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Diskutiere im Thema Abnehmende Merkfähigkeit und Vorstellungsvermögen als Nebenwirkung von Methylphe im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #41
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Abnehmende Merkfähigkeit und Vorstellungsvermögen als Nebenwirkung von Methy

    Brrrrz es ist aber etwas anderes, wenn du schreibst das DEINE Kreativität eingeschränkt wird, als es generell zu belassen.
    Indem du speziell auf die kreativen Berufe zu sprechen kommst, und auch da wieder generell aussprichst, das es den Berufskreativen die Kreativität nimmt, liegst du auch nicht richtig. Mir nimmt es sie zum Beispiel nicht.


    Genauso wie dir MPH eher schadet, ist es bei mir z.B. mit Cannabis, für mich ist MPH keine "offensichtliche Fehlbehandlung durch Pharmainteressen".





    Dieses Verallgemeinern find ich halt blöd, von allen Seiten.

    Hauptsache ist doch, das man das Glück hat was zu finden was einem hilft, und möglichst erträgliche NW hat.

  2. #42
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Abnehmende Merkfähigkeit und Vorstellungsvermögen als Nebenwirkung von Methy

    Natürlich ist Verallgemeinerung kontraproduktiv. Ich habe damit aber nicht angefangen, es ist der lobbyistische Beigeschmack,
    der auch hier im Forum teilweise sichtbar wird. Die "offensichtliche Fehlbehandlung durch Pharmainteressen" offenbart
    sich mir, wenn ich vornehmlich US-Kinder auf Youtube bloggen sehe, die auf mich "drauf" wie Gestalten aus dem Nacht-
    leben wirken, nicht einfach wie glückliche Kinder, deren Gedanken frei sind. Mein Blickwinkel, den ich versuchte zu
    schildern, sollte sich dahin richten, dass Menschen die Cannabis konsumiert haben im Allgmeinen gelassener (nicht
    ruhiggstellter) wirken und eine sympathischere Ausstahlung haben, als diese kleinen MPH/AMP-Monster, die auf mich
    wie Opfer der Anforderungen ihrer Eltern bedingt durch eine Leistungsgesellschaft, die schwächeren keine Chance gibt,
    sondern sie ausschliesst und an den Abgrund drängt anstelle sie im Sinne eines Miteinanders an der Hand zu nehmen.

    Natürlich stelle ich in Frage, dass ich mittlerweile durchaus medizinisch
    gut betreut über das Methylphenidat und anderes
    bei Amphetamin gelandet bin, vor dem ich deutlich mehr Respekt und Angst im Bezug auf gesundheitliche Konsequenzen
    habe als beim Cannabis, dessen schlimmste Nebenwirkung für mich die rechtlichen Konsequenzen sind. Insofern ist es
    doch einfach nur grotesk, wenn man mit einer "harten Droge" behandelt wird, auch wenn es sich nur um homöopathische
    Dosen handelt, obwohl eine "weiche Droge" verfügbar wäre, man diese aber wegen mangelnder Studienlage verwehrt.
    Dazu kommt, dass wir ADHS-ler anders sind, bei uns alle möglichen Substanzen eine paradoxe Wirkung haben.
    ich vertrage zum Beispiel keinen Alkohol, der erste Schluck Wein macht mich besoffen, depressiv, was sich erst nach
    einer halben Flasche legt. Cannabis fördert meine Konzentration, macht mich wach. Dagegen kann ich unter MPH und AMP
    wunderbar schlafen, was andere nur wach macht und ihnen den Schlaf raubt.

    Ich betrachte Methylphenidat nicht als grundlegend anders als Amphetamin zumal es sich beim MPH auch nur um ein
    Derivat des Amphetamins handelt. Die Wirkung des MPH und des AMP sind keinesfalls gegensätzlich, sie sind sehr nah
    verwandt, aber doch anders, weil einzelne Parameter anders funktionieren. Mein Ausflug in die Welt der Psychopharmaka
    in Verknüpfung mit einer kleinen Erfahrung mit "bösen" Substanzen, sowie der einmaligen beängstigenden Erfahrung einer
    enorm "berauschenden" Wechselwirkung zweier Medikamente die auch bei ADHS eingesetzt werden, wirklich gewaltig
    mit "Wow, das habe ich noch nie erlebt"-Effekt, lehrte mich jedoch, dass nicht die jeweiligen Substanzen wirken, sondern
    dass sie nur die Auslöser sind und einen Einfluss auf die Regulation, Ausschüttung und Hemmung der Neurotransmitter
    haben. So betrachtet eröffnete sich mir unverhofft eine völlig neue Denkweise.
    Dadurch sehe in der Prohibiton einzelner Substanzen nicht anderes als ein widerwärtiges finanzielles Interesse einer über-
    mächtigen Pharmaindustrie, die diese Pflanzen nicht patentieren lassen kann und stattdessen profitorientiert daran arbeitet
    die Pflanzenwirkstoffe synthetisch herzustellen. Hier wird auf Kosten unserer Gesundheit und unseres Wohlbefindens ein
    ekelhaftes Spiel gespielt. Total gaga! Andererseits habe ich auch Verständnis dafür, dass man den Umgang mit Substanzen
    beschränken muss, meine aber, dass im Sinne eines Jugendschutzes eine ordentliche Aufklärung hilfreicher wäre als der
    Reiz des Verbotenen.

    Ich wäre heilfroh keine Medikamente nehmen zu müssen. Jedoch wünsche ich mir freien Zugang zu dem was mir hilft, was
    ich persönlich als hilfreich empfinde. Ich bin erwachsen, mündig und erfahren genug selbst zu entscheiden und Wirkungen
    auf mich selbst zu reflektieren, egal, was irgendwelche Statistiken behaupten, die immer mit einem vorgegebenen Ziel in
    Auftrag gegeben werden.

    Stellt Euch doch mal vor, es gäbe Wirkstoffe, die bei einmaliger oder nur sehr selten zu wiederholender Einnahme unseren
    Neurotransmitterhaushalt umstellen, eichen, regulieren könnten. Wäre das nicht ein Traum? Auch wenn ich nicht von einer
    chronischen Depression betroffen bin, so habe ich doch die Ansätze und Versuche einmalig verabreichtem hochdosierten
    Ketamin zur Behandlung von unbehandelbaren Depressionen mit Höchstinteresse verfolgt, weil ich diese Ansätze einfach
    progressiv, mutig und zukunftsweisend finde. Dafür bräuchte es aber andere und sicherere Verfahren in der Diagnostik.

    Ich wünsche mir und allen Menschen, die ich persönlich kenne und die Psychopharmaka schlucken, nichts sehnlicher als
    endlich ein Ende der Dauermedikation, die mich zynisch sarkastisch süffisant frei ausgedrückt an ein Jamba-Klingelton-Abo
    bei der Pharmaindustrie erinnert. Ist das nicht die eigentliche Abhängigkeit vor der wir geschützt werden sollten?
    Geändert von Brrrzz (16.01.2016 um 18:55 Uhr)

  3. #43
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Abnehmende Merkfähigkeit und Vorstellungsvermögen als Nebenwirkung von Methy

    Brrrzz schreibt:
    Ist es nicht schon ein Zeichen von impulsiven ADHS, dass Du Dich darüber aufregst?
    Ich bin gerade ziemlich fasziniert .... denn ich rege mich gar nicht auf ... keine Ahnung, wie Du darauf kommst, das berührt mich emotional genaugenommen kein bisschen, daher lasse ich bis auf einen Punkt auch alles unkommentiert und ziehe mich hier zurück, denn soweit ich das hier im Moment wahrnehme, hast Du Dich gerade wunderbar auf mich eingeschossen, so dass es so oder so nur schiefgehen kann, denn ich fürchte dass Du aus meinen Aussagen Informationen herausliest, die dort nicht stehen (hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich auch Aspie bin und man bei mir bitte NICHT zwischen irgendwelchen Zeilen lesen möge, denn da steht nichts, was auch immer man dort herausliest, ist der eigenen Wahrnehmung entsprungen).

    NACHTRAG: Schon gar nicht käme mir in den Sinn, irgendwen, auch nicht Dich, anzugreifen ... das liegt mir vollkommen fern.
    Ich reagiere auf Text, mehr nicht, nicht auf Personen.

    Das ist auch ok und wenn ich mich so durch die Postings lese, dann fürchte ich ohnehin, dass alle noch so sachliche und fachliche Argumentation nutzlos sein wird, (Stichwort "lobbyistischer Beigeschmack" .. da kann man auch versuchen die Mondlandeverschwörungstheoret iker davon zu überzeugen, dass die Nasa doch Astronauten auf dem Mond hatte und das nicht nachgestellt war .... das wird nicht funktionieren)

    Wie sehr Du Dich auf mich eingeschossen hast, bzw. meine Antworten auf Dich persönlich bezieht (wenn ich Dich gemeint hätte, dann hätte ich das auch klar geschrieben, wie gesagt, ich kommuniziere sehr geradlinig und direkt) zeigt dieser Satz:.
    Brrrzz schreibt:
    @Fliegerlein
    Es ist direkt unverschämt zu behaupten, dass ich mit MPH überdosiert war ohne meinen Umgang mit MPH und ohne meine
    Pausen zu kennen.
    Ich hab das gar nicht behauptet ... ich hab lediglich beschrieben, was die typischen Symptome sind.
    Eine Behauptung ist
    "Du warst überdosiert."

    Was ich dagegen geschrieben habe war jedoch:
    "Was Du beschreibst, deutet eher auf eine Überdosierung hin,"

    "Deutet auf etwas hin" ....
    Das ist alles andere als eine Behauptung.
    Und schon mal gar nicht eine Unterstellung ... ich unterstelle niemandem hier etwas, käme mir gar nicht in den Sinn ... wie gesagt, sucht bei mir nichts ziwschen den Zeilen, da steht nichts ....

    Was die Eigenbeobachtungen betrifft ... mag sein, dass das Fakten sind .... andererseits geht ADHS aber auch mit Beeinrächtigungen in der Selbstwahrnehmung einher ... das macht's auch nicht leichter, objektiv zu sein oder?
    Wie auch immer, es wird keinen Zweck haben, dies hier weiter zu führen, insofern halte ich mich hier weiter zurück.

    Oh, BTW:
    Auch Deine Definition von Kreativität ist nicht korrekt ... es sind bei weitem nicht nur Menschen kreativ, wenn sie in der Künstlersozialkasse sind.
    (ich war dort übrigens als Filmemacher nicht, weil ich meine Produktionen selbst vermarktet habe und daher trotz meiner künstlerischen Tätigkeit als Gewerbetreibender galt ....
    Kreativität findet bei Weitem nicht nur beim Schaffen von Kunstwerken etc, statt, sondern bedeutet generell schöpferische Tätigkeiten.
    Jeder, der etwas neues, originelles, bzw. bislang nicht dagewesenes schafft, ist kreativ, auch wenn das ein technisches Gerät und kein Kunstwerk ist ....

    Es bringt für mich daher nichts, hier weiter zu versuchen, Dinge zu erklären ...
    Geändert von Fliegerlein (16.01.2016 um 19:46 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur, Satz ergänzt

  4. #44
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Abnehmende Merkfähigkeit und Vorstellungsvermögen als Nebenwirkung von Methy

    Nein, ich habe mich nicht auf Dich eingeschossen und ich will hier auch keine Korinthen zerpflücken. Ich versuche nur zu Antworten.
    Schiesst Du Dich nicht eher auf mich ein, auch wenn Du die Gelegenheit ergreifst weitere Beiträge von mir zu lesen, um Dir ein Bild
    zu machen?

    Ich bezweifle weder die Wirksamkeit von Medikamenten, noch verachte ich das eine oder andere. Ich möchte aber nur das einnehmen
    was bei mir eine für mich positive Wirkung hat, was mir hilft und nicht das was bei anderen wirkt und bei mir doch auch wirken müsste.
    Ich nehme ein Medikament, das bei ADHS angewendet wird, was bei mir aktuell sehr gut wirkt, was ich zuvor nicht kannte, was eben
    auch wegen Vorurteilen und wegen der Möglichkeit zum Missbrauch sicher einen noch schlechteren Ruf als MPH hat. Ich gehe damit
    nicht ausserhalb meines engeren Umfeldes hausieren, bin hier jedoch auch mit Dir unter mehrheitlich Gleichgesinnten. Ich bin mir bei
    der Einnahme von Medikamente durchaus der Gefahren und Nebenwirkungen bewusst, nehme mir die Freiheit heraus es als die Wahl
    zwischen Pest und Cholera zu bezeichnen, besonders wenn es sich um Spiegelmedikamente handelt, weil es bei der geringen Vielfalt
    dem Finden der Nadel im Heuhaufen entspräche, das 100-prozent richtige Medikament zu finden. Letztendlich dreht sich doch deshalb
    alles um eine Risiko-Nutzen-Abwägung, sowie das subjektive Empfinden der/des Patienten und die objektive Sicht der/des Therapeutin/en.

    Die Formulierung des geschriebenen Wortes ist schwer, es lässt Interpretationen zu, es ist nie eindeutig. Ich diskutiere gerne sachlich,
    fachlich kann ich nicht, da ich ein Laie bin und ein Allgemeinrezept gegen unsere unterschiedlichen Symptomatika existiert nicht.
    Ich bin aber froh darum, dass ich Erfahrungen aus "wilden Zeiten" mit denen der Medikation verknüpfen und vergleichen kann und fühle
    mich deshalb der Medizin weniger ausgeliefert. Man liest doch auch hier im Forum immer wieder von jahrelangen Fehldiagnosen und
    Fehlmedikationen, weil Ärzte teils unerfahren oder voreingenommen sind oder ihnen der Mut oder die Zeit zur Behandlung fehlt.
    Insofern können wir doch nur jeglicher Entwicklung und dem Mut einzelner Ärzte dankbar sein, die neue Schritte in der Behandlung wagen.
    Wie hätten wir heute sonst die Möglichkeit auch im Erwachsenenalter eine verspätete ADHS-Diagnose zu erhalten und vor nicht all zu
    langer Zeit noch undenkbare und vor allem helfende Medikamente verschrieben zu bekommen, egal ob Off-Label oder offiziell zugelassen,
    Ich bin keine Verschwörungstheoretikerin. Ein gesundes Misstrauen sehe ich aber als angebracht, wenn ich die Beipackzettel von MPH
    und AMP lese, ist der Wirkmechanismus unbekannt. Steht dann nicht doch rezitiertes "Wissen" gegen subjektive Erfahrung des einzelnen?
    Nachrichten wie die gestrige über den Hirntod eines Probanden der Pharmaindustrie aus Frankreich, stimmen mich sehr nachdenklich.

    Das Weltall haben wir Menschen betreten und in erreichbarer Reichweite erforscht, jedoch bei uns selbst, in der Hirnforschung stehen
    wir noch am Anfang. Lehrmeinungen sind immer rezitierter StatusQuo aus der Vergangenheit, die in der Zukunft ergänzt oder wider-
    legt werden. Querdenken und andere Ansätze werden nur allzuoft belächelt, unterdrückt oder einfach nicht zugelassen.

    Unser Thread-Ersteller ist bezüglich seiner subjektiven Langzeitwirkung verunsichert und auch die Medizin kann ihm keine eindeutige Antwort
    geben. In der Medikation von ADHS haben sich seit vor 15 Jahren neue Möglichkeiten und Ansätze entwickelt. Das "running system" wurde
    anscheinend bisher nicht angefasst oder geändert. Ist es nicht insofern hilfreich ihm Anhaltspunkte oder ähnliches Empfinden als Initialpunkt
    einer Änderung der Umstände zu liefern? Statistiken und Theorien kennt doch auch die Medizin. Die Verantwortung ist hoch. Macht es nicht
    Sinn dem Patienten mehr Eigenverantwortung zu geben? Ich stelle mir das so vor, dass ich zb 10 verschiedene kurz wirksame Medikamente
    zur Verfügung habe, die ich ausprobieren kann. Das zu dem ich mehrheitlich greife wird schon das richtige sein, was aber nicht ausschliesst,
    dass man ein anderes zwischendurch auch mal nehmen könnte. Oder kann man dem Patienten diese Verantwortung nicht übertragen?

    Danke, dass Du die Definition der Kreativität erweiterst. Ich wollte da nicht einengen, aber mal was greifbares nennen und Kreativität klar von
    der Dekoabteilung des Baumarktes trennen. Ich zahle auch nicht in die Künstlersozialkasse ein, obwohl ich sofort könnte und eigentlich sollte.

    Du scheinst es aber in einzelnen Formulierungen kleinlich genau zu nehmen. Definitionen haben leider den Makel nicht immer zeitlos zu sein.
    Geändert von Brrrzz (16.01.2016 um 21:01 Uhr)

  5. #45
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Abnehmende Merkfähigkeit und Vorstellungsvermögen als Nebenwirkung von Methy

    Nur gaaaaanz kurz und wirklich nicht mehr, aber die Formulierung einer Frage bedingt ja, dass Du eine Antwort wünschst:

    Brrrzz schreibt:
    Schiesst Du Dich nicht eher auf mich ein, auch wenn Du die Gelegenheit ergreifst weitere Beiträge von mir zu lesen, um Dir ein Bild
    zu machen?
    Damit bezog ich mich auf Deine Beiträge in diesem Thread ... inwiefern schieße ich mich da auf Dich ein?
    Ist das wieder eine Interpretation?
    Denkst Du, ich hätte alle möglichen beiträge von Dir aus anderen Threads gelesen?
    Warum sollte ich?
    Hier gehts um diesen Thread, mehr nicht.

    Brrrzz schreibt:
    Du scheinst es aber in einzelnen Formulierungen kleinlich genau zu nehmen.
    Ja, ... natürlich .. Aspie

    Aber ernsthaft:
    Schwammige Aussagen und Formulierungen führen zu Missverständnissen, gerade in diesem Themenbereich, aber auch sonst ...

    Ansonsten wie gesagt: ja, weil Aspie, ich habe schon seit der Kindheit den Ruf als Korinthenkacker, bzw. kleiner Professor oder Klugscheißer ... das weiß ich auch.

    Aber unabhängig von einer autistischen Störung sehe ich schon einen hohen Sinn, konkret und korrekt zu formulieren, eben um Missverständnisse zu vermeiden, besonders, wenn man einen reinen Textkanal hat, ohne die nonverbalen Kommunikationsebenen.

  6. #46
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Abnehmende Merkfähigkeit und Vorstellungsvermögen als Nebenwirkung von Methy

    Kurz, knapp, ohne Interpretationsspielraum:

    Mein fotografisches Gedächtnis, meine Fähigkeit zur Visualisierung in Gedanken, meine kreative Zerstreutheit und
    meine emotionale Wahrnehmung, sowie Spontanität also Teile meiner divergenten ADHS-Stärken leiden unter MPH.
    AMP ist nicht perfekt, lässt mich aber zwischen Divergenz und Konvergenz umschalten, hat kaum Robotik, ist kaum
    präsent, gleicht meine Schwächen besser aus als MPH. Beides Medikationen bezahle ich mit einer leicht reduzierten
    spontanen aber doch verfügbaren Informationsbereitstellung meines Gedächtnisses.

    Ich bin keine Psychaterin, würde aber zu MPH-Pausen oder zur Bedarfseinnahme anstelle der täglichen Einnahme
    raten. Versuch macht klug, kostet nix und zur Not wirkt MPH schnell.

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    AW: Abnehmende Merkfähigkeit und Vorstellungsvermögen als Nebenwirkung von Methy

    Hi Brrrz !
    Danke für deine Kommentar . Werd nachher nochmal ausführlicher antworten... was ist denn AMP ?

  8. #48
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Abnehmende Merkfähigkeit und Vorstellungsvermögen als Nebenwirkung von Methy

    AMP= Amphetamin

  9. #49
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 201

    AW: Abnehmende Merkfähigkeit und Vorstellungsvermögen als Nebenwirkung von Methy

    Ich hab nicht alles gelesen, bin mit dem Telefon dran Un da isses schwer. Aber nur soviel. Ich nehme erst seit Anfang Dezember meine Tabletten aber das Problem mit dem Gedächtnis hab ich seit nem halben Jahr, total extrem. Gut merken konnte ich mir noch nie gut etwas. Aber so extrem erst jetzt, auch ohne Medikamente.

  10. #50
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 301

    AW: Abnehmende Merkfähigkeit und Vorstellungsvermögen als Nebenwirkung von Methy

    luftkopf33 schreibt:
    Wenn ich jetzt mal vom Alter ausgehe: Es ist durchaus bekannt,dass ab einem bestimmten Punkt das Arbeitsgedächtnis auch bei ansonsten gesunden Menschen nachlässt.
    Das Nachlassen des Gedächtnisses im Alter nennt man in der Regel Senilität. Auch Alzheimer kann im Spiel sein. Das ist ein Prozess der sich nicht aufhalten lässt. Dagegen kann man sich aber auch im Alter wehren indem man sein Gehirn trainiert. Das passiert aber nicht mit 40 Jahren. Auch mit 40 Jahren ist man noch in der Lage zu lernen oder zu studieren und das teilweise sogar besser als mit 20 Jahren, wenn man es gelernt hat Ziele strikt zu verfolgen. Mit 40 Jahren sollte man eigentlich in der Blüte seines Lebens stehen und die höchste Leistungsfähigkeit durch Effizienz haben, auch wenn die Leistungsbereitschaft bei jüngeren, den jungen Wilden, stärker ausgeprägt ist. Es gibt aber durchaus nicht wenige Menschen, deren geistige Fähigkeiten auch mit 30 Jahren bereits nachlassen, weil sie ihren Geist nicht mehr fordern, nicht mal mehr lesen. Man sollte auch mit ADHS sein Gehirn trainieren anstatt zu resignieren.

    Diese Zeilen bitte nicht schon wieder als unangebrachten Sarkasmus interpretieren. Ich liebe es schon immer mir im Fernsehen die Paralympics ( Olympiade für Behinderte ) anzuschauen. Ich bin einfach begeistert, was für einen Kampfgeist diese Menschen haben. Das sind wahre Vorbilder und Helden! Es zeigt mir einfach, dass man, egal wie dreckig es einem geht, mit Kampfgeist so viel erreichen kann, wenn man nur will!

    Alternativ:
    Kreuzworträtsel lösen wie Oma, Denksportaufgabenheftchen kaufen oder Gehirn-Joggen! (Ok, das war Sarkasmus!)
    Geändert von Brrrzz (18.01.2016 um 00:43 Uhr)

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