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Diskutiere im Thema wirkung von medikinet adult retard bei Asperger-Komorbitdität? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 111

    wirkung von medikinet adult retard bei Asperger-Komorbitdität?

    Hallo,

    ich bin mir unsicher, ob das thema in der form so besteht, die suche hat zumindest keine ergebnisse geliefert. wenn ja, möchte darum bitten, es zu dem entsprechenden thread zuzufügen. und in dem fall, sorry für den mehraufwand.

    zur vorgeschichte der fragestellung: nach nunmehr fast zehn jahren und diversen versuchen an medikamenten und therapieformen, hat mein neurologe nunmehr mit mir dankenswerterweise den versuch gewagt, die medikation von doxepin auf medikinet adult retard 10 mg umzustellen. das war bei mir etwas "schwieriger", da ich ja nunmal die kombination "Hyperaktivität/Asperger ohne ADS" als diagnose habe. Der on/off effekt der allerdings bei mir dann doch drastisch auch von aussen zu erkennen ist, lässt das wieder "weicher" werden. ich schreibe es trotzdem dabei, zu vergleichzwecken und damit deutlich ist wie meine reaktionen die ich beschreibe im zweifel einzuordnen sind.

    was mich zur zeit interessiert, sind erfahrungsberichte anderer, die dem gedanken "hmmm, wenn ich den "ad(h)s anteil" besser in den griff bekomme, bleibt ziehmlich deutlich der autist über" vielleicht auch begenet sind. denn grade die teilüberschneidungnen der symptomatik zwischen asperger und ad(h)s waren für mich immer recht sprechend. im augenblick kann ich nach wirkeingtritt aber eben nur noch den "asperger" sehen/erleben.

    eine der "änderungen" (ich will das alles gar nicht mal werten) ist definitv bei der impulskontrolle zu erkennen. es fällt mir im augenblick zwar nicht schwer diesen text zu formulieren, aber ohne meine liebgewonnene "fire and forget" mentalität dauert alles deutlich länger, denn bevor ich handel denk ich jetzt echt nach und verlass mich nicht nur drauf, dass es eigentlich ok sein wird. dabei muss ich mir eigentlich nur etwas ältere texte von mir selbst anschauen, um schon schmunzeld zuzugeben, dass zuschnell schreiben nicht immer dem verständnis zuträglich ist außerdem bin ich mit dingen nicht mehr so ungeduldig.

    jetzt dauert es länger, weil ich vermeiden möchte versehentlich was zu schreiben, was symptomatisch nicht mit adhs zu verbinden ist. auch wenn ich diese aspekte grade hier eher wiedergefunden hatte, als in anderen foren.

    einiges ist jetzt auch scheinbar paradox: nun wo ich wieder vollen zugriff auf meine hirnleistung hab, kann ich leichter improvisieren und bin/wirke dadurch wirklich spontaner und muss nicht alles durchplanen.


    ich fang am besten "oben" an, und notier einfach, was mir auffällt.

    kopf:
    • ich kann jetzt genau so schnell denken wie immer, nur geordneter irgendwie, wobei ich immer noch um tausend ecken denke.
    • ich kann besser schlafen, vor allem sehr schnell aus eigenm antrieb heraus einschlafen.
    • ich bin sortierter habe aber jetzt umso mehr spaß an listen.
    • zwänge haben sich drastisch reduziert. das war schleichend, aber selbst der hartnäckigste (skin picking) ist faktisch weg. das ist
      für mich völlig unbegreiflich, denn da konnte ich versuchen was ich wollte - ich hab immer irgendwas auf- oder abgekratzt
    • meine ohrgeräusche sind weg
    • keine kopfschmerzen mehr, bzw. endlich mal "normale"
    • zugriff auf altes gelerntes
    • lernen selber hat sich nicht verändert, da gilt nach wie vor im zweifel tausendtabs und alles fast zeitgleich lesen was grade interessiert
    • träume sind nicht mehr so anstrengend
    • konzentrieren macht nun spaß und ist (auch wenn ich es ansich immer konnte) nun einfacher, ok ich kriege echt hin
      einen film mit interesse zu verfolgen
    • ich kann kleine misserfolge besser verkraften
    • emotional war ich selten so stabil ohne aber affektiv abgeflacht zu sein
    • ängste sind normalen befürchtungen gewichen
    • mein kurzzeitgedächtnis ist anders
    • nach wie vor keine reizfilter aber bessere verarbeitung
    • ich kann leichter priorisieren und kann bewerten
    • ich fange an, wert drauf zu legen, korrekt zu schreiben und bedauer wirklich nicht alles gut zu können (zeichensetzung etc.)
    • mir fallen fehler jetzt sofort auf
    • wahrnehmung auf normal 150% level wieder


    körper/motorik

    • völlig entspannte muskulatur
    • mein schriftbild ist der traum eines jeden grundschullehrers, so ordentlich ging das noch nie:
      gleichmäßig, zusammenhängend, leserlich und nicht tagesformabhängig
    • der letzte "haushaltsunfall" liegt ne woche oder so zurück, ich bin fleck- und mackenfrei
    • gangbild "fließend" , ich stolper eigengtlich nicht mehr
    • ich bin mit wirkung völlig unhibbelig und weniger fahrig
    • reduzierte tics (kauen und schlucken)
    • ich werfe weniger dinge um oder mach was versehntlich kaputt

    verhalten/soziales
    • scheinbar spontaner
    • zwar eher ruhiger jetzt aber wenn ich genau drauf achte geh ich viel mehr aus mir raus
      dinge kann ich leichter anfangen und beenden
    • ich krieg hier langsam struktur rein
    • ich räume dinge sofort z.b. in den müll oder sachen nach dem einkauf an ihren ort
    • neuerdings putze ich den hausflur und krieg da sogar die termine eingehalten
    • ich rede deutlich freier und auch gerne, übe sogar smaltalk und dergleichen
      aber nur und ausschließlich mit menschen die mir nah sein dürfen
    • ich kann berührungen besser zulassen oder eben auch bestimmte verweigern
      mühsam antrainiertes begrüßen mit umarmung geht nicht mehr
    • meine kommunikation nach aussen ist irgendwie weniger, auch wenn ich so jetzt telefonieren kann
    • ich kann in spielen besser interagieren und relativ lange konstruktiv an gesprächen teilnehmen
      andererseits bin ich mit wonne auch, stärker als eh schon immer, mit einzelnen tätigkeiten beschäftigt
      sprich der hyperfokus ist ultraleicht zu erreichen zur zeit



    ich schätze das reicht für den anfang, bin wirklich gespannt wer was dazu beitragen mag.

    denn so ist es als wenn ich mit der behandlung der einen sache, die andere verstärke und zeitgleich aber teilweise soweit besser kompensieren kann, dass das, was vorher eben gegen jeweils die andere diagnose gesprochen hat, nun vorliegt.

    das ist in sofern wichtig da viele dieser änderungen nachtürlich auswirkungen haben auf das alltägliche leben.
    ich bin zum beispiel körperlich fitter, würde so aber noch weniger gut auf einer arbeitstelle funktionieren.

    dazu kommt eben durch das nicht abgedämpft sein, nun die reizfilterschwäche gepart mit der aspergernachgesagten hypersnsibilität, ich so stärker darauf achten muss, mir nicht zuviel zu zumuten. eine wirklche "gesundung" ist es nicht im sinne von medizin, ich sehe eher meine einschränkungen.

    (edit: nachtrag)
    Geändert von Hirngewitter ( 8.02.2016 um 03:39 Uhr)

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: wirkung von medikinet adult retard bei Asperger-Komorbitdität?

    Also für mich liest sich das so, als ob Du nach 10 Jahren Sedierung endlich eben nicht mehr ruhiggestellt bist und alles was Du zur Wirkung von MPH schreibst scheint doch gut zu sein, ich kann da nicht erkennen inwiefern Dein Aspberger sich verschlimmert hat durch den Mediwechsel?

    Gut, ein bisschen mehr Stress halt, aber das würde sicher auch einem reinen ADS'ler so gehen, nach 10 Jahren doxepin. Fühlst Du Dich denn trotzdem besser?
    Falls das mit dem Stress nicht besser wird könnte man möglicherweise über niederpotente Betablocker nachdenken.

    Ich selbst habe kein diagnostiziertes Aspi.

  3. #3
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 111

    AW: wirkung von medikinet adult retard bei Asperger-Komorbitdität?

    hi.

    danke für deine antwort.
    eine unstimmigkeit muss ich erklären, das war ungenau formuliert von mir: ich hab nicht 10 jahre doxepin genommen, doxepin war der letzte versuch in einer reihe von versuchen mich "seelisch stabil, gesund, normal" zu machen und vor allem mich schlafen zu lassen.
    icch war also nicht sediert und jetzt endlich "wach", sondern bin jetzt im vergleich wirklich definitiv ruhiger und ansonsten wenn auch sortiert, geistig immer noch genau so rege wie eh und je.
    das war ja einer der faktoren, warum ich so schlecht schlafe.

    ich hatte gezielt nach den erfahrungen von anderen aspergern gefragt, die ebenfalls mal (hier vermutlich eher wegen zusätzlich ad(h)s) mph/medikinet etc. genommen haben.
    jemand ohne asperger (ich schließ da wegen der motorischen aspekte sogar im augenblick "kanner" aus) wird nur sagen können, was bei ihm anders wurde aber eben nicht in hinblick auf das, was bleibt antworten können.
    einige theorien gehen nämlich von einem adhs/as spektrum aus...im moment sieht es für mich so aus, als wenn das "schusselige" vielleicht sogar ne einzeln zu betrachtende sache ist (reine motorik geschichte). ich krieg mit medikinet meine hyperaktivität runter reguliert, muss aber ja auch nicht bei allen aspergern so sein...

    ich empfinde meinen autistmus auch nicht "schlimmer" sondern "übriggeblieben" - und je nach symptom, eben nicht mehr von z.b. emotionaler sein auf bestimmte reize, so übersteuert wird, dass die diagnose sehr genau differenziert wurde.

    warum medikinet da jetzt (bei mir, wenn ich mich beobachte) jetzt einzelne aspekte verändert, ist auch nicht ganz so relevant grundsätzlich für die frage nach erfahrungen.

    ich warte einfach mal ab, vielleicht findet sich ja noch der eine oder andere, der was beisteuern mag um vergleichen.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 295

    AW: wirkung von medikinet adult retard bei Asperger-Komorbitdität?

    Hallo Hirngewitter

    ich kann zwar in deinem Thread keine genaue Fragestellung erkennen, was es für mich etwas schwierig macht - möchte mich aber dennoch mal einbringen. Hoffe, das trifft die Thematik insoweit.

    Hirngewitter schreibt:
    erfahrungsberichte anderer, die dem gedanken "hmmm, wenn ich den "ad(h)s anteil" besser in den griff bekomme, bleibt ziehmlich deutlich der autist über
    Ich werde zwar mit Attentin behandelt, kann dein Empfinden des "übriggebliebenen" AS so bestätigen. Schwieriger in Worte zu fassen als ich zunächst dachte.
    Ich möchte es mal so ausdrücken: seit ich Attentin nehme und meine Gedanken klarer strukturieren kann (die innere Unruhe und das "getrieben sein"-Gefühl sind nicht mehr da), empfinde ich es fast als eine Art Aufspaltung. Es hat den Aspie-Anteil sozusagen herausgesiebt, das AS scheint mir nun prägnanter.

    Die ADHS (Hypo)-Symptome sind weitestgehend reduziert, ich bin vor der Medikation sehr oft sehr tief "in mir selbst" versunken und es fiel mir schwer, irgendwelche Beziehungen zu "dem da draußen" herzustellen. Auch das hat sich gebessert; wenn ich z.B. Termine wahrzunehmen habe, kann ich zwischen diesen beiden Welten relativ (!) einfach wechseln. Dadurch umso klarer übriggeblieben: die Logik mit der ich dem Alltag begegne, meine Abneigung gegen viel zu viel überflüssigen Geredes, die "Grenze" zwischen dem in was ich lebe und der Welt der anderen ist noch viel fühlbarer geworden.

    Ich weiß gerade selbst nicht ob mein Text einen Sinn ergibt. Bitte rückfragen falls etwas nicht klar ist.

    Es gibt aber auch Einbußen zu verzeichnen, und ausgerechnet sehr schmerzliche: meine Kreativität hat nachgelassen. Früher konnte tagelang in meiner eigenen Welt abtauchen, malte viele Bilder und schrieb lange Texte. Diese Fähigkeit ist einer ausgeprägteren Rationalität gewichen und diese erstickt meine Inspirationen sehr oft schon im Keim. Da meine Welt aber gleichzeitig mein Rückzugsort ist an dem ich mich erholen und neue Kraft schöpfen kann, werde ich früher oder später bzgl. der Medikation eine Entscheidung treffen müssen... Denn dieser Rückzugsort fehlt mir sehr und ich habe ebenso den Eindruck, dass sie auch Teil dessen ist was mich auszeichnet.
    Es ist ein ziemlicher Zwiespalt: ohne Medikation bin ich zwar ein Wirbelwind der regenbogenfarbene Spuren hinterlässt, aber eben auch nicht "systemkompatibel".

    Ich hoffe, das ist in etwa was du dir als Input vorgestellt hast?

  5. #5
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 111

    AW: wirkung von medikinet adult retard bei Asperger-Komorbitdität?

    ja, ziehmlich exakt die frage so beantwortet, wie ich sie aus den selben gründen schwer stellen kann.

    ich arbeite da noch an der formulierung. was eigentlich vermutlich überflüssig ist, wenn ich mir deine antwort ansehe.
    scheinbar ist das wirklich nicht nur bei mir so.
    ich kann diesen effekt nämlich kaum mit erklärung füllen. ich hab zwar einen vagen verdacht, aber der wird erst am ende irgendwann mal ausformuliert. da zu bin ich fachlich einfach nicht weit genug im thema.

    stimmt, ich fühle mich zwar immer noch kreativ im sinne von "erschaffen können", aber ich hab arge problem dinge mal nicht logisch zu betrachten. weiß noch nicht ob mir das wirklich fehlt. hatte bei mir den anhauch von "sehr unlogisch".
    was ich aber zwingend brauche ist "in mich fokussieren" und dieses sich verlieren, das krieg ich mit musik wieder hin. da bin ich froh, darauf wieder zugriff zu haben. ich brauche dafür aber mehr rückzug im physischen sinne.

    mag aber auch bei mir daran liegen, dass ich eben nur hyperaktiv bin und mir wegträumen halt in dem sinne nur ne andere welt voller idee und gedanken öffnet. ich geh da glaube ich übers "nicht denken" in die entspannung.

    aber sowas bemerkt man wirklich erst, wenn mal alle störeinflüsse beseitigt sind.

    das mit der struktur hab ich so aber auch, wenn ich meine gedanken beschreiben muss.

    ob ich mit oder ohne "systemkompatibel" bin oder an ende so oder so nicht, werde ich wohl erst in einem halben jahr sagen können. zur zeit zeige ich zuviel von dem asperger, den ich früher hatte und mühsam kompensieren gelernt hab. ich weiß es gibt nur "einen asperger" - trotzdem ist meiner in nicht kompensiert nicht unbedingt das, was ein soziales miteinander erträglich macht.
    mal gucken wann die ersten beschwerden kommen und man sich die "emotional nicht ganz zurechnungsfähige variante" zurück wünscht. ich vermisse sie jedenfalls nicht.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 72

    AW: wirkung von medikinet adult retard bei Asperger-Komorbitdität?

    Ich habe das Gefühl unter Ritalin Adult irgendwie autistischer zu werden. Jedenfalls kann ich klarer erkennen was mich eigentlich alles stört und das ich diese eklige Reizoffenheit deutlicher wahrnehme und mich versuche diesbezüglich abzuschirmen. Ohne Ritalin werde ich dann innerlich sehr aggressiv und brodel vor mich hin und merke gar nicht was ich alles gar nicht wahrnehmen will und ausblenden kann.
    Und diese Rationalität, das Abwägen und "richtig" nachdenken bevor man handelt, kenne ich auch. Da hat sich einiges verändert zum Positiven hin. Allerdings kämpfe ich immer noch mit depressiven Tiefs und mit der Medikation komme ich nicht ganz so zurecht. Den doch sehr positiven Effekt wie bei Hirngewitter, kann ich mir nur wünschen.
    Manchmal habe ich auch das Gefühl eindeutiger zu spüren, was ich alles nicht verstehe wenn ich mit Menschen kommuniziere. Und ich glaube ohne Medikation bin ich doch spontaner und witziger, vielleicht weil ich nicht so viel mitbekomme von dem, was irgendwie grad nicht läuft. Mit bin ich da sensibler in der Wahrnehmung, aber nicht unbedingt auf emotionaler Ebene. Auch das ich mich lieber mit meinem Kram beschäftige, richtig lerne, aber nicht voll versinke und Soziales nicht mehr so genießen kann - mag vielleicht an dem depressiven Teil liegen - als ohne Medikation, da dusel ich so vor mich hin, träume rum, tauche voll ab in Serien etc. Das vermisse ich schon, das kommt dann am Abend.

    Keine Ahnung ob der Text verständlich ist

  7. #7
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 111

    AW: wirkung von medikinet adult retard bei Asperger-Komorbitdität?

    huhu,

    sorry. komm jetzt erst zum antworten.
    danke für deine meldung.

    ja, ich denke schon. zumindest hört es sich verständlich für mich an.
    den positven effekt bei mir schieb ich nicht nur auf medikinet. ich hatte im vorfeld bereits angefangen, bestimmte dinge anzupassen und zu erleichtern. das spielt definitv eine rolle.
    kann es aber natürlich nicht genau beurteilen, wie es ohne vorher erleichtern gegangen wäre.

    dass mehr mitbekommen, wo eigentllich die knackpunkte liegen hab ich auch sehr deutlich. das ist ohne einfacher zu ignorieren oder fällt in dem gewusel nicht auf. auf der einen seite ist das schon anstrenged und unangenehm, aber ich seh es mal als chance dann genau zu gucken, ob ich was ändern kann.

    spontaner? irgendwie halt ja, und auch wieder nicht. es fällt mir leichter spontan zu sein, wenn ich spontan sein muss. aber wenn ich nicht muss bin ich statischer.
    auch im sozialkontakt. ist völlig gespalten. ich rede fast nur noch mit ein paar menschen mit denen aber deutlich lockerer. da der zustand davor aber eben eher zu offen, das ging zwar aber auf dauer war das nicht unbedingt gut glaube ich.

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