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Diskutiere im Thema Wieviel Milligramm Amphetamin darf ein Arzt pro Monat verschreiben? im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
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  1. #1
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 20

    Wieviel Milligramm Amphetamin darf ein Arzt pro Monat verschreiben?

    Ich habe irgendwo was gelesen von wegen 600mg Amphetamin pro Monat.

    Was ist, wenn man mehr braucht? Bekäme der Arzt dann Probleme?

    Kann ein Arzt auch mehr verschreiben, falls man einfach eine höhere Dosis benötigt?

    Gibt es Probleme, wenn man zum Beispiel Attentin verschrieben bekommt und dann zur selben
    Zeit (also nicht am selben Tag sondern im selben Zeitraum) auch noch Amphetaminsaft, so dass man
    wechseln kann je nachdem was einem lieber ist?

    Gerade bei Saft ist es ja günstiger wenn man eine größere Menge herstellen lässt. Aber angenommen
    man muss jeden Monat mitrechnen, damit man die erlaubte Maximalmenge nicht überschreitet dann
    kann man schlecht größere Mengen auf einmal herstellen lassen.

  2. #2
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Wieviel Milligramm Amphetamin darf ein Arzt pro Monat verschreiben?

    Für einen Patienten dürfen Ärzte in der Bundesrepublik Deutschland innerhalb von 30 Tagen 600 mg Amphetamin oder 600 mg Dexamphetamin verschreiben. In begründeten Einzelfällen und unter Wahrung der erforderlichen Sicherheit des Betäubungsmittel*verkehrs darf der Arzt für einen Patienten, der in seiner Dauerbehandlung steht, von dieser Vorschrift hinsichtlich der festgesetzten Höchstmenge abweichen. Eine solche Verschreibung ist mit dem Buchstaben „A“ zu kennzeichnen
    Wie versteht ihr das?

    Also angenommen ich lass mir im Monat 600mg Amphetamin in Form von Attentin-Tabletten verschreiben,
    möchte aber zugleich auch Amphetaminsaft verschrieben bekommen [damit ich mehr Freiheiten habe bei der Dosierung und je nachdem
    ob ich reines Dextro will (Attentin) oder DL-Amphetamin (Saft)] gibt es dann Probleme wenn ich mir im selben Monat dann paar hundert ML Saft verschreiben
    lasse, der dann auch noch mal einige hundert MG Amphetamin enthält?
    Also angenommen man landet dann in einem Monat insgesamt bei 1000mg Amphetamin was passiert dann?

    Und muss der Arzt dann auf jedes Rezept ein A machen? Oder nur auf das jeweilige Rezept mit dem die Maximalgrenze überschritten wird?
    Also angenommen er schreibt innerhalb 1 Monats 2 Rezepte. Rezept 1 enthält 400mg und Rezept 2 enthält nochmal 400mg dann wird die Maximalgrenze
    mit dem 2.Rezept überschritten. Kommt man also nur ein A auf Rezept Nr2 oder einfach ums leichter zu machen generell ein A auf jedes Rezept?

  3. #3
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 183

    AW: Wieviel Milligramm Amphetamin darf ein Arzt pro Monat verschreiben?

    Du hast es auch mit den Amphetaminthreads, wa? Naja du hast dir viele Fragen selbst beantwortet ^^, Sobald die 600er Grenze überschritten wird muss auf jedes Rezept ein "A" dass das Limit überschreitet (soweit ich weiss)... es gehört etwas verhandlungsgeschick dazu das limit nach oben zu treiben.

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Wieviel Milligramm Amphetamin darf ein Arzt pro Monat verschreiben?

    Dürfen oder Können kann der Arzt ALLES. Die Frage ist nur, ob es Sinn macht. Und das ist praktisch nie der Fall.

    Gerade wild Amphetamin zu erhöhen oder zu kombinieren ist gefährlich und sinnlos. Erwachsene mit ADHS brauchen WENIGER und nicht mehr Stimulanzien als Kinder. Es gibt also nicht den Hauch eines Grundes über die Höchstmengenregelung zu gehen.

  5. #5
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Wieviel Milligramm Amphetamin darf ein Arzt pro Monat verschreiben?

    Was bedeutet Verhandlungsgeschick? Ist das bezogen darauf ob die KK das dann alles zahlt
    oder ist das bezogen darauf, dass die Typen in Berlin wo ja alle BTM Rezepte hingehen dann irgendwann
    Stress machen? Rechnen die das für jeden Patienten aus und sehen dann genau sobald jemand über dem Limit liegt?

    D und L Amphetamin wirken ja unterschiedlich. Es kann ja sein, dass man für manche Sachen eher D-Amph braucht und für
    andere Sachen ist dann DL wiederum besser. Wenn man da also die Möglichkeit hat zu wechseln je nach Anforderung was ist daran denn gefährlich?

    Wieso sollten Erwachsene IMMER weniger brauchen als Kinder? Ich glaube kaum, dass man das so pauschal sagen kann. Habe ich auch noch nie
    gehört von Experten und ich höre mir viel an von Barkley. Den werde ich mal fragen.

  6. #6
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Wieviel Milligramm Amphetamin darf ein Arzt pro Monat verschreiben?

    Was heisst weniger Stimulanzien?

    Bezieht sich das auf jegliche Form von Stimulation, also in D verfügbare Stimulanzien wie Methylphenidat und Amphetamine
    oder geht es um Amphetamin? Heisst hier weniger eine geringere Einzeldosis, eine geringere Tagesdosis , eine geringere
    Monatsdosis oder eine geringere Jahresdosis, da durch eine unregelmässige bedarfsorientierte Einnahme an weniger als
    365 Tagen des Jahres zustande kommt?

  7. #7
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 183

    AW: Wieviel Milligramm Amphetamin darf ein Arzt pro Monat verschreiben?

    Ich glaube er meint weniger Amphetamin pro Tag zu nehmen... Ich halte es auch für fraglich das Limit nach oben zu treiben. 600mg Dexamphetamin pro Monat, das bedeutet 20mg Dex pro Tag und das sind 40mg Methylphenidat. Davon abgesehen wirkt Amphetamin stärker als Methylphenidat und ich denke man kann alles im Leben mit 20mg Dex pro Tag regeln. Da zwischen DL und Dex hin und her zu wechseln, find ich eigentlich überflüssig... Ich finde es reicht ein Medikament konstant einzunehmen ,dann hat das Gehirn und der Rest des Körpers auch die Chance sich darauf einzustellen. Kommst du mit einem Medikament nicht klar??

  8. #8
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Wieviel Milligramm Amphetamin darf ein Arzt pro Monat verschreiben?

    Dann fragt mal Barkley. Ich will und kann mich nicht mit Barkley vergleichen. Aber wir deutschen Experten (u.a. Prof. Ohlmeier, Kordon, Goosens-Merk und einige Andere) haben sich vor 2 Jahren mal anlässlich der Einführung von Ritalin Adult getroffen. Da war meine Aussage konsensfähig, dass Erwachsene WENIGER und nicht mehr Amphetamine oder Methylphenidat brauchen. Nicht nur bezogen auf das Körpergewicht (danach geht es ja eh nicht), sondern absolut.

    Ist eigentlich auch logisch, da u.a. die Dopamin-Transporter-Aktivität, die durch MPH blockiert werden soll nach der Pubertät sich der Situation von "Stinos" ohne ADHS angleicht.

  9. #9
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.726

    AW: Wieviel Milligramm Amphetamin darf ein Arzt pro Monat verschreiben?

    Hier gehen zwei Sachen durcheinander. Einmal die Höchstmenge (umgerechnet 20 mg/Tag Amfetamin) an sich. Und dann die besondere Situation, dass man verschiedene Produkte verordnet bekommt, ohne dass man die gleichzeitig nimmt.

    Zwar kann ich die von dir beschriebene Situation nicht recht nachvollziehen. Besser wäre ja, du entscheidest dich für Kapseln oder Saft. Aber egal, das entscheidet ja dein Arzt.

    Jedenfalls nehmen wir mal an, du hast gar nicht vor, über 20 mg/Tag zu nehmen, kriegst aber gleichzeitig (oder kurz nacheinander) zwei verschiedene Produkte verordnet. Das ist bei mir ja auch so, ich nehme (nach)mittags andere (schwächer dosierte) Kapseln als morgens. Und die einen gibt es in Schachteln zu 50 Stück, die anderen zu 56 Stück.

    Dann stehen auf dem Rezept zusammengerechnet natürlich mehr als 2.400 mg Methylphenidat. Und ein A drauf. Dennoch verbrauche ich nicht mehr als 2.400 mg an 30 Tagen, denn die Kapseln reichen 50 bzw. 56 Tage.

    Das hat jedenfalls noch nie Schwierigkeiten gegeben.

    Wäre für mich lästig und für die Kasse teurer, wenn die Ärztin nur Minipackungen verordnen würde. Und selbst dann würde die Menge ja überschritten werden, denn wenn ich nach 20 Tagen wiederkäme sind die 30 Tage ja noch nicht vorbei.

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Wieviel Milligramm Amphetamin darf ein Arzt pro Monat verschreiben?

    Die Aussage, dass Erwachsene weniger Methylphenidat oder Amphetamin als Kinder oder Jugendliche brauchen, klingt sehr pauschal und statistisch.
    Heisst das nicht auch im Gegenschluss, dass die kardiotoxische Dosis bei Kindern und Jugendlichen höher liegt als bei Erwachsenen?

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