenn andere (retadierte als auch unretadierte) Medikamente ebenfalls eine unübliche verkürzte (evtl. verlängerte) Wirkungsdauer aufweisen?
    Ich tendiere zu o.g. Theorie/Erklärung - bin aber für andere (logische) Erlärungen offen!
    Geändert von 1Durch√2 ( 6.06.2016 um 16:09 Uhr)

  4. #24
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Eiselein schreibt:
    Das sind wie gesagt typische Überdosierungssymptome, die sich nach der Art zu vermuten, wie Du das Mph einnimmst, im Laufe des Tages gegen Nachmittag und Abend verstärken und Morgens am geringsten ausfallen müssten....
    Ich habe nochmal geschaut. Überdosierung kommt eher nicht in Frage würde ich sagen... ich kopiere mal ein paar Dinge...



    • Bei einer mässigen Überdosierung sind Symptome wie Schwindel, Herzklopfen und Schlafstörungen zu erwarten, die bedingt durch die HWZ nach wenigen Stunden verschwinden.
    • Symptome einer Überdosierung sind gekennzeichnet durch überschiessende sympathikomimetischen Wirkungen wie: Erbrechen, Agitiertheit, Tremor, Hyperreflexie, Muskelzuckungen, Konvulsionen bis zum Koma, Euphorie, Konfusion, Halluzinationen, Delirium, Pyrexie, Tachykardie, Palpitationen, Sinusarrhythmie, Hypertonie, Mydriasis und Schleimhauttrockenheit.

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören:


    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Methylphenidat kann zu Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit,Angstgefühlen, Schwindel oder Depressionen führen. Seltene Nebenwirkungen sindHalluzinationen, Orientierungslosigkeit oder starke Stimmungsschwankungen. Suizidgedanken bis hin zu Suizidversuchen konnten bei der Einnahme von Methylphenidat beobachtet werden.
    Weitere Nebenwirkung des Präparates können Juckreiz, vermehrtes Schwitzen, Dermatitis(Entzündung der Haut)

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Ich glaube das reicht ;-)
    Ich will nicht klugscheißen, aber ich mag es "Recht" zu haben. :-P
    Bitte nicht böse sein ^^

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.555

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Die Nebenwirkungen treten insb.bei Überdosierung auf.Wenn man mit der Dosis runter geht steigt die Wahrscheinlichkeit,dass sie verschwinden.Wenn MPH für einen passt...Meine Erfahrung.

  6. #26
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Bei dem was ich so gefunden habe, steht es etwas anders, bzw. stehen dort explizit die Symptome was bei was auftritt.
    Ich lass mich aber auch gerne eines Besseren belehren.

    Ich habe nun Fr. Sa. und So. kein MPH genommen. Gereiztheit ging minimal runter und der Kopf wurde wieder durcheinander. Allgemein war ich mal wieder völlig verpeilt und impulsiv. Emotionaler in allen Bereichen, was leider nicht immer so gut ist...
    Heute früh ging so einiges schief, weshalb ich wieder auf MPH zu griff. aber nur 20mg und 3,5 Std später 10mg. Ich war direkt wieder koordinierter und konzentrierter.
    Ich bin seit ca. 14 Uhr im Rebound, aber es wird langsam schwacher...

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.590

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    1DurchWuzel2 schreibt:
    Demnach müsste eine höhere Einzeldosis auch eine längere Wirkdauer haben?
    Im Prinzip richtig.

    https://www.youtube.com/watch?v=VxwJ_LKwoyU

    @3:28

    (in unserem Falle hier aber wahrscheinlich nicht das Problem...)


    Eine nur kurzzeitige Wirkung von Medikinet adult ist nicht möglich, da sich nur die Hälfte der in den Kapseln sich befindlichen Kügelchen sofort auflösen. Der beschriebene Effekt der Kurzwirkung müsste bei einem retardierten Präparat also 2 x auftreten...

    Zu bedenken ist hier auch, dass es ein retardiertes Präparat mit Mph, das seinen Wirkstoff wirklich kontinuierlich und stetig abgibt, eigentlich nicht gibt; es sei denn man würde Daytrana (= Mph-Pflaster) zum Einsatz bringen. Bei den Dingen, die durch den Magen müssen, bleibt ein gewisser Unsicherheitsfaktor vorhanden, was die Wirkzeit (DOE = Duration of Effectivness) betrifft (der so genannte Roving-Window-Effekt (Dr. Charles Parker) (roving = ausfasernd, ausfranzend) im Gegensatz zum Narrow-Window-Effekt, der genau definierbaren Wirkungszeit unter optimalen Bedingungen).


    Die Aufzählung der wichtigsten Nebenwirkungen aus dem BPZ war zwar interessant, führt in diesem Falle aber auch nicht weiter. Da die NW nur zu einem Teil von der Wirkungsweise der Stimulanz selbst abhängig sind.

    Die drei wichtigsten Faktoren, die regelmäßig übersehen werden sind:

    1. Beschaffenheit der Komorbiditäten (dieselbe Menge Stimulanzien wirkt anders auf eine Angststörung als auf die Depression als auf die Dissoziation usw.)

    2. Die Kombination der verabreichten Mittel, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen

    und

    3. Der Seesaw-Effekt (= Erhöhung von Dopamin führt zur Senkung von Serotonin)


    Zu guter Letzt würde ich in diesem Fall - ähnlich wie web4health, wenn auch aus anderen Gründen - zu einer Umstellung auf Amphetamin tendieren. Und zwar weil hier der Rebound generell (=unabhängig davon, ob es sich um ein retardiertes oder unretardiertes Präparat handelt) sanfter (und weniger abrubt) ausfällt.

    Zur Vorbeugung des Seesaw-Effektes würde ich hier ebenso zu einer - wenn auch geringen Dosierung - von SSRI tendieren. (Mit einer notfalls zeitverzögerten Einnahme, weg von einer morgendlichen Dosis hin zu einer Einnahme 1 bis 2 Stunden vor dem erwarteten Eintritt des Rebound-Effektes) (dies (= höhere Flexibilität beim Einsatz) ist auch der Grund, warum ich von der Kombination retardierter AD mit Stimulanzien (z.B. Venlafaxin) generell nicht so viel halte, wie manch anderer.).


  8. #28
    Ist öfter hier

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    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Citalopram macht mich müde und ich bin lahm gelegt. Es wirkt eher sedierend als Antrieb steigernd. Darum nehme ich es abends.

    Dissoziation. Das beschäftigt mich momentan. Vielleicht glaube ich nur, das nach wenigen Stunden schon der Rebound naht. Im Endeffekt ist es aber eher eine gesteigerte Wahrnehmung... ?

    Dazu fand ich diesen Beitrag.
    https://adhsspektrum.wordpress.com/2.../#comment-6271

  9. #29
    Ist öfter hier

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    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    weiß da keiner etwas?

  10. #30
    N o r d f r a u

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    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 7.891

    AW: Ritalin, Depression, Aggression... Zusammenspiel, Fehldiagnose, Fehlmedikati

    Es wurde hier doch schon eine Menge geschrieben.

    Hat dir schon mal jemand Elontril zu Ritalin adult empfohlen?
    Und hast du die Einstellung mit unretardiertem Methylphenidat gemacht?

    Also mir geht's mit Ritalin adult 10 mg gut, und wenn es mal ganz besonders drauf
    ankommt, nehme ich 2,5 mg unretardiert dazu.

    Bei mehr Methylphenidat kann's passieren, dass ich depri werde.

    Sorry, ich habe den ganzen Thread jetzt nicht komplett noch mal gelesen.

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