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Diskutiere im Thema Fragen zu Amphetaminsaft/kapseln im Bezug auf Wirkung und Verfügbarkeit im Forum ADHS Erwachsene Medikamente
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADS / ADHS - Medikamente, wie Ritalin, Concerta, Medikinet, Equasym und Strattera, sowie Medikamente bei Komorbiditäten, wie Antidepressiva, Neuroleptika, Benzodiazepine, andere Psychopharmaka und sonstige Medikamente
  1. #21
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Fragen zu Amphetaminsaft/kapseln im Bezug auf Wirkung und Verfügbarkeit

    P.Milli schreibt:
    Allerdings nahm ich nur 80 mg Ritalin LA, statt 130 mg Medikinet Adult morgens.
    Hast du 80mg Ritalin LA als Einzeldosis (am morgen) oder insgesamt, also auf mehrere Einnahmen verteilt genommen?

    Und nimmst du nun als Einzeldosis 130mg Medikinet Adult morgens?
    Oder meintest du den gesamten Morgen und morgens hast du mehrere Einnahmen?

    Wurdest du möglicherweise in Einzeldosen durch die missglückte Retardwirkung von Anfang an zu hoch dosiert?


    Ich habe mittlerweile auch eine starke Gewöhnung an MPH.
    Die Gewöhnung geht zwar nach einem bis einigen Monaten wieder weg.
    Aber die Gewöhnung ist verdammt schnell wieder da.
    Eine Woche lang war mir dann 10mg als Einzeldosis genug, schon fast zuviel.
    In der 2. oder 3. Woche war dann alles beim Alten. Mega doof!
    Ich denke bei mir hat das Medikament ausgedient, da es kaum mehr hilft. Der Rebound ist genauso lang wie die gesamte Tageswirkung.

    Liebe Grüße
    PacMan
    Geändert von PacMan (10.03.2016 um 16:16 Uhr) Grund: Zu viel Text, die eigentliche Frage ist untergegangen...

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 2.540

    AW: Fragen zu Amphetaminsaft/kapseln im Bezug auf Wirkung und Verfügbarkeit

    PacMan schreibt:
    Mein Problem Über- und UnterDosierung führen bei mir zu den gleichen Symptomen.
    Nicht nur bei Dir. Das ist eine ganz typische Wirkung. Die Hauptnebenwirkung bei Über- bzw. Unterdosierung ist Müdigkeit/Verpeiltheit, wobei die Müdigkeit bei der Überdosierung eine rastlose ist. (Müdigkeit zwar vorhanden, Schlafen trotzdem nicht möglich.

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 2.540

    AW: Fragen zu Amphetaminsaft/kapseln im Bezug auf Wirkung und Verfügbarkeit

    KatzRabatz schreibt:
    Hallo allerseits,

    ich nehme seit 8 Tagen Amphetaminsulfat-Kapseln, 2 x täglich eine à 4 mg, also niedrig dosiert... Ritalin hab ich nicht vertragen. Herzrasen und emotionale Kälte :-/ Mit Amphetamin bin ich tatsächlich weniger impulsiv und aggressiv, fühle mich innerlich entspannter! Keine heftigen Stress- und Panikgefühle, "dass ich das alles nicht schaffe". Das sind die positiven Aspekte.
    Allerdings hab ich auch eine leicht erhöhte Herzfrequenz, fühlt sich irgendwie an als wäre ich leicht aufgeregt, muss auch so atmen. Dabei fühle ich mich aber gleichzeitig müde ^^ Habe latente Kopfschmerzen, etwas Druck auf den Augen, sodass ich meine Kontaktlinsen nicht gut tragen kann. Ganz leicht übel ist mir auch. Alles nicht drastisch, aber insgesamt ein Zustand in dem man sich nicht gut fühlt.
    Wie sind da eure Erfahrungswerte? Können sich solche Nebenwirkungen mit der Zeit noch legen? Mein Arzt meint, es klänge ein bisschen, als wären 4 mg noch zu hoch dosiert...
    Klingt mir ehrlich gesagt eher nach unterdosiert.

    4 mg ist eh eine sehr untypische Mischung. Normal sind 1o mg.

    Wir haben damals allerdings auch erstmal mit 5 mg angefangen, wobei es irgendwie bei den 5 mg Kapseln geblieben ist, von denen ich jetzt dann eben 2 nehme.

    Zu den Details: In einer 5 mg Kapsel Dl-Amphetaminsulfat befinden sich 3,75 mg Dl-Amphetamin. Die wirksame Komponente ist das D-Amphetamin, wovon also 1,875 mg/5 mg Kapsel vorhanden ist.

    In einer 4 mg Kapsel Dl-Amphetaminsulfat befinden sich also nach Adam Riese rund 3 mg Dl-Amphetamin oder rund 1,5 mg D-Amphetamin oder etwas lapidar ausgedrückt: so gut wie gar nichts.

    Fazit: Es ist so gut wie unmöglich mit So-gut-wie-gar-nichts eine Überdosierung zu erzielen. Deshalb tendiere ich hier alles in allem betrachtet einmal vorsichtig, aber bestimmt in Richtung Untderdosierung.

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 2.540

    Beitrag AW: Fragen zu Amphetaminsaft/kapseln im Bezug auf Wirkung und Verfügbarkeit

    sepplbuam schreibt:
    Hallo!

    Ich würde gern mal DL-Saft oder Kapseln testen. Bisher kenne ich nur Attentin wo ja nur D-Amphetamin drin ist.

    Wer von euch nimmt DL-Saft oder Kapseln und kann was zu der Wirkung sagen? Am besten wäre es wenn jemand
    auch Vergleiche zu Attentin machen kann.

    Ich habe gehört L-Amphetamin macht eher körperliche Nebenwirkungen (Herz usw). Ist DL-Amphetamin dann also eher
    nicht so gut, sondern reines D-Amphetamin ist besser?
    Kann man so nich sagen. Dem einen taugt das eine besser, dem anderen das andere. Muss man ausprobieren.

    In den meisten Fällen bestimmt haute über die Verordnung der Amphetaminart jedoch weniger die Tauglichkeit, als vielmehr die Frage welche Krankenkasse bezahlt welches Amphetamin oder nicht.

    Vom Dl-Amphetamin braucht man wesentlich mehr Stoff, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Beispiel: Wenn meine Einzeldosis beim Attentin 1o mg beträgt, so muss ich beim Dl-Amphetamin mit 2o mg arbeiten. (Stimmt nicht genau; ist jetzt ein Pi-mal-Daumen-Wert...)

    Dl-Amphetaminsaft kann tückisch sein. Ich kenne kaum jemand, der beim Saft nicht zur Überdosierung tendiert. Das hängt auch damit zusammen - und das ist sozusagen das Verführerische am Saft - dass der Onset wesentlich schneller einsetzt.

    Das beste Amphetamin, das wir momentan in D. zur Verfügung haben, ist Elvanse. Nachteil hier sind die Dosierungen. Es sind erhältlich Kapseln zu 3o, 5o und 7o mg. Wer in dieses Dosierschema passt, hat Glück gehabt, wer nicht, nicht. (In den USA arbeitet man deshalb mit 1o, 2o, 3o, 4o, 5o, 6o und 7o mg Kapseln.) Zweiter Nachteil: Der (unverschämte) Preis. Viele Krankenkassen drehen lieber eine Pirouette und schlagen einen Purzelbaum, bevor sie die Kosten für Elvanse übernehmen.

    Und wie sieht es mit der Lieferbarkeit aus? Bekommt ihr das in der Apotheke überhaupt noch? Ich habe schon rumtelefoniert und die meisten rühren gar nichts an und 1 Apotheke sagte sie könnten es schon machen aber sie bekommen keinen Rohstoff!
    In kleineren und größeren Städten i.d.R. kein Problem. Es sind meistens die Dorfapotheken, die die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und ums Verrecken nichts anrühren wollen. Ich muss aus diesem Grund auch einmal die Woche 2o km in die nächst größere Stadt schippern... Aber als ADHSler ist man ja lange Wege gewohnt...

    Und was muss der Arzt eigentlich auf das Rezept schreiben? Steht die genaue Rezeptur für Saft/Tropfen oder Kapseln in der roten Liste oder wie geht das? Ist das standardisiert oder kann der Arzt quasi ne eigene "Mischung" vorgeben?
    Japp, so ist das. Der Arzt ist der König, d.h. die Zusammensetzung, die der Arzt auf das Rezept schreibt wird gemischt - und keine andere. Da die meisten Psychiater aber auf dem Kloo nicht einmal ihren eigenen Arsch zum Abwischen finden, gerät das korrekte Ausfüllen der BTM-Rezepte i.d.R. zum reinen Glücksspiel.

    Aus diesem Grund wenden wir uns ausschließlich an erfahrene ADHS-Ärzte, die dann natürlich auch Erfahrung im Ausfüllen der entsprechenden Rezepte haben. Vorsicht ist allerdings auch hier die Mutter der Stimulanzienkiste. Da die meisten ADHS-Ärzte unter einem *ähm, hüstel* Aufmerksamkeitsdefizit leiden, kann es auch hier zu Verschusselungen kommen. Z. B. erhielt ich einmal durch eine solche statt 1o mg 1 mg Kapseln.

    Falls der Arzt ne eigene Mischung aufschreiben kann gibt es dann Höchstmengen die ein Arzt pro Monat verschreiben kann, wenn ja wie
    hoch sind die denn? Ich schätze wenn man was anrühren lässt dann wäre es billiger wenn es ne große Menge ist aber wenn es Begrenzungen
    gibt dann kann der Arzt ja immer nur kleine Mengen aufschreiben.
    Die Höchstmenge liegt bei (lächerlichen) 6oo mg Amphetamin. Ausser web4health kann damit niemand in Deutschland ADHS behandeln.

    Durch Anbringung des berühmten und berüchtigen Buchstabens "A" auf dem BTM-Rezept, kann der Arzt jedoch über die erlaubte Menge hinaus verordnen.

    Die Begeisterung der Ärzte, solchermaßen zu verfahren, hält sich jedoch erfahrungsgemäß in Grenzen. Bei entsprechenden Verhandlungen mit dem Arzt über das "A" hat man jedenfalls oft den Eindruck, dass es einfacher wäre, einer Kobra einen Giftzahn abzuhandeln.

    So wird die individuell verordnete Menge Amphetamin von Arzt zu Arzt verschieden sein. Bei mir sind es 9oo mg.

    Amphetamin jedenfalls wird in D. offensichtlich als eine gemeingefährliche Droge eingestuft, die strikt auf 6oo mg zu begrenzen ist. Bei der vergleichsweise natürlich eher harmloseren Droge Morphium liegt die Höchstmenge z.B. bei 2o Gramm.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 178

    AW: Fragen zu Amphetaminsaft/kapseln im Bezug auf Wirkung und Verfügbarkeit

    PacMan schreibt:
    Hast du 80mg Ritalin LA als Einzeldosis (am morgen) oder insgesamt, also auf mehrere Einnahmen verteilt genommen?

    Und nimmst du nun als Einzeldosis 130mg Medikinet Adult morgens?
    Ja, Einzeldosis. Die Wirkdauer liegt auch nur bei 3h 15min.
    Ich metabolisiere immens. Hierdurch ist die Halbwertszeit gering. Bei Methylphenidat liegt sie im Mittel bei 2h, aber es gibt auch welche die haben nur 1h.
    Leider ist auch das Maximum des Wirkstoffspiegels durch die starke Metabolisierung früher, selbst wenn sie mit der selben Rate wie andere den Wirkstoff aufnehmen.
    Eigentlich eigenen sich keine der gängigen Retardpräperate für Personen wie mich, denn sie alle setzen anfangs einfach eine Menge unretadiertes Methylphenidat frei.
    Tabletten sind da besser.

    Bei den Dosierung gilt, dass es eine extreme Variation in den jeweils induviduell nötigen Wirkstoffspiegeln im Blut gibt. Manche brauchen nur 3 ng/ml, andere 30 ng/ml.

    PacMan schreibt:
    Ich habe mittlerweile auch eine starke Gewöhnung an MPH.
    Lese ich häufig in US-Foren. Hautsächlich bei welchen die Concerta oder Addernall nehmen. Ich denke es liegt an Überdosierten Zeiträumen oder daran, dass sich bei Personen mit langsamer Metabolisierung, der Wirkstoff abends und während des Schlafens nicht ausreichend abbauen tun, durch die zu große Halbwertszeit. Dann degenerariert vielleicht das dopaminerge System.
    Tritt zweites zu, dann kannst du es ja so einnehmen, dass du abends einige Stunden ohne Wirkung bist und das Problem sollte verschwinden.

  6. #26
    Ist interessiert

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    Forum-Beiträge: 54

    AW: Fragen zu Amphetaminsaft/kapseln im Bezug auf Wirkung und Verfügbarkeit

    P.Milli schreibt:
    Lese ich häufig in US-Foren. Hautsächlich bei welchen die Concerta oder Addernall nehmen. Ich denke es liegt an Überdosierten Zeiträumen oder daran, dass sich bei Personen mit langsamer Metabolisierung, der Wirkstoff abends und während des Schlafens nicht ausreichend abbauen tun, durch die zu große Halbwertszeit. Dann degenerariert vielleicht das dopaminerge System.
    Tritt zweites zu, dann kannst du es ja so einnehmen, dass du abends einige Stunden ohne Wirkung bist und das Problem sollte verschwinden.
    Also ich komme am Tag nur auf 3 Stunden Wirkzeit, so wie es verschrieben ist.
    Abends habe ich so oder so keine Wirkung mehr.
    Ich soll 1x 50mg Ritalin LA nehmen und dann 1 x 30mg Ritalin LA.
    Wenn die erste Einnahme nach ca. 3 Stunden nicht mehr wirkt,
    soll ich dann um den Rebound abzumildern eine 30mg Ritalin LA nehmen.
    Der Rebound ist dadurch nur noch viel länger.
    Daher habe in den letzen Tagen KEIN Ritalin genommen.
    Im Prinzip spare ich mir das Ritalin für einen ganzen Tag Wirkzeit zusammen.
    Dies ist im Moment der Grund warum ich nicht mehr arbeiten kann.

  7. #27


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    AW: Fragen zu Amphetaminsaft/kapseln im Bezug auf Wirkung und Verfügbarkeit

    Eiselein schreibt:
    4 mg ist eh eine sehr untypische Mischung. Normal sind 1o mg.
    Bitte keine derartigen Verallgemeinerungen.

    Es sollte dir eigentlich bekannt sein, dass es um eine individuelle Dosierung geht.

    [OT]

    Eiselein schreibt:
    befinden sich also nach Adam Riese
    Der gute Mann hieß Ries.

    Ohne e.

    Oder soll ich dich mal in Eiseleine umbenennen?

    [/OT]





    LG,
    Alex

  8. #28
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

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    AW: Fragen zu Amphetaminsaft/kapseln im Bezug auf Wirkung und Verfügbarkeit

    Eiselein schreibt:
    Klingt mir ehrlich gesagt eher nach unterdosiert.

    4 mg ist eh eine sehr untypische Mischung. Normal sind 1o mg.

    Wir haben damals allerdings auch erstmal mit 5 mg angefangen, wobei es irgendwie bei den 5 mg Kapseln geblieben ist, von denen ich jetzt dann eben 2 nehme.

    Zu den Details: In einer 5 mg Kapsel Dl-Amphetaminsulfat befinden sich 3,75 mg Dl-Amphetamin. Die wirksame Komponente ist das D-Amphetamin, wovon also 1,875 mg/5 mg Kapsel vorhanden ist.

    In einer 4 mg Kapsel Dl-Amphetaminsulfat befinden sich also nach Adam Riese rund 3 mg Dl-Amphetamin oder rund 1,5 mg D-Amphetamin oder etwas lapidar ausgedrückt: so gut wie gar nichts.

    Fazit: Es ist so gut wie unmöglich mit So-gut-wie-gar-nichts eine Überdosierung zu erzielen. Deshalb tendiere ich hier alles in allem betrachtet einmal vorsichtig, aber bestimmt in Richtung Untderdosierung.

    Hallo Eiselein!
    Danke für deine Antwort :-)

    Hm, Unterdosierung...? Mit leicht erhöhter Herzfrequenz, Kopfschmerzen, leichten Augenschmerzen und leichter Übelkeit? :-O Ich hätte jetzt Schiss, dass diese Symptome bei einer höheren Dosierung noch "schlimmer" werden (die sind alle nicht wirklich schlimm, sondern alle leicht ausgeprägt, trotzdem echt nicht angenehm)
    Mir ist natürlich klar, dass 4 mg pro Amphetaminsulfat-Kapsel sehr wenig bzw. ein sehr niedrige Dosis ist... Aber die Nebenwirkungen nerven trotzdem :-(
    Habe morgen wieder nen Arzttermin und werde das besprechen. Vielleicht macht es wirklich Sinn, Attentin mal auszuprobieren. Habe nun schon an vielen Stellen gelesen, dass die körperlichen Nebenwirkungen dabei eher ausbleiben als bei dem Amphetamin-Gemisch in den Kapseln.
    Nachtrag: Hab gerade nochmal einiges über Attentin gelesen und jetzt ist mir schlecht bei den ganzen möglichen Nebenwirkungen Ich WEISS natürlich, dass das immer schlimmer klingt als es ist...und die das da reinschreiben müssen (in die Packungsbeilage), aber trotzdem... ich hab Angst :-( Ich bin ziemlich sensibel was mein Körpergefühl angeht, habe ein sensibles Herz (das auf jede Art von Stress mit Extrasystolen reagiert), einen sensiblen Darm usw. Die Nebenwirkungen die dort aufgeführt sind... klingen genau denen, die ich jetzt schon in ganz leichter Form habe, und das bei nur 4 mg Amphetaminsulfat... Ich hab einfach totale Angst vor Herz-Kreislauf-Versagen usw.
    Ach man... einerseits komme ich mit meiner Impulsivität, den Aggressionen, der inneren Unruhe und Angespanntheit sowie Stimmungsschwankungen komplett ohne Medis absolut nicht zurecht... andererseits reagiere ich (körperlich) auch wirklich sehr empfindlich :-(
    Geändert von KatzRabatz (14.03.2016 um 21:14 Uhr)

  9. #29
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    AW: Fragen zu Amphetaminsaft/kapseln im Bezug auf Wirkung und Verfügbarkeit

    PacMan schreibt:
    Also ich komme am Tag nur auf 3 Stunden Wirkzeit, so wie es verschrieben ist.
    Abends habe ich so oder so keine Wirkung mehr.
    Ich soll 1x 50mg Ritalin LA nehmen und dann 1 x 30mg Ritalin LA.
    Wenn die erste Einnahme nach ca. 3 Stunden nicht mehr wirkt,
    soll ich dann um den Rebound abzumildern eine 30mg Ritalin LA nehmen.
    Der Rebound ist dadurch nur noch viel länger.
    Was verstehst du eiegntlich unter der von Dir beschriebenen Gewöhnung?
    Verlieren nun auch noch die 50 mg morgends ihre Wirkung?

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 178

    AW: Fragen zu Amphetaminsaft/kapseln im Bezug auf Wirkung und Verfügbarkeit

    Die Amphetaminkapseln sind doch extrem teuer. Da kannst du dir gleich Attentin holen. Dies sind 5 mg Tabletten, die man glaube ich in 4 Teile brechen kann.
    Außerdem ist in Attentin Dexamphetamin, statt ein L-D-Gemisch. Damit hättest du glaube ich weniger Nebenwirkungen.

    Allerdings lassen sich Tropfen vermutlich genauer dosieren. Eine exakte Dosierung ist zuminidest bei einigen entscheident.

    Hoch finde ich eine Stimulanziendosis eigentlich nur dann wenn beachtliche Nebenwirkungen dazugehören.
    Die Existenz beachtlicher Nebenwirkungen bedeutet schließlich, dass dort wo der Wirkstoff überall im Hirn Nebenwirkungen erzeugen kann in einer Konzentration vorliegt, die diese Nebenwirkungen bewirken.
    Wer aber nicht dieses Potential für diese Nebenwirkungen hat kann das Stimulanz sogar in viel höherer Konzentration im Blut haben, ohne das es bedenklich wäre.

    Pacman
    Du müsstest mir schon mehr Informationen geben, welche mit denen ich überlegen kann was bei Dir das Problem ist.
    Habne die 10 mg Einzeldosis früher genauso gewirkt wie die 50 mg heute, oder was? Was empfindest du eigentlich als Wirkung.
    Wirken die 50 mg wirklich nur 3h, oder tritt nicht irgendwann eine zweite Wirkphase ein? Bei mir tritt nach 3h45min die 2te Wirkphase ein. Aber das kann auch schon nach 2h eintreten. Wie ist der Wirkungsverlauf in den 3h deiner Meinung nach?
    Wirken die 50 mg gleichbleibend gut, oder wirken sie immer schlechter?

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