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Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #31
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Problemlose Erfahrungen mit Medis

    Brrrzz schreibt:
    Ich habe vorhin geschrieben, dass ich keine Amphetaminsüchtige bin und Du bastelst daraus eine Drogensüchtige.
    Sorry, aber ist es nicht Korintenkackerei?

    Wenn creatice schreibt, dass du keine Drogensüchtige bist bedeutet das auch gleichzeitig keine Amphetaminsüchtige.

    Und übrigens, ich bin Cannabis-Gelegenheitskonsumentin aber keinerfalls Cannabissüchtige und trotzdem bleibt mir deswegen nur Strattera. Und das ich am ersten Tag (und auhc am folgende Tage) damit nicht glücklich werde, nehme ich in Kauf.
    "Glücklich werd ich niergendwo"
    Geändert von Felis ( 3.02.2016 um 02:01 Uhr)

  2. #32
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Problemlose Erfahrungen mit Medis

    Ich habe auch nicht geschrieben, das du drogensüchtig bist, ich habe nur das aufgenommen, was ich aus einem anderen Thread gelesen habe.
    So langsam glaube ich aber, das dir deine eigene Wortwahl auf die Füsse fällt, indem du nämlich in sämtlichen threads selbst für die Verwirrung sorgst. Das ist eben auch ein Problem, wenn man Drogen und Medikamente in einen Topf wirft/ zu einem Synonym zusammen fasst. Ich habe es so verstanden.
    Jetzt kannst du wieder mit deiner Trotzantwort kommen, das du ja nichts dafür kannst was andere verstehen, du könntest ja aber auch mal überlegen, ob du nicht auch zum besseren Verständnis beitragen könntest.

    Felis wer hat dir eigentlich den Floh ins Ohr gesetzt, das es unter Strattera besser ist zu kiffen? Das wirkt viel länger und ist auch psChoaktiv.
    Das musst du selbst entscheiden, aber ich würde zumindest die Wirkung von einem Medikament deiner Wahl mal austesten, und dann entscheiden, ob sie es dir wert ist, das Gelegentliche ganz zu lassen, oder auf die Wirkung zu verzichten.
    Wenn es nur gelegentlich ist, dürfte eine Probe doch machbar sein.

  3. #33
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Problemlose Erfahrungen mit Medis

    Der Unterschied zwischen den Produkten der Methylphenidatpalette liegt darin, dass es sich bei der Substanz nur um eine chemische Verbindung oder Formel handelt, deren Herstellung Betriebsgeheimnis der einzelnen Pharmakonzerne ist. Die Substanz wirkt immer gleichartig, die Wirkung kann sich aber leicht unterscheiden. Die eigentliche Substanz könnte pur sein, jedoch wären 10mg so gross wie ein Kubikmillimeter oder Stecknadelkopf, weshalb man was dazugibt. Die Zugabe von diesen Trägermaterialien ermöglicht erst die Form der einfachen Tablette oder der Kügelchen in der Kapsel und kann auch einen Einfluss auf die Wirkung und die Verträglichkeit haben. Jetzt kann man aber auch um die Substanz eine Hülle drumherum bauen, die erstmal aufgelöst werden muss, was man nach statistischen Werten ungefähr vorbestimmen kann. Auf dieser Basis hat man in der Herstellung zwei Möglichkeiten: Sofortige Wirkstofffreigabe (unretardiert) und verzögerte Wirkstofffreigabe (retardiert). Man kann auch noch zwischen den beiden Freigabearten variieren. Der Vorteil der retardierten Freigabe liegt darin, dass der Konsument eine Komfortpille erhält. Im Idealfall reicht eine einmalige Einnahme am Morgen für den ganzen Tag, was meines Wissens nach nur Concerta kann. Der Konsument erhält damit aber auch eine vorgegebene Dosierung der Wirkstoffmenge, also 10mg, 20mg, 30mg Kapsel. Die unretardierte Tablette wirkt nicht so lange und man muss nachdosieren, was aber den Vorteil mit sich bringt, dass man die Tablette brechen kann, also die Einzeldosis einstellen kann und dass man damit auch einen Einfluss auf die Nachdosierung haben kann. Du kennst sicher diese Wirkungskurven, die den Spiegel oder die Konzentration der Substanz im Blut darstellen. Das entspricht nicht ganz der Wirkung, es ist nur die auslösende Subtanz. Mit der unretardierten Tablette kannst Du als Konsument also einen direkten Einfluss auf diese Kurven nehmen, was Sinn macht, weil nicht jeder Mensch gleich verdaut und die wenigen retardierten Kapseln auf dem Markt eigentlich ein wahrer Glücktreffer sind, wenn sie ideal wirken. In der Medikamenteneinstellung kannst Du mit den unretardierten Tabletten herausfinden, ob 10mg, 15mg, 20mg zu einer Sympthomlinderung führen und ausprobieren, ob 5mg,10mg, 15mg, 20mg die ideale Nachdosierung sind. Du kannst Dich also mit unretardierten Tabletten selbst retardieren. Das ganze hört sich kompliziert an, ist aber nichts anderes als wenn man eine Tasse Kaffee auf Ex trinkt oder über einen längeren Zeitraum daran nippt. Wenn Du Deine ideale Wirkungskurve kennst, dann kannst Du auf ein möglichst ähnliches Komfortprodukt in Kapselform mit einmaliger oder zweimaliger Einnahme umsteigen. Würdest Du die Einstellung mit einem retardierten Produkt beginnen, dann kannst Du zwar die Kapseln öffnen, um die Menge der Substanz zu verändern, Du hast aber keinerlei Einfluss auf die Kurve des Substanzkonzentration im Blut, weil die voreingestellt ist. Der Umgang mit unretardierten Tabletten hat als einzigsten Nachteil, dass man an die Nachdosierung denken muss, was aber nicht weiter tragisch ist, weil sie schnell wirken. Ein einsetzender Rebound kann innerhalb von nur 5-10 Minuten ausgeglichen werden. Wenn Du einen Rebound mit einer retardierten Kapsel ausgleichen willst, dann kann das 30-60 Minuten dauern. Ich war immer froh, dass ich unretardierte Tabletten verschiedener Hersteller hatte, weil ich so mit ein bisschen Erfahrung auch tagesbedingte und formbedingte Schwankungen anpassen konnte. Alternativ kann man aber auch eine retardierte Kapsel mit eine unretardierten Tablette nachdosieren, wenn es sein muss.

  4. #34
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 301

    AW: Problemlose Erfahrungen mit Medis

    Ich finde es nicht richtig über jemand anderen zu urteilen, beleidigende Internetdiagnosen zu erstellen und ich finde es höchst bedenklich, mir gegenüber solche Worte zu verwenden, egal ob es sich dabei um Meinungsverschiedenheit, Ansichten oder unvorsichtige Formulierungen handelt. Mit Zynismus, Sarkasmus und Humor kann ich umgehen, ich kann aber Rudelbildung nicht leiden. Es ist ein Unterschied, ob ich mich präventiv, um Fehlinterpretationen auszuschliessen, in die Nesseln setze oder ob jemand etwas über mich schreibt. Es ist auch ein Unterschied, ob ich wegen meiner Art zu formulieren, Dinge zu betrachten, paradox zu denken oder auch nur mit einzelnen Wörtern anecke, weil es nicht der allgemeinen Meinung entspricht. ich wurde hier schon sehr unangenehm von einem ganzen Mob als Sau durchs Dorf getrieben. Ich bin ein offener Mensch ohne Vorurteile, ich bin neugierig und lasse mich alles ein. Das hier ist ein öffentlicher Raum und wenn jemand anderes im Bezug auf meine Person das Wort Unwort Drogensucht erwähnt, dann bringt mich das in die missliche Lage, was ich dann korregieren muss. Ich will mich nicht selbst loben, ich denke aber, dass ich immerhin kein wirres Zeug schreibe, was aber Substanz hat, die der ein oder andere vielleicht einfach noch nicht versteht oder auch gar nicht verstehen will. Ich braue mir sicher nichts zusammen, ich bekomme aber die letzten Tag ab und zu schlechte Laune und setze dann Worte ein ohne die Absicht andere auf meine Seite zu ziehen.
    Geändert von Brrrzz ( 3.02.2016 um 02:49 Uhr)

  5. #35
    DaveR

    Gast

    AW: Problemlose Erfahrungen mit Medis

    Hi!

    Gibt es - hinsichtlich der Verträglichkeit - bei den verschiedenen unretardierten MPH-Präperaten große Unterschiede?

    Weißt Du da was?

  6. #36
    Ist öfter hier

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    Forum-Beiträge: 301

    AW: Problemlose Erfahrungen mit Medis

    Kommt darauf an was man unter Verträglichkeit versteht oder wie hart man im Nehmen ist. Andererseits können die Hilfsstoffe der Galenik neben einer kleinen Änderung der Wirkstofffreisetzung auch einen Einfluss auf die Aufnahme des Wirkstoffes haben. Bei unretardierten MPHs kenne ich persönlich nur kleine Unterschiede in der Wirkstofffreisetzung, was man sich aber auch mit dem billigsten Generikum selbst einstellen kann, indem man die Bruchteile zeitversetzt einnimmt. Ich kenne es aber von vielen anderen Substanzen aus der Apotheke, dass es zu riesigen Unterschieden in der Wirksamkeit kommen kann. Medikinet Adult wirkt bei mir in doppelter Menge meiner Tablettendosis nicht, das ist aber keine Unverträglichkeit, sondern Wirkungslosigkeit. :-)

  7. #37
    DaveR

    Gast

    AW: Problemlose Erfahrungen mit Medis

    Brrrzz schreibt:
    Kommt darauf an was man unter Verträglichkeit versteht oder wie hart man im Nehmen ist.
    ich meine unerwünschte Arzneimittelwirkungen.

    alles, was man eben da so kennt...

    gibt es da Unterschiede?

  8. #38
    Fühlt sich hier wohl

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    Forum-Beiträge: 615

    AW: Problemlose Erfahrungen mit Medis

    creatrice schreibt:
    Felis wer hat dir eigentlich den Floh ins Ohr gesetzt, das es unter Strattera besser ist zu kiffen? Das wirkt viel länger und ist auch psChoaktiv.
    Das musst du selbst entscheiden, aber ich würde zumindest die Wirkung von einem Medikament deiner Wahl mal austesten, und dann entscheiden, ob sie es dir wert ist, das Gelegentliche ganz zu lassen, oder auf die Wirkung zu verzichten.
    Wenn es nur gelegentlich ist, dürfte eine Probe doch machbar sein.
    Nun ja, MPH ist eben BTM - Rezept.
    Und ja, verzichten ist leicht für mich, wenn ich nicht verzichten muss. Ich rauche seit fast 8 Jahren kein Tabak pur, absolut freiwillig, weil es mir nicht schmeckt
    Muss ich verzichten, kommt bei mir zu paradoxen Wirkung: ich fühle mich süchtig, egal ob es sich um Schoki, THC oder was anderes handelt.
    Wenn ich etwas muss, dann ist Ende im Gelände, dann bin ich wieder 13
    Und ja, mit Fluoxetin habe ich auch gelegentlich gekifft, ziemlich selten, aber es kam vor und hatte keine unangenhme Nebenwirkungen, außer von gesteigertem Appetitt auf Süsskram. Deswegen verzichte ich zurzeit freiwillig darauf, da ich sonst Bock auf Kohlenhydrate bekomme und ich mache Low Carb (in meinem Fall fast Zero Carb).
    Und dann sind wir bei der anderer Sache, warum Strattera: Medikinet muss ich ja mit kohlenhydraten zu mir nehmen .Igitt
    Und ja, wenn ich die erste Zeit nicht fit bin (wie es in Fall Strattera oft ist), dann bin ich natürlich nicht unterwegs und die Risiko, dass ich was schmöckere, gleich 0 ist. Ich bin ausschliesslich Gesellschaft- und Gute-Laune-Kifferin.

    Darf ich fragen, was haben hier viele gegen Strattera?

    P.S.
    Und ich kann schon einiges aushalten:
    habe so ein komischer Hautausschlag - Allergie auf Putzmittel - auf den Händen. Habe heute keine Tablette genommen (macht träge und müde) ,sondern mich nur eingekremt und die Baumwollhandschuhe angezogen (wie bei Babys mit Neurodermitis) und heute morgen ist es fast weg.
    Also habe ich doch ein verantwortungsbewusster Umgang mit Tabletten
    Geändert von Felis ( 3.02.2016 um 09:28 Uhr)

  9. #39
    Ist öfter hier

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    AW: Problemlose Erfahrungen mit Medis

    Ich verstehe Deine Frage nicht ganz. Hast Du Nebenwirkungen, die Dich stören oder die Du für bedenklich hälst?

    Unretardiertes MPH hat im Bezug auf die wirkende Substanz die gleichen Nebenwirkungen wie retardiertes MPH und es hat im Vergleich zu retardiertem MPH nur den Nachteile, dass man mehr Einnahmen über den ganzen Tag verteilen muss, weil es kürzer wirkt. Dafür hat es den Vorteil, dass es bei jeder Einnahme schneller wirkt und dass man Tabletten brechen kann. Ich würde selten eine ganze Tablette auf einmal nehmen, weil ich lieber weniger als mehr nehme. Man könnte jedoch je nach Hersteller die Art der Wirkstofffreigabe als kurzfristige unerwünscht starke Arzneimittelwirkung empfinden, weil der Wirkstoffspiegel im Blut schneller als bei retardiertem MPH aufgebaut wird, was sich zb beim billigen MethylpheniTAD durch versetzt Einnahme von 2x1/2 Menge innerhalb 15-20 Minuten vermeiden lässt. Unretardiertes Ritalin ist fast doppelt so teuer, man lässt sich die zweistufige Wirkstofffreigabe innerhalb 15-20 Minuten bezahlen. Es wirkt aber nicht besser als das MethylpheniTAD, was quasi das pure MPH ohne SchnickSchnak ist.
    Retardiertes MPH hat wegen der standardisierten Wirkstoffmenge eine unzureichende Möglichkeit zur Feindosierung der verträglichen Wirkstoffmenge und eine mögliche zu hohe Dosierung lässt sich nicht durch einfaches Brechen der Tablette vermeiden.

    Falls Du von MPH schwitzt oder einen trockenen Mund bekommst, dann kommt das von der Substanz und ist unabhängig von der Wirkstofffreisetzung.

  10. #40
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Problemlose Erfahrungen mit Medis

    Felis ich habe nichts gegen Strattera, ich fand es sogar in bestimmten Bereichen besser als MPH, naja, und MPH in anderen Bereichen besser.
    Ich glaube Strattera ist für einige die es probiert haben wegen der möglichen Nebenwirkungen ein rites Tuch, sie hatten die halt, für andere ist die WIrkung nicht ausreichend, da sie das selbe wie bei MPH erwarten und STrattera nun mal wirklich anders wirkt, und viele die es nie genommen haben, fühlen sich vom unsichtbaren Feind Pharmaindustrie oder Gesetzesgeber hintergangen, weil sie meinen nur ein BTM wirke. Ich glaube wäre STrattera auch ein BTM wäre die Aufregung weit aus geringer.

    Wenn du aber gleich mit STrattera anfängst, dann vergibst du dir ja indem SInne die Chance MPH zu testen, denn du müsstest ja dann erstmal einschleichen, und dann wieder ausschleichen. Bei MPH ist das ja nicht der Fall. Ich finde es einfach schade, das du dir damit eine Chance nimmst.


    Ob du zu MPH Kohlenhydrate nehmen musst, ist Erfahrungssache. Auch das ist kein Gesetz, sondern muss getestet werden. Das kann dir aber auch bei STrattera passieren.

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