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Diskutiere im Thema Neutrale Berichterstattung zu Ritalin im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 27

    Frage Neutrale Berichterstattung zu Ritalin

    Hallo zusammen,

    ich darf noch bis Ende Mai warten, bis die Behandlung mit Medis bei mir los geht und ich würde gerne mal etwas neutrales zu Ritalin lesen. Alles was ich finde sind Verteufelungen und Panikmache... und alles Neutrale was ich finde bezieht sich nur auf Kinder.

    Ich verzweifel langsam, weil meine Freundin sich eben auch Sorgen macht, wegen der ganzen möglichen Nebenwirkungen und ja find ich auch nicht lustig aber wenn es mir am Ende helfen kann ein "normales" Leben zu führen, will ich es trotzdem probieren aber halt nicht unwissend irgendetwas nehmen.

    Könnt ihr mir da Seiten oder Bücher empfehlen? Ich verzweifel bald, da mir das Thema wirklich wichtig ist aber einfach nix anständiges zu finden ist -.-

    Grüße,

    Schrom

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: Neutrale Berichterstattung zu Ritalin

    Über Wirkungen und Nebenwirkungen kannst Du hier im Forum
    sicher eine ganze Menge finden, weil ich sehr viele, teilweise
    schon lange, die unterschiedlichsten Medikamente nehmen.
    Bestimmte Bücher oder Seiten, die Deine Angst nehmen könnten weiß
    ich gerade nicht. Ich habe mal ein Video gesehen, dass ich sehr schön
    fand, weil die ganze Familie betroffen ist.
    https://youtu.be/Hvd4OvFRVdw

  3. #3
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.211

    AW: Neutrale Berichterstattung zu Ritalin

    Hallo Schrom,

    ich habe in deiner Vorstellung gelesen, dass du in dieser Woche ADS diagnostiziert bekommen hast.
    Warum musst du denn bis Ende Mai warten, bis zu Medikamente bekommst?

    Und was sind denn so die Sachen, die dich stören?
    (Bin chronisch neugierig.)

    Ich setze mal einen link von einem Büchlein, das man sehr schnell durchlesen kann,
    es ist von einem Arzt, der wohl viele ADHS-Patienten behandelt.

    Die kleine ADHS-Sprechstunde: ADHS bei Erwachsenen - Einführung und kleiner Ratgeber für Patienten und Interessierte eBook: Dr. Gerrit Scherf: Amazon.de: Kindle-Shop

    In unserem Bücherthread ist natürlich auch eine Menge zu finden.

    Ich selbst habe meine Diagnose vor vielen Jahren bekommen, vor allem weil meine Kinder
    damals behandelt wurden. Ich gehöre zu den Glücklichen, denen eine kleine Dosis Methylphenidat
    eine starke Verbesserung bringt.

    Es ist immer gut, wenn man sich an gute Seiten im Internet hält und nicht einfach wie wild los googelt.


    Ich gucke noch beim Zentralen ADHS Netz, das wird vom Gesundheitsministerium unterstützt.
    Aber ich schaffe nicht, mehr als einen Link hier rein zu setzen.

    Bis demächst vielleicht mal.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 718

    AW: Neutrale Berichterstattung zu Ritalin

    Ich poste dir mal den Link hier:

    Methylphenidat: Amazon.de: Michael Schulte-Markwort, Andreas Warnke, Michael Schulte- Markwort: Bücher

    Das Buch handelt im Wesentlichen von Methylphenidat bei Kindern und Jugendlichen, die Wirkungen bei Erwachsenen sind aber annähernd vergleichbar. Vor allem Warnke und eigentlich auch Schulte-Markwort sind Koryphäen in Sachen ADHS.

    Im Übrigen ist weltweit quasi noch keiner an Methylphenidat in therapeutischer Dosierung gestorben.
    Auch hier im Forum findet man genügend Links und Informationen zu Methylphenidat, lies dich ruhig hier um. Über 600.000 Beiträge reichen theoretisch bis zum Lebensende

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 179

    AW: Neutrale Berichterstattung zu Ritalin

    Neutral ist nichts. Selbst Fachartikel. Jeder Psychiater, der etwas pupliziert hat Intentionen.

    Reporter wollten Quote und die gibts eben mit Ritalin-Zombie-Artikeln, statt mit "Kevin kann nun dank Stimulanzien endlich lernen und sich eine Zukunft aufbauen".
    Dennoch hat der Rotz in den Medien keine Auswirkungen auf deine Behandlung.

    Fernhalten sollte man sicher aber von Psychologenvereinigungen, die stehts versuchen die medikamentöse Behandlung zu unterminieren.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Neutrale Berichterstattung zu Ritalin

    Gretchen schreibt:
    Hallo Schrom,

    ich habe in deiner Vorstellung gelesen, dass du in dieser Woche ADS diagnostiziert bekommen hast.
    Warum musst du denn bis Ende Mai warten, bis zu Medikamente bekommst?

    Und was sind denn so die Sachen, die dich stören?
    (Bin chronisch neugierig.)
    Die Ärztin, bei der ich war, hat keine Kassenzulassung in München und hat mich deswegen an andere Ärzte verwiesen. Da ich nicht privat versichert bin, darf ich halt jetzt nochmal wie ein Ochse warten. Mich kotzt das auch an aber was soll ich machen?

    Ich hab vor nem Jahr meinen Lieblingsjob verloren, da ich immer mehr Flüchtigkeitsfehler gemacht habe und das die Firma irgendwann Geld gekostet hat, außerdem hat es meine Beziehung stark belastet. Und genau für diese will ich gerne behalten aber sie liest halt auch viel über mein "Problem" und macht sich tierische Sorgen, dass es mir mit den Medis nicht gut geht oder mich gar zu nem ganz anderen Menschen machen.

    Danke schon mal für die Tipps, da hab ich schon mal was zum lesen.

    Grüße,

    Schrom

  7. #7
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 544

    AW: Neutrale Berichterstattung zu Ritalin

    Ich sag mal so...Ritalin adult hatte ich auch zum Testen und es hat bei mir vieles positives bewirkt. Nur die eine Nebenwirkung hat mich gestört, aber jeder hat andere Nebenwirkungen.
    Bei jedem wirkt Ritalin oder andere Medikamente anders, anders im Positiven, anders in den Nebenwirkungen, auch anders in der Zeit wie lange MPH wirkt.

    Da heißt es nur....probieren, beobachten und probieren. Mach Dich nicht verrückt, der Arzt und Du werden das Medikament suchen und finden was für Dich persönlich am besten passt.
    Was Dir am meisten bringt und mit welchen Nebenwirkungen Du leben kannst.

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.727

    AW: Neutrale Berichterstattung zu Ritalin

    Aha, nachdem ich deinen anderen Thread gelesen habe, dort schreibst du nämlich:

    Schrom schreibt:
    Ich bin ziemlich froh, endlich zu wissen, was mit mir nicht gestimmt hat und kann jetzt damit arbeiten. Auch mein direktes Umfeld ist erleichtert und weiß jetzt, dass mein Verhalten nie aus böser Absicht oder Ignoranz kam.
    habe ich einen Eindruck von dem Problem, das deine Freundin jetzt hat.

    Für die ist das ja auch alles neu, nicht nur für dich. Erstmal die AD(H)S-Diagnose und dann die Aussicht auf medikamentöse Hilfe.

    Ja, die Diagnose ist entlastend. Aber für das Umfeld? Das Problem ist ja, Erwachsene sind für ihr Handeln verantwortlich. Bzw. Erwachsensein heißt Verantwortung übernehmen, und nicht auf andere Menschen oder andere Umstände (also hier die Störung ADHS) schieben.

    Wenn ich unpünktlich oder unzuverlässig bin oder aus Impulsivität Streit anfange, dann bin ich das und nicht meine Störung. Und dann sollte ich sagen: Es tut mir leid, das war ein Fehler. Und nicht: Du darfst nicht sauer auf mich sein, ich habe ADHS.

    Natürlich ist es die ADHS, die begünstigt, dass wir auf diese Weise andere Menschen verletzen. Aber wir können vom Umfeld nicht verlangen, dass es uns deswegen Kredit einräumt. Das geschieht wenn überhaupt freiwillig.

    Deswegen rate ich auch immer, sehr sparsam mit dem Weitererzählen der Diagnose zu sein. (Ehe)Partner und Kinder klar, aber schon bei den eigenen Eltern und Geschwistern ist es unter Umständen besser zu schweigen, im beruflichen Umfeld sowieso. Das Stigma der psychiatrischen Krankheit und des verrufenen Medikamentes ist im Zweifel schlimmer als eine eventuelle Rücksichtnahme, auf die man eher vergeblich warten dürfte.

    Informationsquellen für deine Freundin und dich im Internet könnten sein:
    - Die Seiten von ADHS Deutschland, dem größten Selbsthilfeverband (eine Mitgliedschaft dort kann ich übrigens sehr empfehlen) ADHS-Deutschland - Home
    - Das Infoportal des ADHS-Netzwerkes ADHS Infoportal

    (wird fortgesetzt)

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.727

    AW: Neutrale Berichterstattung zu Ritalin

    - Das E-Book von Piero Rossi
    ADHS.ch
    - Der Blog von Martin Winkler
    https://adhsspektrum.wordpress.com/

    An Büchern empfehle ich das Standardwerk über ADHS im Erwachsenenalter, das gleichnamige Buch von Johanna und Klaus-Henning Krause. Umfangreich, aber gut zu lesen (mit vielen Fallbeispielen), und leider nicht billig.

    Sehr schön finde ich auch "ADHS im Erwachsenenalter- Betroffene berichten aus ihrem Leben" von Doris Ryffel-Rawak. Hier geht es um 22 ausführliche Beschreibungen.

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Neutrale Berichterstattung zu Ritalin

    4.KI.konzert
    Ich gebe dir absolut recht und trotzdem geht meine Freundin mit mir anders um und entschuldigte sich heute weil sie mich angefahren hat weil ich mal wieder etwas vergessen hatte.
    Sie versucht zumindest sich in mich rein zu fühlen und das ist schon super für mich. Ich will keine Ausrede und mir liegt es auch Feen, die Diagnose als Ausrede zu verwenden. Bei meiner Freundin ist es aber so, dass sie endlich weiß, dass ich sie nicht als Putze sehe und ein ignorantes ********* bin sondern das was ich mache genau deswegen mache. Seit der Diagnose fällt es mir auch leichter mich um Sachen zu kümmern weil ich anderen priorisiere.
    Ich will weiter der gute Freund und der beste Kumpel sein aber ich muss mir selbst Hilfen schaffen damit ich das bleibe und nicht irgendwann die Menschen verliere weil ich so bin.

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