Seite 2 von 5 Erste 12345 Letzte
Zeige Ergebnis 11 bis 20 von 50

Diskutiere im Thema Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere

    Ich weiss nicht, ob ich das richtige tuh.

    Meine oft sehr strenge Vorstellungen haben mich schon manchmal in die Irre geführt, ich habe mich jahrelag als eine Hure gefüllt, weil ich es nicht geschafft habe, meinem Vorstellung "Jungfrau zu bleiben und auf den Richtigen zu warten" nicht erfüllt habe. Dieses Gefühl hat mich dann später tatsächlich fast auf den Strich gebracht.

    Ich mache vieles, was ehemaligen Süchtige verboten ist: ich trinke alkohol (zwar selten und gutes Wein, aber ich tuh es), ich rauche ab un dzu einen Jolly. Es ist alles strengst verboten für Menschen, die früher süchtig waren, nicht mal eine Praline mit Alk darf man.
    Ich tu es, sogar Codicaps gegen meinen Reizhusten habe ich schon genommen, als ich nicht schlafen könnte von Husten. Und Codicaps erhilt Codein, ein Opiat. Und ich bin trotzdem nicht rückfällig geworden, kein Verlangen, nix.

    Warum ist es bei mir mit MPH so? Woher diese Angst?
    Habe ich in Wirklichkeit Angst davon, dass sich in meiner Leben irgendwas ändert?
    Dass ich eventuell gesünder werde und glücklicher?
    Ist es verborgener Wunsch nach Selbstbestraffung?

    Keine Ahnung, ich weiss nur, ich muss die Porblem bis 01.03. lösen und zerbreche mir den Kopf

    @gisbert
    Das mit Heroin und Subutex war 1999/2000, bin mir gar nicht so sicher, ob es Sucht war oder Verkettung unglücklicher Umstände (Studienabbruch, Jobs in komsichen Kaschemmen, falscher Freund u.s.w).
    Insgesamt war es ca. 1 Jahr mit allem, in Substi kam ich, weil ich gelogen habe und mein Heroinzeit mit 2 Jahren angegeben habe anstatt mit 8 Monaten, so kam ich in betreute Wohnen für Substituierte.

    Seitdem habe ich nur AD und gelegentliches Kiffen (Wochenendkifferin), Diagnose "Borderline" 2002, Diagnose ADS 2012 (gleichzeitig zweifelte man an Borderline-Diagnose, da viele Sachen gar nicht zutreffen).
    Geändert von Felis (14.02.2016 um 16:57 Uhr)

  2. #12
    DaveR

    Gast

    AW: Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere

    gisbert schreibt:
    Also wenn Dein Arzt dir das verschreibt, dann darfst Du die auch so nehmen....
    Falls Du damit meinst:

    Wenn der Arzt es verschreibt..

    ....nachdem man ihm ehrlich gesagt hat, was man sonst noch konsumiert.....,

    ..dann darfst Du die auch so nehmen.


    stimme ich Dir vollkommen zu.

    Aber der Teil ist wichtig,oder?

  3. #13
    DaveR

    Gast

    AW: Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere

    @ Felis:

    würde Dein Arzt Dir eigentlich MPH verschreiben?

  4. #14
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 111

    AW: Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere

    ok, dann bin ich wirklich nicht normal. mist, trotz medikinet. ne scherz am rande.

    stimmt, auf´s herz hören wäre wohl die andere variante. kommt denke ich dem nahe was ich sagen wollte.
    kann man auch bauchgefühl, intuition oder das dumpfe zwicken, das man spürt wenn was schräg ist, nennen.

    es wird doch deutlich wie sehr du leidest darunter. ging mir in bezug auf "dinge die ich eigentlich für mich ablehne" lange zeit auch so.
    umso erstaunter bin ich diesmal halt bei mir, dass alles sagt (inneerlich): "geht klar, das machen wir weiter"
    ich kann mich diesmal sogar mit dem gedanken anfreunden, etwas einnehem zu müssen.

    falls ich in deine worte jetzt zuviel von mir reininterpretiere, sag es bítte ruhig.
    ich hab aber irgendwie für deine geschichte ne direkte entsprechung in mir. deswegen hoffe ich, meine erfahrung mit dieser angst kann dir etwas weg zeigen.
    dazu ist ja so ein selbsthilfe forum auch da.

    wie oben schon gesagt, ist die angst eine große triebfeder. vor allem bei süchten.
    das muss in dieser hinsicht zwingend berücksichtigt werden.

    du machst dir doch schon genung sorgen, ob du damit einen fehler machst . - alleine deswegen sollte eigentlich oder wird auch immer von substanzen abgeraten.

    du hast aber einen großen vorteil: du hast erkannt was hakt, was dich hindert.
    das kommt jetzt aus der angsttherapie. war für mich einer der wichtigsten punkte zu erkennen, was mir potentiell die kontrolle rauben könnte.

    das ist für mich als autist eines der grundprobleme.
    die gewissheit, mich selbst steuern zu können ist super wichtig.
    eben nicht im tran, weil ich mal wieder zu überreizt bin, in den falschen bus zu steigen und dann neue wege erkunden zu müssen. eben nicht in gesprächen den anschluss zu verlieren.
    ständig auf der hut sein, nicht wieder "komisch" zu wirken oder was scheinbar katastrophal falsches zu sagen.
    eben nicht dann heimlich durchzudrehen und auszuagieren.

    da ist es ja wenn auch nicht ursächlich aber durchaus symptomatisch ähnlich genug.

    zwar hatte ich vor dem ersten zyklus antidepressiva keine sucht ausgebildet, aber das gefühl danach war: "ne, nicht nochmal, egal ob es im einzelfall beim schlafen hilft, oder dir nach aussen zeigt, dass du ja aktiv was tust, um nicht ganz abzurutschen. nicht mehr alles an nebenwirkungen in kauf nehmen in der wagen hoffnúng es wird helfen"

    es ist dann durchaus schwer beim arzt um hilfe zu bitten, aber klare feste ansprüche auch an sich selbst zuhaben. es im zweifel ohne zu schaffen. um nicht nochmal die kontrolle zu verlieren (ist bei mir eher heftig gewesen, ich vertrag nichts was aufs serotonin geht).

    dass ich überhaupt doxepin versucht hatte, war erstaunlich.
    dann waren die dinger jeden tag in meiner schublade und haben mich erinnert, auf zu passen. mir das gefühl gegeben, nicht ohne zu funktionieren.
    war grausig.

    da kann man aber wirklich selten mal drüber reden. es ist schlimm.

    das gefühl hab ich jetzt nicht. das erste mal wo ich bereit bin, auf dauer was nehmen zu müssen - und natürlich steigt nach und nach auch die angst vor ner sucht. wäre schlecht, wenn das jetzt ausbliebe.

    was vielleicht so als mindtrick dabei hilft.

    du siehst sehr klar, was dich im alltag eigentlich belastet und dich lähmt.

    du weißt, es gibt etwas was dir hilft.

    du siehst aber da auch klar die gefahr die für dich da ist. du wirst ja deine gründe haben, so zu denken.
    (du als borderliner (!) siehst die potentielle suchtgefahr eines medikamentes, dein arzt soll dich mal kräftig loben, dass das funktioniert. das zeugt schon von großer impulskontrolle und damit ein stück weit verbesserung auch schon ohne medikamente)

    gib dir wirklich erstmal zeit zur ruhe zu kommen. du musst nix übers knie brechen.
    ok, der teil hat bei mir auch drei jahre gedauert. da muss man schätze ich reinwachsen.

    du kannst dir auch genau auf der basis midizinische hilfe holen. das zu formulieren und da einen weg ausarbeiten - bevor du medikamente nimmst. (im detail musst du das natürlich sagen, ich bin da ja nicht in der situation). da das steuer aber in der hand zu behalten, hat mir aber enorm geholfen. ich durfte entscheiden, ob ich die doxepin wirklich nehme oder ob es nicht geht.

    ich weiß, es geht dir nicht um sucht direkt in bezug auf das mph. aber eben auch dieses "stop - noch nicht mal in die nähe von BTM" geht in die richtung die ich mit alkohol zur zeit habe. da ist es auch weniger ne suchtgefahr sondern eine abneigung gegen alles, was irgendwie für mich klassifiziert ist mit "chaos". so ähnlich wie neuroleptika - egal wie sehr die helfen könnten.
    nur ich hab da auch noch nicht mal die idee im kopf, es würde helfen. deswegen lass ich es halt. also in dem sinne hab ich leicht reden. stimmt schon.

    ich weiß nicht wie du das siehst, mph soll ja eh nur unterstützend zu einer verhaltenstherapie sein. einen guten teil davon schaffst du - sieht zumindest so aus - alleine. da ist nicht wirklich eiin versagen. aus meiner sicht musst du dich auch nicht rechtfertigen, ich bin erwerbsunfähig, ich weiß welche wahl du dir da stellst. ist ja eben pest und cholera.

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 111

    AW: Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere

    ich muss einfach mal kurz ins blaue deine rhetorischen fragen beantworten:

    du hast genau vor dem angst, von dem du weißt es hilft dir anders zu leben, als du es alleine schwer hast.

    wenn das keine angst vor einer abhängigkeit (nicht der substanz) ist, weiß ich auch nicht.

    es ist dieses "nicht ohne können". den rest hast du ja nach deiner aussagen unter kontrolle.

  6. #16
    DaveR

    Gast

    AW: Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere

    Felis schreibt:
    Woher diese Angst?


    Felis schreibt:
    ich trinke alkohol (zwar selten und gutes Wein, aber ich tuh es), ich rauche ab un dzu einen Jolly.

    Felis schreibt:
    Ich tu es, sogar Codicaps gegen meinen Reizhusten habe ich schon genommen, als ich nicht schlafen könnte von Husten. Und Codicaps erhilt Codein, ein Opiat.
    [


    Vielleicht kommt die Angst einfach daher, dass Du weißt, dass sich MPH mit Alkohol etc schlecht verträgt??


    Das nennt man dann berechtigte Angst.

  7. #17
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere

    @Hirngewitter

    Du bist autist?
    Dann verstehe ich, warum ich mir schwer mit Kommunikation mit dir tuh: bin eben extrem emotionsgesteuert.

    Mein Hauptproblem ist nicht mal Konzentrationsstörungen (das war mal), da habe ich viel Skills erlernt im Laufe des Lebens und finde mich zurecht, zwar unter meinen Möglichkeiten aber für die breite Masse reicht es. Natürlich wurmt mich das, dass ich es viel besser könnte mit der Hilfe, aber shit hapiness, komme auch so klar.

    Mein Grundproblem ist mangelnde Impulskontrolle, ich explodiere sofort, handele unüberlegt und schade mir damit immens selbst.

    Nun eben ist es so, dass ich mich damit abgefunden habe (gerad enach die Diagnose Borderline) und sagte mir: Tja, bist eben Bordi,m also emoptional instabil". Meine Umgebung weisst von Diagnose "Borderline", aber nicht davon, dass ich ADS habe.
    Meine beste Freundin hat mich aber schon angesprochen: "Habe den Buch "Ich hasse dich, verlass mich nicht" gelesen, das bist nicht du. Mein Neffe hat ADHS, er war von Behandlung genauso wie du" Tja, dann bin ich ausgetickt "Vergleich mich nicht mit deinem Neffen, der ist erfolgreicher Chemiker (mit Meikamentenhilfe, natürllich), ganz andere Typ als ich. Ich bin Borderlinerin und basta!!!"

    Später wurde ich auch in DBT von Thera angesprochen, viele Sachen sprechen bei mir eher für AD(H)S. Ende vom Lied - ich achte sehr penibel darauf, dass ich bloss nicht vergesse und alle Hausaufgaben dort mache

    Sich mit ADHS und mit Möglichen Behandlung anzufreunden ist verdammt schwer für mich, es ist so, als ob die ganze Jahre, die ich gekämpft habe, umsonst sind.

    Und ja, ein bißchen narzisstisch bin ich auch:
    - ich bin verdammt stolz auf mich, dass ich zu 1% gehöre, die tatsächlich mit Heroin aufgehört haben und nicht auf Ersatzstoffe angewisen sind
    - ich finde es auch cool, dass ich eine der stabilsten in meiner DBT-Gruppe bin und nie in Klinik gehen musste und trotz Borderline arbeitete.

    wenn ich ADHS und MPH-Behandlung akzeptiere, dann kann ich es in die Tonne treten, all die Sachen, bei denen ich mir auf den Schulter klopfe.

    Ich muss dann eine neue Selbstverständnis für mich entwickeln, fühle mich total orientierungslos

    @Dave

    Die Zitaten rausziehen, um es in einem anderen Licht darzustellen, finde ich schon richtig provokant.

    [ ... ] Gelöscht Siehe Community-Regeln)



    @Dave
    ich habe eher Angst, dass mich das Zeug langweilig und humorlos macht, ich habe echt die Eindrück, dass einige hier das Leben zu ernst nehmen.
    Habe auch einen Bekannten, der sich behandeln liess, ist viel ernster und auch langweiliger geworden "schaffe, schaffe, Häusle baue"
    Geändert von Alex (14.02.2016 um 18:27 Uhr) Grund: Siehe Edit

  8. #18
    DaveR

    Gast

    AW: Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere

    Felis schreibt:
    [ ... ] Gelöscht Siehe Community-Regeln)
    kannst ja mal ne Umfrage im Forum machen!


    Aber wie schon gesagt, ich finde, erwachsene Leute sollen das machen, was sie für richtig halten und die Konsequenzen davon tragen.
    Geändert von Alex (14.02.2016 um 18:27 Uhr) Grund: Siehe Edit

  9. #19
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere

    DaveR schreibt:
    kannst ja mal ne Umfrage im Forum machen!
    Brauche ich nicht, kann die Such-Funktion betätigen.
    Es gibt solche und solche, einige lassen sich am WE ein Radler doch schmecken.
    Ich hätte gestern lieber Wasser getrunken und mir die zusätzliche Kalorien gesparrt, aber es gab dort nur so was wiederliches wie Cola (mit viel Zucker drinne). Und ich hatte Durst und kein Lust, auf dem Klo aus dem Wasserhahn zu trinken.


    DaveR schreibt:
    Aber wie schon gesagt, ich finde, erwachsene Leute sollen das machen, was sie für richtig halten und die Konsequenzen davon tragen.
    Definitiv.
    Schweriger ist es, zu entscheiden, welcher Weg man gehen soll. Und es liegt nicht an Alkohol. (wie gesagt, mit AD ist Alk auch unerwünscht, und überhaupt, finde ich besoffene ****** abstossend, abgesehen von Sicherheitsaspekt: als betrunkene Frau bist du leider Freiwild)

    Neues macht Angst, eine neue Diagnose (anstatt altbewarten), neuen Behandlung, eventuell neuen Ansichten.

    Ich bin ein verrücktes Huhn, das hat mir genug Problemen in meinem Leben beschehrt, aber es ist auch etwas, was einige in mir lieben.
    Ich habe Angst, meine Verrücktheit zu verlieren (und damit vielleicht einige Menschen, die es in mir lieben)

    Tja, und die Idee mit eigenen Kinder muss ich definitiv vergessen: ADHS ist erblich, ich habe kein Lust, dass mein Kind auch leidet.
    Mit Borderline sieht es anders aus
    Geändert von Felis (14.02.2016 um 18:30 Uhr)

  10. #20
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 111

    AW: Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere

    ja, entschuldige bitte, ich vergesse das immer . ich muss mir für hier noch mal ne signatur anlegen. ist wichtig. denn ich will niemandem auf die füße treten versehentlich.

    trotzdem, es ist erstaunlich, dass du mit deinem ads auch wie ich die scheinabr selbe borderline schiene gefahren bist.
    jap, es ist sowas von "ärgerlich", wenn ich auf die letzten jahre zurückblicke. alle die mühe, die ich in meine heilung vom borderline gelegt hab.
    verlorene zeit.

    im übrigen ist es eben meine nicht immer gut ausgeprägte impulskontrolle. die bei mir auch zu borderline als diagnose geführt hatte. an asperger hatte ich auch nicht gedachht, adhs kam für mich irgendwie gefühlt auch nicht hin. svv bei stress und überlastung - borderline passte.

    ohne dich ärgern zu wollen, aber die impulskontrolle ist mit medikinet retard echt fantastisch. ich kan jetzt sogar gedanken "wegschieben".
    ist aber dann ein anderes thema.

    ich schätze, du verstehst dann so jetzt besser, warum ich meine dich nach vollziehen zu können in deinen gedanken.
    da bei mir die ssnris und co eben chaos gestiftet haben und ich alles was ich an erfolgen vorweisen kann, die dinge die meine metale stärke belegen auch nach aussen, eben aus eigener kraft trotz völlig falscher medikation erreicht zu haben. ich bin selten stolz, aber darauf schon.

    magersucht, svv, medikamente, zuletzt unvorsichtiger gebrauch von alkohol, diplom, zusatzausbildung etc.

    ist mit heroinsucht überwinden kaum vergleichbar aber der momengt als ich mir eingestehen musste, ich brauche trotzdem noch was da ich es ja nicht alles schaffe (perfektionismus und ganz harter anspruch an mich selber) und dann womöglich auf dauer. der war echt nicht schön.
    dann hatten die doxepin auch noch ne relativ gute wirkung. und ich musste die dosis doch steigern...

    ich schätze bei mir war es der wunsch wieder am leben teilhaben zu können. zumal ich ja da auch nicht mehr borderline getaggt war sondern richtig mit asperger diagnostiziert.
    anders als du weiß ich nämlch, dass arbeitslos auf dauer zwar nicht so stressig ist aber das krieg ich mit meinem selbstbild nicht überein.
    da war ein starker antrieb aus erfahrung. michhaben sie nämlich auf dauer 100% geschrieben. kann ich nicht auf mir sitzen lassen.

    ab da zählt dann aber meine erfahrung auch nicht als tipp - medikinet war der glückstreffer schlecht hin. das kann ich nutzen um mein ziel für mich anzugehen. ich habe auch kene "medikamengtenwirkung" im sinne von ich merke, dass ich was nehme. liegt bestimmt auch daran bei mir.

    in die tonne treten meiner andren erfolge seh ich so auch nicht, ich muss sogar auf dem dabei gelernten aufbauen. sonst würde ich vermutlich verhungern. abér ich habe ja gelernt zu essen, auch wenn eigengtlich nix reingeht.

    neues selbstbild? weiß ich nicht. vermutlich eher pragmatisch.

Seite 2 von 5 Erste 12345 Letzte

Ähnliche Themen

  1. warum habe ich keine Zeit
    Von Damon 1987 im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 5.07.2013, 03:40
  2. Warum brauchen Antidepressiva Wochen bis sie wirken?
    Von Andicool im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 1.07.2013, 10:56
  3. Ich habe wieder Angst, habe ich kein ADS?
    Von sony im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 28.11.2010, 02:27
Thema: Warum ich Angst von MPH habe und Antidepressiva akzeptiere im Forum ADHS Erwachsene Medikamente bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum